Ellie und ich

Ellie und ich

Dienstag, 15. Oktober 2013

13.10.2013 - Herbstfahrt

13.10.

Da das Wetter ab Montag schlecht werden sollte, wollte ich diesen Sonntag noch nutzen und endlich wieder fahren. 
Warm angezogen und mit neuer Lederweste unter der neuen Leuchtweste (Leuchtweste nun eine Nummer größer - jetzt M anstatt S, wegen "zuviel drunter"), Windstoppersturmhaube und Winterhandschuhen wuchtete ich mich gegen halb zehn auf Ellie.

Ich war seit zwei Wochen nicht mehr gefahren und doch gespannt, wie das werden würde. Nun ja, mit den ganzen Klamotten an hatte ich eher das Michelingefühl als ein Gefühl von "Freiheit", aber die Temperaturen waren noch nicht so nett - gerade mal 10°. Die Straßen waren teilweise noch feucht, viele Blätter lagen herum, und ich sah auf meiner Frührunde nicht einen Motorradfahrer. Trotzdem war es einfach grandios. Dieses Licht, die Welt wie frisch gestrichen, so klar und sauber. Der Harz zum greifen nah - aber da zog es mich nicht hin - auf dem Brocken war Schnee gefallen ... brrrrrrrr.

Ich fuhr die grobe Richtung Wolfenbüttel und machte Station bei meiner Gemeinde. Voll vermummt stampfte ich da in den Gemeinderaum und plünnte mich erstmal aus. Immer wieder ein Erstaunen wert, wieviel diese Klamotten wiegen ...

Das anschließende Kaffeetrinken und die heißen Waffeln mit Kirschen waren mein Frühstück. Neue Lebensenergie kehrte zurück - lecker lecker!

Gegen 12 Uhr ging es weiter. Die Sonne kam jetzt doch raus, und ich war kribbelig auf das Fahren.
Klar waren die Straßen stellenweise noch feucht, und Blätter lagen herum - der Herbst ist eine so unsaubere Jahreszeit, nicht wahr?

Aber - Leute, es ist Herbst, und da fahre ich sowieso vorsichtig.



Kleine Pause zwischen Neindorf und Kissenbrück - die Sonne strahlt und die Seele strahlte mit nach den vielen Regentagen der letzten Zeit!


Ich fuhr meine Hausrunde und dann Richtung Osterwiek, ein Stück weit ins Land hinein, über Hessen und dann ging es nach Deersheim ... ab und an sah ich jetzt andere Motorradfahrer, die meisten recht betagt und sogar die Harley-Opas grüßten mich. Vielleicht ist im-Herbst-fahren doch etwas taffer als in der übrigen Jahreszeit unterwegs zu sein?



  Nächster Stopp an der alten Krypta


Ohne großen Plan fuhr ich jetzt Richtung Elm, bog dann aber wieder nach links ab und fuhr eine verkürzte Hausrunde zurück. Ich war nach 2 Stunden Fahrtzeit und knapp 100 Kilometern wieder zuhause.
 
Die Pausen zwischendurch waren zum Aufwärmen und Beine vertreten. Durch die kühleren Temperaturen fuhr ich ab und an doch etwas verkrampft. Das rächte sich in Durchblutungsproblemen vom rechten Unterschenkel.
 
Trotzdem hatte sich die Fahrt gelohnt. Ich fuhr locker, ohne Hemmungen und vorsichtig, wo es nötig war. Auf der Landstraße war 100 km/h keine Not mehr für mich, außer, dass ich da schneller auskühlte. Ich fühlte mich wohl auf Ellie!
 
Eine lange Unterhose wäre besser gewesen - ich war "nur" mit langen Kniestrümpfen und Thermofutter gefahren. Das reichte schon hin, aber mit langer Büx drunter hätte ich noch 30 Minuten länger gekonnt ;-).
 
 
Fazit:

Schön war es, und die Seele ist wieder erfreut und gestärkt durch die Sonne und das Adrenalin :-). Mopped fahren ist herrlich!

3 Kommentare:

  1. Meine Güte, was für Fotos, Hammer!!!!!!

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  2. Schööön! Da baumelt meine Seele doch glatt im Gleichtakt mit Deiner. Das Bild mit Deiner Ellie ist glatt ein Poster wert ;-)

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  3. Dankeschön für das Fotolob, aber die Cam ging trotzdem zurück. Sie hat an den Rändern heftige Verzerrungen gemacht. Die Farben sind so gut, weil ich auf "kräftig" gestellt hatte. Aber die anderen Bilder sind leider sehr mies von der Qualität her ... naja, ich versuche es dann mit einer anderen :-)

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