Ellie und ich

Ellie und ich

Dienstag, 6. Mai 2014

21.4.2014 - Osterurlaub 5. Tag - Rückreise

Ostermontag

Wieder einmal hatte ich wunderbar geschlafen. Erholt und zufrieden streckte ich mich noch einmal ausgiebig im bequemen Bett. Gepackt hatte ich gestern schon einen großen Teil der Sachen, so dass es heute morgen nicht hektisch werden konnte. So etwas mag ich gar nicht: am Abreisetag noch in Hektik ausbrechen, da ist der Urlaubsmodus ja gleich hinüber!

Einige Brote wurden für die Rückfahrt vorbereitet. Frühstücken tue ich morgens nie sehr viel - mein Cappugetränk reicht mir meist.

Es folgte ein Gang zur örtlichen Sparkasse. Die Dorfstraßen waren an diesem Ostermontag Feiertag gegen 10 Uhr ohne Menschen. Dann hörte ich Getrappel - ein Pferdefuhrwerk kam mir entgegen.








Gemütlichkeit bis zuletzt. Das war schön!

Beim Vermieter kam noch ein kurzer Schwatz dazu, und alles in allem bezahlte ich für mein Apartment 100,- Euro. Vom Gründonnerstag bis Ostermontag, wohlgemerkt.

Die Putzkolonne rückte an, und nun war es auch Zeit, ganz in Ruhe die Motorräder auf den Hänger zu verladen.


Vorsichtig über den Sandweg und die Gosse zum Parkplatz tuckern ... ohne Schutzkleidung fühlte ich mich seltsam unsicher












Collegepuschen sind nicht unbedingt gut geeignet für meinen sicheren Stand





Mehr oder weniger elegantes Herunterschwingen


Dieses Mal ging das Verladen deutlich geschmeidiger. Innerhalb einer halben Stunde waren beide Motorräder gut verzurrt.

Ein kleiner Abschlußspaziergang im nahegelegenen Park kam als Abschluß des Urlaubs obendrauf.

Gegen halb eins um die Mittagszeit fuhren wir dann wieder in Richtung Heimat.

Der Navi führte auf dem kürzesten Weg - und es gab wieder einmal die typischen Oststraßen zu genießen.




 




Wir kamen genau an dem Parkplatz mit der Feldküche heraus, wo wir Gründonnerstag gehalten hatten. Leider hatte die Küche geschlossen - wohl wegen des Feiertags.

Hier erfolgte die nachhaltige Kontrolle der Zurrgurte, da die Strecke bis hierhin eine arge Belastung für unsere wertvolle Ladung gewesen war.
Alles okay - trotz des fiesen Straßenbelages "Asphalt auf Kopfsteinpflaster geschmiert".

Wenige Kilometer weiter waren wir dann auf der A2. Die Geräusche und das Ruckeln, was der Hänger von sich gab, schien mir jetzt normal zu sein.

Ein größerer Stau wurde über Land umfahren und gegen Abend trafen Ellie und ich wieder zuhause ein.

Ellie hat seit dem Urlaub ein unauffindbares Klappergeräusch im Scheinwerferbereich. Tribut an den Transport oder die Straßen.


Es macht Sinn, weitere Strecken mit dem Anhänger zu fahren. Das spart Motorradreifen und Nerven schont es auch.
Es folgte in der darauffolgenden Woche eine ausgiebige Putzaktion an Ellie. Außerdem wollte ich kontrollieren, ob sich irgendwo Schrauben gelockert hatten.
Zu finden war so nichts. Trotzdem klappert es irgendwo unauffindbar weiter.
Ich habe den guten Straßenbelag bei uns im Landkreis neu schätzen gelernt. Bei den Straßen da oben lohnt sich wohl doch eher eine Enduro. Ein Cruiser mit guter Federung wäre auch noch okay. Da die Einheimischen ganz häufig entweder Enduro, oder Alltagsmofas wie MZ oder Simson fahren, schätze ich einfach einmal, dass sie aus Schaden klug geworden sind.

 

1 Kommentar:

  1. Was für ein tolles Wochenende, Heike. Ellie hatte ihren Auslauf und Du Dein Wasser ;-) Das mit dem Hänger überlegen wir uns auch noch. Bisher war bei uns die Anfahrt Teil der Reise, aber wenn wir mal mit den Vespas auf die Autobahn müssen... ich glaube da wäre ein Hänger schon praktisch. Danke schön, dass ich bei Deinem Ausflug virtuell dabei sein durfte. Hat Spaß gemacht!

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