Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 14. September 2015

11.-12.9.15 Zelten im Herbst - ein kurzes Intermezzo zum Ausprobieren der Gegebenheiten

Ich hatte endlich das neue Zelt in der Paketpost. Warum ein neues? Nun, bei diesem hier stellt man erst das Außenzelt auf, und hängt dann die Kabine hinein. Außerdem ist mehr Platz drinnen, wodurch ein mehrnächtiger Aufenthalt bequemer wird. Eine angenehme Deckenhöhe von 1,30 Metern ist ebenfalls nicht zu verachten.


Das Topeka würde ich aber bei einer anderen Gelegenheit ausprobieren. Der Bericht dazu folgt!

Ich wollte noch einmal das Klappzelt aufstellen. Das Wetter paßte ja am Wochenende, so dass ich Ellie gegen 16 Uhr aufrödelte und in Richtung Harz aufbrach.
Zelten im Herbst - ich wollte es einfach einmal ausprobieren.

Einen Tankstopp in Blankenburg später deckte ich mich noch mit einem belegten Fladenbrot ein. Das sollte mein Nachtessen werden. Die Verkäuferin wollte das Brot unbedingt noch kurz in den Grill tun, "weil es gebacken sehr viel besser schmeckt". Ich konnte sie nur mit Mühe davon überzeugen, dass das Brot oben in Stiege sowieso eisekalt wäre ...

Um die Uhrzeit war in Richtung Hasselfelde zum Glück sehr wenig los. Ich konnte in Ruhe meine Kurven ziehen, was mit Beladung immer nicht ganz so flüssig abgeht. Das Fahrverhalten ist ein anderes, ohne Frage ...

Gegen 19 Uhr kam ich in Stiege an, und tuckerte den ausgewaschenen Schotterweg nach oben zum Campingplatz. Was hatte ich mir vor zwei Jahren einen Kopf gemacht über diese Auffahrt. Alles eine Frage der Übung ... auch die Anfahrt nach Stiege absolviere ich mittlerweile ohne größere Pausen zwischendurch. 
Das Autobahnfahren macht mir mittlerweile ebenso wenig aus. Notwendiges Übel, wenn man schnell wohin reisen möchte - nicht mehr, nicht weniger. Durch mein Gepäck sehe ich breit aus, und die Autos überholen angenehm weiträumig. Ab und zu gibt es mal einen Vollpfosten, der beweisen will, wie gut seine Potenz ist - drängeln, auffahren und dann fast schon geschnitten überholen ... aber da ich Ellie jetzt gut kenne, weiß ich auch, wie ich solchen Riesenhirnies begegne.
Mit Gelassenheit nämlich!
Hinterherfahren und verkloppen und dabei meine Gesundheit durch einen unbedachten Fahrfehler riskieren? Muß nicht sein.
Aber gnade dem Fahrer sonstjemand, den ich bei meiner Abfahrt zuhause hinter mir hatte. Ich kenne dich, du wohnst in meinem Wohnort und wenn ich dich das nächste Mal beim Einkaufen treffe, dann bekommst du eine verbale Ladung, die mit Sicherheit noch in Wolfenbüttel zu hören ist. Bei der Ortseinfahrt Cremlingen noch überholen und dann vor der Fußgängerfurt schneiden, dass ich fast gestürzt wäre - sowas geht einfach nicht!

Ein einsamer Motorradfahrer war außer mir noch auf dem Campingplatz. Erst am nächsten Tag kamen wir ins Gespräch. Er war vom Celler MC, fuhr eine Harley von 1937, mit der er in Neuseeland 9000 Kilometer herumgereist ist ... aber das wußte ich am Freitag abend alles noch nicht, sonst wäre ich sicherlich sehr spät ins Bett gekommen.

Der Campingplatz war wenig besucht. Die Ferienzeit war beendet und nur noch vereinzelte weiße Ware stand klobig auf dem Rasen herum. Die Bewohner durch die Bank weit jenseits der Sechzig.

Ich rödelte mein Gepäck ab, stellte das Klappzelt auf die Plane und richtete mich ein. Das geht jetzt ohne Probleme innerhalb von zehn Minuten vonstatten.

Eine warme Outdoorjacke war neu im Gepäck. Ich war gespannt, ob sie versprach, was die Marke anbot.

Außerdem wollte ich für den Blog einige Normalitäten fotografieren, die mir vor Ort so selbstverständlich sind, das ich nie daran dachte, das mal abzulichten ...

Es wurde dunkel, und es wurde langsam feuchtkalt. Nebel zog auf. Der Herbst war hier oben angekommen.
Ich war nun auch ziemlich ausgehungert, dadurch fror ich leicht, und so zog ich die neue Fleecejacke an. Kurz und gut: sie hält, was ihr Preis außerhalb des Sonderangebotes versprochen hatte!


Abendessen ist angerichtet! Leckeres Fladenbrot mit italienischem Gemüse und ganz viel Hähnchenfilet innen drin - ein Dank an die ARAL Heißtheke für diese kulinarische Köstlichkeit ...

Warme Fleecejacke und Beenie - Wärmeverlust über den Kopf somit eingedämmt und mir war kuschelig (auch wenn's albern ausschaut, aber wer friert, schert sich nicht um die Mode!)

Der Kocher ist aktiviert! Das Fauchen und Zischen hat etwas herrlich vielversprechendes!

 
Das Teewasser kocht!
Herrlicher Anblick, wenn man doch etwas ausgekühlt ist und keine Zentralheizung in der Nähe wartet ... das hat schon fast etwas meditatives, den Kochvorgang zu beobachten ...

 
Minuten später hielt ich den Becher mit dem dampfenden Tee in den Händen, kuschelte mich auf den Gartenstuhl, und schaute über die Koppeln. Hier oben war es schön still und friedlich. Der Biker hatte Rockmusik eingeschaltet, die hier hinten in meiner Ecke aber nicht weiter störte. Ich genoß das Fladenbrot. Es schmeckte auch ungetoastet sehr lecker, aber vielleicht war ich auch einfach nur total ausgehungert. Ab und an meckerte eine der Ziegen nach ihren Babys, und der all überall obligatorisch kläffende Hund hielt sich mit seinem Gebelle zum Glück zurück.

Die Luftfeuchtigkeit zog deutlich an. Der Fleecepulli hatte winzige Wassertröpfchen auf den Fasern. Ich war froh, meinen dünnen Mummin für den Schlafsack mitgenommen zu haben. In das Fußteil würde ich später meine warme Woll-Leggins stopfen. Zusätzliche Wärmequelle.

Ich trottete mit dem Waschbeutel und dem Handtuch in der einen, mit dem Thermosbecher in der anderen Hand zum Waschhaus. Zähne putzen, Gesicht säubern, Schlafzeug anziehen. Die Funktionsunterwäsche von FLM war ein guter Kauf - vielseitig einsetzbar. Wenn POLO die wieder im Angebot hat, werde ich noch eine Ersatzgarnitur holen.
Draußen wartete der Zettfahrer, der mich nach seiner Arbeit noch mit einem heißen Tee überraschte. Wir klönten noch eine Zeitlang, dann riefen unsere unterschiedlichen Schlafstätten.

Ich deckte Ellie noch ab, packte die Motorradsachen in das Zelt, schlüpfte in den Mummin und zog die Kaputze vom Schlafsack über den Kopf. Die warme Fleecejacke ließ ich an. Der Zeltnachbar neben den Hütten schnarchte in einer Lautstärke, dass heute Nacht sicherlich keine wilden Tiere an uns herankommen würden. Ich lag noch eine Zeitlang wach und versuchte, die perfekte Schlafposition zu finden. Mit einigen Unterbrechungen schlief ich dann bis acht Uhr am nächsten Morgen durch. Als ich in der Nacht mal raus mußte, stolperte ich in eine dicke Nebelsuppe. Junge, war das feucht da draußen!
Schnell wieder in den warmen Schlafsack krabbeln! Dieses Einhüllen in den Mummin und in den Schlafsack ist etwas lästig, aber ich schlief schnell wieder ein.

Am nächsten Morgen ...
Meine kalte Nasenspitze - ein perfektes Barometer - zeigte mir, dass es in der Nacht weit unter zehn Grad gewesen war. 

Das Kopf- und das Fußteil vom Schlafsack war nass. Mein Einwand-Zelt hatte bis zur Hälfte von unten hochgerechnet kleine Wassertröpfchen innen an der Zeltwand.
Somit hat sich das Thema Daunenschlafsack auch geklärt: ist zwar warm und kuschelig, aber nass werden darf er nicht, er muß gut ausgelüftet werden und verlangt mehr Zuwendung, als ich zu geben bereit bin.

Zelt geöffnet, der erste Blick in den neuen Morgen ...



Nach zehn Stunden Zeltruhe - mit einigen Unterbrechungen - ein immer noch verschlafenes "Guten Morgen Welt" ...



Die Ortliebtasche hat alles gut trocken gehalten - auf dem Tankrucksack liegt ein leichter Nebelschleier von Feuchtigkeit



Oben unter der Decke: alles trocken - hier hat die Lüftung gut gearbeitet ...

Gemütliches Dämmerlicht im Zelt, während sich die Wassertropfen am Außenzelt immer noch nicht auflösen; die Sonne kam noch nicht durch 

Ich hatte noch keine Meinung, den warmen Kokon zu verlassen und döste noch einige Minuten bei offener Zelttür vor mich hin.


Die Sonne dringt durch

Altweibersommer ... die Nebelfeuchtigkeit hängt noch in den Spinnennetzen ...

Morgenstimmung im Harz

Um 8 Uhr morgens hängt der Nebel immer noch in der Senke ...


Herbstnebel am Thermosbecher ... so feucht war es in der Nacht gewesen

Feuchtigkeit an der Bodenplane - es drang aber nichts durch!

Ellie geschützt - die Sonne trocknete die Plane schon


Das rote Bündel ist das Mummin-Inlet; leicht und trotzdem wärmend 
Wenn ihr das Foto anklickt, könnt ihr auf der Vergrößerung die Wassertropfen auf der inneren Zeltwand vom Eingang sehen


Zur jetzigen Jahreszeit ist meine Ecke nur bedingt geeignet, weil das Zelt zu lange im Schatten steht. Und das Trocknen somit sehr lange dauert. Andererseits ist die Ecke ruhig und schirmt die Nachtbeleuchtung vom Campingplatz ab. Und die Geräusche der Leute, die sich nachts noch am Lagerfeuer vergnügen.

Ich schlurfte zum Waschhaus. Das zweite Waschbecken von links hat knalleheißes Leitungswasser zu bieten, auch wenn das ständige Draufdrücken auf den Wassersparknopf sehr nervig ist. Jeder Waschplatz bietet eine andere Wassertemperatur, selbst wenn alle Hähne auf "hot" stehen. Bei dem Waschplatz verbrüht man sich fast, so heiß dampft das Wasser aus dem Hahn!

Nach dem Waschgang baute ich mein Frühstücksbufett auf, und organisierte mir vom Gästehaus noch einen Becher Kaffee.

Dann zog ich das Oberzelt herunter und hängte es über den Gartenzaun in die Sonne.

Ellie als Frühstückstisch - ich schob den Gartenstuhl in die Sonne und genoß die wärmenden Strahlen


Frühstück am Motorrad - was kann es schöneres geben!

Der Thermosbecher fungierte nun wieder als Teebecher. Erst einen Tee, dann als Abschluß den Kaffee. Dazu ein leichter Snack mit Knäckebrot und Aufschnitt, etwas Obst - perfekt.

Ab und an ging ich zum Zaun, wendete meine Zeltplane, die Bodenplane und die Zeltgarage von Ellie, und scheuchte die Ziegenbabys weg. Die frechen Biester kauten mit Wonne an den Zeltleinen herum und ließen sich nur schwer weg jagen.

Stille Zeugen am nächsten Morgen ...
Die Wasserflasche noch ganz beschlagen mit der Nachtfeuchtigkeit, der kleine Müllbeutel lag schlaff und nass im Gras, und der Wasserkocher wartete auf seinen Einsatz.
In dem kleinen rostroten Säckchen warten die Feuerzeuge auf ihre Bestimmung 


Ich zog die Heringe aus dem Boden, legte sie in ihren Beutel, löste die Spannleinen, und verfrachtete die noch aufgespannte Zeltkabine in die Sonne - damit auch der Boden und die Seitenteile trockneten. Die frei herumstromernden Ziegen stoben verschreckt in alle Richtungen davon, als ich mit diesem unförmigen Ungeheuer in meinen Händen in die Sonne trat.
Mein Zeitlimit war auf 12 Uhr begrenzt - da wollte ich wieder heimfahren. Andere Termine warteten noch. Ich rödelte die Ausrüstung also wieder Stück für Stück in die Packsäcke.

Ein neuer Gast traf ein, in direkter Nachbarschaft. Ein Berliner. Er war auf Wanderschaft. Während wir ein wenig quatschten, zündete er sich dreimal eine Pfeife an. Sehr chillig verlief unser Gespräch ann. Jo, alles total cool, Bruder ... ;-).
Er hatte sich eine Wanderhütte gemietet. Während wir uns unterhielten, flog ein kleiner Zaunkönig in die offene Tür, pickte ein wenig an den Sachen vom Berliner herum, untersuchte die Fußräume des Etagenbettes, ergatterte ein oder zwei Insekten, und hockte sich dann auf den Zaun.
Das liebe ich so an diesem Naturcampingplatz - ob es nun solch kleine Niedlichkeiten sind, oder der euphorische Specht im Baum über meinem Zelt, die Hausrotschwänzchen auf Fliegenjagd auf der Koppel, die Ziegen und ihre rotzfrechen Babys, die Ponys und Pferde, Hühner, Stallhasen oder Helmut, der Haushund von der Pächterin. Perfekt wäre jetzt noch das Meer direkt vor dem Zelteingang, aber der Seerosenteich auf der Koppel tut es auch. Außerdem ist ja die Rappbodetalsperre in der Nähe.

Dann folgte noch ein gemütlicher Klönschnack mit dem Motorradfahrer vom Celler MC. Er wollte vor der Heimfahrt den Kyffhäuser erobern, und knatterte dann mit eindrucksvoller Phonetik vom Platz. Mit dem wäre ich gerne gefahren - er outete sich als Chopperfahrer der gemütlichen Geschwindigkeit - mehr wie 90 wäre nicht drin mit dem alten Hobel, weil die alte Maschine danach so vibrieren würde, dass die Handgelenke weh tun - und außerdem ist sie nicht geeignet für Rasen, sondern für gemütliches Reisen. Schön zu hören, dass es noch solche Exemplare gibt ... ansonsten fallen ja eher die Gebückten in den Harz ein!

Auch für mich hieß es: Zeit zum Abfahren. Ich löhnte meine Gebühr bei der Pächterin, was mittlerweile ziemlich unbürokratisch von sich ging, klönte noch ein wenig mit ihr und dem Berliner und fuhr dann wieder Richtung Heimat. Kurzurlaub und Ausrüstungstest für dieses Mal beendet.
Weitere werden folgen - dann aber wohl auch einmal mit dem Auto. Zelten im Winter steht noch offen!

Zelten im Herbst
Das Zelt ist lange feucht. Von außen und oftmals auch von innen.
Die Ausrüstung muß also trocken untergebracht sein - hier ist die Ortliebtasche wirklich super geeignet. Darauf achten: gut zurollen, sonst nützt auch die wasserdichte Außenhülle nichts!
Bodenfeuchtigkeit bringt Bodenkälte. Hier ist eine dickere Unterlage notwendig. Unter dem Zelt und unter der Luftmatratze.

Eine Schlafmütze ist sinnvoll. Also eine dünne Fleecekappe, die man noch im Schlafsack trägt. Die meiste Körperwärme verliert man über den Kopf. Da man beim Motorradfahren eh eine Helmfrisur hat, richtet so eine Kappe nicht mehr Schaden an als ohnehin schon da ist.

Ein Kunstfaserschlafsack verträgt Feuchtigkeit von außen ganz gut - einige Zeit in die Sonne gelegt, trocknet er sehr schnell und bleibt fluffig. Fleecekleidung und Funktionswäsche ist ebenfalls eine gute Kombination. Im Schlafsack tun es die Norweger-Wollsocken aber auch - Wolle vermittelt mir bei Nässe und Kälte ein kuscheliges Gefühl.

Wichtig ist das warm BLEIBEN. Einmal ausgekühlt in den Schlafsack kriechen, und dann stundenlang wach liegen wegen kalter Füße - vielleicht kennen einige von euch das.
Kaputze vom Schlafsack über den Kopf ziehen hält die Wärme am Körper. Manch einer mag dieses Leichensack-Gefühl nicht, was ein Mumienschlafsack vermittelt. Da muß jeder nach seiner Vorliebe suchen. Fakt ist, dass so ein Mumienschlafsack schneller warm zu bekommen ist als ein rechteckiger Deckenschlafsack. Und mit warmer Fleecejacke im Schlafsack kann man den sogar ein wenig offen lassen, wenn einem das Eingesperrt-Gefühl zu heftig ist. Man kann in das Fußteil vom Schlafsack auch noch Anziehsachen vom Tag stopfen, wenn Platz ist. So hält man das Zeug auch trocken.
Bei meiner nächsten Zeltaktion werde ich das dicke Fleece-Inlet für den Schlafsack mitnehmen. Dann kann ich bis -15° - oder aber in einer weiteren Nebelnacht - gemütlich auf dem Boden nächtigen.

Das Anderthalb-Wand-Klappzelt ist bei Nebel oder regenfeuchter Luft weniger geeignet. Zu geringer Innenraum-Platz. Wenn man an die Zeltwand kommt, wird der Schlafsack nass. Doppelwandzelte mit größerem Innenraum, wo man nicht anstupst, eignen sich sehr viel besser.

Der Zettfahrer und ich probieren demnächst ein Familienzelt von Fritz Berger aus. Größere Apsis, größerer Innenraum. Auch hier werde ich berichten!


12 Kommentare:

  1. "Der Zettfahrer und ich probieren demnächst ein Familienzelt von Fritz Berger aus. Größere Apsis, größerer Innenraum. Auch hier werde ich berichten! "
    Da bin ich dann mal gespannt. Diese kleinen Iglus sind ab einem bestimmten "Alter" nicht mehr Nutzbar. Im liegen ne Jeans anzuziehen oder in die Mopedhose ist dann ein Akt.

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    1. Seufz ... du hast ja so recht. Diesen Akt hatte ich schon einige Male durch, bis ich irgendwann auf stur schaltete - und mich jetzt egal wo vor dem Zelt anziehe. Mir doch egal, ob die anderen Gäste meinen Blümchenschlüppi sehen ;-)

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  2. Das klingt aber nach einem sehr netten Wochenende! Erlebnis- und Ergebnisreich.
    Auf meine Reise im Frühsommer hatte ich auch meine Winter - Moppedwäsche mitgenommen und die dann wenn es kalt war, im Schlafsack angezogen. Dazu habe ich in jeder Nacht den Nierengurt umgemacht, weil ich in der ersten Nacht in der Region ein ziemlich kühles Gefühl hatte.
    Ein etwas höheres Zelt ist sicher nicht verkehrt, meines ist auch im die ein Meter dreißig im Innenraum hoch. Da kann man sich leichter umziehen und hat nicht so das Gefühl eingesperrt zu sein.

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    1. Den Nierengurt hatte ich zuhause gelassen. Meine Hose hat einen erhöhten Rückenlatz, da brauche ich den nicht wirklich. Aber dein Tipp ist gut - ich habe noch einen Gurt mit Fleece-Einlage, der stützt nicht nur gut, sondern gibt auch wirklich Wärme. Den werde ich also wieder mitnehmen! Wichtig schien mir wirklich die Nachtmütze zu sein. Svenja gab ja mal dahingehend eine Info in ihrem Blog. Bislang habe ich noch keine wirklich passende gefunden, ich werde wohl doch mal in einen SFU Shop gehen.

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  3. Ich schwöre ja auf Odlo Unterwäsche, die ist kuschelig und hält jahrelang. Wäre vielleicht was für Deine Winter-Camping Erfahrung.

    Gruß aus dem Osten (Kanadas), SonjaM

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    1. Liebe Grüße nach Kanada! Ich habe das schon mit Neid in Deinem Blog gelesen. Sehr schöne Maschine, die Du Dir da organisiert hast!
      Thema Unterwäsche: ich habe noch eine Garnitur von Tchibo, mit Merinowolle. Sehr angenehm zu tragen. Vor allem wenn es kühl ist. Die Odlo habe ich mir angeschaut - da gehen die Meinungen ja sehr auseinander, was die Qualität und die korrekten Größenangaben angeht. Mal schauen, wo ich diese Marke mal ausprobieren kann.

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  4. Respekt, als ich am 12.09. um halb acht von Stiege aus zur Arbeit gefahren bin, hatten wir 3 Grad auf dem Thermometer... LG

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    1. Hei Bianca! Ja, es kam mir morgens wirklich ein klein wenig bibberig vor ;-). Jetzt ahne ich auch, warum!

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  5. Für Zelt bin ich einfach zu alt. Schön geschrieben. 👍

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    1. Ach Reinhard ... Du bist jung genug, die Gräten aber vielleicht nicht mehr so? Genau aus diesem Grund versuche ich, so lange ich kann, diese Möglichkeit noch zu nutzen. Ansonsten gibt es später halt ein Feldbett und ein bequemeres Zelt - und eventuell noch einen warmen Gummifrosch (eine Nachtwärmflasche) für die Füße. Aber das kann ich ja jetzt noch gar nicht wissen...

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  6. Hey Heike,
    wieder ein schöner Bericht von dir, der morgendliche Blick aus dem Zelt gefällt mir besonders. Ich habe dir gerade eine email geschickt zum Thema Nebelnacht und Wintercampen.
    Viele Grüsse, Michael

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    1. Hey Mic! Ja, ich habe Deine Mail gefunden! Besonders das letzte Foto - Blick aus der Hängematte - gefiel mir sehr. Wow, bei Eisnebel SO unterwegs zu schlafen, das ist wirklich zu bewundern. Soweit bin ich noch lange nicht - aber ich taste mich heran. Immerhin kommen in diese luftige Schlafstätte keine Ameisen und anderes bodennahes Geziefer ;-)!
      Respekt, Mic, wirklich!

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