Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 30. März 2015

28.3.2015 - Drachenfest, schneebedeckte Gipfel, stillgelegte Bahnrouten und der Regen kam erst zum Ende

Ich quälte mich um halb neun aus dem Bett. Die gestrige Bikerparty in Magdeburg steckte mir noch in den Knochen. Nicht wegen Alkohol, nein. Einen Kater kriege ich auch mit zuwenig Schlaf hin! Außerdem: wenn ich fahren will/muß, dann ist 0,0 Promille angesagt.

Warum also an einem heiligen Samstag nicht ausschlafen? Ganz einfach: Termin beim Schrauber. Danach dann noch weiter, es war Drachenfest bei Kawasaki.

Als ich um kurz vor 10 Uhr dann auf dem Motorrad saß, wurde ich durch den frischen Fahrtwind wach. Ich hatte nur die Sommerhandschuhe angezogen, die gefütterten Winterteile lagen in der Hecktasche. War ohne die Windpratzen doch arg frisch an den Fingern. Aber anhalten und die anderen Handschuhe anziehen, dazu war ich jetzt zu schön in Fahrt. Früher hielt ich alle Naselang an wegen nix und wieder nix. Heutzutage ... wenn ich einmal fahre, dann muß ich mich regelrecht selbst überreden, mal anzuhalten. Das ist wie eine Sucht - nur fahren, fahren, fahren!

Den Harz im Blick, kachelte ich für meine Verhältnisse ungewohnt zügig über die Dörfer. Noch war wenig los, die Osterferien ebenfalls schon begonnen, und das Fahren war ohne die nervenden Samstagseinkäufer deutlich entspannter.

Bei Fritz holte ich mir einen Muntermacher-Kaffee, wärmte mir erstmal die Pfoten auf, und futterte meinen Apfel und ein Duplo. Muß reichen als Frühstück, nachher beim Drachenfest gibt es eine bessere Grundlage!


Auch so ein Etwas wie dieses 900-S Agria Teil wird beim Schrauber geschraubt ...


Fritz tat, was getan werden mußte an Ellie, und gegen 11 Uhr fuhr ich wieder vom Hof.

Über die Dörfer zurück, Kawasaki westlich angefahren über den Speckgürtel von Braunschweig, kurz über die Industriestraßen (wo auch betuchte Muddis mit dem Großwagen ihres Intimpartners unterwegs waren - besonderes Kennzeichen: wir fahren nur 40 km/h, weil sonst das Dach abhebt und der Ehegatterich sauer wird wegen des erhöhten Benzinverbrauchs; wir langen ständig nach hinten, um das plärrende Kleinkind zu bespaßen und verpassen regelmäßig fast die Grünphase), und dann war ich passend zur Mittagszeit bei Kawa. Der Hof stand schon voller Motorräder. Strategisch ungünstig wie immer parkte ich direkt am Rasen, wo ich mich später durch die zweite Reihe Motorräder, die hinter mir standen, rückwärts raussteppen mußte. Aber das wußte ich da noch nicht.

Erstmal mußte ich wohin. Ich stapfte in das Restaurant und bekam gleich nacktes Fleisch zu Gesicht - bodypainting. Da mir selber arg kühl war - und das trotz der dicken Motorradklamotten - war ich interessiert zu erfahren, ob das arme Mädel auch nach draußen mußte und dort rumlaufen, aus Werbezwecken. Eine Kollegin hinterm Tresen war sich da nicht so sicher und wir guckten beide etwas skeptisch. Der Fotograf schoß diverse Bilder von der Gepainteten. Naja, man kennt das ja, dachte ich mir und verschwand erstmal in das Gekachelte.


 
Gesittet und betont geduldig stand ich später an für eine Bratwurst, dazu gab es Nudelsalat und einen Extraschlag Kartoffelsalat. Ich schnappte mir nach gefühlten drei Stunden meinen Plastikteller, das Einwegbesteck und eine dieser fisseligen Servietten, die immer an den Fingern kleben bleiben. Suchender Blick nach oben auf die Empore, und ohne viel Hemmungen zu einem Pärchen an den Tisch gesetzt.
Nach den Gesprächen mit ihnen hatte ich ein Déja-vu. Ich glaube, mit genau den beiden hatte ich auch schon letztes Jahr gesprochen. Sie fährt eine 125-er Shadow, er eine Goldwing. Sie hatte schon zwei Motorräder probegefahren und berichtete davon. U.a. die neue Vulcan S, und sie bemängelte genau wie ich seinerzeit die unmöglich angebrachten Plastikschutzteile an den Seiten. Heureka, war ich doch nicht alleine mit meiner Kritik.

Der nette Goldwing-Herr spendierte dann einen Kaffee, der durch reichlich Bodensatz glänzte ... und gut gestärkt ging es dann gemeinsam los, Motorräder angucken. Fast wäre ich von einem herannahenden Elektromotorad angefahren worden. Ich hatte das Teil einfach nicht wahrgenommen. So GANZ ohne Sound ist total scheiße, liebe Konstrukteure.

Das Wetter war prächtig und mich hielt beim Drachenfest nichts mehr. Wie oben schon erwähnt, mußte ich mich an einer hinter mir parkenden VN durchmogeln. Das Monopol für bescheuert parken haben die PKW also nicht allein für sich gebunkert ...
Und das mir, die ich meinen Kopf nicht mehr wie eine Eule drehen kann. Zaungäste hatten wir genug ... mitleidiges Lächeln ebenfalls. Na wartet, ihr Heinis! Ich bewegte Ellie zurück und leicht wieder nach vorne, und war wieder einmal froh darüber, dass sie nur 200 Kg auf die Waage bringt. Handhabung durch gute Sitzhöhe, und mit ohne Koffern super zu rangieren.
Mit etwas mehr Gas als nötig, leicht schleifender Kupplung und einer zackigen Fahrweise verließ ich mit kerzengerader Haltung den wuseligen Ort des Geschehens. Ich hoffte sehr, das mein arroganter Blick noch erkennbar gewesen war.
Drachenfest 2015 - check. Abgehakt.

Es ging zurück über die Industriemeile, ich bog wieder rechts ab nach Wenden und fuhr die Tankstelle an. Wahnsinnige 1,43 Euro für einen Liter Sprit. Ostern läßt grüßen ...

Und dann endlich ging es wieder raus aus der Stadt. Erstmal durch Rentner-Querum hindurch, geradeaus durch Riddagshausen durch. Hier ist der Mittagsrun um die Teiche um die Uhrzeit im vollen Gange, also hieß es: vorsichtig fahren.
Die Enten, die da ab und an die Fahrbahn überqueren, machen weniger Streß als planlos herumfahrende Touris mit Golf Plus ...

Ich atmete auf, als ich a) das Tourigebiet und b) den Bahnübergang mit der ständig heruntergelassenen Schranke - diesmal offen, also GAS und drüber weg hopsen! - hinter mir hatte.




Los ging es, zur Hausrunde. Die Sonne hatte richtig an Kraft zugelegt, aber die Sommerlederhandschuhe waren immer noch zu dünne. Egal, da muß ich jetzt durch. Wieder den Harz im Blick, ging es durchs Land. In Seinstedt legte ich eine Pause ein. Es war halb drei geworden. Die Zeit reichte also nicht mehr für eine Tour in den Harz. Zu schnell wurde es kühl da oben. Außerdem sah der Brocken so komisch weiß aus. Aber Harzrand ist auch nett.

Es ging Richtung Vienenburg, dann bog ich vorher ab, überquerte die B6n und kam nach Abbenrode.


Ortseingang Abbenrode, zu dieser Jahreszeit besonders gut zu erkennen ... Gartenzwerg mal anders!




Und auch wir waren wieder einmal auf Wirtschaftswegen unterwegs.Wenn hier schon mit Hubschraubern zu rechnen ist, dann wird sich wohl niemand an einer kleinen, leisen Kawasaki stören!

Weit und breit keine lebende Seele zu entdecken, fuhr ich an der B6n entlang von Abbenrode bis Stapelburg, auf diesen zwei Betonstreifen. Die waren aber deutlich besser erhalten als die vom Weg der letzten Tour. Heute sah ich in den kleinen Dörfern sogar Menschen. Ziemlich viele sogar - lag wohl an der Uhrzeit. Und wieder: pro Pärchen ein Kinderwagen und/oder ein torkelndes Kleinkind an der Hand, und mindestens ein Hund. Sonntags sieht man hier fast nie Einwohner. 

Wo die Straße es zuließ, entlastete ich meine Beine. Mein rechter Unterschenkel bzw. die Hüfte waren etwas angepiekst - ich war diesmal lange unterwegs gewesen und so allmählich mußten meine Wehwechen mal wieder auf sich aufmerksam machen. Eifersüchtiges Volk, das ...




Fotorast und Beine vertreten am Straßenrand ... kurz vor Wasserleben; es kamen in der Pause ganze drei Autos vorbei ...



Am Brocken lag mal wieder Schnee ... Frühling dauert noch!


Die Sonne war jetzt ziemlich verschwommen, Schleierwolken lagen davor und mein Gespür sagte mir, dass es Zeit war für den Heimweg.



Alte Bahnstrecke bei Wasserleben


Sonst gut versteckt hinter Grünzeug ...


Die Ilse - leider ziemlich zugemüllt durch illegale Entsorgung an den Hängen - ich hatte Mühe, ein schönes Foto zu machen, welches Idylle vortäuscht



 Immerhin wuchs schon ein wenig trotzig hier und da ein Büschel Bärlauch


Die Schienenstrecke hört oberhalb von Langeln einfach auf - hier rechts im Bild zu sehen; auf der anderen Seite führt sie nach Osterwieck hinein, und endet dort ebenfalls "einfach so"
 

Ich fuhr in Richtung B79. Die alte Krypta in Deersheim - immer wieder ein tolles Motiv - ist vom Efeu befreit worden und hat somit ihren Zauber verloren. Schade, das ... nun gut, ich habe noch viele Fotos aus dem letzten Jahr und kann mir meine Illusion so bewahren.


Foto vom letzten Jahr ... Jetzt leider alles abgeschlagen - nix mehr Efeu und verwunschene Stimmung ...


Vom Frühling war im Land auch hier nur teilweise etwas zu sehen. Der Weißdorn hatte zwar dicke Knospen, die aber noch nicht aufgeblüht sind. Dieses Jahr ist der Frühling wirklich spät dran. Ich habe Fotos von 2014 aus dem selben Monat, wo überall schon volle Blütenpracht an den Hängen herrschte.


Letztes Jahr, Frühlingsanfang 20.3.2014 ... deutlich mehr Blütenpracht und Grün


Die Sonne war jetzt komplett verschwunden, und der Himmel sah ziemlich dramatisch aus. Ich fuhr ein Stück über die Bundesstraße, bog dann ab und fuhr durch die Asse Hügel zurück in Richtung Heimat.


Schachtanlage "Asse" - idyllisch gelegen - die Schilder "Naturschutzzone" rings um das Gelände sind schon irgendwie ein Hohn; weiter unten am Ende der Hügel kam dann noch eine "Trinkwasserschutzzone" dazu ... ja dann hoffen wir mal, dass der schwachradioaktive Müll da nicht durch das nasse Salz durchsickert ...






Für das letzte Foto hätte ich bald Haue bekommen - zwei Uniformierte tauchten vor ihrer Wachbutze auf und guckten argwöhnisch in meine Richtung, während ich da am fotografieren war. Fast hätte ich noch gewunken und ihnen "Strahlende Ostern" gewünscht ...


Zur Info: Schachtanlage Asse, hier bitte klicken
Wer zu faul ist, hier die Kurzfassung:
Die Schachtanlage Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk in Niedersachsen, das ab 1965 als Forschungsbergwerk betrieben wurde und wo zwischen 1967 und 1978 die Endlagerung radioaktiver Abfälle großtechnisch erprobt und praktiziert wurde.
Das Bergwerk liegt im gleichnamigen Höhenzug Asse zehn Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel. Nach dem älteren ihrer zwei Tagesschächte, abgeteuft 1906, wird die gesamte Anlage auch Asse II genannt.

Idyllische Gegend, ha?
Ich war sogar mal mit meinem Geologie-Kurs unten im Salzstock, auf 900 Metern. Sehr beeindruckend. Und die Fässer hatten wir damals auch gesehen. Heutzutage ist das Besuchen des Stocks privaten Personen nicht mehr erlaubt, soviel ich weiß. Und auch damals war das nur machbar, weil unser Kursleiter das arangiert hatte. Wie, bleibt sein Geheimnis ...

Hier mal ein Stückchen Landkarte mit einem Teil der Route.


Die vielen grünen Haltepunkte haben nichts zu bedeuten - ich mußte sie setzen, damit die blaue Linie dahin geht, wo ich will, und nicht dahin, wo Maps denkt, das ich will ...



Gegen halb sieben abends kam ich vor der Garage an, und erst auf den letzten Metern fing es an zu tröpfeln. Glück gehabt, und das Wetter richtig eingeschätzt.


Fazit:

180 Kilometer bei bestem Frühlingswetter. Ein Stückchen Revoluzzerweg war auch dabei gewesen, hihi. Kurz vor 10 Uhr los, gegen 17.30 Uhr zuhause. Rechtes Bein tat erst nach 4 Stunden weh. Dank Reisefußrasten konnte ich es gut entlasten. Eine Stunde fahren, dann eine Pause mit herumlaufen: check.
Längere Tour ausprobiert: check.

Mal schauen, was Ostern für Wetter ist. Wohin es dann geht, entscheide ich spontan. Thüringen wäre mal dran.


Nachtrag - Massenansammlungen wie beim Drachenfest sind irgendwie nicht meins. Mag daran liegen, das ich kein Poser-Typ bin. Ich muss nicht hin, um mich zu zeigen.
Hinfahren, Bratwurst abgreifen, Kaffee obendrauf und wieder weg da. Das typische Rudelverhalten des normalen Bikers ist komplett an mir vorbei gegangen. Meine Evolutionsentwicklung hat diesen Pseudo-Sicherheitsfaktor "in der Masse sind wir stark" komplett übersprungen.

8 Kommentare:

  1. Gleich als erstes zu Deinem Nachtrag: Ich gehe auch nach der Prämisse "Meide Massen". Damit bin ich bislang am Besten gefahren. (Zudem bekomme ich in Menschenmengen leicht Panik)

    Als ich 2001 auf dem Brocken gewesen bin, war es Juni und es lag dort oben immer noch ein klein Wenig Schnee. Ich hoffe wahrhaftig, daß sich der Frühling nicht so viel Zeit nimmt!

    Als ich auf meiner schönen großen Landkarte versucht habe, mir Deine Strecke zusammenzudröseln, bin ich auch an der Bahnlinie hängen geblieben, an der Du gestanden hattest. Ich habe mal gegoogelt und es ist die ehemalige Hauptstrecke von Halle nach Vienenburg gewesen. Im Zuge der Teilung war sie auch unterbrochen und macht heute einen Schlenker über Wernigerode. http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Halle%E2%80%93Vienenburg
    Ich finde es immer wieder total spannend, wenn man auf solche Relikte trifft. Man merkt, daß auch heute es da noch eine Narbe gibt, die nicht verheilt ist.

    Viele liebe Grüße aus dem gerade mal sonnigen Rheinhessen,

    Minya

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  2. Ah - herzlichen Dank fürs schnelle Nachsehen wegen der Bahnlinie, Minya!

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  3. Da ich ja auch das hiesige Drachenfest verpasst habe, bin ich auch keinen Massen begegnet. Dafür hatte ich ja die Woche davor bei einem BMW/Triumph/Yamaha/Vespaundwasweißichnoch Händler das Vergnügen der Oberschicht der Biker zu bewundern. Man fährt bei tollstem Wetter mit dem SUV an, um sich dann die sportlichsten der Bikes anzugucken, sich über Tourentauglichkeit von Reiseenduros zu unterhalten und hat dann aber die Skinny Jeans an, die ein aufsteigen auf Nicht-Choppern vereitelt....Tolle Biker...
    Wer nicht selber ein bisschen an seinem Bike putzt/schraubt fällt bei mir sowieso als Biker durch...

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  4. Huh - diese SUV Pseudogeländerocker, die sind ja auch nicht meins ... aber die, die auf einer klapprigen Jawa oder Simson anknattern, die Finger noch rabenschwarz und Tabakkrümel auf der Jacke, die mit hungrigen Augen um die Gebrauchten herumlungern ... DIE mag ich.
    Vielleicht tue ich den gut Betuchten ja Unrecht. Vielleicht sind sie genauso verrückt nach Motorradfahren wie ich es bin.
    Sozialneid kommt bei mir da nicht auf. Ich bin glücklich mit dem, was sich mir bietet :-)

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  5. Oh, da sind wir ja schon eine Masse Massenverweigerer. An mir ist dieses Gen auch gänzlich vorbei gegangen und ich kann nicht verstehen, was man an solchen Events finden kann.

    Eine schöne Hausrunde, die du dir da ausgesucht hast. Ist doch eigentlich prima, wenn man fahren will und die bewerte Tour dann routiniert abspult, ohne dass es jemals langweilig wird.

    Lustig finde ich übrigens, dass heutzutage nach dem 2. Kind ein Van angeschafft werden muss und wenn ich darüber nachdenke, dass wir früher mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern, inklusive Gepäck im Käfer nach Italien gefahren sind, frage ich mich tatsächlich, welchen sellischen Schaden ich genommen habe könnte. (Aber da skönnen ehr andere beantworten ... *grins* ...)

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  6. Ich zähle mich auch zu den Massenverweigerern. Großveranstaltungen sind mir ein Gräuel, auch wenn man sich manchen nicht entziehen kann (Messebesuche..., Betriebsfeiern - örk!). Wie wäre es wenn wir mal ein großes Treffen aller Massenverweigerer organisieren ;-)

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  7. "Wer nicht selber ein bisschen an seinem Bike putzt/schraubt fällt bei mir sowieso als Biker durch..."

    Ist das nicht ein bißchen vermessen? Nur weil man sich die Finger nicht dreckig macht, ist man doch keine Pseudogeländerocker. Vielleicht fährt derjenige seine 10-15.000 km/Jahr mit dem Motorrad - wie mein Mann. Und der putzt weder seine Kuh, noch schraubt er an ihr herum.

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  8. Wer putzt denn die Kuh? Also ich finde, zumindest die Grundarbeiten wie Säubern, oder auch mal nach dem Rechten schauen (Reifen angucken z.b.) ist was, was man können sollte. Muß ja nicht wegen jeder Kleinigkeit der ADAC gerufen werden.
    Aber ich habe ein altes Motorrad - vielleicht sieht es bei den Neuen anders aus, das die weniger Sorgfalt brauchen?

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