Ellie und ich

Ellie und ich

Donnerstag, 6. August 2015

Teil 3: 31.7. - 2.8.2015 - Kurzurlaub im Harz; lästiges Hörnergetier, eine Geburt, eine Rückfahrt unter Feuer, und das Fazit

Teil 3 - der Sonntag, 2.8.2015

In der Nacht fror ich in meinem Salewa Denali 2 Zelt. Unglaublich, wie unterschiedlich die dünnen Zeltstoffe sein können.
Das billige Fähnchen vom Zettfahrer hält warm, es war innen nicht feucht vom Atem, und ebenso schnell aufzubauen wie das teure, ausgeklügelte Salewa Denali!


Beispielfoto vom Zett-Zelt
Ausgewiesen für zwei!!! Personen, ist es auch mit drei Bewohnern immer noch komfortabel


Dank meines Funktionsinlets - so eine Art zusätzlicher Schlafsack im Schlafsack - hob ich die Komforttemperatur ein Stück weit an. Trotzdem ... ich war nicht mehr so überzeugt von dem teueren Zeltheim-auf-Zeit.
Da, wo meine Füße den Schlafsack an die Zeltwand gebracht hatten, war der Stoff (vom Zelt UND vom Schlafsack) klatsch nass.
Und dabei schlafe ich schon immer quer, wegen der zusätzlichen Beinfreiheit.

Auch die geringe Sitzhöhe beim Aufrichten nervte mich mittlerweile. Für die kürzere Reise mit Motorrad ist das Denali 2 genau für EINE Person und Gepäck geeignet. Für längere Touren sollte es schon ein Drei-Personenzelt sein.

Wie schrieb Svenja noch so treffend?
Ein Dreipersonenzelt ist 1x Person, 1x Gepäck - und die dritte Person ist ein Marketing-Gag des Herstellers! 

Mein Gepäck in der Apsis unterbringen, damit IM Zelt mehr Platz ist? Das mache ich nur mit der geschlossenen Packtasche. Ansonsten werden die Sachen nämlich feucht.
Schuhe in der Apsis hinstellen? Prima - die Ohrenkneifer, Spinnen und anderes Getier (Nacktschnecken!) finden so eine dunkle Unterschlupfmöglichkeit superklasse!
Wenn, dann Schuhe in Plastiktüte einknoten!
Helm draußen abstellen? Prima. Das Insektenvolk hat weitere Handlungsmöglichkeiten ... wer schon einmal den Helm aufsetzte und unbedarft losfuhr und DANN bemerkte, dass eine Familie von Kellerasseln und Ohrenkneifern im Helmpolster mit Energie ihr neues Zuhause verteidigte, der weiß, was ich meine ...

Bei der nächsten Outdoor-Messe in der Gegend werde ich mit Sicherheit die ausgestellten Zelte nach Innenhöhe, Vernunft und Funktionalität durchchecken!



Da grinst sich die Ortliebtasche eins - danke an Volker für den Hinweis!

 
Gegen 9 Uhr rappelte ich mich aus dem Zelt. Gähnen und Strecken an der frischen Luft - und der Blick zum Himmel: strahlend blau. Urlaubsfeeling - ich liebe es!

Ich lüftete das Zelt, hing den fußnassen Schlafsack über einen Stuhl und packte schon die überzähligen Sachen in die Ortliebtasche, die offenmaulig grinsende.
Die Luftmatratze hatte ein großes Ventil - da brauchte ich nur den Stopfen abziehen und innerhalb weniger Sekunden war die Schlafstätte nur noch ein grauer schlaffer Haufen.




Es ging ein herrlicher Wind, der die nervenden Gewittertierchen vertrieb. Später kamen sie dafür wieder angekrochen, als der Wind weniger wurde.
Hochsommer im Oberharz - alles duftet nach frischem Heu, die Grillen zirpen lautstark, ein grandioser Fernblick auf den Brocken ... Urlaubsfeeling pur!

Ein kurzer Besuch im Waschraum ließ meine Morgenmüdigkeit verfliegen. Kaltes Waschwasser wirkt Wunder.

Dann befüllte ich den kleinen Wasserkessel, stellte ihn auf den Campinggas-Kocher und wartete im Stuhl daneben auf das Teewasser.


Ellie als Wäscheständer - ein Hoch auf das Gepäcksystem

Ich saß da im Schatten, knabberte mein Frühstücks-Wasa, doppelt dick belegt mit Ziegenkäse (...), denn noch einen Transport würde der Aufschnitt nicht unbeschadet überstehen. Das Lebensmittel mußte unbedingt aufgegessen werden.
Auch eine Packung Schinken wurde so ohne Brot vertilgt. In der Not ... schmeckt der Schinken auch ohne Brot.
Ein Rest Wassermelone rundete das Frühstück ab.

Während ich dann später das Geschirr abwusch, klaute die weiße Ziege meinen Frühstücksapfel und das letzte Knäckebrot. Ich hatte beides unbedarft in der Brotdose auf dem Stuhl liegen gelassen. Das sollte eigentlich mein Wegproviant zum Nachmittag sein ...

Als ich wieder vor Ort war, konnte ich die Ziege nur mit Schlägen auf den Ziegenhintern - mit dem nassen Handtuch - davon abbringen, die Brotdose loszulassen.
Sie suchte sich dann den Stoffbeutel, der an Ellies Rückblinker hing, und kaute auf dem herum.
Das Vieh war wirklich lästig, und nur ihre Schwangerschaft hielt mich davon ab, ihr einen Topf mit Wasser überzukippen!

Sie zog mit scheelem Blick in den klugen Augen ab, zum Nachbarn. Dort nahm sie sich deren Abfalltüte vor. Anhand der lautstarken Kommentare und Rufe konnte ich erahnen, dass die beiden Kerls weniger erfolgreich im Verscheuchen waren. Ziege fraß sich in aller Ruhe durch die Tüte an die Speisereste vom Vorabend. Mjammi, kalter Kaffeesatz und durchgesabschte Teebeutel - lecker!


Mein Abfallbeutel hing über den Zaunpfahl - da kam die Ziege zwar ran, aber sie konnte nicht in die Tüte rein und somit war der Müll uninteressant

Stück für Stück rödelte ich die Sachen zusammen, packte die Satteltaschen voll, wischte und fegte das Zelt von innen aus ... ich ließ mir Zeit dabei, denn so schnell würde ich das Denali nicht wieder aufbauen, und da das Wetter so gut war, verpackte ich es ordentlich in den Beutel. Startklar für das nächste Mal.
Die verbogenen Zeltheringe kamen in ihren Sack, und den packte ich mir in den Tankrucksack. Der Zettfahrer würde sie im Schraubstock wieder gerade biegen.

Ein seltsames Geräusch ließ mich aufhorchen. Moment - eine Ziege meckert so komisch!!!

Ich ging zum kleinen Pferch gleich hinter den Holzhütten, in dem das schwarze Hörnertier untergebracht war. Tatsächlich, die Fruchtblase war geplatzt, und Käthe sah ziemlich gebeutelt aus!

Suchend schlappte ich zum Haus der Campingplatzpächter und riß Petra aus dem Mittagsschlaf. "Die Ziege kriegt ihre Babys!" Petra schoß vom Liegestuhl hoch, und mit Hilfe eines Stricks schafften wir Käthe dann in den für die Geburt eingestreuten Stall. Die Ziege wehrte sich mit allen noch verbliebenen Kräften. Was für ein stures Ding!!!

Nassgeschwitzt standen Petra und ich und gefühlte dreihundert Campingkinder am Holzzaun. Die Stalltür war geschlossen, denn Käthe sollte in Ruhe das erledigen, was sie alleine hinkriegen würde.
Eine Stunde später maunzte und muckerte es aus der Box. Zwei kleine schwarze Zicklein torkelten durch das Stroh.
Keine Fotos - ich wollte die Kinderstube nicht stören!

Ich zahlte die Campinggebühren für meine Übernachtungen und die eine zusätzliche vom Zettfahrer. Mitsamt Personengebühr, Kurabgabe, Essen vom Freitag abend, einer Cola, einem Eis und zwei Duschmarken kam ich bei 35 Euro raus. Urlaub von Freitag bis Sonntag - ohne Hektik beim Abbauen, kein "bis 11 Uhr vom Platz weg sein" ... 

Gegen 13 Uhr fuhr ich dann in praller Hitze wieder kurz bei Mario vorbei, gönnte mir einen Latte Macciato. Diesmal wurde ich nicht eingeparkt, ich stellte Ellie nämlich ganz weit nach hinten.

Ein kurzes Telefonat mit dem Zettfahrer, und ich plante meinen Nachmittagsstopp bei ihm zuhause ein.
Jetzt hieß es, erst einmal unbeschadet aus dem Harz herauszukommen. Ein Verkehr war da wie beim Jahrmarkt - Auto an Auto, Motorrad auf Motorrad ... zum Glück war auf meiner Spur - raus aus dem Harz - weniger los.
Trotzdem - schön war das nicht. Rückreise durch Blankenburg, bei Affenhitze. Tanken mußte ich auch noch. An der Aral machte ich soviel in den Tank wie möglich. Eine freundliche Verkäuferin an der Kasse gab mir die Information, ich könne um die Waschhalle herum und dann wieder auf die Hauptverkehrsstraße abbiegen.
Eigentlich war nämlich Einbahnstraßen-Regelung an der Tankstelle: stadteinwärts anfahren, und dann auch stadteinwärts wieder ausfahren.

Gesagt, getan. Als ich dann links abbiegen wollte (stadtauswärts), sah ich die anderen Motorradfahrer, die sich nicht an das Abbiegeverbot (links rum) von der Tankstelle hielten ...

Hm ...

Als ich die Harzautobahn erreicht hatte, atmete ich durch. Kühlung durch Fahrtwind!
Ellie schaukelte bei 100 km/h gemächlich vor sich hin, während ich meine Schwierigkeiten hatte, mit dem verschobenen Kupplungsschalter klarzukommen.

Die Pause beim Zettfahrer wurde genutzt, um abzudampfen. Jungejunge, da ölt man ganz schön, wenn der Fahrtwind fehlt ...

Zuhause angekommen, schmiss ich alle Taschen vom Motorrad, und fuhr Ellie in die kühle Garage. Aufräumen und putzen mach ich später ...


Fazit:
Es muß nicht immer eine Reise in das Land "Weitweitweg" sein!

Der Kurzurlaub hat gut getan.
Die Ausrüstung bekam mal wieder ein Update. Mit jeder Tour optimiere ich das Gepäck und habe trotzdem das Gefühl, gegen Windmühlen zu kämpfen. Immer noch soviel!
Nun, meine "must have"s sind raumfressend. Das Zelt kann ich nicht kleiner schrumpfen. Der Schlafsack sieht auch MIT Kompressionssack immer noch wie ein schwarzer Troll in Lauerstellung aus. Der Regenkombi, die Isomatte - zusammengerollt füllen sie beide eine Satteltasche zur Hälfte!

Die Alternative: nur das Wäschezeugs, und ansonsten im Hotel nächtigen.

Äh ... nein, nicht wirklich. Mal kann man das tun, ja.
Aber preislich gesehen ist Campen/Zelten einfach unschlagbar.
NOCH ...

Es kommt hier aber auch wesentlich auf das eigene Bedürfnis an!
Naturcamping bedeutet: Natur! Inklusive Ameisen, Ohrenkneifer, Nacktschnecken, manchmal recht hohem Wiesegras, nicht immer steril sauberen Waschhäusern (weil zitierte Ameisen, Ohrenkneifer und Kellerasseln in der Nacht auch gerne irgendwo unterkriechen) ... Davon abgesehen haben die Spinnen mehr Angst vor den Gästen und erfüllen außerdem noch ihren Zweck: Insekten fressen!

Ein Naturcampingplatz mit einem Basic-Waschraum und WC reicht mir aus. Wenn noch ein Küchenraum und eine Steckdose mit Gratisstrom dabei ist ... perfekt bzw. Luxus.

Ausreichend warmes Duschwasser? Luxus. Es geht auch mit warmem Wasser aus der Leitung, einer 5 Liter Ortlieb-Faltschüssel, einem Alubecher als Duschkopf/Wasserschöpfer.

Ein überdachter Treffpunkt? Auch noch windgeschützt? Absolut genial.

Animation? Wasserrutsche? Lebensgroßes Schachbrett-Spiel? Pommesbude und Restaurant? Nö.

Wellness-Oase? Sauna? Disco am Abend? Nööö ...

Gartenzaun um den Wohnwagen? Gartenzwerge im Vorgarten, und der familieneigene Fersenkläffer-Hund? Nöööööö!

Ich werde das Campen genießen, solange ich das noch hinkriege. Vom Rücken her, und vom Enthusiasmus.
Wie das ganze Reisen bei Dauerregen aussieht, steht natürlich unter ganz anderen Bedürfnissen. In so einem Fall auf Blockhütten oder Pensionszimmer auszuweichen, um nicht krank zu werden, hat etwas mit Vernunft zu tun!




Campen? Ja bitte!

13 Kommentare:

  1. Jawollinger...campen at its best....und Geburtshelfer auch noch...mehr kann man von einem Kurzurlaub doch nicht verlangen!!

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  2. Drei Wochen Urlaub liegen jetzt vor mir. Ich werde etliche Kleintouren fahren (Ziele nur ungefähr angepeilt), einmal für 4 Tage (mit dem PKW) nach Dänemark - aber immer wieder zelten, zelten.
    Wenn das Wetter halbwegs mitmacht, wird das genial.
    Für das leidige Thema Akkus beim Fotoapparat: ich habe mir sechs Stück geholt, und werde die voll geladen mitnehmen. Das Handy hat ein Schnell-Ladekabel, so dass innerhalb von einer Stunde wieder alles fein sein sollte. Strom erbetteln dürfte auch kein Problem werden ...

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    1. Handy kannst du auch per Bordsteckdose laden... einfach während der Fahrt anklemmen u. das Handy in den Tankrucksack legen (für ausreichend Strippe wegen Lenkmanövern sorgen)...
      Oder du kaufst dir so'n externes Akkupack (z. Bspl. http://www.amazon.de/RAVPower-16000mAh-Externer-Ladeger%C3%A4t-Smartphones/dp/B00EUUZNJE/ref=sr_1_2/275-9064913-3697131?ie=UTF8&qid=1438930279&sr=8-2&keywords=akku+pack+smartphone)


      Wegen deinen verbogenen Heringen: kauf dir die V-förmigen.. kostet n 10er-Pack um die 6 €uro...verbiegen nicht, sind standhafter (bei starkem Wind; weiss ich aus eigener Erfahrung) und lassen sich besser in den Boden bringen.

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  3. Hi Sandra - ich habe keine Bordsteckdose ;-).
    Bislang sah ich die Notwendigkeit dafür nicht, und Strom erbetteln hat mir schon sehr viele nette Kontakte eingebracht (u.a. ein Becher Wein, als ich einen Weißwagen-Fahrer anbettelte ... ;-)

    Heringe habe ich diverse, in allen Formen, Farben und Materialien - ich hatte mal welche zur Probe mitgenommen und ausprobiert, welches Material am besten geeignet ist ;-).
    Durch meinen ehemaligen Caravan-Urlaub in Dänemark habe ich einen 10 Liter Eimer voll mit dem Zeug.

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  4. Oh, diese Gewittergnitten! Die haben mich am Sonntag vor meinem Urlaub in einem Wald bei Wiesbaden bald leergesogen! Man sieht sie nicht und auf einmal piekt es irgendwo ganz gemein. Ein ekelhaftes Volk!

    Das Zelten habe ich auch spontan lieb gewonnen! Ich habe auch so einen Innenschlafsack noch im normalen Schlafsack, damit ist schon mal etwas Wärme gewonnen, das Ding nimmt keinen Platz weg und wohnt auch tagsüber im normalen Schlafsack. Ich plünn mich auch sonstwie an, wenn ich in den Schlafsack steige, denn so wie damals, als ich des Nachts bald erfroren bin, wird es mir nicht mehr passieren!

    Den Strom für die Gerätschaften habe ich - ich hatte nur den einen Akku in der einen Kamera dabei (die andere braucht nur Strom für den Belichtungsmesser, den ich nicht brauche...) - immer ohne Probleme irgendwo im Waschhaus bekommen. Das hat dann zumindest bis zum nächsten Abend gereicht. Ich bin also nicht wieder trockengelaufen, wie auf meiner Saarlandtour im letzten Jahr.

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  5. Aaah Minya, diese Gnitten sind wirklich ätzend, gelle???
    Strom bekam ich diesmal aus der Küche. Das Schlafsack Verhüterli IM Selbigen unterbringen-darauf war ich nicht gekommen! Nichts ist übler als morgens um 2 Uhr vor Kälte bibbernd aufzuwachen ... guter Schlaf beinhaltet für mich ausreichend Wärme in der Tiefschlafphase!! Schön zu lesen, das es anderen auch so geht!

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  6. Ich habe das Himal 3 von Salewa. Gute Raumhöhe und ausreichend groß, sodass ich noch nie an die Seitenwände gestoßen bin. Außerdem hat es einen sehr stabilen Zeltboden und ich kann mir das Ground-Sheet sparen. Schade, dass es das nicht mehr gibt.

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  7. Schönes Plädoyer für das Freilufthotel. Da ich lieber 'light' reise, bleibt es bei mir erstmal bei AirBnB und Couchsurfing: weniger Plünnen, immer ein Bett, ein Kühlschrank, manchmal eine Waschmaschine, ein Dach über dem Kopf und sogar eine warme Dusche am Ende des Tages und Bonus, man lernt immer nette Leute kennen. Geht auch ;-)

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  8. Ich bin zu alt dafür habe ich gemerkt. Inzwischen brauche ich tatsächlich meine Dusche, mein Klo und mein Bett in einem festen Gemäuer. Das letzte Mal zelten war die Hölle. Es hatte nachts gefroren - sogar die Zahnpasta war fest. Dann eine Horde Jugendlicher, die alkoholisiert randaliert hatte. Nee, neeeee. Ich bin zu alt für sowas.

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  9. Ich mag deinen Bericht über die Harzreise. Besonders alles mit Ziegen und Ohrenkneifern. Lach... Das hast du sehr lebendig geschildert.
    Und das Denali II ist wirklich zu niedrig. Das 3er ist deutlich höher und hat sogar noch dieses tolle Gearloft. So heißt das Netz, das im Zelthimmel hängt und wo man Kleinkram griffbereit unterbringen kann.

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  10. Was macht denn Dein Gepäcksystem? Schon repariert oder ausgetauscht?

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