Ich kam seeehr früh morgens von der Bikerparty aus Barby nach Hause. Eigentlich wollte ich ja dort übernachten, und hatte sogar eine eigene Schlafstatt gerichtet bekommen. Aber da das Wetter so lockte, und ich doch so gerne schlafe (und wenn ich dort geschlafen hätte, wäre ich nicht vor Mittag zuhause gewesen) ...
Schlaf von halb drei bis halb elf muß reichen, dachte ich mir, als der Wecker mich zuhause aus dem Tiefschlaf holte.
Die Sonne strahlte vom Himmel, und schlagartig war ich wach. Ich brauchte mitsamt Frühstück nur dreissig Minuten, bis ich Ellie aus der Garage schob. Rekordzeit!
Heute sollte es nur eine kleine Runde werden. Ich war noch ziemlich erledigt von gestern. Soweit also der Plan.
Ich fuhr mit deutlich weniger Unterzeug, was den Fahrkomfort um das Doppelte anhob. Außerdem hatte ich das erste Mal meine Sommerlederhandschuhe an. Durch die Windpratzen geschützt, bekam ich auch keine kalten Finger. Der Griff an den Lenker war ungewohnt deutlich! Klar, vorher war ich ja die dicken Winterhandschuhe gewohnt.
Bevor wir losfuhren, stellte ich auf Reserve um. Tanken würde ich erst in dreissig Kilometern Entfernung, auf der Höhe von Remlingen.
Wir fuhren also die alte Hausrunde. Kurz vor dem Doppelkreisel mußte ich in die Bremse treten, und das Hinterrad ging mir weg.
Ups - die Bremse war zu griffig eingestellt, das wird Fritz mir wieder zurückstellen müssen. Da war ich dann auch endgültig wach geworden. Das hätte noch gefehlt, gleich am Anfang Mist zu bauen.
Weiter ging es, über Sickte, die kleinen Dörfer, wir umrundeten die Asse und als ich die blauen Berge sah - den Harz, der im Morgenlicht schimmerte, allen voran der Brocken mit seiner Schneekappe - da wußte ich wieder, warum ich das Motorradfahren so liebte. Diese Luft, diese Freiheit, da geht mir das Herz auf. Ich hielt in einer Parkbucht an und genoß erstmal in aller Ruhe.
Ein Gebückter brüllte schon zum zweiten Mal an mir vorbei - als er weg war, hörte ich die Vögel zwitschern, Ellie tickte geruhsam vor sich hin. Kurzum, die Welt war in Ordnung.
Weiter ging es, und der Gebückte kam ein drittes Mal im Überschalltempo an uns vorbei. Der fuhr wohl die Reifen warm auf seiner persönlichen Asse-Rennstrecke ...
Ellie und ich fuhren durch Remlingen und kurz darauf ging es an die Landhandel-Tankstelle. Hier bin ich gerne. Der Parkplatz ist groß genug, die Verkäufer sind lustig und entspannt, und auch wenn man hier nur zum Pipimachen anhält, gab es nie Genörgel.
Beim Abfahren geht es erst über einen armdicken Betonwall hinüber, und wenn man auf die Straße will, fährt man durch eine Senke. Mittlerweile macht mir das nichts mehr aus - ich kenne Ellie und ich weiß, wie ich das Gewicht verlagern muß.
In Seinstedt auf dem Hügel machte ich Pause. Ich hatte Hunger und freute mich auf meinen Apfel. Nur um festzustellen: erfolgreich zuhause auf der Spüle liegengelassen. Na toll. Stattdessen gab es also einen Notfall-Müsliriegel und Mineralwasser. Leicht angesäuert kaute ich das Vogelfutter in mich hinein. Immerhin war Schokolade drin eingebacken!
Die ersten 35 Kilometer
Das Leben ist schön!
Er ist da - der Frühling; Seinstedt "in voller Blüte"
Ich hielt die Nase in die Sonne und freute mich trotzdem meines Lebens. Eine kleine Runde wollte ich noch fahren, trotz Muskelkater.
Wohin? Na, erstmal irgendwie Richtung Harz. Der sieht so schön aus!
Kaum war ich im ehemaligen Osten, war so gut wie kein Verkehr mehr. Nur die üblichen Dosen-Harztouristen störten ab und an meine Gänseblümchen-Tour. In der Ferne hörte ich sie brüllen, die Gebückten, die am heutigen Sonntag und Kaiserwetter sicher wie die Heuschrecken über die Berg-Straßen herfielen. Da bleibe ich lieber weg, aus dem Harz ... drum herum ist auch schön!
Kurz hinter Stapelburg, auf dem Weg nach Drübeck
Es waren außerdem auch sehr viele Rennradfahrer unterwegs. Auf die muß man aufpassen. Die neigen dazu, in Rudeln aufzutauchen und die Straße gerade in uneinsehbaren Kurven dicht zu machen, indem sie zu dritt nebeneinander fahren. Sie scheinen alle das Selbstmord-Gen in sich zu tragen. Wenn da ein Auto reinfährt, dann dürfte das wie Kegeln werden ...
Irgendwann landete ich in Wernigerode. Okay, war jetzt nicht geplant, aber auch mal nett. Der Verkehr hielt sich in Grenzen. Ich hatte genug von der Stadt und fuhr einfach mal rechts ab ... und austreten mußte ich auch mal. Muskeln entspannen und einfach mal gemütlich sein.
Wir erinnern uns - eigentlich wollte ich ja dem Harz fernbleiben!
Wir erinnern uns - eigentlich wollte ich ja dem Harz fernbleiben!
Noch ganz schön kahl, der Wald ...
Lustige Idee: bitte Platz nehmen!
Hier kam ich auch auf den Gedanken, Bekannte anzurufen. Die wohnten ein Stück weit höher im Harz. Vielleicht waren sie ja da!
Aber kein Empfang - und als Empfang da war, ging keiner ran.
Okay, sollte also nicht sein. Ich setzte den Helm wieder auf, zuppelte mir die Sturmhaube zurecht, da hör ich das Handy bimmeln. Ja mist ... okay, den Lautsprecher angestellt und ins smarte Fone gebrüllt. Helm absetzen war mir jetzt zu doof.
Leider waren meine Bekannten schon wieder zurück von ihrem Ausflug. Und klangen etwas müde. Na gut, fahre ich also allein noch ein Stück und drehe dann wieder ab nach Hause. Also fuhr ich hoch nach Drei Annen Hohne. Junge, hier lag ja noch richtig Schnee an den schattigen Hängen!!!
Und hier stand genau das, was ich gesucht hatte: eine Gulaschkanone! Ich hatte jetzt ein mächtiges Hüngerchen!
Der Parkplatz war total zugesifft. Klar, das Eis taute jetzt in der Sonne. Also fuhr ich da hin, wo am wenigsten Dreckpfützen waren!
Fast direkt vor die Bude ... Ellie auf dem Trockenen!
Ich wurde mal wieder verwechselt - der Hilfskumpan vom Gulaschkanonen-Mann begrüßte mich freudestrahlend, um dann festzustellen: oh, das isse ja gar nicht.
Macht nüscht - ich habe mich trotzdem gefreut, ihn kennenzulernen. Lustige Gesellen hier oben. Ganz locker, ganz klar ostdeutsch (Dialekt) und ein saugutes Kesselgulasch gab es auch noch. Weil ich so hungrig war, bekam ich sogar noch einen kostenlosen Nachschlag. Hier gab es keine Berührungsängste, hier war ich einfach eine motorradfahrende Kundin, mit der man sogar noch derbe Witze reißen konnte. Ich genieße diese Gulaschkanonen-Futterstationen. Die Preise sind unschlagbar, und das Essen "von Muddi" aus dem Plastiknapf ist mir lieber als dieses Gedöns "an einem Bett von Kresse".
Ich hockte mich mit dem Rücken zur Sonne und schwätzte fröhlich mit einem Touristen-Ehepaar an meinem Holzfäller-Tisch. Dazu große breite Baumstamm-Sitzbänke, die auch breitere Motorradfahrer ohne Probleme aufnahmen und wider Erwarten bequem waren.
Wir waren uns schnell einig, dass es heute an der Rappbodetalsperre einfach zu voll war. Das Essen war hier auch besser. Und Kaffee gabs hier auch. Sogar Tee, wer wollte. Gut, also fahre ich da nicht auch noch hin.
Ich holte mir bei Kukki noch einen Kaffee und dehnte die ungeplante Pause um weitere Minuten aus.
Gut gesättigt, plünnte ich mich wieder an und steppte Ellie gemächlich von dem schlammigen Platz weg. Gut geschützt vor Blicken durch den Kleintransporter, der Nachschub für die Kanone brachte.
Ich wollte wieder runter ins Tal, und fuhr eine mir unbekannte Route in das kleine Luftkur-Örtchen Elbingerode. Der Weg dahin war ziemlich schattig. Die Eiskälte war körperlich zu spüren! Schnee an den Hängen, und viele Schmelzwasserbäche liefen über die Teerstraße. Hier glitzerten auch die Salzkörner. Immerhin befand ich mich hier 550 müNN.
In Elbingerode verzettelte ich mich Routenmäßig. Eigentlich wollte ich zurück nach Wernigerode, bog aber falsch ab und es ging in Richtung Rübeland über die B27. Okay, hier war nicht viel los und ich genoß dieses kleine Abenteuer. Die Straße zur Rappbodetalsperre war wieder frei, und es quälten sich etliche Fahrzeuge wie die Ameisen rechts die L96 an dem Berg hoch. Nein, no way, da will ich nicht längs!
Also fuhr ich weiter auf der B27 an der Bode entlang, genoß den Ausblick auf Felsenberge links von mir, und Wasserlauf der Bode rechts, und nahm das Blitzen in weiter Ferne nur mit einem Seitenblick wahr.
Was war das denn da? Ach, sicher nur die Sonne, die sich in einem Autospiegel verirrt hatte. Ich genoß den Weg, tuckerte mit etwa 75 km/h da längs, weil das Schild 70 km/h verlangte (fünf oder so bin ich immer drüber, muß ich verschämt zugeben). Ich guckte nach links, nach rechts, in den Rückspiegel ... und dann war ich schon vorbei, an dem Parkplatz, wo die Rennleitung 110 mit der Laserpistole in der Hand auf die Gebückten lauerte.
Ich brauchte einige Meter, bis mir die Tatsache ins Gehirn schoß: "Wurdest du soeben geblitz-dingst???"
Ich war mir keines Vergehens bewußt, und ich wurde auch nicht herausgewunken von dem Kollegen, der kurz vor der nächsten Kurve am Fahrzeug wartete.
Na das war ja was!
Klar - es war Sonntag. Es war das beste Fahrwetter. Es war Saisonbeginn. Garant für gute Einnahmen in die Gemeindekasse!
Grinsend fuhr ich weiter. Habe ich das also auch mal erlebt, als Randfigur.
Die B27 nach Hüttenrode war einsam und ich hatte keine Verfolger im Nacken. Auf der Gegenfahrbahn knatterten mir zwei junge MZ-Fahrer in abenteuerlichen Bekleidungen entgegen. Ihre blauen Auspuff-Wolken sah ich noch meterweit.
Schön war das, so gemütlich fahren zu können! Als ich dann in Hüttenrode ankam, wurde mir bewußt: ich war falsch. Ich würde jetzt wieder Richtung Blankenburg fahren - was okay war. Aber ... ich hätte jetzt die fiesen Spitzkurven vor mir, und Berg runter machen die KEINEN Spaß. Ich war die aus genau dem Grund bisher immer in entgegengesetzter Richtung gefahren.
Ich hielt am Wegesrand an und überlegte, was ich tun wollte.
Fit war ich nicht mehr, trotz Mittagspause und gutem Essen. Die Kupplungshand tat weh und ich war doch schon ziemlich steif von den Muskeln her.
Kilometermäßig hatte ich nicht viel gemacht. 100 oder so. Aber jetzt zurück zur Rappbode? Nein - Augen auf, locker bleiben, sich nicht bedrängen lassen, vernünftig Kurven gucken - und wenn ich nur mit 30 den Berg runtertucker, dann ist das auch okay!
Und kaum war ich losgefahren, hatte ich so einen Mercedes-Spacken am Genick kleben. Ich hasse das. Da hier aber auch Rollerfahrer hochfahren, faßte ich Mut und fluchte nur wie ein Kesselflicker auf den bescheuerten PKW-Drängler. Und fuhr vorsichtig die Kurven hinunter. Und ich tat gut daran. Denn kurz vor Blankenburg lag auf der gegenüberliegenden Seite ein PKW auf dem Dach im Graben, direkt am Hang. Ein anderer Wagen stand davor, und eine handvoll junger Leute guckte ziemlich bedröppelt auf das Fahrzeug. Wäre das auf meiner Fahrbahn passiert, wäre der Wagen klaftertief ins Tal gesaust und das wäre wohl noch übler ausgegangen ... ich blieb weiterhin übervorsichtig, denn Unfallopfer neigen dazu, im Schockzustand unkoordiniert über die Straße zu rennen und auf sowas hatte ich absolut keinen Bock!
Und der Mercedes drängelte immer noch ... und fuhr dabei fast in den Gegenverkehr, weil er glotzen mußte.
Guckst du scheiße, fährst du scheiße (KLICKKLICK) ... wir erinnern uns!
Guckst du scheiße, fährst du scheiße (KLICKKLICK) ... wir erinnern uns!
Hier wäre ich jetzt am liebsten abgestiegen und hätte ihm eine reingehauen.
Der Mercedes-Drängel-Depp hielt auf einmal doch etwas mehr Abstand - vielleicht hatte die MadameGlitzersonnenbrille auf dem Beifahrersitz endlich mal ein Machtwort gesprochen ...
Ich fuhr nach Blankenburg hinein und suchte mir dann einen Randstreifen, wo ich kurz Pause machte und den Vollpfosten vorbei ließ.
Uff.
Dafür, dass ich "nur mal eine kleine Hausrunde" machen wollte, war ganz heftig viel passiert. Die Eindrücke des verunfallten Fahrzeuges schafften mich jetzt. Für solche Fälle werde ich mir wieder ein paar Notfall-Zigaretten einpacken. So eine Raucherpause im Notfall bringt mich immer gut wieder runter vom Adrenalin. So stand ich nur da in der Nachmittagssonne und wäre jetzt gerne irgendwo auf die Couch gekrochen.
Gab's aber nicht. Also wieder aufsitzen. Tapfer sein!
Ellie schnurrte verlässlich vor sich hin. Ihr Motor beruhigte mich dann mit den leichten Vibrationen, und ich fuhr gelassener weiter.
Durch den Ort durch. Die gleiche Strecke wie gestern, neben der B6n längs. Ein typischer Einheimischer machte mir kurzzeitig wieder das Leben schwer, überholte dann in einer scharfen Kurve und ich nahm automatisch das Tempo weg.
Der gesehene Unfall vor Blankenburg steckte mir noch im Gehirn.
Ging aber zum Glück alles gut.
Der Frühling, die Sonne, die Hormone und Einheimische mit getunten Fahrzeugen - eine Mischung, die man getrost als höchstgefährlich und terroristenbrisant einstufen darf.
Weiter ging es über die Dörfer - diesmal fuhr ich aber nicht die Kopfsteinplaster-Hölle, nein. Überall waren die jungen Familien unterwegs. Pro Kinderwagen ein Hund. Begleitet von Omma oder Oppa mit Gehwagen, flanierten sie durch die kleinen Dörfer, und der Duft von Grillfeuern und Schweinegülle begleitete mich. Landleben. Hier waren wenig Kurven, hier waren schlechtere Straßen, hier hatte ich meine Ruhe.
In Derenburg bog ich wie gestern nach links ab, Richtung Wernigerode. Gemütlich tuckerte ich durch den Ort, den Harz wieder vor Augen - mir war mal nach korrektem Verhalten. Außerdem tat mein Bein weh.
Und kurz vor der Tankstelle, die am Ortseingang (von mir aus gesehen Ortsausgang) war, stand auf dem LKW-Parkplatz rechts wieder ein Rennleitungsauto. Und wieder sah ich schon von weitem zwei Personen, die in hektische Aktivitäten verfielen, als sie mich sahen.
Eine Person richtete den Arm auf mich. Da sie mich sicher nicht erschießen wollten, vermutete ich eine erneute Laserkanonen-Attacke. Richtig!
Und wieder ließ der Gesetzeshüter den Arm wenige Meter, bevor wir den Standort passierten, sinken.
Gänseblümchen-Fahrer.
Kein Geld zu holen!
Ja isses die Möglichkeit - gleich zweimal geblitz-dingst werden an einem Tag!!!
Ich warnte die mir entgegenkommenden Motorradheizer mit deutlichem Zeichen, indem ich die linke Hand überdeutlich in Richtung Boden drückte. Sie grüßten mit dem Bikergruß zurück. Hm. Was hätte ich noch tun sollen? Eine Fahne schwenken? Leuchtschrift? Egal - wir werden es nie erfahren, ob sie geblitz-dingst und zur Kasse gebeten wurden.
Als ich dann noch einem Trabbi-Korso begegnete, war die gute Stimmung endgültig wieder da. Ich winkte den blauen Wolken rotzenden Kleinwagen zu. Ostalgie und Gemütlichkeit, schön.
Gegen 17 Uhr kam ich zuhause an. Und weil ich so verkrampft war, schob ich noch eine Runde walken hinterher. Das lockerte die Muskeln, das Adrenalin wurde in den Boden gestampft, ich konnte die Eindrücke gut verarbeiten und als ich wieder zuhause ankam, bot sich mir dieser krönende Anblick:
Fazit:
"Nur mal eben eine kleine Hausrunde" bescherte mir - wie in den letzten zwei Jahren vorher auch schon - die größten Abenteuer, die nettesten, aber auch erschreckensten Begegnungen.
Manche Autofahrer gehören six feet under. Was denken die sich bei ihrem Fahrverhalten? Sie gefährden sich und andere mit ihrer Ungeduld und ihrem "Hoppla jetzt komm ich" - Potenzgeprotze.
Das gilt auch für etliche Motorrad-Wochenend-Fahrer im Harz. Leute, da sind Fußgänger unterwegs. Rollerfahrer. RADTERRORISTEN. Der Harz gehört allen. Nicht nur denen, die mit ihrer Agressivität sich und andere massiv gefährden.
Wer heizen will, soll nach Oschersleben auf die Renne fahren! Der Harz ist definitiv das schlechteste Übungsfeld für eure Verhaltensweisen.
Herr, schmeiß Hirn vom Himmel und verteile es gut!
Svenja hat schon recht. In unseren Gefilden macht es wirklich immer weniger Freude, auf den Straßen unterwegs zu sein - was im Ausland oftmals kein Thema ist, das gemütliche und respektvolle Unterwegs-sein.
... to be continued ...
Anmerkung:
Das Wort geblitz-dingst stammt aus dem Film Men in Black
Mit einem Neuralisator werden harmlosen Bewohnern ein Teil ihrer Erinnerung gelöscht, wenn sie die Einsätze der MiB miterlebt hatten.
Und weil neuralisieren so schwer auszusprechen ist, sagt Agent J zu dem Vorgang "geblitz-dingst".





Ja, das ist selbst mir als fahranfänger mehr als nur bewußt. Wenn ich mir überlege, wie ich teilweise in der Fahrschule (!) in meinen Helm geflucht habe. Und da hatte ich einen Fahrschulwagen hinter mir zur Absicherung.
AntwortenLöschenIn Frankreich habe ich so etwas nie erlebt.
Da hast Du ganz gut beschrieben, was bei uns los war. Ich fahre ja ungern zu Saisonanfang (schon weil ich sonst immer fahre, zumindest ja Roller). Die Potenzboliden gibt es überall, Italien, (Süd-)Frankreich. Gemütliches Fahren ist in der Schweiz oder in Übersee, wo Du eh nie schneller als 120km/h darfst. Ich vermisse das Cruisen in Nord-Amerika aus diesem Grunde ganz besonders.
AntwortenLöschenAn dir ist eindeutig eine Chopper-Fahrerin verloren gegangen... Zweimal geblitzdingst und kein Ticket gewonnen!!!
Danke, liebe Sonja ;-) - ich bin schon selber ganz gespannt auf das neue Projekt!
AntwortenLöschenMal ohne Spaß, solche Renner oder drängelnde PKW, da müsste ich jetzt mal ganz scharf nachdenken, wann mir die zuletzt begegnet , bzw. hinter mir hergefahren sind. Dabei muss Holland hier durch, wenn es in die Eifel möchte.
AntwortenLöschenEinen aufregenden Tag hast du da erlebt.
Haste schön geschrieben, fühle mich gerade fast wie selbst-gefahren, besonders über "... Ein Gebückter brüllte schon zum zweiten Mal an mir vorbei..." musste ich dolle schmunzeln, diese Jougurtbecherfahrer, tsetse. Ich vermute aber, das die sich verstecken, wenn der Herr Gehirn runterschmeißt.
AntwortenLöschenHallo Sandra. Ich gönne ihnen ja ihren Spaß, aber mir machen die immer Angst. Weil sie so unberechenbar sind. Normalerweise gehört das "Jagen" auf die Rennstrecke - nur kostet die ja Geld, und viele sparen das, indem sie sich auf normale Straßen werfen und dort einen auf Mini-Rossi machen ... vom Sinn dieser Aktionen sprechen wir jetzt nicht - es gibt in meinen Augen keinen. Zu groß die Gefahren durch andere Verkehrsteilnehmer. Die genauso dort fahren dürfen. Das Recht des Schnelleren ist hier kein Recht, sondern eine Duldung ... sehen viele leider nicht. Im Harz ist das am Wochenende ganz besonders übel ...
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Hi Heike, ich finde diese Jougurtbecherfahrer echt lästig und eben auch gefährlich, da hast Du vollkommen Recht!! Manchmal, wenn ich alleine auf einer wunderbaren Brandenburger Allee im Dahinfahr-Genuß-Modus bin, dann seh ich die auch nicht in meinem Rückspiegel, sondern merke nur, wenn ich nen halben Herzkasperle bekomme, wie sie an mir vorbeibrüllen, oh wie fluche ich dann in meinen Helm und erwische mich, wie ich großzügig einen der wunderbaren Alleebaum für solch einen Idioten opfere.
LöschenBerlin/Brandenburg hat schon die ersten 3 2Radtoten in diesem Jahr, tja. Ich fahre seit 33 Jahren 2Rad und ehrlich, ich habe keinen Bock, wegen solcher Spacken mir den Spaß verderben zu lassen.
Im Harz muss es echt krass sein, ein paar mal dürfte ich das erleben, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, dann verzichte ich lieber auf die vielen Kurven und verziehe mich in die Stille von Brandenburg ;-).
Schön das es deine Seite gibt! Liebe Grüße zurück!!
Hei Sandra - Brandenburg? Ha! Du bist fällig, min Deern.
AntwortenLöschenDa wollte ich im August auch mal wieder hin. Umso besser, wenn ich dort wen kenne, der sich auskennt! Denk Dir mal eine schöne gemütliche Route aus, und dann fahren wir die.
Storchendorf Rühstedt kenne ich schon. Lenzen. Wittenberge. Dömitz ... schön da an der Elbe. Aber vielleicht kennst Du noch weitere einsame und wenig gebückt verseuchte Gebiete? Ich würd mich freuen. Der August ist mein Urlaubsmonat :-).
Hihi, okay, dann sehen wir uns im August in Brandenburg. Fangen wir in Bautzen an, über Görlitz und arbeiten uns an der Oder Richtung Ostsee, also Mecklenburg Vorpommern durch. Dazwischen liegt die Lausitz, da haben sie Sand erfunden, viel Sand und gigantisch große Maschinen die sich durch Sand fressen um an Kohl zu kommen und dann der Oderbruch, dort haben sie die Einsamkeit und Weite erfunden und oben kommt dann die Uckermark, da haben sie die Arbeitslosigkeit erfunden.
AntwortenLöschenNe im Ernst, würde ich gerne machen, gerne auch Strecken, die ich noch nicht kenne und die Gebückten schubsen wir dann einfach von der Straße.
Streusandbüchse, genau. Oderbruch klingt super, einsam ist immer gut. Da geht was, ganz bestimmt!
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