Ellie und ich

Ellie und ich

Freitag, 26. Juni 2015

Netz-Fund; eine Abrechnung

Miese Kurvenlinie auf beiden Seiten



Das Bild spricht für sich.

Immer wieder erlebe ich im Harz (und anderswo ...) solche Situationen wie diese oben Gezeigte. 

Mal bin ich der Autofahrer (wobei ich offenbar die Einzige bin, die sich daran hält, die Fahrbahnlinie nicht zu überfahren - ich bleibe IN meiner Spur) ... und mal bin ich der Motorradfahrer, der überholt wird mit Karacho und das IN der (oftmals nicht einsehbaren) Kurve.

Aber auch wenn ich Kolonnen beobachte, die wie ein Schwarm Hornissen dicht hinter dicht in die Kurven einfallen, bietet sich dem Zuschauer sehr häufig so ein Bild wie oben.

Mir kann keiner weismachen, das er als Fahrer in absoluter Schräglage noch Kontrolle hat und einem entgegenkommenden Fahrzeug (respektive BUS) ausweichen könnte.

Ich fahre mittlerweile gerne Kurven. Allerdings mit einer Einschränkung: ich fahre sie nur dann gerne, wenn ich sie relativ gut einsehen kann.

Und was treibt mich zu so einer Weichei-Aussage?

Ihr - ihr, die ihr rücksichtslos und auf Teufel kommt raus Kurven haschen wollt. Ihr - die ihr denkt, ihr wärt die Krone der Kurvenschöpfung. Ihr - die ihr jedes Wochenende wieder in den Harz einfallt, um zu "spielen".
Ihr vergeßt dabei, dass ihr nicht nur mit eurem, sondern auch mit dem Leben anderer spielt.

Und kommt mir jetzt nicht mit dem Satz "Dann kauf dir einen Roller und verzieh dich auf die Spielstraßen im Wohngebiet".

Geht spielen - aber spielt da, wo es keinen anderen zum Tode bringen könnte außer euch selbst. AUF DER RENNE

Ach - ist euch das zu teuer?
Was für eine Aussage ... Dafür dann lieber auf die Straße und Kegeln spielen?

Mehr PS heißt eben nicht auch mehr Gehirn.

Montag, 22. Juni 2015

12.-14.6.2015 - Teil 3 - Vulcanier Germany Jahrestreffen in Sömmerda/Thüringen; Fazit

14.6.2015
Sonntag
Die Abreise

Ich schlief verhältnismäßig gut, trotz der Wärme im Appartment.

Gegen 9 Uhr vertilgte ich das Reste-Frühstück. Ich bin kein großer Frühstücker, und wenn ich ausschlafen kann, ist mir ein Becher Kaffee und ein Apfel lieber als ein opulentes Buffet, wie es mit Zeitlimit in den Hotels oder Pensionen angeboten wird.

Nach einer anständigen Dusche fühlte ich mich deutlich wohler.
Ich räumte das Appartment auf, verstaute das Gepäck im Auto und klingelte den Vermieter vom Frühstück weg.
Er wollte nur 75,- Euro haben, ich gab aber noch 5 Euro obendrauf als Bonus für den Garagenplatz. Wir klönten noch eine Weile über alles mögliche. Gegen halb elf fuhr ich dann in Richtung Heimat, mit dem wohlwollenden Satz des Vermieters im Gedächtnis, ich dürfe jederzeit gerne wiederkommen und natürlich auch mit Motorrad und/oder Meerschweinchen im Gepäck erscheinen.

Ich hatte mich gestern Abend schon von vielen Freunden verabschiedet. Heute ist offizieller Abreisetag dort beim Werk, aber ich fuhr nicht noch einmal hin. Dieses Verabschieden am Sonntag ist nicht so meins. Sie alle wegfahren zu sehen, nach der tagelangen Partystimmung, das drückt mich stimmungsmäßig.
Hinterläßt bei mir so ein Gefühl wie im Western, wenn diese Grasbüschel durch die staubigen und einsamen Gassen der Geisterstädte treiben ... ein Gefühl wie eine eiskalte Dusche ...

Um den Harz herum, auf der B6N, wurde das Wetter grottig. In Thüringen schien die Sonne und es war Sommer, in Sachsen-Anhalt herrschte ein ungemütliches Herbstwetterchen.
Gegen halb eins kam ich zuhause an, brachte das Julchen ins Wohnzimmer, schmiss die Gepäckstücke in den Flur und mich selber dann ins Bett.
Satte drei Stunden Schlaf überrollten mich. Tribut vom Wochenende!

Gegen 16 Uhr schob ich Ellie aus der Garage und unternahm mit dem Zettfahrer, dem Joghurtbecher und Ellie noch eine Runde im Umland. Zumindest ein bisken Moppedfahren wollte ich selber noch nachlegen ...








Jott-Be (engl: Jay-Be), Ellie und der Sonnenuntergang - kleine romantische Abschlußrunde am Sonntag



 
Fazit:

Herzlichen Dank an die Grenzadler, die ein wunderbares Treffen organisiert hatten. Ihr habt aus allem das Beste gemacht, und so eine große Anzahl an Gästen zu versorgen bestens hinbekommen.

Thüringen - immer wieder einen Besuch wert!
Es kommt natürlich auch immer auf die eigene, innere Einstellung an ... will man die Ameisen, pardon: das Haar in der Suppe finden, oder hat man sich entschieden, alles mit offenem Herz zu empfangen.

Wer selber schon einmal so eine große Feier organisiert hat, weiß, wieviel Arbeit - besonders im Detail - darin steckt. Da kommen schon mal Grenzerfahrungen im persönlichen Miteinander. Wie angenehm ist es dann, wenn die Gäste mit Humor gesegnet sind und sich ungefragt um Kleinigkeiten kümmern.
Der Satz "Wieso sollte ich das tun - schließlich habe ich bezahlt dafür, dass ..." zeugt in meinem Empfinden von einem wirklich sehr sehr kleinen Geist, der ein Stück weit mehr auf Respekt und Achtung als auf typisch deutsches Gemoser halten sollte.

Meine Hochachtung vor der Mühe und Vorarbeit, ihr Adler. Immerhin ging eure oftmals knappe Freizeit und auch ein Stück weit euer Familienleben dafür drauf, dass wir betüttelt werden und versorgt sind.
Danke dafür!
Ich war (mal wieder!) gerne bei euch gewesen!
 



Foto: J.R.








Diesen Blog Teil 1-3 widme ich meinem Julchen. Das Reiseschwein reist jetzt woanders mit. Schön, dass Du mich so lange Zeit begleitet hast ... r.i.p. kleine Flauschmaus ...

Dienstag, 16. Juni 2015

12.-14.6.2015 - Teil 2 - Vulcanier Germany Jahrestreffen in Sömmerda/Thüringen

13.6.2015
Der Samstag


Au backe, Bio-Lärm, sag' ich euch ...



Die Teichfrösche waren die ganze Nacht in Gange, was mich aber dank der Ohropax nicht weiter störte. Später erfuhr ich vom Vermieter, dass der Killer-Kater einen Tag zuvor einen Frosch abgemurkst hatte ... die Überlebenden waren aber immer noch laut genug gewesen.




Auch der kurze Gewitterschauer gegen 7 Uhr drang nur dumpf in meine Wahrnehmung. Zuwenig Schlaf hat bei mir stets den Effekt eines Katers. Jetzt kam aber der richtige noch dazu. Irgendwas in der gestrigen Cola machte mir ein heutiges Karusselgefühl ...
Weit nach zehn Uhr war ich dann endlich soweit, mal in die Senkrechte zu kommen.



Es wurde draußen schon wieder so heiß, aber das kühle Handtuch verhalf mir zu Kreislauf. Meine Lebensgeister hatten ihr Leben ausgehaucht. Dank Kaffee und Obstfrühstück ging es dann gegen Mittag soweit, das ich mich nicht wie ein Zombie fühlte - und auch nicht mehr so aussah.

Ich duschte lauwarm, quiekte albern vor mich hin wegen der Temperatur, aber das Land der (Über-)Lebenden war wieder erreicht. 

Der Zettfahrer schaute dem Treiben belustigt zu. Er mußte leider gegen Abend heimfahren, weil berufliche Dinge anstanden. Aber bis dahin wollte er es auch noch gemäßigt krachen lassen.
Die Zett wurde aus der Unterkunft geschoben, und dann angetreten. KAWUMM - die Nachbarn waren wach.
Okay, gegen 12 Uhr sollten die höchstens den Mittagsschreck bekommen.

Ein Nachbar zwei Häuser weiter stand dann später auch am Zaun und beäugte uns interessiert. Gertrudäää - de Roggas sin' da!

Das Gepäck übernahm ich in die Orange, und dann fuhren wir zum Festgelände. Wenige Meter weiter kam ein Vorortzug angetuckert, und wir mußten an der Schranke warten. Die Sonne brannte, und die Zett verbreitete heißen Unmut. Der Zettfahrer tat mir leid, und ich griff nach hinten ins Auto. Ein Regenschirm wurde aus dem Fenster gehalten, aufgespannt, und ich spielte das "Grid Girl" für den kochenden Recken.
Die Leute hinter und vor uns schauten mit Erstaunen auf unser Treiben. Ein Foto dieser Aktion war leider nicht möglich, zu schnell ging die Schranke wieder hoch. Aber es sah lustig aus, isch schwör!

Ich erinnerte mich doch noch an den Schleichweg zum Festgelände. Auf dem PKW-Parkplatz wurde die Orange abgestellt, und ich wechselte das Fahrzeug. Mit lautstarkem "JIIIIIIIIIIIHAAAA"-Schrei knatterte die Zett mit Kupfer und der leicht bekleideten und völlig bescheuerten Sozia direkt vor den Eingang.
Wenn schon unangenehm auffallen, dann mit Schmackes...



Da stand sie also, Frankensteins Tochter, die KawaZ. Baujahr 1973. Inmitten der ganzen fetten Chopper. Später mußten wir einen Gast von ihr wegscheuchen. Auf der Zett sitzt Kupfer, und sonst keiner. Nicht mal der Tüv Onkel darf das.


Foto der Z: ein Vulcanier Gast

Unser dezenter Aufmarsch war nicht unbemerkt geblieben. Die ersten Zaunkieker kamen angeschlendert und dann folgte das übliche: wie alt, woher, was wurde alles verbastelt etc.
Der olle Ossirogga war in seinem Element. "Francine" war aber auch ein ganz besonderes Schätzeken. Wenn sie abgestellt wird, macht man lieber den Benzinhahn zu. Bei alten Leuten und alten Motorrädern ist das eben so: da tropft immer mal Flüssigkeit raus ...

Die Bikerspiele morgens nach dem Frühstück hatte ich erfolgreich verpaßt. Ein Fahrrad mußte nach Zeit auseinander gemacht und in kleine Dreiecke gestopft werden.


Foto: Gast 


 Beispielfoto vom schrottigen Rest ...
Damit ist jetzt der Metallschrott gemeint, nicht der Gast - isch schwör! 


Parkplatz


Mein Stammtisch hatte den dritten Platz erobert, und es gab sogar Pokale und Getränkegutscheine. Den Fotos nach zu urteilen waren die Spiele ein Heidenspaß gewesen!





Es folgte eine Patch-Übergabe an das Mitglied, welches sich so intensiv um den musikalischen Rahmen gekümmert hatte. Das Spalier für sein "Patch andrücken" war seeehr lang, und der Rücken dürfte nach dieser Klopfmassage ziemlich gebrannt haben!
Herzlichen Glückwunsch, Maik! Fein gemacht!

Die Ausfahrt ging um den Kyffhäuser, und auch drüber weg, wenn ich die Videoaufnahmen richtig deute ...

Hier mal ein Video, wie die Ausfahrt aussah, die ich ebenfalls erfolgreich versoffenverschlafen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=P5lI5mXCr8w&feature=youtu.be

Das Bier floß für die Zurückgebliebenen bereits seit Stunden. Die Temperaturen waren ebenfalls wieder sommerlich heiß, allerdings bezog sich der Himmel zunehmend. Mein Regenradarbild zeigte ein Unwetter. Junge, die werden bei der Ausfahrt ein bis dreiunddreissig nasse Ärsche bekommen, wenn die nicht bald aus dem Kyffhäuser wieder da sind ...

Es fielen die ersten Tropfen, da kamen die Fahrer auf den Platz gebrummt. Kaum standen die Maschinen, öffnete der Himmel seine Schleusen und das Partyleben fand endlich einmal IM Werk ohne Namen statt.

Einzelne Gäste hatten im Vorfeld bewiesen, dass zuhause Muddi für alles sorgt - teilweise klebten die Tische und Stühle von Hinterlassenschaften nach dem Frühstück bzw. anderen Orgien.
Das später beim Essen auftun am warmen Abend-Bufett die eine oder andere zittrige Hand für das Verteilen von Gemüse auf dem Fußboden sorgte, ist ja verständlich. Was mich allerdings aufregte war, dass der Verursacher sich einen Scheiß drum kümmerte, seinen Teller nahm und weg ging.

Auf diesem glatten Zeugs kann man ausrutschen - und unabhängig davon zeugt das von nicht vorhandener Kinderstube. Die professionelle Braut an seiner Seite machte die Sache auch nicht besser ...
Überhaupt die Kleiderfrage ... stellenweise war ich dankbar für meine Sonnenbrille ...

Beispielfoto ... 

Nun, jede wie sie es mag. Den Orthopäden freut es, wenn High Heels in den Zwischenfugen (hach, welch Wortspiel) stecken bleiben und Sehnen schmerzhaft überdehnt werden ...

Ich war froh über meine provisorisch reparierten Schlappen und die legere Kleidung, denn die Sonne war nach dem Gewitterguß weiterhin wohlgesonnen mit der Party. Wie gestern wurden Tische und Stühle aus der Halle auf den Platz gestellt, man lümmelte sich in Gesprächskreisen oder stellte sich an die Stehtische. Neuankömmlinge wurden beguckt, begrüßt und bewundert. Ein kleiner Hunger zwischendurch wurde wie gestern am Bratwurststand gestillt und Kaffee und Kuchen gab es dann für jedermann. Wobei der Kaffee als erstes geleert wurde.


Der Bratwurstkämpfer in seinem Element

Meiner einer mit meinem Stammtisch- Lieblingsfrüchtchen

Ich versuchte alkoholfreies Bier, mußte nach der zweiten Flasche aber die Flügel strecken. Kann man machen - muß man nicht ... ich ging dann zu Kaffee und Cola über.




Die Gespräche drehten sich wie gestern um Bikes, Bier und Bräute ... nein, nicht wirklich - es ging NUR um Bikes und Bier. Und Reisen. Und das Älter werden. Den Nachwuchs. Unfälle und Krankheiten. Um Holzschuhe, Deutz, Heuballen und NDR1 Musike.
Einmal ging es auch um Silikon-Körperteile. Oder zweimal? Ich weiß schon gar nicht mehr ... ;-). Und ums Angst-haben ging es dann auch, mhmmm.

Das warme Bufett wurde wie erwähnt gestürmt - hier hieß es wie gestern: Schlange stehen. Gegessen wurde überwiegend an der frischen Luft.

Der Zettfahrer mußte nach dem Abendessen gen Heimat reisen, was ihn verständlicherweise sichtlich ankotzte. Mit lautem Geknatter raserte Francine vom Parkplatz. Diesmal ohne Gehupe - man weiß ja, was sich gehört ...


Ich gönnte mir mal wieder Thüringer - die Wurst und die Gastgeber, 1a Top
Das Gemüse vom Buffet war mir etwas zu knusprig (im Fachjargon: bißfest) 


Eine Vorband traf ein und baute in der überheizten Halle ihr Equipment auf. Die Jungs gaben sich alle Mühe, und der Blues kam auch gut rüber. Allein, die Gäste wollten nicht wirklich nach drinnen gehen. Vor leeren Stuhlreihen spielen muß total frustrierend gewesen sein ...

Noch schnell einige Bilder, bevor das Licht weg ist und die Hände zittrig werden ...



Im Hintergrund rechts neben dem Eingang zu sehen: ein Nachbau des Grenzadlers, auf dem man nichts abstellen durfte. Wegen des Respekts ...

Die später am Abend folgende Hauptband war absolute Superklasse.



Foto: Kubi, Gast


Die Stimmung auf dem Parkplatz war etwas gemäßigter als gestern. Zumindest am Anfang. Viele mußten morgen früh fit genug für die Heimreise sein und waren auf alkoholfreie Cola umgestiegen.
Die Steiermarker waren trotzdem noch bis weit in die Nacht am feiern. Respekt, Jungs! Ihr wart echt klasse drauf, was hab ich gelacht über eure trockenen Witze!

Die Gelegenheit war günstig, und ich nutzte ein besonderes Angebot. Rita beklebte mich mit diversen Tapes. Rita, ein Mitglied, hat die drei Tage für das körperliche Wohlbefinden der Gäste gesorgt. Massagen, Tapes, Hinweise auf richtige Körperhaltung, Energieansammlungen etc. - ein special-service für Vulcanier.
Wer jetzt schelmisches denkt, liegt falsch. Das war alles seriös - und ohne Lack und Leder, ohne Peitsche und ohne High-Heels. Da wurde nix hinter dem Sichtschirm im Halbdunkeln des Nebenraumes ge-swingt ... 

Ich begann um 23 Uhr mit meiner Abschiedsrunde, die dann fast eine Stunde dauerte. Und trotzdem hatte ich nicht alle gedrückt, die ich (und die mich auch) drücken wollten. An dieser Stelle "Mea Culpa" an diejenigen, die nicht in den Genuß kommen konnten.
Die anderen interessieren mich nicht ;-)

Gegen Mitternacht kam ich im Appartment an und riß erstmal alle Fenster auf, die der Vermieter in Erwartung von Unwettern leider geschlossen hatte. Armes Julchen ... sie hing ganz schlapp und japsend in ihrer Kiste und ich kühlte ihr erst einmal die Ohren mit kaltem Wasser.

Dann hieß es kalt abduschen für mich, und ich fiel im Schlafzimmer in einen unruhigen Schlaf. Hoffentlich wird es morgen auf der Heimreise nicht gar so eklig warm, war mein letzter Gedanke.
Die Frösche gaben sich alle Mühe, den von der Katze gemordeten Sangesbruder zu ersetzen. Ich lauschte noch einige Zeit, dann fielen mir endlich die Augen zu und ich träumte seltsames Zeugs. Zum Glück konnte ich mich am nächsten Tag nicht mehr daran erinnern. Welkes Fleisch und ein Wohnmobil mit roter Laterne kam darin vor, dazu dann die Killerkatze aus "Alice im Wunderland" und irgendwas mit einem Besen und Hexen darauf, ein Elvis-Immitator, Handtaschen voller Jackyflaschen und besoffene Ameisen, die schlafende Biker abtransportierten.

Weia ... 




.
.
.
.
.
.
.
. 
.
.

Eine bittere Pille kam dann doch noch: Julchen hat sich wenige Tage später entschieden, dass es genug ist ... R.I.P., süße Reisemaus. 8 Jahre 3 Monate erheiterte sie die Gruppe und mich ...


Kleine Methusalem-Wollmaus ...

Montag, 15. Juni 2015

12.-14.6.2015 - Teil 1 - Vulcanier Germany Jahrestreffen in Sömmerda/Thüringen


12.6.2015
Anreise

Bedingt durch einen Pflegefall in der vierbeinigen Familie mußte ich zum Jahrestreffen der Vulcanier Germany IG mit der Dose anreisen. Julchen wurde mitgenommen, hielt von der Aktion aber so gar nichts. Aber was hilfts - zuhause wollte ich sie nicht unbeobachtet lassen.

Freitags nach Thüringen: eine echte Strafe. Verkehr ohne Ende, lauter Verrückte auf den Straßen, Staus sind Normalität und LKW scheinen gerade am Freitag in dreifacher Anzahl unterwegs zu sein. Die "Umleitung" in Sangerhausen auf die A38 Richtung Leipzig ist sowas von fürn Arsch ... irgendwann war ich einmal um SGH rumgefahren und fuhr nur noch nach Stand der Sonne.
Perfekt - ich fand zurück auf die A71.

Entnervt kam ich nach gefühlten Tagen beim Appartment an. Das erwies sich dann als Glückstreffer. Super nette Vermieter (Killer-Katze inklusive, die Türen öffnen kann - deshalb hatte unsere Eingangstür auch einen Knauf und keine Klinke!), eine wunderbare Unterkunft für fast lau (25,- Euro pro Nacht), gemütlich unter dem Dach (bei der Hitze allerdings etwas ZU kuschelig, aber das würde ich erst in der Nacht/am Morgen erfahren) und eine kostenlose Garagenunterkunft für die Zett gab es auch noch.
Gegen Julchens Mitnahme hatte keiner etwas, ich wurde nur darauf hingewiesen, die Box zu ihrem eigenen Schutz abzudecken. Die Killerkatze ...


Ich richtete mich erstmal ein - sprich: verbreitete das normale Chaos.






Die Zett ist gewaltig genug, und so hörte ich einige Zeit später den Kupferigen ankommen. Barfuß auf dem Gehsteig zu stehen und das Gepäck abzurödeln war eine dämliche Idee. Mir brannte es fast die Fußsohlen weg!
Der olle Ossirogga war dann auch froh, als er aus der Lederklamotte raus war. Er hatte ebenfalls diverse Abstrusitäten erleben müssen auf dem Weg über den Harz. U.a. eine recht energische Verhandlung (seinerseits) mit einem Ordnungshüter, der nicht einsehen wollte, dass Staustehen für einen Motorradfahrer nicht das gleiche ist wie für einen klimatisierten Dosenfahrer. Da der olle Ossi ziemlich überzeugend sein kann, wenn ihm etwas berechtigt quer sitzt, belief sich der Obulus dann nach der Ansage "Wir können ja mal die Kluft tauschen und Sie setzen sich mal für zehn Minuten aufs Motorrad und warten in der Sonne auf die Weiterfahrt!" nur noch auf 25 Euro. Und der Weiterfahrt konnte endlich nichts mehr im Weg stehen ... trotzdem war das extrem ärgerlich, was da abgelaufen war!

Die kühle Dusche in dem gemütlichen Schrägdach-Badezimmer tat uns beiden gut. Überhaupt war die Wohnung ein Traum - geräumig, sehr gut ausgestattet, ein herrlicher Blick ...





Sinnbefreit Mutig wie ich war, hieß es dann am späten Nachmittag: wir gehen zu Fuß zum Festgelände! In der Planung (Umweltschonend, die Zett auf 2 km bewegen ist ebenfalls nicht gut für die alte Dame etc.) durchaus akzeptabel. Aber bei der bruttigen Gewitterluft und der Sonne von oben war ich ziemlich am japsen ... 2,3 km Fußweg kommen einem so ziemlich elendig lange vor!

Auf dem Weg zum Werk-ohne-Namen verlor ich die Sohle meines rechten Schlappens, aber "Von Ossis lernen, heißt Überleben lernen" ... ich bekam einen halben Schnürsenkel um den Schuh geknotet, und später kam noch ein Stück schwarzes Panzertape dazu, was der freundliche Mechaniker einer Motorradwerkstatt wenige Meter vor dem Festgelände zur Verfügung stellte.

Ich entdecke einen neuen Trendschuh:
Hat zwei Nächte und sogar einmal tanzen durchgehalten, das Provisorium - und hält eine Woche später immer noch ...



Um die Ecke getrottet, erwartete uns schon eine große Menge an bekannten und weniger bekannten Gesichtern. Es waren über 200 Leute angemeldet, aber die Festhalle war groß genug.












Bedingt durch die sommerlichen Temperaturen spielte sich das (Über-)Leben draußen ab. Ein Parkplatz mit Grünstreifenanlage, weit genug ab von der Hauptstraße und somit auch in der Nacht ruhig genug für die Freiluft-Camper.

Die Zelter bekamen ungebetenen Besuch: Ameisen. Der Geruch nach Gebratenem (und damit waren jetzt nicht die sonnengeröteten Schultern/diverse andere Körperteile der Besucher gemeint), der Duft nach Klebrigem (ebenfalls meine ich hier NICHT die Zweibeiner, obwohl ... *hüstel* Sommer ist die Zeit, wo die gelben Säcke besser riechen als so mancher Mensch ...) und noch diverse illlegale Krümeleien taten wohl ein Übrigens, um die emsigen Mehrbeiner zu Tausenden einzuladen.

Der Zettfahrer fühlte sich inmitten der VN Recken sichtlich wohl. "Meine Leute" nahmen ihn ohne viel Tamtam in ihre Stuhlgruppen und therapeutischen Gesprächskreise auf.


Foto: Gast


Er lernte viele neue Dialekte und urige Typen kennen, und "de Ruhrpott-Kannacken" in unserer Nähe ließen keine Gelegenheit zum Spässken-machen aus. An dieser Stelle ein herzlicher Gruß an unseren Klaus aus Bochum, der auf den Treffen in Wasserleben das allgemeine Lagerleben jedes Jahr aufs neue erheitert!!!

Auch meine Stammtischbrüder gaben ihr Bestes (und noch viel mehr obendrauf), und die allgemeine Stimmung kochte mit dem Asphalt auf einem Level. 

Der Parkplatz direkt vor dem Werk wurde zur Partymeile - ein Ledersofa wurde kurzerhand nach draußen verfrachtet, einige Teelichter organisiert, der Himmel war wolkenlos und später sternenklar - kurzum: ein Ort, der wesentlich einladender war als so manches Straßen-Café, an dem der Autoverkehr entlang brandet und man sich kaum unterhalten kann, weil irgendein Depp immer den Motor aufheulen läßt.

Das Abendessen war gewaltig. Gewaltige Portionen, und gewaltig heiß. Da ich vorher bereits einige Liter diverser Flüssigkeiten eingekippt hatte, war mein Appetit allerdings nicht so heftig. Ich begnügte mich mit einigen Scheiben Fleisch und einem Löffel Salat als Dekoration. Außerdem gab es noch einen Grillstand, den die Grenzadler in Eigenregie betrieben - und ich genoß somit wieder einmal die echte Thüringer. Allerdings mit Ketchup - mit Senf kleckere ich immer!

Ein Nachtisch á la Rote Grütze hat mir definitiv heftig gefehlt. Davon hätte ich gerne mehrere Portionen gefressen - Rote Grütze ist bei uns zuhause DER Renner bei Sommerpartys.

Die Thekenbedienungen waren teilweise sehr am fremdeln. Ein rauher und herzlicher Ton ist bei solchen Biker-Partys immer das beste Mittel der Kommunikation - da fließt das Trinkgeld auch besser. Einige Besucher bemängelten auch das schale Bier. Meins kam aus der Flasche, und ich trank schnell genug, dass es nicht abgestanden war. Diverse Mixgetränke später war mir dann auch egal, in welchem Zustand das Getränk bei mir ankam - so oder so landete es im Kreislauf der Natur, sprich: dem WC. Und der Schädel ist von lauem Bier genauso böse wie von prickelndem. MEINE Erfahrung.

Die Musik aus der Konserve war gut gewählt. Rock und gemischtes Krams, auf das durchschnittliche Alter der Besucher zugeschnitten. Einige Entgleisungen gab es allerdings - was mich zutiefst erschütterte, war der Anteil der tanzenden Besucher zu diesem Gejaule von Frau Fischersfritz.




Als dann City "Am Fenster" angespielt wurde, hielt mich aber nix mehr. Kult pur! Endlich was vernünftiges ...

Weit weit nach zwanzig Uhr brachte der Zettfahrer seine angeschiggerte Madame in Richtung Appartment. Irgendwie kam mir der Weg wieder so lang vor - seltsam.

Die Wohnung war ziemlich aufgewärmt, und das Auslüften der kochenden Füße dauerte unter der kalten Dusche auch einige Zeit an.

Eine Anmerkung am Rande - als ich gegen 3.50 Uhr aus dem WC-Fenster schaute, entschlüpfte mir der entgeisterte Satz: "He - es wird hell, ja gibt's das denn???"

Der aufmerksame Leser weiß, dass ich um die Uhrzeit sonst schon tief und fest und vor allem brav lange im Tiefschlaf liege ...

Ich schlief meinen Rausch nicht so wirklich aus. Aber dazu dann mehr in Teil 2 ...



Montag, 8. Juni 2015

6.6.2015 - Blog-Besuch, gutes Essen, gutes Wetter und wunderschöne aber auch gefährliche Stunden zu dritt

Eine liebe Blogkollegin war auf Urlaubstour und kam auch in meine Nähe.

Am Samstag um halb elf hörte ich ein unbekanntes Blubbern vor meiner Wohnung. Die Sonne lachte vom Himmel, und ich lachte mit. Da stand sie, die berühmte Gesa, und ihre Besitzerin, die liebe Minya.

Die allererste Begegnung fand vom Fenster aus statt.

Das gemeinsame Frühstück brach das dünne Eis der Aufregung - bei mir zumindest. So ist das bei Bloggern - man liest sich, man denkt, man kennt den oder die andere und doch ist es anfangs äußerst ungewohnt, weil man keine Stimme zur Person hatte.

Gemeinsam und gut gesättigt besuchten wir Ellie in der Garage, ich rödelte mich auf und dann ging es bei sommerlichen Temperaturen auf Tour. Ein schönes Gefühl, wenn ich Gesas Licht im Rückspiegel sah. Das Wetter spielte perfekt mit, und all meine schönen Orte, die Minya sonst nur aus den Blogs kannte, zeigten sich von der besten Seite.

Ich fuhr die Hausrunde, um die Asse herum, über die kleinen ruhigen Dörfer, es war ganz wenig Autoverkehr und somit ein wirklich entspanntes Fahren, und dann fuhren wir in den Osten. Ein kleines Stückchen ging es über den ehemaligen Todesstreifen - Betonstreifenfahren -  und dann folgte eine Pause in Rhoden, am Angelteich.



 
Hier gab es frisch geräucherte Forelle, Kaffee, kühle Getränke, aufgeregte Kinder und das Ganze stand unter dem Motto "Kinder-Angeln" - eine Initiative von Green-Bike e.V. "Drive for Kids"
Ein Klick auf die Homepage lohnt sich. Tolle und engagierte Leute, und ihre Initiative hat meinen großen Respekt!

Geangelt wurden Frösche, Welse, diverse Kleinfische, die Angelleine des gegenüber liegenden Nachbarn, ein Fußball, ein Eis und eine Dose Fisch.

Foto: Green Bike e.V.




Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Minya und ich vertilgten zwei frisch geräucherte Forellen - sehr lecker und saftig lagen die goldgelben Tiere allerdings nur wenige Minuten vor uns auf dem Pappteller, dann waren nur noch die Gräten übrig und wir leckten uns die Finger ab.
Wir zogen eine Holzbank in den Schatten eines Heckenrosenbusches, ächzten ein wenig in der schwülwarmen Hitze, schauten den Kids beim Angeln zu, tranken Kaffee oder sonstwas, und schwätzten und alberten geruhsam vor uns hin. Als die Boss Hoss - Gewicht 680 kg, ein Besuchermotorrad - losfuhr, verschwand auch der letzte kleine Fisch in die Deckung, und die zahlreichen Teichfrösche gaben keinen Mucks mehr von sich.


Gesa, Minya und ich im rettenden Schatten ... 
uff, die Moppedklamotten klebten richtig am Körper


Satt, happy und gleich noch weiter auf Tour - ein herrlicher Nachmittag!
Fotos: D. Höppner
 

Am Abend sollte es noch Livemusik geben - und damit waren nicht die Frösche mit ihrem Konzert gemeint, die am Abend vorher die Anwesenden mit ihrem lautstarken Konzert gepiesackt hatten!
Minya und ich aber wollten noch weiter.
Herzlichen Dank an Steffen für die superfreundliche Verköstigung am Teich. Ihr seid eine Spitzentruppe, allesamt!

Nächstes Ziel war die Eisdiele in Vienenburg. Wir setzten uns nach hinten in den kleinen Garten, genossen unser Joghurt-Holundereis, ich trank meinen Getreidekaffee und wechselte abrupt den Sitzplatz, als eine Horde Spatzen sich in der Tanne über mir zankten und lauter frische Tannensamen, gefolgt von einer Unmenge an Insekten, auf mich und mein Essen regneten.

Später kam noch der KawaZ-Fahrer dazu, nahm meinen ehemaligen Platz ein (die Spatzenbande war weitergezogen und somit rieselte IHM nichts auf den Kopf!), spendierte uns weitere Getränke, unterhielt uns mit Biker-Annekdoten und die Zeit flog nur so dahin.

Wir einigten uns darauf, dass wir die Rücktour noch etwas ausdehnen wollten. Ein Tankstopp für Gesa und die Z folgte, währenddessen ich meine Kräfte mobilisierte. Die schwülwarme Hitze war nicht ganz so geeignet für meinen Kreislauf, und ich war etwas schlecht drauf. Das merkte ich beim Fahren deutlich. Die Hintour zum Angelteich lief flüssiger.

Wir cruisten gemütlich über Osterwieck und Berßel, und dann führte ich die Truppe über den Grenzposten-Weg, quer durch die Felder und wieder zurück nach Hessen. Jetzt übernahm der KawaZ-Fahrer die Führung, lotste uns über Winningstedt bis nach Jerxheim.

Bei Ritchys Grill hielten wir direkt vor dem Eingang. Wir hatten alle schon wieder guten Appetit, und futterten auf der Holzterrasse unter dem Sonnenschirm eifrig vor uns hin, während vorne auf der Straße diverse Motorräder auf die Kurven zufuhren. Die wollten wir uns nach dem Essen auch noch vorknöpfen!


Meine Wenigkeit, Minya, Gesa, Ellie und die Zett - das einzige Foto, was ich von der Tour aufweisen kann - vor lauter Action hatte ich das Fotografieren für den Blog total vergessen! Am nächsten Tag putzte ich den Sucher vom Handy des Z-Fahrers, seitdem ist der Weichzeichner-Effekt auch verschwunden ;-)


Ich ließ den Vieren bei den Kurven den Vortritt. Die Z mit dem Fahrer lag perfekt in der Schräglage, gefolgt von Minya und Gesa.
Sie waren vor mir, und nahmen die spitzen Winkel mit gekonnter Kurvenlinie, während ich reichlich ungeschickt hinterher eierte. Die Wärme und zuwenig Schlaf in der Nacht vorher forderten nun den Tribut bei mir.

Auf dem Rückweg über die B1 meinte ein Mercedes-Fahrer, unsere kleine Truppe gehörig durcheinander drängeln zu müssen. Er fuhr dicht auf, dicht dran vorbei, touchierte Gesa fast, und überholte über sämtliche Sperrflächen. Die Situation war für alle sehr brenzlig.

Ich selber bekam nichts davon mit, ich war als Road-Captain vorneweg mit der tiefstehenden Sonne und dem angemessenen Landstraßen-Tempo beschäftigt. Ich hörte später, dass der Autofahrer immer dichter an mich ranfuhr, bis knapp einen Meter!

Der Zett-Fahrer als Schlußfahrer konnte alles genau beobachten, und fand die Aktion vom Dosenfahrer äußerst unschön.

Mit wehender Kutte segelte er im Fahrwasser des Dosenfahrers an mir vorbei, verschwand mit eindrucksvoller Phonetik am Horizont, und zeigte dem Verkehrsraudi einige Kilometer weiter durch das Autofenster, dass er totalen Scheiß gebaut hatte.

Im nächsten Dorf stand die Z wartend am Straßenrand, und ihr fröhlich grinsender Fahrer schloß sich dann wieder hinter Gesa unserer kleinen Truppe an.

Gegen 20 Uhr kamen wir alle gesund, fliegenbekleckst und fröhlich vor der Garage an. Wir schwätzten noch lange Zeit, erörterten die Aktion des Mercedesfahrers, der Z-Fahrer bekam ein klein wenig Mecker von mir, wir begutachteten Gesa und fachsimpelten über andere GS-Modelle, Preise, höhenverstellbare Sitzbänke u.v.m.

Ein wirklich schöner Tag mit vielen Erlebnissen ging zuende. Für Gesa und Minya nahte der Zeitpunkt des Aufbruchs, da der Campingplatz in Peine eine Sperrstunde hatte, zu der das Eingangstor verriegelt wurde. Und das Motorrad vor dem Platz stehen zu lassen, das war keine wirkliche Option für uns!

Wir wünschten ihr das Beste für die Übernachtung (ihre direkten Nachbarn, Russen, waren in der Nacht zuvor eifrig am Feiern gewesen und da Zeltwände bekanntlich recht dünn sind ...), drückten uns ganz fest und werden uns bestimmt wiedersehen.

Dann wird bestimmt in Mattierzoll angehalten und das Foto am Grenzturm nachgeholt. Und eine weitere Tour gefahren. Westerburg, oder auch mal in den Harz - ach da gibt es soviele Möglichkeiten.



Liebe Minya - es war so schön, Dich persönlich kennengelernt zu haben. Ich hoffe, Du bist mit Gesa gut im Weserbergland gelandet, und dann später auch wieder zuhause angekommen. Du wirst den Blog sicherlich erst zuhause lesen - fühl Dich noch einmal geknuddelt, Du Liebe Du.
Und das mit den Nachbarn und meinen Eltern in dem Ort duweißtschonwelchenichmeine - die Welt ist ein Dorf, wahrhaftig!

Für alle Interessierten: Minya hat HIER (KlickKlick) über ihren Besuch berichtet!


Ach ja, und Svenja - Danke für Deine Grüße, sie wurden brav ausgerichtet! Ich habe mich sehr darüber gefreut!
 



Dienstag, 2. Juni 2015

Schlemmender Pfingsturlaub

Neuer Kettensatz, neuer Hinterreifen und ab in den Urlaub!


Eine ganze lange Woche Urlaub, Umgebung erkunden, und natürlich Motorrad fahren -  perfekter Plan

Vorbei die Zeit, wo ich mich unsicher und verschämt irgendwo an den Rand stellte!
 

Wasserschloß Westerburg 



Ehemaliger Grenzzaun als Beeteinrahmung


Zutraulicher Buchfinkenmann, der sich auf meinem Teller bediente! Er sortierte die Zwiebeln aus den Bratkartoffeln (braves Kerlchen!), und schmiß sie mit wildem Kopfschütteln in das Umfeld - der kleine Kerl kannte keine Scheu und keine feinen Tischmanieren!


Fast wäre er auf meine Gabel gehopst, für den besseren Überblick!


Schloß Wernigerode - Auffahrt nur für Anlieger - ich hatte ja ein Anliegen ... ich wollte zum Schloß - der Anstieg war zu steil, und meine Hüfte ... *hüstel*




Anbetungswürdiger Mohnkuchen mit Eierlikör-Topping ... herrrlich leckerschmecker und garantiert nicht diätig ...


Ilsenburg - Grillfest an der Ilse - direkt vor den Grill gefahren, ich Revoluzzer, ich


Mal leichte Kost zur Abwechslung!

Nochmal Ilsenburg, Tage später - auch der gemischte Salat war superlecker!


Ritchie's Bikertreff, Jerxheim


Tagebau Abraumgebiet Schöningen/Helmstedt


Hausrunde


Der Blaue See, Rübeland KLICKKLICK








Regen gab's dann auch mal ...

Im Bikertreff, Hasselfelde - kurz nach Feierabend ... bei Mario aufwärmen und schwätzen

Später dann - Ausblick von der Terrasse, strahlende Landschaft Hasselfelde




Longhorn's - Statisten aus Pullman City, der Westernstadt



31.5.2015 Bike Schmiede, Zilly ...Besuchermoppets


Das Event der Bike Schmiede - 5 Euro Eintritt für nix, extrem grantiges Personal, staubiges Zeugs und wenig Interessantes (Burn-out sehe ich nun wirklich auf fast jeder Bikerparty) ... muß ich nächstes Jahr nicht noch einmal haben - Besucherfreundlichkeit geht anders!
 





Entdeckt auf dem Weg nach Langeln - kleine Vorharzrunde als Urlaubsabschluß 

Ellie mit Blick zum Brocken


Ein echt schöner Urlaub war das gewesen. Garantiert 2 Kilo zugenommen, viel gesehen und endlich genug Schlaf gehabt. Zum Ende hin waren es täglich 12 bis 14 Stunden, inklusive Nachmittagsrunde auf der Couch ;-). Kurzum: sehr erholsam, sehr gemütlich und trotzdem auch sehr abwechslungsreich.

Der neue Reifen fährt sich gut, und die ungewohnten Abrollgeräusche der neuen Kette sind jetzt auch Gewöhnung. Anfangs dachte ich verschreckt, Ellie würde kaputt gehen. Was zum Glück aber keineswegs der Fall gewesen ist!

Ich hoffe, der Hinterreifen hält jetzt mehr Kilometer aus als der letzte.