Bei der Durchsicht der Fotos und dem Nachlesen im Blog stellte ich fest: ich habe euch so einige kleinere Touren unterschlagen.
Zum einen die Mohnblumen Tour - eine kleinere Strecke von gesamt 100 Kilometern - im Juni. Eine erweiterte Hausrunde, mit kleinen High-Lights.
Und dann, schon fast am Ende der "normalen" Saison am 26. Oktober, eine Runde quer über den Harz zu einer Stippvisite bei den Kolbenfressern.
Die Fahrt über Bad Lauterberg nach Hattorf a.H., und weiter durch kleinere Dörfer südlich am Harzrand, war mehr oder weniger anstrengend für mich. Wir kamen erst gegen nachmittag am Festplatz an, und blieben auch nicht lange. Ich wollte vor dem Dunkelwerden zuhause sein.
Die Strecke war machbar für mein Knie. Die Gewöhnung an Ellie war also wieder da. Während ich die Kreidler für kleinere Runden nutze, ist Ellie das Fahrzeug für längere Strecken, bei denen auch mal Tempo angesagt ist.
Zum Fazit des Ausflugs sei gesagt, dass das nicht meine Art und Weise des Motorradfahrens ist: hinkacheln, Käffchen, und zurück. Ich bin ein Gänseblumenzähler. Dutzende Haltepausen, und sei es nur für kurz (um den Drängler hinter mir loszuwerden) verschönern meinen Fahreindruck. Ich kann auch mal "nur fahren". Wenn es nötig ist. Meine Wohlfühlzone ist aber anders.
Das Jahr ist fast rum - ich schreibe diesen Eintrag am 18. Dezember! Fahrkilometer hatte ich dieses Jahr nicht viele. Zusammen mit der Kreidler komme ich auf ungefähr 6000 Kilometer. Wehwehchen pflasterten die Monate, und verhinderten Hausrunden. So war das dieses Jahr. Ich bin gespannt, wie es 2020 weitergeht.
Ellie wird nicht umgebaut. Das Versetzen der Fußrasten und die Gesamtarbeit daran ist teuer, und ob der Fahrkomfort davon wirklich besser wird, stellt sich erst nachher fest. Soviel fahre ich nicht mehr, und dafür lohnt sich der Aufwand einfach nicht. Also bleibe ich erst einmal zufrieden mit dem, was ich habe. Im neuen Jahr sehe ich dann, was kommt.






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