Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 30. März 2015

28.3.2015 - Drachenfest, schneebedeckte Gipfel, stillgelegte Bahnrouten und der Regen kam erst zum Ende

Ich quälte mich um halb neun aus dem Bett. Die gestrige Bikerparty in Magdeburg steckte mir noch in den Knochen. Nicht wegen Alkohol, nein. Einen Kater kriege ich auch mit zuwenig Schlaf hin! Außerdem: wenn ich fahren will/muß, dann ist 0,0 Promille angesagt.

Warum also an einem heiligen Samstag nicht ausschlafen? Ganz einfach: Termin beim Schrauber. Danach dann noch weiter, es war Drachenfest bei Kawasaki.

Als ich um kurz vor 10 Uhr dann auf dem Motorrad saß, wurde ich durch den frischen Fahrtwind wach. Ich hatte nur die Sommerhandschuhe angezogen, die gefütterten Winterteile lagen in der Hecktasche. War ohne die Windpratzen doch arg frisch an den Fingern. Aber anhalten und die anderen Handschuhe anziehen, dazu war ich jetzt zu schön in Fahrt. Früher hielt ich alle Naselang an wegen nix und wieder nix. Heutzutage ... wenn ich einmal fahre, dann muß ich mich regelrecht selbst überreden, mal anzuhalten. Das ist wie eine Sucht - nur fahren, fahren, fahren!

Den Harz im Blick, kachelte ich für meine Verhältnisse ungewohnt zügig über die Dörfer. Noch war wenig los, die Osterferien ebenfalls schon begonnen, und das Fahren war ohne die nervenden Samstagseinkäufer deutlich entspannter.

Bei Fritz holte ich mir einen Muntermacher-Kaffee, wärmte mir erstmal die Pfoten auf, und futterte meinen Apfel und ein Duplo. Muß reichen als Frühstück, nachher beim Drachenfest gibt es eine bessere Grundlage!


Auch so ein Etwas wie dieses 900-S Agria Teil wird beim Schrauber geschraubt ...


Fritz tat, was getan werden mußte an Ellie, und gegen 11 Uhr fuhr ich wieder vom Hof.

Über die Dörfer zurück, Kawasaki westlich angefahren über den Speckgürtel von Braunschweig, kurz über die Industriestraßen (wo auch betuchte Muddis mit dem Großwagen ihres Intimpartners unterwegs waren - besonderes Kennzeichen: wir fahren nur 40 km/h, weil sonst das Dach abhebt und der Ehegatterich sauer wird wegen des erhöhten Benzinverbrauchs; wir langen ständig nach hinten, um das plärrende Kleinkind zu bespaßen und verpassen regelmäßig fast die Grünphase), und dann war ich passend zur Mittagszeit bei Kawa. Der Hof stand schon voller Motorräder. Strategisch ungünstig wie immer parkte ich direkt am Rasen, wo ich mich später durch die zweite Reihe Motorräder, die hinter mir standen, rückwärts raussteppen mußte. Aber das wußte ich da noch nicht.

Erstmal mußte ich wohin. Ich stapfte in das Restaurant und bekam gleich nacktes Fleisch zu Gesicht - bodypainting. Da mir selber arg kühl war - und das trotz der dicken Motorradklamotten - war ich interessiert zu erfahren, ob das arme Mädel auch nach draußen mußte und dort rumlaufen, aus Werbezwecken. Eine Kollegin hinterm Tresen war sich da nicht so sicher und wir guckten beide etwas skeptisch. Der Fotograf schoß diverse Bilder von der Gepainteten. Naja, man kennt das ja, dachte ich mir und verschwand erstmal in das Gekachelte.


 
Gesittet und betont geduldig stand ich später an für eine Bratwurst, dazu gab es Nudelsalat und einen Extraschlag Kartoffelsalat. Ich schnappte mir nach gefühlten drei Stunden meinen Plastikteller, das Einwegbesteck und eine dieser fisseligen Servietten, die immer an den Fingern kleben bleiben. Suchender Blick nach oben auf die Empore, und ohne viel Hemmungen zu einem Pärchen an den Tisch gesetzt.
Nach den Gesprächen mit ihnen hatte ich ein Déja-vu. Ich glaube, mit genau den beiden hatte ich auch schon letztes Jahr gesprochen. Sie fährt eine 125-er Shadow, er eine Goldwing. Sie hatte schon zwei Motorräder probegefahren und berichtete davon. U.a. die neue Vulcan S, und sie bemängelte genau wie ich seinerzeit die unmöglich angebrachten Plastikschutzteile an den Seiten. Heureka, war ich doch nicht alleine mit meiner Kritik.

Der nette Goldwing-Herr spendierte dann einen Kaffee, der durch reichlich Bodensatz glänzte ... und gut gestärkt ging es dann gemeinsam los, Motorräder angucken. Fast wäre ich von einem herannahenden Elektromotorad angefahren worden. Ich hatte das Teil einfach nicht wahrgenommen. So GANZ ohne Sound ist total scheiße, liebe Konstrukteure.

Das Wetter war prächtig und mich hielt beim Drachenfest nichts mehr. Wie oben schon erwähnt, mußte ich mich an einer hinter mir parkenden VN durchmogeln. Das Monopol für bescheuert parken haben die PKW also nicht allein für sich gebunkert ...
Und das mir, die ich meinen Kopf nicht mehr wie eine Eule drehen kann. Zaungäste hatten wir genug ... mitleidiges Lächeln ebenfalls. Na wartet, ihr Heinis! Ich bewegte Ellie zurück und leicht wieder nach vorne, und war wieder einmal froh darüber, dass sie nur 200 Kg auf die Waage bringt. Handhabung durch gute Sitzhöhe, und mit ohne Koffern super zu rangieren.
Mit etwas mehr Gas als nötig, leicht schleifender Kupplung und einer zackigen Fahrweise verließ ich mit kerzengerader Haltung den wuseligen Ort des Geschehens. Ich hoffte sehr, das mein arroganter Blick noch erkennbar gewesen war.
Drachenfest 2015 - check. Abgehakt.

Es ging zurück über die Industriemeile, ich bog wieder rechts ab nach Wenden und fuhr die Tankstelle an. Wahnsinnige 1,43 Euro für einen Liter Sprit. Ostern läßt grüßen ...

Und dann endlich ging es wieder raus aus der Stadt. Erstmal durch Rentner-Querum hindurch, geradeaus durch Riddagshausen durch. Hier ist der Mittagsrun um die Teiche um die Uhrzeit im vollen Gange, also hieß es: vorsichtig fahren.
Die Enten, die da ab und an die Fahrbahn überqueren, machen weniger Streß als planlos herumfahrende Touris mit Golf Plus ...

Ich atmete auf, als ich a) das Tourigebiet und b) den Bahnübergang mit der ständig heruntergelassenen Schranke - diesmal offen, also GAS und drüber weg hopsen! - hinter mir hatte.




Los ging es, zur Hausrunde. Die Sonne hatte richtig an Kraft zugelegt, aber die Sommerlederhandschuhe waren immer noch zu dünne. Egal, da muß ich jetzt durch. Wieder den Harz im Blick, ging es durchs Land. In Seinstedt legte ich eine Pause ein. Es war halb drei geworden. Die Zeit reichte also nicht mehr für eine Tour in den Harz. Zu schnell wurde es kühl da oben. Außerdem sah der Brocken so komisch weiß aus. Aber Harzrand ist auch nett.

Es ging Richtung Vienenburg, dann bog ich vorher ab, überquerte die B6n und kam nach Abbenrode.


Ortseingang Abbenrode, zu dieser Jahreszeit besonders gut zu erkennen ... Gartenzwerg mal anders!




Und auch wir waren wieder einmal auf Wirtschaftswegen unterwegs.Wenn hier schon mit Hubschraubern zu rechnen ist, dann wird sich wohl niemand an einer kleinen, leisen Kawasaki stören!

Weit und breit keine lebende Seele zu entdecken, fuhr ich an der B6n entlang von Abbenrode bis Stapelburg, auf diesen zwei Betonstreifen. Die waren aber deutlich besser erhalten als die vom Weg der letzten Tour. Heute sah ich in den kleinen Dörfern sogar Menschen. Ziemlich viele sogar - lag wohl an der Uhrzeit. Und wieder: pro Pärchen ein Kinderwagen und/oder ein torkelndes Kleinkind an der Hand, und mindestens ein Hund. Sonntags sieht man hier fast nie Einwohner. 

Wo die Straße es zuließ, entlastete ich meine Beine. Mein rechter Unterschenkel bzw. die Hüfte waren etwas angepiekst - ich war diesmal lange unterwegs gewesen und so allmählich mußten meine Wehwechen mal wieder auf sich aufmerksam machen. Eifersüchtiges Volk, das ...




Fotorast und Beine vertreten am Straßenrand ... kurz vor Wasserleben; es kamen in der Pause ganze drei Autos vorbei ...



Am Brocken lag mal wieder Schnee ... Frühling dauert noch!


Die Sonne war jetzt ziemlich verschwommen, Schleierwolken lagen davor und mein Gespür sagte mir, dass es Zeit war für den Heimweg.



Alte Bahnstrecke bei Wasserleben


Sonst gut versteckt hinter Grünzeug ...


Die Ilse - leider ziemlich zugemüllt durch illegale Entsorgung an den Hängen - ich hatte Mühe, ein schönes Foto zu machen, welches Idylle vortäuscht



 Immerhin wuchs schon ein wenig trotzig hier und da ein Büschel Bärlauch


Die Schienenstrecke hört oberhalb von Langeln einfach auf - hier rechts im Bild zu sehen; auf der anderen Seite führt sie nach Osterwieck hinein, und endet dort ebenfalls "einfach so"
 

Ich fuhr in Richtung B79. Die alte Krypta in Deersheim - immer wieder ein tolles Motiv - ist vom Efeu befreit worden und hat somit ihren Zauber verloren. Schade, das ... nun gut, ich habe noch viele Fotos aus dem letzten Jahr und kann mir meine Illusion so bewahren.


Foto vom letzten Jahr ... Jetzt leider alles abgeschlagen - nix mehr Efeu und verwunschene Stimmung ...


Vom Frühling war im Land auch hier nur teilweise etwas zu sehen. Der Weißdorn hatte zwar dicke Knospen, die aber noch nicht aufgeblüht sind. Dieses Jahr ist der Frühling wirklich spät dran. Ich habe Fotos von 2014 aus dem selben Monat, wo überall schon volle Blütenpracht an den Hängen herrschte.


Letztes Jahr, Frühlingsanfang 20.3.2014 ... deutlich mehr Blütenpracht und Grün


Die Sonne war jetzt komplett verschwunden, und der Himmel sah ziemlich dramatisch aus. Ich fuhr ein Stück über die Bundesstraße, bog dann ab und fuhr durch die Asse Hügel zurück in Richtung Heimat.


Schachtanlage "Asse" - idyllisch gelegen - die Schilder "Naturschutzzone" rings um das Gelände sind schon irgendwie ein Hohn; weiter unten am Ende der Hügel kam dann noch eine "Trinkwasserschutzzone" dazu ... ja dann hoffen wir mal, dass der schwachradioaktive Müll da nicht durch das nasse Salz durchsickert ...






Für das letzte Foto hätte ich bald Haue bekommen - zwei Uniformierte tauchten vor ihrer Wachbutze auf und guckten argwöhnisch in meine Richtung, während ich da am fotografieren war. Fast hätte ich noch gewunken und ihnen "Strahlende Ostern" gewünscht ...


Zur Info: Schachtanlage Asse, hier bitte klicken
Wer zu faul ist, hier die Kurzfassung:
Die Schachtanlage Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk in Niedersachsen, das ab 1965 als Forschungsbergwerk betrieben wurde und wo zwischen 1967 und 1978 die Endlagerung radioaktiver Abfälle großtechnisch erprobt und praktiziert wurde.
Das Bergwerk liegt im gleichnamigen Höhenzug Asse zehn Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel. Nach dem älteren ihrer zwei Tagesschächte, abgeteuft 1906, wird die gesamte Anlage auch Asse II genannt.

Idyllische Gegend, ha?
Ich war sogar mal mit meinem Geologie-Kurs unten im Salzstock, auf 900 Metern. Sehr beeindruckend. Und die Fässer hatten wir damals auch gesehen. Heutzutage ist das Besuchen des Stocks privaten Personen nicht mehr erlaubt, soviel ich weiß. Und auch damals war das nur machbar, weil unser Kursleiter das arangiert hatte. Wie, bleibt sein Geheimnis ...

Hier mal ein Stückchen Landkarte mit einem Teil der Route.


Die vielen grünen Haltepunkte haben nichts zu bedeuten - ich mußte sie setzen, damit die blaue Linie dahin geht, wo ich will, und nicht dahin, wo Maps denkt, das ich will ...



Gegen halb sieben abends kam ich vor der Garage an, und erst auf den letzten Metern fing es an zu tröpfeln. Glück gehabt, und das Wetter richtig eingeschätzt.


Fazit:

180 Kilometer bei bestem Frühlingswetter. Ein Stückchen Revoluzzerweg war auch dabei gewesen, hihi. Kurz vor 10 Uhr los, gegen 17.30 Uhr zuhause. Rechtes Bein tat erst nach 4 Stunden weh. Dank Reisefußrasten konnte ich es gut entlasten. Eine Stunde fahren, dann eine Pause mit herumlaufen: check.
Längere Tour ausprobiert: check.

Mal schauen, was Ostern für Wetter ist. Wohin es dann geht, entscheide ich spontan. Thüringen wäre mal dran.


Nachtrag - Massenansammlungen wie beim Drachenfest sind irgendwie nicht meins. Mag daran liegen, das ich kein Poser-Typ bin. Ich muss nicht hin, um mich zu zeigen.
Hinfahren, Bratwurst abgreifen, Kaffee obendrauf und wieder weg da. Das typische Rudelverhalten des normalen Bikers ist komplett an mir vorbei gegangen. Meine Evolutionsentwicklung hat diesen Pseudo-Sicherheitsfaktor "in der Masse sind wir stark" komplett übersprungen.

Donnerstag, 26. März 2015

25.3.2015 - Ein Stück umgebaute Ellie, noch einmal eine Tour ins Zonenland, und diesmal ist es Frühling!

Das Wetter paßte, es war warm genug und mich hielt mal wieder nichts. Fast hätte ich "nüscht" geschrieben - meine Freunde aus dem Osten sagen das ständig ...

Es war total ungewohnt, ohne die Windschutz-Pratzen zu fahren. Aber bei knapp 15 Grad Aussentemperatur kamen mir die absolut überflüssig vor.
Hier auch mal ein Foto von der teilweise umgerüsteten Ellie. Die Lenkererhöhung von 40 Millimetern.





Das Fahren ist total anders damit. Ich sitze aufrechter, kaum noch Gewicht auf den Handgelenken. Meine Schulter- und Nackenpartie ist wesentlich entspannter dabei, und die Handhabung der Lenkung hat was von Fahrradfahren.
Es lenkt sich leichter. Das ist gut, und auch nicht so. Anfangs eierte ich in Schlangenlinien herum, weil mir die leichtere Lenkweise total fremd war. Daher nutze ich auch jede Gelegenheit, mir das wieder abzugewöhnen. Heute Nachmittag war wieder so eine Gelegenheit - die dritte nach dem Umbau. Und es geht jedesmal etwas besser.

Ich hatte zwar schon den ganzen Vormittag drüber gebrütet, wo ich wieder hinfahren sollte. Tagsüber kamen mir die besten Ideen: wie wäre mal wieder Magdeburg? Über die A2 wäre ich in knapp 45 Minuten dort.
Oder wie wäre es mit Salzwedel, der Baumkuchen-Stadt? Da war mir allerdings dann die stark befahrene Landstraße nicht so recht.
Zum Harz hin, über die A395? Und dann weiter nach ... Tchechien?

Als es dann Feierabend war, und meine Energie durch den Büroalltag etwas verpufft, reichte es dann gerade mal für "einmal nach Vienenburg zur Eisdiele".
So der Plan.

Also rauf auf Ellie und gegen 15.30 Uhr erstmal los. Hausrunde. Die Luft war ein Traum. Es fuhr sich super, der Feierabendwahnsinn hatte die B1 noch nicht erreicht. In Sickte bog von rechts ein anderer Motorradfahrer auf meine Route, ich ließ ihn abbiegen und fuhr versetzt hinter ihm. Jungejunge, der fährt aber langsam und unsicher, dachte ich. Keine 50 km/h, sehr hochgezogene Schultern. Äußerlich nicht abzuschätzen: fette Maschine, Sportler. Lederkombi, schwarzer Helm, insgesamt profimäßig ausgestattet.
Auch als wir in Richtung Neuerkerode fuhren, hielt er sich strichgenau an die Geschwindigkeit. Ab und an tippte er aus mir nicht ersichtlichem Grund auf die Bremse, und ich hielt gepflegten Abstand. Das Auto hinter mir fuhr mir sehr dicht auf ...
Also nee, das is' nix, min Jung. Kolonne mit dir zu fahren ist mir zu gefährlich. Vielleicht wenn ich dich kennen würde, und mehr über dich wüsste ... aber so, Zufallsbekanntschaft? Nur wegen Freundlichkeit den Rücken abdecken?

Ich bog rechts ab und überließ ihm seinem Schicksal. Hoffentlich gingen die Autofahrer nett mit ihm um, er schien noch nicht viel Fahrerfahrung zu haben.
Hier muß ich mal meinen Begleitern aus meiner Anfängerzeit ein fettes DANKESCHÖN zuschreiben. Danke für eure Geduld und Hilfestellung. Ich bin ja auch mal so gefahren. Da allerdings für jeden erkennbar, mit Leuchtweste ... Ich hätte damals zu gerne noch ein fettes "A" für Anfänger auf meinem Rücken getragen, um den Welpenschutz weithin erkennbar zu machen ...

Der Alltag blieb hinter mir, je weiter ich fuhr. Den Dunst des Asse-Höhenzugs vor Augen, die kalte Luft, die meine Sommerhandschuhe durchströmte - ich atmete tief ein und aus. Das ist das beste Mittel für mich, um unter der Woche entspannen zu können.

Siehe 19.3. - Tour über Klein Vahlberg, das Kopfsteinpflaster, um die Asse herum, und die wenigen Kurven die es da gibt nutzen, um die Blickführung zu üben. Unsere Gegend ist sanft hügelig, aber mit Kurven haben die es hier nicht so wirklich - das ist auch daran zu erkennen, dass die Feierabendfahrer/-innen die Kurven meist schneiden. Eine Unsitte, die für Zweiradfahrer tödlich sein kann.

Also Seinstedt mal wieder ... mit Fernsicht war es heute nichts. Zu dunstig. Trotzdem schön da oben!

Hier toben sich momentan die Landwirte auf ihren Feldern aus. Die Wege sind ziemlich verschmutzt, aber jetzt wo sie trocken sind, geht es gerade noch. An meinem normalen Halteplatz lagerte jetzt aber ein riesiger Haufen Pferdemist, also fuhr ich ein Stück weiter in den Wirtschaftsweg rein ...



Für eine Enduro sicherlich Kinderkram, aber diese fetten Steine können ganz fies wegrutschen, wie ich am 1. Mai 2013 schon feststellte. Nun, das ist lange her, und ich fuhr aufmerksam aber ohne Schweißausbrüche hier rum.




Ellie in Fahrtrichtung abgestellt, Motor ausgestellt (das geht jetzt etwas friemelig durch die Lenkererhöhung, ich komme schlechter an das Zündschloß), Helm ab ... Stille. Bis auf die Geräusche, die das meterhohe Windrad machte.

Und hier entdeckte ich ihn, den Frühling !!!







Blühende Weidenkätzchen




Ich dehnte die kleine Pause noch etwas aus. Hier oben hört man nichts mehr vom Alltag, Straßenlärm oder ähnlichem. Blick ins Land, Gedanken und Streß weg.
Ich hatte keine Lust mehr auf Eisdiele, ich wollte noch ein wenig fahren. Die Eisdiele liegt an der Hauptverkehrsstraße, wo es um die Uhrzeit wie in einer Großstadt zugeht. Nee danke, da war ich ja grad vor geflüchtet.


Nix Sicht, und trotzdem schön ... Landschaft mit Weichzeichner, monochrom gefärbt

Die Hügel verschwinden im Frühlingsdunst


Es ging weiter, Richtung Hornburg. Ich bog wieder in Rimbeck ab, und fuhr auf dem ehemaligen Zonengebiet entlang. Da war noch ein Foto offen, was ich beim letzten Mal vergessen hatte.




Deutlicher Hinweis. Ich überlegte noch, als von hinten ...


... sich dieser PKW an mir vorbeidrängelte und mit gutem Tempo am Horizont verschwand.

Pöh - na dann ... Gang rein und los!



Wirtschaftsweg Abkürzung nach Hoppenstedt am Fallstein


Hier fährt es sich gut, wenn man darauf achtet, wo man fährt. Nicht vorauszuahnen war für uns, das die Fahrspur plötzlich gebrochen war, die Betonplatte eingesackt, und das Bruchstück nach oben ragte. Es holperte und klapperte mächtig, als Ellie darüber fuhr.
Uff - nicht gerade eine meiner besten Ideen ...

Ich fuhr ein Stück am Fallstein entlang, zurück Richtung Hornburg, zum Rastplatz "Willeckes Lust".




Die einstige Waldgaststätte "Willeckes Lust" wurde von vielen Reisebussen mit Grenztouristen besucht, denn von hier waren es nur wenige Meter bis zum Grenzzaun an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Siehe Text auf der bunten Karte ... durch Anklicken werden die Bilder groß und der Text besser lesbar.






 





Das Foto wollte ich noch machen, deshalb war ich hierher gefahren - schön gezeichnet ein Blick ins Harz-Land, was hinter dem Schild zu sehen ist




Nachdem die Bilder gemacht worden sind, wollte ich den anderen Wirtschaftsweg runterfahren, um dann wieder über Rimbeck in Hornburg einzutreffen.


 

Ein Geländewagen befuhr den Weg von der anderen Seite, und blieb just auf der Brücke stehen, über die ich jetzt eigentlich rüberfahren wollte. Ich wartete, ob der weiterfuhr, aber der Wagen rührte sich nicht mehr. Ein Fenster wurde runtergekurbelt.
Hm, also entweder war das ein Grenzer, der nach fiesen Subjekten Ausschau hielt - oder ein Forstbeamter, der gucken wollte, ob sich das Rehwild schon herumtreibt.

Beides war mir nicht geheuer. Wer weiß, was der da im Schilde führte. Also ließ ich den Grenzweg Grenzweg sein, und fuhr die Straße weiter bis nach Hornburg hinein. Ich muss den Ärger ja nun nicht provozieren ...

Auf dem Rückweg in Vahlberg erwartete mich noch eine Überraschung. Dort gibt es ein Rittergut, was allerdings für die gemeine und breite Öffentlichkeit nur am Tag des Denkmals geöffnet ist. Aber heute war das Tor offen, kein Mensch in Sicht, und so kam ich noch zu diesem Abschlußfoto mit Seltenheitswert (keine Sau zu sehen, und auch keine Tiere ...):



Eine riesige Anlage, und sehr gut erhalten!


Gegen halb sieben Abends kam ich nach ungefähr 130 Kilometern wieder zuhause vor der Garage an. Ich versetzte einen Kabelbinder, der mich in der Sicht auf die Armatur behindert hatte, putzte Ellie noch schnell von den Fliegen sauber und beäugte wie immer Reifen, Kette und Gesamtbild.

Dann legte ich noch eine Runde Walking zum Glieder entknoten obendrauf. Die Vögel im Waldgebiet sangen sich und mir ein schönes Abendlied und ich fand den Nachmittag rundum gelungen! 


Freitag, 20. März 2015

19.3. - Gesichter einer Feierabendrunde, mit ein wenig Gruseln über die deutsch-deutsche Teilung

Endlich fand ich Zeit, um mal wieder eine Runde zu drehen. Gegen 15.30 Uhr saß ich warm eingepackt auf Ellie. Obwohl es seit drei Tagen tagsüber herrlich frühlingshaft war, gingen die Temperaturen in der Nacht noch unter Null. Dementsprechend kühl war der Fahrtwind.

Seitdem die A39 fertig ist, kürzen sehr viele A2-Flüchtlinge ihre Strecke ab, indem sie durch meinen Wohnort fahren. Ach was schreibe ich - kacheln tun sie!
Zum Feierabend hin komme ich mir vor, als würde ich an der Autobahn wohnen. Wolfsburg muß leer sein; soviele PKW mit WOB-Kennzeichen brezeln durch das kleine Dörflein. Kaum einer, der sich mal bequemt, am Zebrastreifen anzuhalten ... und mir fast hinten drauf fährt, weil ich es "wage"!
Hallo? Kind am Zebrastreifen, winkt mit dem ausgestreckten Arm hoch und runter - was kann das wohl heißen? Da wir das Jahr 2015 und nicht 1933 schreiben, heißt das: Halt bitte an, ich möchte über die Straße!

Dem ganzen Streß kann man entgehen, wenn man VOR 16 Uhr aus dem Dorf heraus ist. Also  gab ich am Dorfausgang auch Gas - weg sein, bevor die ganzen Bekloppten wieder auf der Jagd sind ...

Ich fuhr zügig, aber vorsichtig (Doppelkreisel, schön sanft anbremsen - aha, diesmal alles gut gegangen) in Richtung Elm. Die L625 in Richtung Schöppenstedt war jetzt schon ziemlich stark befahren. Sowas muß ich zum Feierabend hin nicht haben. Bei Neuerkerode bog ich wie immer rechts ab, und der Verkehr war wie weggefegt. Herrlich freie Straßen - völlig neues Fahrgefühl.

Die Asse im Blick, genoß ich die Frühlingssonne. Den Fahrtwind. Einfach das "draussen sein". Die Hausrunde ging wie immer kreuz und quer über kleine Dörfer, fernab der Einflugschneisen der Soft-Rennfahrer. In den Dörfern blühen jetzt schon ganze Horden von Frühlingsblumen. Ich hielt meine Nase in die Sonne und der Streß der Arbeit war wie weggeblasen. Die beste Therapie ...

Vor Vahlberg winkte ich einen BMW-Fahrer mit seiner dicken Touring-Maschine vorbei. Der schien auf "ganz großer Tour" zu sein. Jungs, wisst ihr eigentlich, wie verrückt dieses Vollkoffer-Gerödel ausschaut, wenn ihr nur auf der Hausrunde unterwegs seid?
Aber vielleicht testete er ja bloß seine neue Ausrüstung - wir werden es nie erfahren.
Er überholte uns zügig. Alles Ton in Ton: Farbe der Maschine, BMW Anzug, Schuhe ... also man kann sagen, was man will: Holger Aue hat sie schon gut skizziert, diese Tourenfahrer. Grinsend fuhr ich gemütlich hinterher, nur um festzustellen: mit Kopfsteinpflaster hat er es nicht so. Er eierte da rum, trotz besserem Fahrwerk und eine Million mehr Technik als Ellie sie aufweist.
Ich kannte da mittlerweile jedes Schlagloch - Hausrunde eben. Und vorbei die Zeit, wo ich da schweißgebadet im Schritttempo über das hubbelige Pflaster tuckerte. Ellie und ich waren auf unseren Touren im Osten GANZ ANDEREN Kopfsteinpflaster"wegen" begegnet. Der Belag in Vahlberg ist mittlerweile Pippifax für uns.
Wir hatten den Touringfahrer in den Vahlberg-Kurven fast eingeholt. Er gab dann Gas und verschwand Richtung Asse.
Viel Spaß Dir, unbekannter Weltreisender.

Ich bog links ab den Berg hoch Richtung Klein Vahlberg - schönste Aussicht ever da oben am Kamm! Eine Seite kann man den Elm überblicken, andere Seite lockt der Harz.


Foto von der letzten Tour ... diesesmal war es ziemlich dunstig und die Ferne kaum zu erahnen ...


Der BMW-Fahrer kam mir entgegen. Er hatte wohl die Asse durchfahren und wollte zurück. Meinen Gruß erwiederte er nicht.
Weiter ging es, zu meinem Lieblingsrastplatz. Ellie schnurrte wie gewohnt verlässlich unter mir, und ich freute mich mächtig darüber. Kein ABS, kein automatisches Federwerk, keine Digitalanzeigen, nicht mehr ganz neu. So paßt sie zu mir.
Ihr Motor ist nahezu unkaputtbar, und ich kenne fast jede Schraube an ihr. Sie hat durch drei Umfaller, die ich verursacht hatte, einige Schrammen. Trotzdem möchte ich nicht mit dem BMW-Fahrer tauschen.
Das hat nichts mit Vernunft zu tun. Oder mit rationalem, nüchternen Abchecken. Sie ist für mich nicht einfach ein Transportmittel. Da mag jetzt mancher Leser drüber schmunzeln. Vielleicht würde ich auch anders darüber denken, wenn ich schon jahrzehntelange Erfahrung hätte, und diverse Motorräder im Hintergrund, die ich gefahren habe.


Das ist kein Schnee. Das ist Dünger, das weiße Zeug da. Müsste Thomas-Mehl sein ...


Staubiger und steiniger Feldweg. In den Weg hineinfahren, dann vorsichtig wenden und Ellie für das Foto passend in Fahrtrichtung parken - heute kein Hexenwerk mehr!


Strahlendes Gesicht einer Feierabendrunde - im wahrsten Sinne!


Ich genoß die Stille hier oben. Der Harz versteckte sich im Dunstschleier. Die ganze Landschaft wirkte wie mit Weichzeichner gefertigt. Die ersten Insekten des Frühlings belästigten mich - nur um später dann als flache Flatschen an meinem Visier zu kleben. Ätsch!

Weiter ging es, zunächst einmal nach Hornburg hinein. Hier begegneten mir auch endlich andere Motorradfahrer - auf der Rücktour vom Harz. Also eine Rennmaschine zu fahren könnte ich mir nicht vorstellen - die Sitzhaltung sieht so dermaßen unbequem aus ... "Die Gebückten" - diese Bezeichnung paßt wirklich perfekt!

Die Tanknadel und der Tageskilometerzähler zeigten mir an, dass ich demnächst mal an Nachtanken denken sollte. So führte mich mein Weg also weiter durch den Osten hindurch, zur ARAL Tankstelle nach Osterwieck.
Das der Preis hier sechs Cent teurer war als in Wolfenbüttel, wußte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Mit vollem Tank fuhr ich ein Stück hoch in den Fallstein. Die Fallsteinklause war aber dermaßen stark besucht - viele viele Dosen auf dem Parkplatz - das ich wieder umdrehte. So wichtig war mir der Feierabendkaffee auch nicht.
Ich bog im Ort falsch ab und tuckerte durch eine Plattenbausiedlung, reserviert beäugt von den Einheimischen. Da ich mich an die 30 km/h hielt, hoffte ich darauf, einen positiven Eindruck über Motorradfahrer zu hinterlassen.

Es ging die L87 zurück in Richtung Hornburg. Erhöht am Hang, hatte man einen fantastischen Blick über das Land auf den Harz!

Kurz hinter Hoppenstedt bog ich linker Hand auf eine kleine stark abfallende Straße nach Bühne ab. Und - welch Wunder - befuhr die übliche Kopfsteinpflasterhölle.




Da mir nur ein Radfahrer entgegen kam, blieb ich bei gemächlichem Tempo. Eine Enduro hätte sich hier super austoben können!
Die Schlaglöcher im Blick, fuhr ich an großen Stallgebäuden vorbei, bis ich wieder auf die "Hauptstraße" von Bühne kam.
Asphalt erwartete uns. Es ist erstaunlich, wie man sich über glatten Straßenbelag freuen kann. Okay, Endurofahrer würden hier jetzt anders denken - für die hätte ich mittlerweile so einige Geheimtipps, was Fahren im Osten angeht!

Kurz hinter der ehemaligen Grenze bog ich rechts ab.
Anlieger und landwirtschaftlicher Verkehr frei - ich hatte ein Anliegen, ich wollte fotografieren.





Ellie auf der Brücke über der Ilse



Wir befanden uns im damaligen Niemandsland, kurz vor der deutsch-deutschen Grenze, auf westdeutschem Boden- rechts oben im Bild, kaum zu erkennen ohne Zoom, war damals kein Durchkommen mehr gewesen, da war die DDR


Eine Bekannte war vor drei Jahren mit mir in diesem Gebiet gewandert. Sie konnte sich noch sehr gut daran erinnern, wie es damals hier ausgesehen hatte. Mit Schäferhunden wurde das Gelände bewacht, und der Todesstreifen war hier gut einzusehen gewesen, weil die Straße ja erhöht am Fallstein entlang führte.
Eine besondere Mutprobe der Kids aus dem Dorf Hornburg war damals gewesen, sich bis zu dem Hundestreifen durchzumogeln, und sie dann zu provozieren. Einmal wäre das wohl fast schiefgegangen, weil sich einer der Hunde über den Gitterzaun hangeln wollte. Eine ordentliche Tracht Prügel hätte es von westdeutschem Grenzer wohl auch gegeben. Mutprobe beendet mit brennendem Hosenboden.






Da, wo ich jetzt stand und die Stille der Natur genoß, den weiten Blick ins Land, da war vor 25 Jahren noch absolutes Sperrgebiet gewesen. Nichts mehr davon übrig, außer dem baumlosen Streifen, auf dem jetzt großflächige Felder angelegt sind.
Mit einem Hauch von Gänsehaut im Genick packte ich den Fotoapparat wieder in die Tanktasche.

Ich tuckerte den schmalen Landwirtschaftsweg bis zum Ende hoch. Hier kam auch gleich ein Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite, von dem aus es zu einem Ausflugscafé ging. Hier konnte ich in Ruhe Fotos machen.



Roter Pfeil: Da hinter der Kurve war die Landesstraße 87 (L87) bis 1989 abgesperrt gewesen. Ab da war kein Durchkommen mehr ... der nächste Ort, der folgte, heißt Hoppenstedt (klickklick). Der ist heute noch bei Google Maps namentlich nicht aufgeführt.


Gemächlich fuhr ich weiter Richtung Hornburg.  
Die Warnung "Straßenschäden" sollte der Tourist auf der Route übrigens ernst nehmen - hier auf der L87 von Hornburg nach Osterwieck sind so viele Bodenwellen, dass sich das Motorrad bei höherer Geschwindigkeit regelrecht aufschaukelt! Der Blick ins Tal ist zwar schön, aber die Straßenqualität ist zum kotzen und mir ist unverständlich, warum sich hier in der Saison ganze Heerscharen von Motorradgruppen längs quälen (müssen). Außerdem stehen hier viele Kirschbäume und im Herbst liegen die zermatschten Früchte meterweit um die Bäume herum und machen den Straßenbelag zusätzlich schlecht befahrbar.

Und hier sieht der Leser weitere Gesichter dieser Feierabendrunde. Mitten auf einem Feld, direkt an der L87, auf dem Weg von Osterwieck nach Hornburg.







Die Sonne stand langsam tief, und die Temperaturen fielen - Zeit für den Rückweg. Es ging durch Hornburg, und wieder Richtung Seinstedt. Über Klein Biewende zurück nach Wolfenbüttel. Auf einem Parkplatz vor Wittmar standen zwei Gebückte und hielten eine Rauchpause. Ich grüßte lässig im Vorbeituckern - wieder keine Reaktion.
Der Versuch einer Erklärung: wo im Winter kaum Motorradfahrer unterwegs sind, wird einfach IMMER gegrüßt, wenn sich mal zwei Einsame treffen. 
Wenn der März da ist, und jeder Hans und Franz sich auf der Straße tummelt, schläft dieser Brauch ein.

Im Einzugsgebiet von Wolfenbüttel herrschte immer noch Feierabendwahnsinn. Dabei war es schon 18 Uhr.

Kurz hinter Wolfenbüttel, noch eine kleine Fotorast


Gegen halb sieben abends kam ich wieder vor der Garage an. Alles in allem um die 100 Kilometer, also nichts großartiges.
Aber ich habe viel gesehen, was ich sonst auf der gewohnten Hausrunde nicht gesehen hatte.



Fazit:

Durch das regelmäßige Training zum Saisonbeginn auf der Hausrunde - die je nach Lust und Laune auch ausgeweitet werden kann - fahre ich ehemals als schwierig empfundene Strecken mittlerweile ohne nennenswerte Probleme. Ich muß nur aufpassen, nicht zu lässig zu werden ...
Ich kann meine Fahrtechnik ausbauen und verbessern. Dadurch, das mir die Tour vertraut ist, konzentriere ich mich anders und lasse mich nicht mehr so leicht verunsichern - Stichworte: "Was lauert da hinter der nächsten Kurve auf mich?"

Allein der Gedanke, ich könnte die Hausrunde über die B6n, die Harzautobahn, abkürzen - was für ein Triumph, so einen Gedanken zu denken.
Wir erinnern uns an meine Frühphase? Wo allein das Wort Autobahn schon Schnappatmung in mir auslöste!

And at his last: am 20.3. ist nicht nur Sonnenfinsternis - da wird auch wichtiges mit meinem Schrauber besprochen. Der Leser darf gespannt sein.