Ellie und ich

Ellie und ich

Mittwoch, 25. Februar 2015

25.2.2015 - Alles paßte und weiter geht's

Wetterbericht heute und morgen: sonnig, mit wolkigen Abschnitten, 8-9°.

Da ich morgen zu tun haben werde, blieb der heutige Nachmittag. Früh Feierabend gemacht, zuhause schnell warm eingepackt, und dann Ellie vor die Garage geschoben.


Ich weiß, die Stulpen sehen spooky aus - aber nachdem ich an der Rappbodetal Sperre mal mit einem Elefantentreffen-Veteranen gesprochen hatte, der genau die gleichen an seiner Maschine hat, schäme ich mich nicht mehr so dolle - er meinte nämlich: "Kalte Flossen über Jahre haben mir Gichtgriffel beschert - mach du nicht den gleichen Fehler - scheiß auf die Spötter, DU hast warme Finger und das ist gut so!"
 

Schlüssel umgedreht, blubberte sie gleich los. Heureka - die Batterie lebt noch weiter!

Die Sonne meinte es gut mit mir. Auf der Dorfstraße eine lange Schlange - ein Kranwagen ruckerte auf seinen Ketten mit 25 km/h vor sich hin. Ich genoß die Sonne, Ellie lief langsam warm, und als es sich anbot, gab ich Gas. Hui, tat das gut!

Ich fuhr nach Neu Erkerode, bog dann rechts ab und fuhr meine Hausrunde über die kleinen Dörfer. Nichts los da, die Straßen trocken und kaum noch Salzstaub drauf zu entdecken. Die Dorfkatzen erschreckten sich (noch) mächtig, wenn ich um die Ecken sauste. Auf dem Hochfeld oberhalb von Vahlberg standen vier Rehe und glotzten wie erstarrt in meine Richtung. Gut so - bleibt ja da. Rehe neigen dazu, einem unkontrolliert vor das Motorrad zu laufen. Insofern war ich über die "Erstarrten" mehr als glücklich!
Eigentlich sind sie ja ganz niedlich. Ich mag sie - auch, wenn sie vor mir auf dem Teller liegen und herrlich duften ... aber ich schweife ab!











Weiter ging die Reise, um die Asse herum. Ein GÖTTLICHER TRAUMBLICK auf den Harz und das Vorland. Durch die eiskalte Luft war die Sicht anbetungswürdig ...


Der Brocken - ziemlich in der Mitte vom Bild
 

Andere Seite, den Brocken also im Rücken: Blick auf den Elm
 - nach links, außerhalb vom Bild: die Asse ... unsere Höhenzüge hier im Umfeld


Das ist jetzt kein Höhenzug, sondern einfach ein aufgeschütteter Hügel mit einer Aussichts-Bank!


Über Ellies Hecktasche entdecken wir ... den Huy ... noch so ein Hügelchen bei uns ...


Später Nachmittag - die Schatten werden länger ...


Da ich jetzt schon in der Nähe war, fuhr ich gleich noch weiter auf den Harz zu. Immer schön durch kleine Dörfer. Unter anderem Klein Biewende - hier findet alljährlich im August auf dem Gelände des Schäferhund-Vereins eine nette Bikerfete statt.

Außer mir war kein anderes Motorrad unterwegs. Ich genoß die einsamen Straßen, nur selten störte mich ein gestörter Dosenfahrer (die mit dem Kennzeichen SZ sind besonders eilig unterwegs gewesen).

In den kleinen Dorfgärten wachsen schon die ersten Frühlingsboten: Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen. Ansonsten war es im Schatten doch sehr schattig. Außentemperatur 8°, aber am Boden ging es nicht über 5 herüber (Badethermometer sei Dank - jahaaa ich habe nachgemessen).

Also fuhr ich ohne besondere Schräglage. Und ohne großes Tempo. Da, wo ich allein auf weiter Flur war, genoß ich die Straße mit kaum mehr als 80 km/h. Ich übte ein wenig die Blickführung, verlagerte ab und an mal das Gewicht und übte Bremsen und Anfahren, Ausweichen und das ganze Fahrschul-Zeug.

Erst wollte ich noch auf einen heißen Kaffee bei Fritz vorbei, ließ das dann aber bleiben und stellte stattdessen die Griffheizung auf 50%.
Lieber gemütlich nach Hause fahren, wo noch Sonne am Horizont war.

Gegen 17.30 Uhr kam ich zuhause an. Locker 90 Kilometer gemacht, 1 1/2 Stunden unterwegs. Fotopausen und ins-Land-guck-Pausen inklusive!

Und es gab noch einen schönen Sonnenuntergang als Zugabe!




Und so sah es am gleichen Tag, nur ein Jahr früher, aus:
25.2.2014

Huch - wer ist das denn? Ach guck, die Heike ...



Tour nach Deersheim, mit Basti 
Deutlich mehr Frühling, und wärmer war es auch

Donnerstag, 19. Februar 2015

Datt geit allwedder los - es geht wieder los!

Nachdem Ellies Batterie eine Nacht am Pro-Charger hing, konnte sie wiederbelebt werden. Die letzte Tour war ich ja im November gefahren - seitdem stand das Motorrad, und stand, und stand.

Der Versuch, Ellie am 17.2. zu starten, scheiterte. Ihr Licht funzelte kläglich vor sich hin. Ein Start war so unmöglich.
Nachdem ich die Batterie von ihren friemeligen Schrauben und Muttern befreit hatte, hing ich sie in der Wohnung an das Ladegerät.
Ohoh - tiefentladen.
Nach wenigen Stunden war die Leistung aber wieder auf 50% gestiegen, und über Nacht dann komplett gefüllt und das blaue Licht signalisierte große Freude.

18.2.2015
Das Wetter paßte. Am Mittag war es herrlich, und während ich im Büro hockte, hörte ich sie brummen ...




So schnell es ging, fuhr ich nach einem vorgezogenen Feierabend heim. Und baute die Batterie wieder ein. "Baute die Batterie wieder ein" liest sich so schnell.
Pah!

Diese kleinen friemeligen Schräublein und die Muttern ... heimtückische Zeitfresser sind das!

Ein Tipp: mit sauberen Schaschlikspießen bekommt man die in den Korpus gefallenen Fieslinge meist wieder rausgefriemelt - nach einigen sinnlosen Anläufen, bis man dann die Taschenlampe zur Hilfe nimmt.
Ab und an hilft auch ein kräftiger Rüttler am Motorrad, und das zarte "Piiiing"-Geräusch eines herausgefallenen Teiles macht einen dann wieder glücklich. Meine unfreundlichen Flüche tanzten durch die offene Garage und draußen schimpften die Amseln im Takt dazu.

Dann kam der Versuch: starten. OrgelOrgelOrgelOrgelOrgel ..... Der erste Anlauf war mies. Aber gleich beim zweiten Mal kam das satte "Bruuuuuuuuuubbelblubbblubbblubb" innerhalb weniger Sekunden.
Verzückt stand ich da, schnupperte den Abgasduft, der durch die Garage wanderte, und freute mich wie Bolle.

Wenige Minuten später drehte ich den Schlüssel wieder auf "Off", ging hoch in die Bude und plünnte mich an.
Ein zittriger Moment: paßt die Hose noch?
Sie paßte!

Die Jacke ebenso, auch wenn ich wieder wie ein Michelin-Frauchen ausschaute. Egal! Schalkragen umbinden, Helm, Handschuhe und Handy schnappen und runter zu Ellie.

Das Gefühl, als ich sie dann endlich über die Seitenstraßen fuhr, war unbeschreiblich. Die Straßen stellenweise voller Rollsplit und gepudert von Staub, blieb ich aber vernünftig. Keine Wheelies gleich am ersten Tag!

Die Sonne schien noch, Temperatur war bei 8°. Perfekt für eine kleine Runde zu meinem Schrauber!
Ich hatte ihn gestern schon angetickert und wegen einer neuen Batterie gefragt. Nun wollte ich ihm persönlich sagen, dass die alte es noch tut.
Auch wenn es "nur" knapp 30 Kilometer waren - altbekannte Strecke - war es trotzdem klasse. Die Atemluft kondensierte wie gewohnt unten am Visier, es zog wie gewohnt kühl am Kopf trotz Sturmhaube, ich selber fuhr noch etwas steif und untrainiert. Der korrekte Blick will sich erst noch wieder antrainieren. Da ich nichts riskierte (oh, der Doppelkreisel bei Klein Schöppenstedt ... aber nein, brav bleiben!), rutschte ich nicht weg, und auch die Autos sahen mich rechtzeitig.
Ein Motorradfahrer kam mir entgegen, auf einer alten BMW - frenetisches Gewinke auf beiden Seiten. Ich fühlte mich ziemlich cool so fast allein auf der "Bikerwelt" ;-).

Grinsekeks-glücklich kam ich bei Fritz an, bekam Kaffee und ein Stück leckeren Streuselkuchen. Er schaute sich die Reifen an - hinten bald wieder einen neuen - Kette, Luftdruck, Öl ... einige Kleinigkeiten der Inspektion wurden besprochen, Termin hole ich mir im März.
So wie Ellie da stand, war es wie gewohnt erstaunlich, dass sie 16 Jahre auf dem Korpus haben soll.
Ein Blick auf das Öl - das Sichtglas war beschlagen. Fritz fragte mich, ob ich viel Kurzstrecke fahre, das Öl könnte flockig sein dadurch. Ich antwortete verschämt: "Ja, in den Wintermonaten fahre ich meist nur so 60 - 100 km eine Strecke". Worauf er antwortete, er meinte, ob ich mit Ellie häufig zur Arbeit gefahren bin, also 9 Kilometer eine Strecke.
Empört wies ich das zurück. Nee, da wird sie doch gar nicht warm!!!
So unterschiedlich interpretieren Biker "Kurzstrecke" ...

Ich lasse das Öl trotzdem erneuern - besser für den Motor. Neues Öl, neuer Filter, tut Ellie gut.



Stooolz-ich


Nach 17 Uhr fuhr ich dann wieder heim. Es wurde schattig, und ich hatte Bedenken, mich sonst zu verkühlen. Mein Doc hatte mir ja untersagt, unter 10° zu fahren, deshalb lieber schnell heim bevor er wieder mal meine Erkältung bescheinigen muß und ich Mecker kassiere.

Auf der Rücktour hatte ich sogar Begleiter - zwei Lichter schön brav schräg versetzt fahrend hinter mir. Ich war nicht schnell, 100 auf der Landstraße. Aber die brüllten nicht an mir vorbei. Also auch sie machten ihre "Reinigungsfahrt" und wollten wohl genießen. Später bogen beide auf die Stadtautobahn ab. Sie waren wohl im Elm gefahren, und wollten zurück in die Stadt. Erst überlegte ich, ihnen zu folgen und noch zu POLO zu fahren, aber dann ließ ich es bleiben. Es lief gut, wozu also gleich die erste kleine Runde überstrapazieren.
Der Elm - unser kleiner Höhenhügel hier in der Gegend - war mir aber noch zu gefährlich, denn da, wo die Sonne nicht hinkommt, ist noch Raureif!

Gegen viertel vor sieben kam ich zuhause an. Ellie tickend in der Garage neben mir, mußte ich noch ein Selfie machen ...

 Beste Therapie ever, wie man sieht!


 Himmlische Belohnung noch obendrauf ... hach ...


Und heute - 19.2. - soll es nochmal so schön werden. Also hopphopp 15 Uhr heim, und noch eine kleine gemütliche Runde ...


Fazit:
Begleitend Sport machen (joggen, Walking) ist wieder angesagt. Damit die Kräfte wieder da sind, der Körper gelenkiger wird, die Fitness einen beim Fahren, Lenken, Durchhalten unterstützt.
Nach der Tour hatte ich gleich wieder damit angefangen (walken), damit das Adrenalin wieder runterfährt. Um 22 Uhr fiel ich ins Bett und konnte gar nicht mehr "Gute Nacht, Welt" murmeln, weil ich gleich eingeschlafen war. Perfekter Tagesabschluß!

Nachtrag: ich war nicht gefahren am 19.2. - der Wind war eisig, trotz 6° Außentemperatur. Ich schaute kurz bei POLO rein, probierte die neue Lederjackenkollektion, fand aber nichts passendes.
Frauenjacken ... entweder zu kurze Arme, oder das Material "blubbert" an der Schulter, zu kurz insgesamt ist ja eh ein Mangel ...
Ich suche nach einer schönen längeren, in der Taille gerafften Rindslederjacke. So wie sie in den 70-ern mal modern war. Mal schauen, ob ich im März in Erfurt auf der Messe an so etwas herankomme, ohne gleich Haus, Hof und Auto verkaufen zu müssen. 

Donnerstag, 12. Februar 2015

Schaut genauer hin



Diese Vorlage bekommt ihr per Email zugesendet, wenn ihr info@rennleitung-110.de anmailt.

Ich bekam auch folgenden Hinweis:


Hallo und vielen Dank für Dein Interesse,

Wir freuen uns, wenn unsere Kampagne "Schaut genauer hin!" weite Verbreitung findet. Nur so können wir auf unser Anliegen aufmerksam machen.
Rennleitung#110 ist ehrenamtlich und uneigennützig, daher wollen wir an unserer Arbeit auch nichts verdienen.
Bedenke jedoch, dass auch diese Arbeit aufwendig war.
Wir wünschen uns daher, dass Ihr Ursprung erkennbar bleibt.
Das Logo ist gedankliches Eigentum der Rennleitung#110 e.V. und urheberrechtlich geschützt.
Veränderungen und ggf. gewerblichen Nutzung steht unter Vorbehalt und ist erst nach Absprache möglich. 
Die Farbe kann jedoch frei gewählt werden.
Vielen Dank für  Deine Unterstützung
Rick Lowag
1. Vorsitzender
Rennleitung#110 e.V. 

Bei Fratzenbuch wurden sogar PKW gepostet, die diesen großen Aufkleber - geplottet und selber finanziert - auf der gesamten hinteren Heckscheibe hatten.

In klein geht's allerdings auch ... wobei der Hinweis eigentlich nicht groß genug sein kann !!!



 
Kostenlose kleine Aufkleber werden auf diversen Messen verteilt. Ich erfrage noch, auf welchen Messen das sein wird!




Ich finde das eine sinnvolle Aktion. Und werde mich jetzt über Plotterdruck kundig machen. Im Büro hängt so ein Hinweis - aus dem Drucker - jedenfalls schon ...


Montag, 9. Februar 2015

Fremde Federn ... Update zur Reise des Goldenen Tanks!

Wie ihr im vorherigen Beitrag lesen konntet, geht es bei MoMoTo 2015 ja um die Reise eines goldenen Tanks.

Hier nun ein Update - die Jungs suchen Schlafplätze ... aber lest selber:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Maschine ist geputzt:

 
 

MoMoTo 2015 -- EIN ZWISCHENSTAND:

Das sieht schon sehr gut aus...
Die Teilnehmer mehren sich 
Kaum eine Etappe ist noch `unbesetzt`;
Der Tank könnte es also bis nach München schaffen...

Anbei folgt eine Liste mit allen Etappenzielen;
Fazit:
Wir brauchen noch ne Menge Camps...
Wer also eine Horde Zweitakt-Verrückter für eine Nacht beherbergen möchte ---> Bitte meldet euch!

Eine Tüte Sprit, eine Handvoll Glut und eine kniehohe Wiese...
Mehr ist nicht nötig..
Der Oktan-Mob bezahlt mit Geselligkeit, guter Laune und natürlich mit einer Spende in die Kaffeekasse...

Also...
Jetzt IHR:

31.Juli Flensburg (Am nächsten Tag, START!)
01.Aug. Kiel (Start bei Kavalierstart in Flensburg, erste Ziel Kiel!!!!)
02.Aug. Lübeck (Wer hat einen Schlafplatz?)
03.Aug. Hamburg (Camp bei Flying Classics)
04.Aug. Toestedt (Camp bei Wild Möff - Live to Ride)
05.Aug. Bremen (Camp bei MC Heiße Kette)
06.Aug. Damme (Wer hat einen Schlafplatz?)
07.Aug. Emsdetten (Wer hat einen Schlafplatz?)
08.Aug. Lünen (Wer hat einen Schlafplatz?)
09.Aug. Dinslaken (Camp bei Die Kobras)
10.Aug. Jülich (Wer hat einen Schlafplatz?)
11.Aug. Troisdorf (Wer hat einen Schlafplatz?)
12.Aug. Siegen (Wer hat einen Schlafplatz?)
13.Aug. Butzbach (Wer hat einen Schlafplatz?)
14.Aug. Wiesbaden (Wer hat einen Schlafplatz?)
15.Aug. Heppenheim (Wer hat einen Schlafplatz?)
16.Aug. Ubstadt-Weiher (Wer hat einen Schlafplatz?)
17.Aug. Oberkirch (Wer hat einen Schlafplatz?)
18.Aug. Balingen (Wer hat einen Schlafplatz?)
19.Aug. Ulm (Wer hat einen Schlafplatz?)
20.Aug. Gershofen (Wer hat einen Schlafplatz?)
21.Aug. München (WER HAT EINEN PLATZ ZUM FEIERN?)


Jau jau...
Also los... Scheune, Wiese, Jugendheim, Kasino oder Schweinestall...
Alles anbieten, weiter planen.
Gerne auch Orte, die sich in der Nähe der aufgelisteten Ziele liegen (+/-20 km)

Jakobsweg war gestern, AlpenBrevet kann jeder:
MoMoTo 2015 - Von oben nach unten.

Cheers`n`save ride...

Mittwoch, 4. Februar 2015

Fremde Federn ... ein Appell an alle, die Mofas mögen, eine Mofa fahren, oder jemanden kennen, der ...

Ich lernte Ende Januar bei Freunden in Niedersachsen einige echt coole Jungs kennen. Vorab aber an euch, liebe Leserinnen und Leser, die Frage:

Wer von euch fuhr oder fährt Mofa? Also eine echte - kein Plastik-Peugeot. Kein Roller. Eine echte Mofa ... die Ostler unter euch: Simson, oder Zündapp. Als Beispiel jetzt mal ...

Wer kann sich noch an seine Anfänge im Zweirad-Leben erinnern? (Fahrräder zählen jetzt mal nicht)

Die Nordlichter unter euch kennen sicherlich "Neues aus Büttenwarder". Wo Brakelmann und Atsche sich ständig zanken, wer nun dran ist, die Mofa zu fahren.

Mofa ... das erste motorisierte Gefährt, mit dem die Jungs früher punkten konnten. Keine Fahrerlaubnis nötig. Der Übergang - von Fahrrad zu Mofa zu Moped zu Auto (was sich damals kaum einer leisten konnte ... mal so aus MEINER Jugendzeit gesprochen ...).
Oftmals abenteuerlich ausgestattet. Jungs, die Mofa fuhren, waren trotz ihrer Pubertätspickel DER Renner auf dem hormonellen Markt. Von den Mädels teilweise angebetet, von den Eltern der Mädels relativ häufig gehasst. Viel zu gefährlich! Die Jungs ... viel zu unseriös. Die Mofas ... viel zu laut! Stinken taten sie auch! Also die Mofas. Die Kerls zum Teil auch: Zigarettenrauch, Kettenfett unter den Fingernägeln (nur mal so als Beispiel) ... aber das hat uns Mädels nun nur bedingt oder gar nicht gestört. Vielleicht hat mich das damals schon frühpubertär geprägt ... ICH durfte ja keine Mofa fahren. Zumindest offiziell vor den Eltern nicht ...

Und der Mofa-Fahrer selber? Ständig hatte man die Polizei im Genick. Frisieren des Gefährtes war Ehrensache ... zumindest bei uns aufm Dörp. Ständig im Klinsch mit den Schlümpfen (Polizei).
Jeder Feldweg, jeder Trampelpfad war unser Freund: deutlicher Vorteil vor den Polizeifahrzeugen.
Alte Kiesgruben waren ein beliebter Treffpunkt. Rumheizen, Stunts machen, lässig mit Kippe im Mund herumstehen, immer mit einem misstrauischen Seitenblick nach Ordnungshütern, Eltern oder dem Jagdpächter Ausschau haltend ...

Hach ja - da komme ich wirklich ins Schwärmen.

Zurück zur Gegenwart, auch wenn es schwerfällt!
Die Jungs, die ich kennenlernte, gehören zu einer Truppe aus dem Tostedter Raum, die sich "Wild Möff" nennt. Altersstruktur von 18 bis 27 Jahren. Sie kennen sich schon lange, der Name ist geschützt und sie tragen auch ihren Namen auf ihren Westen, Sweatshirts o.ä.
Woher der Name stammt, erklärt Chris, der Presi der Truppe: "Offiziell hat es eine Weile gedauert, bis alle von der Idee überzeugt waren und der Name feststand. Die richtige Namensidee entstand 2012 auf der EBW (European Bike Week Faak am See ,Österreich, Europas größtes Harley Treffen) beim Käffchen im Gespräch mit meiner Mam. Ich erzählte ihr von der Idee, einen Mofa Club zu gründen, und wollte Namensvorschläge. Irgendwann sagte ich, dass meine Schwiegermutter immer meint, ich fahr 'ne Möff - und so entstand der Name "Wild Möff".

Die Truppe besteht aus

- Chris Mac Bo, Präsi (FIRST5)
- Pelz, Vice (FIRST5)
- Lucky Beats, SGT at Arms (FIRST5)
- Mo, No Mercy (FIRST5)
- Pät, Hangman (FIRST5)
- Rene, Member


Leider nur auf Fratzenbuch ... aber auch nicht angemeldete Zaunkieker können sich HIER Klickklick Infos holen über die Truppe und deren Mission. Denn sie haben eine Mission.

Auch hier nachzulesen: KlickKlick

 

Was das mit dem goldenen Tank auf sich hat, ist vergleichbar mit einem Staffellauf. Nur eben mit Mofas. Und einem Tank. Im August 2015 geht's los. In einzelne Streckenetappen aufgeteilt.




Die Personenanzahl ist von heute (4.1.2015) - 
da kommen noch mehr! Nehmt die Zahlen nur als Richtlinie ...

Wer aus Gründen der Sicherheit den Link nicht anklicken möchte (Fratzenbuch ist ja nicht jedermanns Sache), kann hier auch nachlesen. Ich habe die Seite mal kopiert:

Seiteninfo
  • Startinformationen
    Veröffentlicht am Dezember 2014
  • Kurze Beschreibung
    MoMoTo 2015 - Die Reise des goldenen Tanks
    Eine MOfa und MOped TOur von Flensburg nach München.
    Werde Teil der Strecke und begleite den goldenen Tank.
  • Impressum
    Kein Verantwortlicher,
    Mofa und Moped Orientierungsfahrt.
  • Ausführliche Beschreibung
    MoMoTo 2015 - Die Reise des goldenen Tanks.
    Was ist das???

    Eine Mofa und Moped Tour von Flensburg nach München.
    Ziel ist es den "goldenen Tank" mit eurer Hilfe vom Norden des Landes in den Süden zu bringen.

    Wie soll das geschehen?
    Der "goldene Tank" wird Anfang August in Flensburg seine Reise durch das Land beginnen.
    Der Plan ist es, den Tank von Fahrer zu Fahrer weiterzureichen.

    Beispiel: "Kavalierstart" startet in Flensburg und übergibt den Tank an die "Spatzen" (nähe Hamburg), diese wiederum an die "Grizzlies" und so weiter und so weiter... bis er (hoffentlich) irgendwann in München ankommt...
    So kann man auch als Einzelfahrer eine wichtige Rolle übernehmen.

    Der Vorteil dieses "Staffel-Laufs":
    Jeder kann ein- und aussteigen wann er mag, er ist zeitlich unabhängig (Der Tank kann auch mal einige Tage Pause machen) und die Reise wird durch EUCH, die Mofa und Moped-Fahrer selbst organisiert.

    DAS BESONDERE:
    Jeder "Tank-Pate" der sich während der Reise mit seiner Mofa und dem goldenen Tank fotografiert und dieses Bild auf dieser Seite veröffentlicht, hat am Ende der Reise das Anrecht auf den goldenen "MoMoTo 2015" - Patch. (Das Foto dient als Beweis)

    Das heißt, wir werden die Reise des Tanks HIER auf dieser Seite Kilometer für Kilometer verfolgen können, die Piloten, die diese Reise möglich machen, kennenlernen und jeder, der nur einige Kilometer mit dem Tank reist, wird dafür später mit einem Patch belohnt.

    (Dieser wird inklusive Porto 5,00€ kosten, der Erlös wird später für einen guten Zweck gespendet).

    Wenn der Tank sein Ziel (München) wirklich erreicht hat, werden die Patches verschickt.
    -->Und wirklich erst wenn seine Reise beendet ist!!
    Kommt der Tank nicht in München an, gibt es keine Aufnäher!
    Dies ist ein Appell an eure 2-Takt Ehre ;)

    Das Beweisfoto vom letzten Piloten soll vor dem Münchner Rathaus geschossen werden.

    Dies ist, nach langer Überlegung, die einzige Möglichkeit, wie wir gemeinsam eine große Strecke abreißen können, ohne das verantwortliche Organisatoren ihren Kopf in der rechtlichen Schlinge haben...

    Also legt euch in Zeug.
    Brille auf: Vollgas fahr`n!

    Dies ist ein Versuch, ein Test, eine Idee die hoffentlich umsetzbar ist...
    Die Mofa- und Moped-Piloten dieses Landes können so einige Kilometer zusammen abreissen, sich endlich mal kennenlernen und friedlich zusammen feiern...


    Die, in den letzten Monaten erstellte Karte soll dabei helfen den oder die nächsten Piloten ausfindig zu machen...
    Nehmt es sportlich, seht es als Spiel, habt Spaß mit zwei Takten.
    Zur Karte:
    https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zwirTuah_yOI.kWpTWEfmRlSc

    Bei Fragen, Anregungen oder alles weitere:
    Diese Seite ist offen... Schreibt, fragt und ergänzt und bietet Schlaf- und Feiermöglichkeiten..
    Alles über diese Seite...
    Mofa und Moped-Fahrer:
    Organisiert euch, setzt ein friedliches Zeichen unter Gleichgesinnten!

    Vielleicht wird ja sogar die Presse oder das TV aufmerksam....

    Wir alle organisieren diese Reise, lasst den Tank kreisen...
    Also TEILT die Seite was das Zeug hält..
    Keiner soll alleine fahren..

    Wir werden uns sehen, irgendwo und irgendwann, den Horizont vor Augen....
    Ich bin mir sicher, dass es klappen wird..

    Bis dahin....

Wer also in der Nähe der Tour wohnt, oder den Jungs mal Hallo sagen will (über ein kostenloses Frühstück, eine Übernachtungsmöglichkeit, wohlwollende Presse, Schrauberhilfe o.ä. freuen sie sich gewiss auch), kann sich sicherlich bei ihnen einklinken.

Kontakt: wild-moeff@live.de

Hier sehen wir ein Bild vom Presi der "Wild Möff", Chris, Clubtour 2013


Bild mit freundlicher Genehmigung von Chris
 

Wenn es bei mir zeitmässig hinhaut, werde ich die Jungs am 5.8.2015 von Tostedt nach Bremen begleiten - als übermotorisierter Gastfahrer. Oder Fotos machen. Oder einfach zujubeln.

Und wie sieht es mit euch aus?
Schwelgt ihr auch in nostalgischen Gefilden?

Dann verfolgt mit mir MoMoTo 2015 (Mofa, Moped Tour) - Die Reise des goldenen Tanks 



Auch hier zu lesen: https://www.facebook.com/momoto2015/events