Samstag war das Wetter so gut, und ich fuhr Richtung Hildesheim zu meiner Freundin auf den Bauernhof.
Eine Stammtisch-Freundin begleitete mich, sie konnte sich kurzfristig einklinken.
Später fuhr sie dann mit einem Bekannten weiter, Kurven hatzen, Richtung Ith und Köterberg.
Da das Wetter immer noch so gut war, beschloß ich, es ihr gleichzutun.
Eigentlich wollte ich einen Schleichweg an der Weser längs, aber da ich keine Karte dabei habe - die Weserberglandkarte ist seit der letzten Tour dahin irgendwie verschwunden, ärgerlich - fuhr ich aus dem Gedächtnis. Einige langweilige Straßen waren dabei - vor allem die nach Holzminden - aber das schaffte ich ohne Probleme. Ich kam auf Tempo, die Kurven über den Ith gingen prima, das Wetter war herrlich und der ganze Nachmittag ein perfekter für Tourenfahren! Im Wald muß man aufpassen - die Blätter liegen dekorativ aber feucht und glitschig in den Kurven herum.
Der Herbst ist eine so unsaubere Jahreszeit - tztz.
Mir begegneten viele andere Motorradfahrer. Die allgemeine Stimmung war hervorragend, man grüßte sich, alle hatten Zeit, kein schwachsinniger Papageienkreischer unterwegs. Das war wirklich angenehm, so ganz anders wie im Harz!
Bei Holzminden war ich mir noch ein wenig unsicher, was den Weg anging, aber dank das hässlichen Getreidegebäudes konnte ich mich dann doch orientieren: hier muß ich runter von der Bundesstraße ;-).
Heike fuhr Bundesstraße, ja, ihr habt richtig gelesen. Und langsam war ich auch nicht, das noch obendrauf!
Und nach einigen kleinen Orten direkt an der Weser entlang kam ich dann an mein Ziel.
Die Weserfähre hatte viel zu tun - etliche Motorradausflügler waren unterwegs. Wer kann es ihnen verdenken - die meisten haben Saisonkennzeichen und die Saison ist fast zuende.
Für mich nicht - ein Glück ;-).
Ich saß an der Weser, genoß den Nachmittag, und später ging es gemütlich zurück an der Weser entlang über Hameln (öde öde öde diese Stadt und überall Baustellen) und gegen 17 Uhr kam ich dann wieder bei meiner Freundin auf den Hof gefahren.
Eine schöne Tour und das Weserbergland ist ein Stück weit auf zwei Rädern erobert!
Ellie und ich
Dienstag, 22. Oktober 2013
Freitag, 18. Oktober 2013
Neulich, beim Training ...
Autobahn fahren war nie mein Favorit. Mit dem Auto fahre ich das nur, um schnell von A nach B zu kommen.
Mit dem Motorrad hatte ich mich davor immer gedrückt. Okay, es gab da mal die eine Tour auf der A39, an einem Freitag abend ... wo ich wie ein verschrecktes Beutetier auf der Maschine hockte und Schiss vor jedem Meter hatte ... weil diese Fahrt ja nicht so wirklich freiwillig gelaufen war ...
Aber dann ....
Nun, neulich fuhr ich einfach mal rauf - auf die große Bahn. Die in Richtung Polen und Russland geht.
Die A2.
Nur zwei Abfahrten war die Strecke. Das reichte mir für den Anfang.
Ich taste mich langsam ran. Überholen war noch nicht drin, ich war froh über den holländischen LKW, der vor mir fuhr.
Der Sog, wenn ich da rausfahre aus dem Windschatten, ist nämlich nicht ohne. Ich wollte es nicht übertreiben.
Und auf dem Motorrad bin ich eben hautnah dabei - das ist nicht wie im Auto sitzen, bei Heizungswärme an den Füßen und am Hintern ...
Nun denn - ich kam auf 130 km/h und hielt das Tempo auch ganz gut. Und weil ich mir die Ohren zugestopft hatte, kam auch kein Tinitus hinterher.
Nur Muskelkater im Nacken - und wegen Ellies Drosselung tat mir die Gashand ein wenig weh (ständig auf Vollgas halten).
Fazit:
Training Stück für Stück. Und demnächst geht es weiter - eine längere Strecke am Stück, ohne großes Gegendgucken - einfach Strecke abreißen.
Das Regenzeug im Gepäck, falls ich auskühle. Heißen Tee für das innere Wärmen.
Mal gucken, wie weit ich komme. Geplant sind 240 Kilometer eine Tour hin - 240 Kilometer wieder zurück am nächsten Tag. Einen Schlafplatz habe ich schon zugesichert bekommen.
Ich werde berichten.
Wachsen an den Aufgaben - mal schauen, mal schauen ...
Momentan noch ohne Fotos - weil noch keine Cam ...
Mit dem Motorrad hatte ich mich davor immer gedrückt. Okay, es gab da mal die eine Tour auf der A39, an einem Freitag abend ... wo ich wie ein verschrecktes Beutetier auf der Maschine hockte und Schiss vor jedem Meter hatte ... weil diese Fahrt ja nicht so wirklich freiwillig gelaufen war ...
Aber dann ....
Nun, neulich fuhr ich einfach mal rauf - auf die große Bahn. Die in Richtung Polen und Russland geht.
Die A2.
Nur zwei Abfahrten war die Strecke. Das reichte mir für den Anfang.
Ich taste mich langsam ran. Überholen war noch nicht drin, ich war froh über den holländischen LKW, der vor mir fuhr.
Der Sog, wenn ich da rausfahre aus dem Windschatten, ist nämlich nicht ohne. Ich wollte es nicht übertreiben.
Und auf dem Motorrad bin ich eben hautnah dabei - das ist nicht wie im Auto sitzen, bei Heizungswärme an den Füßen und am Hintern ...
Nun denn - ich kam auf 130 km/h und hielt das Tempo auch ganz gut. Und weil ich mir die Ohren zugestopft hatte, kam auch kein Tinitus hinterher.
Nur Muskelkater im Nacken - und wegen Ellies Drosselung tat mir die Gashand ein wenig weh (ständig auf Vollgas halten).
Fazit:
Training Stück für Stück. Und demnächst geht es weiter - eine längere Strecke am Stück, ohne großes Gegendgucken - einfach Strecke abreißen.
Das Regenzeug im Gepäck, falls ich auskühle. Heißen Tee für das innere Wärmen.
Mal gucken, wie weit ich komme. Geplant sind 240 Kilometer eine Tour hin - 240 Kilometer wieder zurück am nächsten Tag. Einen Schlafplatz habe ich schon zugesichert bekommen.
Ich werde berichten.
Wachsen an den Aufgaben - mal schauen, mal schauen ...
Momentan noch ohne Fotos - weil noch keine Cam ...
Dienstag, 15. Oktober 2013
13.10.2013 - Herbstfahrt
13.10.
Da das Wetter ab Montag schlecht werden sollte, wollte ich diesen Sonntag noch nutzen und endlich wieder fahren.
Warm angezogen und mit neuer Lederweste unter der neuen Leuchtweste (Leuchtweste nun eine Nummer größer - jetzt M anstatt S, wegen "zuviel drunter"), Windstoppersturmhaube und Winterhandschuhen wuchtete ich mich gegen halb zehn auf Ellie.
Ich war seit zwei Wochen nicht mehr gefahren und doch gespannt, wie das werden würde. Nun ja, mit den ganzen Klamotten an hatte ich eher das Michelingefühl als ein Gefühl von "Freiheit", aber die Temperaturen waren noch nicht so nett - gerade mal 10°. Die Straßen waren teilweise noch feucht, viele Blätter lagen herum, und ich sah auf meiner Frührunde nicht einen Motorradfahrer. Trotzdem war es einfach grandios. Dieses Licht, die Welt wie frisch gestrichen, so klar und sauber. Der Harz zum greifen nah - aber da zog es mich nicht hin - auf dem Brocken war Schnee gefallen ... brrrrrrrr.
Ich fuhr die grobe Richtung Wolfenbüttel und machte Station bei meiner Gemeinde. Voll vermummt stampfte ich da in den Gemeinderaum und plünnte mich erstmal aus. Immer wieder ein Erstaunen wert, wieviel diese Klamotten wiegen ...
Das anschließende Kaffeetrinken und die heißen Waffeln mit Kirschen waren mein Frühstück. Neue Lebensenergie kehrte zurück - lecker lecker!
Gegen 12 Uhr ging es weiter. Die Sonne kam jetzt doch raus, und ich war kribbelig auf das Fahren.
Klar waren die Straßen stellenweise noch feucht, und Blätter lagen herum - der Herbst ist eine so unsaubere Jahreszeit, nicht wahr?
Aber - Leute, es ist Herbst, und da fahre ich sowieso vorsichtig.
Da das Wetter ab Montag schlecht werden sollte, wollte ich diesen Sonntag noch nutzen und endlich wieder fahren.
Warm angezogen und mit neuer Lederweste unter der neuen Leuchtweste (Leuchtweste nun eine Nummer größer - jetzt M anstatt S, wegen "zuviel drunter"), Windstoppersturmhaube und Winterhandschuhen wuchtete ich mich gegen halb zehn auf Ellie.
Ich war seit zwei Wochen nicht mehr gefahren und doch gespannt, wie das werden würde. Nun ja, mit den ganzen Klamotten an hatte ich eher das Michelingefühl als ein Gefühl von "Freiheit", aber die Temperaturen waren noch nicht so nett - gerade mal 10°. Die Straßen waren teilweise noch feucht, viele Blätter lagen herum, und ich sah auf meiner Frührunde nicht einen Motorradfahrer. Trotzdem war es einfach grandios. Dieses Licht, die Welt wie frisch gestrichen, so klar und sauber. Der Harz zum greifen nah - aber da zog es mich nicht hin - auf dem Brocken war Schnee gefallen ... brrrrrrrr.
Ich fuhr die grobe Richtung Wolfenbüttel und machte Station bei meiner Gemeinde. Voll vermummt stampfte ich da in den Gemeinderaum und plünnte mich erstmal aus. Immer wieder ein Erstaunen wert, wieviel diese Klamotten wiegen ...
Das anschließende Kaffeetrinken und die heißen Waffeln mit Kirschen waren mein Frühstück. Neue Lebensenergie kehrte zurück - lecker lecker!
Gegen 12 Uhr ging es weiter. Die Sonne kam jetzt doch raus, und ich war kribbelig auf das Fahren.
Klar waren die Straßen stellenweise noch feucht, und Blätter lagen herum - der Herbst ist eine so unsaubere Jahreszeit, nicht wahr?
Aber - Leute, es ist Herbst, und da fahre ich sowieso vorsichtig.
Kleine Pause zwischen Neindorf und Kissenbrück - die Sonne strahlt und die Seele strahlte mit nach den vielen Regentagen der letzten Zeit!
Ich fuhr meine Hausrunde und dann Richtung Osterwiek, ein Stück weit ins Land hinein, über Hessen und dann ging es nach Deersheim ... ab und an sah ich jetzt andere Motorradfahrer, die meisten recht betagt und sogar die Harley-Opas grüßten mich. Vielleicht ist im-Herbst-fahren doch etwas taffer als in der übrigen Jahreszeit unterwegs zu sein?
Nächster Stopp an der alten Krypta
Ohne großen Plan fuhr ich jetzt Richtung Elm, bog dann aber wieder nach links ab und fuhr eine verkürzte Hausrunde zurück. Ich war nach 2 Stunden Fahrtzeit und knapp 100 Kilometern wieder zuhause.
Die Pausen zwischendurch waren zum Aufwärmen und Beine vertreten. Durch die kühleren Temperaturen fuhr ich ab und an doch etwas verkrampft. Das rächte sich in Durchblutungsproblemen vom rechten Unterschenkel.
Trotzdem hatte sich die Fahrt gelohnt. Ich fuhr locker, ohne Hemmungen und vorsichtig, wo es nötig war. Auf der Landstraße war 100 km/h keine Not mehr für mich, außer, dass ich da schneller auskühlte. Ich fühlte mich wohl auf Ellie!
Eine lange Unterhose wäre besser gewesen - ich war "nur" mit langen Kniestrümpfen und Thermofutter gefahren. Das reichte schon hin, aber mit langer Büx drunter hätte ich noch 30 Minuten länger gekonnt ;-).
Fazit:
Schön war es, und die Seele ist wieder erfreut und gestärkt durch die Sonne und das Adrenalin :-). Mopped fahren ist herrlich!
Samstag, 12. Oktober 2013
Ein MS - vier Beine - und ein Beispiel
(Leider doch nicht) Neue Cam. Canon Powershot SX240 HS in der Testphase
Modell Tini Gespensterchen; mit reduziertem Blitz freihändig, ISO 1600 ...
Outdoor auszuprobieren ist momentan nicht möglich - aber das Wetter wird bestimmt bald besser :-).
Fazit - die ersten Fotos sind ganz ordentlich und die Videofunktion läßt mich auch zufrieden hinschauen.
Die Cam ist selbsterklärend, weil ich wenig Veränderungen im Menü zulasse - alles wie bei der alten Cam eingestellt.
Nun muß das Wetter nur noch besser werden, dann gibts wieder Fotos mit Mopped :-).
Freitag, 11. Oktober 2013
Spaß ist nicht PS-abhängig - mit 4 Mofas auf den Großglockner
Im Netz entdeckt - lest und lacht mit :-)
http://www.motorradonline.de/vergleichstest/mit-vier-mofas-auf-den-grossglockner/465501
Und schaut euch das Video an - so sieht Spaßfaktor aus :-)
http://www.motorradonline.de/vergleichstest/mit-vier-mofas-auf-den-grossglockner/465501
4 Mofas, 4 Redakteure, 1 Mission
Und schaut euch das Video an - so sieht Spaßfaktor aus :-)
Montag, 7. Oktober 2013
Mein Elektrofluch ?
Leider hat mich meine liebe und gute Digicam Canon PowerShot A470 nach sechs Jahren verlassen. Technikbruch, auch genannt Hardware-Erschöpfung :-( ...
Das war das letzte Bild, was sie mir schenkte:
Das war das letzte Bild, was sie mir schenkte:
Danach kam dann nur noch sowas ...
Sie ist wohl wegen Dauerbelastung in die ewigen Gründe eingegangen ...
Nachdem kurz darauf meine Brille zu Bruch ging, mein Fön in Flammen aufging und auch der Ersatzfön nach zwei Minuten Betrieb in den "Abkühlmodus" schaltete, kam ich zur Vermutung, dass ich momentan besser keinen Schritt vor die Tür setze geschweige denn Motorrad fahren sollte.
Wer weiß, was sich da noch so alles an Gefahren auf mich stürzen würde ;-).
Insofern - momentan ruht der Blog. Ich muß mich erstmal nach einer neuen Cam umgucken, die Brille reparieren lassen, einen Fön aussuchen und mich bemühen, dabei Kernkraftwerken fernzubleiben.
Man weiß ja nie ...
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