Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 8. Oktober 2018

Freie Fahrt, Schlagkräftigkeit, Arroganz, eine fette Bockwurst - und kanalisiertes Wasser; Teil 3 B des Drömling-Urlaubes

Dritter Reisetag - Teil A - hier nachzulesen: KLICK

Dritter Reisetag - Teil B -

Ellie und ich ließen den kleinen Wallfahrtsort Marienborn hinter uns. Je dichter es zum Autobahnzubringer Nr. 64 "Alleringersleben" ging, umso dichter wurde auch der Autoverkehr. Wir bogen falsch ab und fuhren in der Reisewelle zunächst bis zum nächsten Örtchen Belsdorf. Dort gab es die Gelegenheit zur Umkehr, und nun fuhren wir korrekt unter der Warschauer Allee durch. Im Volksmund auch bekannt als A2.

Die Autobahn A2 ...
Die Bundesautobahn 2 Kurzform: Autobahn 2 verläuft komplett sechsstreifig von Oberhausen entlang des Nordrandes des Ruhrgebiets durch das südliche Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und das Weserbergland, erreicht die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt Magdeburg und nach Querung der Elbe vor Berlin den südlichen bzw. westlichen Berliner Ring (A 10) am Dreieck Werder. Die A 2 gehört neben der A 3 wegen ihrer Bedeutung als Ost-West-Achse zu den meistfrequentierten Autobahnen Deutschlands. Die hohe Anzahl der polnischen Verkehrsteilnehmer brachte der A 2 den Spitznamen „Warschauer Allee“ ein (Zitat aus Wiki).

In der DDR war die Autobahn einer der Transitwege. Und es hält sich immer noch hartnäckig die Behauptung, derrr Härrr Atsche hätte die Autobahnen erfunden. Dem ist nicht so. Die Bezeichnung Autobahn tauchte zum ersten Mal zu Beginn des Jahres 1927 in einer Fachzeitschrift auf; als Schöpfer gilt der Bauingenieur Robert Otzen, der auch Vorsitzender des Vereins zur Vorbereitung der Autostraße Hansestädte–Frankfurt–Basel (HaFraBa) war. Dieser Verein begann bereits in den 1920er-Jahren mit Planungen zu einem für den Automobilverkehr reservierten Straßennetz. Die HaFraBa gab ab 1928 auch eine Vereinszeitung mit dem zukunftsweisenden Namen Die Autobahn heraus. In Analogie zur Eisenbahn sollte der Ausdruck für das ersonnene Straßennetz stehen. Die im Deutschen Reich getroffenen Überlegungen zum Aufbau leistungsfähiger Straßen sind nur im Kontext zu den verschiedensten Überlegungen zu verstehen, die damals in allen europäischen Industriestaaten angestoßen wurden. Bereits in den 1920er-Jahren war an eine Autobahn zwischen Deutschland und Italien gedacht worden. Der Begriff „Autobahn“ war somit schon lange vor der Vereinnahmung durch die NS-Propaganda – genauso wie die Idee zu einer Autobahn – gebräuchlich.

Wir fuhren oberhalb der A2 durch kleine Dörfer, die schön zurechtgemacht waren. Es ging Richtung Weferlingen. Quer durch den Ort, fuhr ich in nördlicher Richtung. Ich machte einen Schlenker, weil mir danach war, und kam wieder durch die Dörfer Döhren, Mackendorf (Füttys Fisch!) und Saalsdorf. Auf einem kleinen "Privatweg" kam ich durch eine Allee von Pflaumen-, Zwetschgen- und Mirabellenbüschen hindurch, und machte eine kleine Futterpause. Ich hatte Durst und ein wenig Hunger. Die Büsche hingen voll mit Früchten. Zuckersüß und ohne Wurm, Unmengen von Früchten ... Niemand schien sich für das Obst zu interessieren. Traurig ... ich vertilgte soviele wie ich konnte. Und sammelte in die Satteltaschen hinein.



Während ich da so herumstand und das Obst genoß, sah ich in der Ferne Bewegung in der Szene. Ein junges Mädel drosch mit allen Beinen und Armen, die sie zur Verfügung hatte, auf eine männliche Person in Trainingshose ein. Sie trug eine Pudelmütze (bei Außentemperaturen von über 25 Grad), Boxhandschuhe und hochgeschnürte Turnschuhe. Offenbar trainierte hier jemand seinen Schützling im Kick-Boxen. Wie das Mädel um ihn herumtanzte, und immer wieder ruckartig mit den Beinen nach oben ausholte, war zu bewundern. Ich schaffe es nicht einmal, in meine Unterbuxe zu steigen, ohne vorne über zu kippen. Und muß mich mittlerweile hinsetzen, um nicht weitere Beulen am Kopf zu bekommen (die Arbeitskollegen gucken schon komisch).
Und das Mädel dort tanzte regelrecht beim Kämpfen. Sie schien riesigen Spaß an der Sache zu haben. Ihr Lachen war bis zu meinem Standort zu hören.

Als ich an ihnen vorbei fuhr, hob ich meinen linken Daumen hoch als bewundernde Geste. Der Trainer guckte grimmig, aber sie grinste und winkte mit ihrer behandschuhten Flunke zurück.
 

Weiter ging es jetzt, zu meinem nächsten Ziel: Seggerde.


Ich bog in der scharfen Linkskurve nach rechts ab, in die Siedlung hinein. Rechter Hand stand ein Tor offen, der Hinweispfeil aus Holz zeigte zum Gutshof. Schloß Seggerde lag dort. Ich fuhr im Schritttempo auf dem hubbeligen Pflaster zwischen den Wirtsschaftsgebäuden durch. Eine blaue Arbeitsjacke hing über einer Bank, eine Laterne brannte über einer Stalltür, irgendwo dudelte ein Radio einen Schlager. Kein Mensch war zu sehen. Ich fuhr weiter, bis vor den grün schimmernden Teich.




Vor der Schloßtreppe stand ein Gabelstapler, und irgendwo innen im Haus rumorten zwei Arbeiter. Ich wendete Ellie und fuhr über einen schmalen Zufahrtsweg durch die Bäume direkt vor das Schloß. Die Männer trugen gleich darauf eine große recht schäbig aussehende Couch über die Treppe zum Anhänger hinunter. Beide schwitzten und sahen recht geschafft aus. Der Größere der Männer wischte sich das Gesicht mit der Hand ab und sprach mich an. Ich dürfte gar nicht hier sein. Hier ist Fahrverbot, auf dem gesamten Gelände. Wie ich überhaupt hier raufgekommen wäre. Der Schloßbesitzer wäre darüber sicher sehr böse, und es wäre besser, wenn ich gleich verschwinden würde.
Schulterzuckend sagte ich ihm, dass das Tor offen gewesen ist, das ich keinerlei Hinweisschilder gesehen hätte, und nur fragen wollte, ob man das Schloß besichtigen könne. Ich würde auch Eintritt zahlen. Der Arbeiter sah irgendwie verlegen und verschüchtert aus. Er könne da gar nichts zu sagen.
Und dann kam ein älterer Mann in eleganter Klamotte auf dem Fahrrad angefahren, bremste in einer Staubwolke und schnauzte uns sofort an. Der Herr Schloßbesitzer persönlich. Ob ich die 120 Euro Strafe gleich zahlen würde, oder ob er gleich die Polizei holen solle.
Ich stellte mich höflich vor. Er fiel mir sofort ins Wort und pochte erneut auf die 120 Euro. Ich nahm den Helm ab und gab mich zu erkennen. "Guten Tag. Mein Name ist XXX, ich wollte mich erkundigen, ob das Schloß zu besichtigen wäre. Ich bin durch das Hoftor gefahren, es gab keinen Hinweis, dass das Befahren nicht erlaubt ist." Jede Faser meines verschwitzten Ichs zeigte mitsamt der Helmfrisur ein korrektes und adeliges Verhalten.

Der arrogante Mensch schnaubte. Besichtigen gäbe es schonmal gar nicht. Und mit Motorrad sowieso nicht. Einmal im Jahr wäre hier ein Konzert zur Weihnachtszeit, das könne ich im Internet nachlesen. Aber Motorräder hätten hier nichts zu suchen. Er fiel mir ständig ins Wort und war mit jeder Faser seines Körpers ein komplettes riesiges Mega-Arschloch.
Mein Seitenblick auf die Arbeiter zeigte meinen Eindruck bestätigt. Die hatten Angst vor diesem Kerl. Schließlich hatte er genug wortgewaltige Reviermarkierung von sich gespuckt, drehte sich weg, und kommandierte die beiden Arbeiter in Grund und Boden. Mich beachtete er nicht mehr.

Wir fuhren gemütlich zurück über den Hof, und weg von diesem Gelände. Was für eine unangenehme Begegnung. Aber ich hatte das Eintrittsgeld gespart, mußte keine 120 Euro löhnen und hatte ihm einige Tage später in seinen Gutspark gepullert. Ätsch.

Mit dem Zettfahrer war ich einige Tage später nämlich noch einmal dort. Der Gutspark ist herrlich. Und wenn man vor dem Abbiegen gleich scharf rechts auf den kleinen Waldparkplatz fährt, sieht man auch das Hinweisschild "Durchfahrt verboten". Das weiße Taschentuch darunter ist von mir ;-).







Mein nächstes Ziel war wegen einer Brückensperrung nicht ohne Probleme zu erreichen. So fuhr ich erneut durch die Dörfer Döhren, Mackendorf und Bardorf. Und kam von der anderen Seite zum Rittergut Altena. Altena liegt im äußersten Osten von Niedersachsen, nur knapp zwei Kilometer von der Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt entfernt. Vorzeitlich in dem so genannten Zonenrandgebiet.

Was bei Google Satelit prima zu erkennen war, versteckte sich in der Realität vor mir. Ich fuhr tatsächlich erst einmal daran vorbei. 


Erst der zweite Anlauf zeigte mir, dass ich richtig wäre. Das Gut ist kaum noch als selbiges zu erkennen. Einzig das Wappen an der Außenmauer des Gutes ist noch relativ gut erhalten.





Auch die gelbe Zeitungshülle am mit einer dicken Kette verschlossenen Hoftor täuscht nicht darüber hinweg: hier gibt es bis auf Fledermäuse und anderes Kleingetier keine Bewohner mehr. Daran mag auch die ehemalige innerdeutsche Grenze schuld sein. Viele ehemalige Rittergüter wurden von der Regierung eingetrieben, und sozialistisch genutzt. Für Feudalismus, Adelige und andere subversive Elemente war dort kein Platz. Auch wenn der Platz den Personen gehörte - meist durch Schenkung oder Heirat - wurden solche Besitztümer einfach aberkannt. Nach der Grenzöffnung waren die Besitze meist so heruntergekommen und verfallen, dass die Rückführung oft daran scheiterte, dass die ehemaligen Besitzer oder deren Nachkommen die Güter nicht mehr haben wollten.



Der Hartriegel überwuchert alles: das noch erhaltene Mauerwerk, und die zerfallenen Gebäude dahinter. Ein Trampelpfad führte rechts durch das Gebüsch. Offenbar der Abenteuerspielplatz für die Bewohner auf der anderen Straßenseite. Das ehemalige Rittergut versank im Schlaf. Ob das nun ein Fluch oder ein Segen ist, muß jeder für sich selbst entscheiden. Die Fledermäuse und die Wildbienenpopulation finden es sicher prima dort.

Auf der Straße donnerten mehrere Traktoren mit zwei oder sogar drei Anhängern an uns vorbei. Der Mais lag gehäckselt in den hohen Schütten. Ein Nebel von zerkleinerten und extrem klebrigen Teilchen fegte dem Tross hinterher. Ich wartete einige Minuten, und fuhr dann in die selbe Richtung.

Es ging über Lockstedt und Rätzlingen auf die L24. Jetzt fuhr ich einfach drauflos, zum nächsten Ziel. Es ging in den größeren Ort Calvörde.
 

Ich habe mächtigen Appetit. So fuhr ich in den kleinen Ortskern hinein. Bei einer offenen Bäckerei hielt ich an. Ein Kunden WC hatten sie leider nicht, da die Angestellten im Ort wohnten und für die paar Stunden am Tag (Schichtdienst, Stundendienst) würden sie es ohne aushalten.

Erst bei der Blognachbearbeitung erfuhr ich im Internet, wie bekannt diese kleine Schau-Bäckerei ist! MDR Sachsen-Anhalt hat darüber sogar ein kleines Filmchen gedreht! KLICK

Schaubäckerei heißt nichts anderes, als das der Käufer durch eine große Glasscheibe sehen kann, was der Bäcker gerade in Arbeit hat. Wenn er denn noch da ist. Bäcker arbeiten bekanntermaßen sehr früh. Ich hätte ihn wahrscheinlich niemals zu Gesicht bekommen. Ein Hoch auf MDR. So sieht er also aus, der Chef ;-).



In fast allen Einrichtungen wie Tankstellen oder Kiosken, Bäckereien oder Imbißstuben Sachsen-Anhalts kann man mit Gewißheit eines bestellen, was immer vorhanden ist: Bockwurst und Brötchen.
Ich wurde fündig. Dazu wünschte ich mir einen Tee. Die nette bemühte Verkäuferin brachte mir den Tee und die heiß gemachte Bockwurst einige Minuten später direkt an meinen Tisch. Dazu mußte sie die Bäckerei kurz verlassen, und andere Kunden kurz warten - aber das wäre Kundendienst, sagte sie mir fröhlich und mit schüchternem freundlichen Lächeln


Wenn ich mir überlege, wie ich bei so manchem Lokal in Niedersachsen behandelt werde, erstaunt und rührt mich dieses Servicegebiet Sachsen-Anhalt immer wieder aufs neue. Hier habe ich nur im äußersten Ausnahmefall eine nicht so gute Erfahrung gemacht. 

Die Wurst war so dick, dass das Brötchen kaum zuging. Bei uns gibt es Wurst auf labberiger Pappe, und meist ist die so schmal, dass die noch schmalere Wurst hinunterrutscht. Und das Dreieck Toastbrot, was (auch nicht immer!) dabei liegt, ist meist auch nicht wirklich nahrhaft.

Ich mampfte vergnügt und kleckernd meine Mahlzeit in mich hinein. Das Erdbeertörtchen war superlecker, und ebenfalls frisch, wie das Brötchen, von der Bäckerei selbst hergestellt.

Meine verklebten Finger steckte ich später in meine Handschuhe. Das kam jetzt auch nicht mehr darauf an. Die Handschuhe haben so manchen Dreck erleben dürfen.

Eine kleine Runde drehte ich noch durch den Ort. Das ist hübsch hier. Niedrige Fachwerkhäuser und eine wuchtige Kirche auf einem sauberen Vorplatz. Die Calvörder müssen einen gesunden Schlaf haben. Oder gute Ohropax. Oder schallisolierte Fenster! Wenn die Glocken läuten, dürfte das recht lautstark in die Stuben dringen! Wohnhäuser standen dicht gedrängt um die Kirche herum.

Ich fuhr bis zur Hauptstraße, bog nach links weg und kam erneut an den Kanal. Ein Stück ging es in Richtung Haldensleben. Ich folgte einem kleinen Hinweisschild und war am nächsten Zielort. Sportboothafen Calvörde. Diesen Tipp hatte ich von einem unserer Studenten bekommen. Hier wäre Zelten auch möglich. Es seien Örtlichkeiten vorhanden - also Dusche, WC, Frischwasser. Die Preise sind auf der Homepage. Was ein Zelt und ein Motorrad kostet, steht dort nicht, aber das kann man beim Hafenmeister erfragen.

So riesig ist dieser Sportboothafen nicht. Überschaubar, würde ich sagen. Keine Aida, keine Hunderttausendeuro-Yachten. Ich fuhr an der kleinen Leitplanke entlang und positionierte Ellie für das Foto. Aus einem der Wohnwagen kam ein Mann, schlurfte zu einem der weißen Container - die WC und Duschcontainer - und ein anderer kam mit einem kleinen Klapprad auf den Bootsanleger gefahren. Neugierig schaute er zu mir hinüber. Ich winkte ihm, und er winkte kurz zurück. Dann widmete er sich Besen und Wischmopp: Deck schrubben.





Ein Stück spazierte ich noch am Kanal entlang. Dieser Tag war lang geworden. Länger, als ich erwartet hatte. In der Ferne brandete der Feierabendverkehr in Richtung Haldensleben.


Träge und ablehnend wirkte das leicht schmuddelige Kanalwasser auf mich. Nichts, wo ich freiwillig drin verweilen würde.



Für mich war es nun Zeit für die Heimreise. Als ich mich auf Ellie setzte und wenden wollte, merkte ich meinen Parkfehler. Das Gelände fiel nach vorne leicht ab. Schwitzend versuchte ich, Ellie durch hin- und herschieben weg von der Sandnase zu bekommen. Ständig rutschten mir die Schuhe weg. Kein Grip!
Es hätte nicht viel gefehlt, und wir wären im Kanal und somit sicher nach dem Feuerwehr-Einsatz auch im Fernsehen gelandet.  Bei MDR Sachen-Anhalt, in den Regional-Nachrichten.

Die Fotos sind also nicht einfach nur Fotos von 'Ellie am Hafen'. Sie haben viel Schweiß und Fluchen hinten dran ... Mies parken kann ich wirklich super!

Als ich Ellie endlich auf dem Asphalt hatte, war ich klitschnass geschwitzt. Time to go.
Ohne weitere Spirenzchen fuhr ich die gleiche Landstraße zurück. In Kathendorf ging es links ab. Ruhige Seitenstraßen waren mir jetzt am liebsten. Ruhige und vor allem geteerte.


Wer möchte, kann hier in der Nacht wandern.


Wir fuhren durch die Landschaft, und zu guter Letzt gab es noch den Blick auf den Blocksberg/Sachsen-Anhalt. Rechts über dem rechten Außenspiegel von Ellie. Immerhin über 100 Meter. Im Flachland sind das die Alpen. In klein.


Dort, wo der Schatten der Baumreihe hinkam, war der Mais noch frisch und grün. Aber halt klein gewachsen. Dahinter war er wie überall zu Trockengemüse verbrutzelt. Der Regen fehlte. Auch hier war das Land schon bereit für den Herbst. Die Felder meist abgeerntet. Nur noch trockene Stümpfe ragten aus der betonharten, mit tiefen Rissen durchzogenen Erde und zeigten an, dass hier einmal Mais gestanden hatte. Oder zumindest so etwas ähnliches wie Mais ...



Am Ufer von diesem seichten Kanal tanzten blaue Prachtlibellen (blaue Flatterteile, ähnlich wie Schmetterlinge). Ansonsten war die Erde überall knochentrocken, und Traktoren hinterließen meterhohe Staubwolken. Aus der Ferne sah es aus als würde da ein Dorf in Flammen stehen. Dabei waren es nur die Erntemaschinen, die mit ihrer Gerätschaft diese dunklen Fontainen in den Himmel schickten.

Der lange Reisetag war zuende. Dutzende von Fliegenleichen klebten an mir, und Ellie war gepudert mit der Maishäckselmatsche. Das Säubern verschob ich auf den nächsten Tag.

Einen Nachschlag zum Drömling-Urlaub gibt es noch. Da wird es dann kulinarisch, und kämpferisch.











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