Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 4. April 2016

2.4.2016 - Hartgekochte Eier, Buddha, Südsee-Flair, ein Rittergut, der besoffene Erwin und ein BMW Fahrer

Junge, was für ein grandioses Wetter an diesem Wochenende. 
Vorweg genommen, wir schafften insgesamt mehr als 500 Kilometer!
Und ja, mir taten dann alle Gräten weh, aber das Training beginnt ja erst.

Treffpunkt war am Samstag um 10.45 Uhr an der Tankstelle in Semmenstedt. Der Zettfahrer lümmelte sich in der Sonne mit einem Kaffee, seinem Grundnahrungsmittel, und wartete entspannt auf mich. Endlich durfte die Zett wieder an die Luft. Die alte Dame darf von April bis September auf die Straße. Die Qualität des Materials würde bei Winterfahrten zu sehr leiden.

Ich hatte mich trotz des gut angesagten Wetters noch warm eingepackt. Ausplünnen kann ich mich immer, aber mit zu wenig Zeug leidet die Fahrqualität. Meine zumindest ...

Mit dem "Wohin?" taten wir uns bei der Planung gestern noch schwer. In den Harz auf keinen Fall. Die Saison der Strichkennzeichler hatte begonnen, und ich hatte echt absolut keinen Bock auf diese Gebückten, die ihre Spinnenweben abrasen abfahren wollten. Während der Wartezeit hatten sich dort auf der Tanke diverse Motorradgruppen getroffen. Auch unterwegs kamen uns viele Trupps durch die Wege. Richtung Harz, natürlich ...

Auf einem Stammtisch-Treffen hatten wir den Hinweis auf den Großen Schachtsee bekommen, einen alten DDR-Campingplatz und ein gemütlicher landschaftlich schöner Treffpunkt. Da wollten wir also hin.

Wir kurvten bei Sahnewetter am Huy entlang. Eine gruselige Klosterkirche wollte ich dem Zettfahrer zeigen, stellte aber erst heute zuhause am PC fest, dass ich die Orte verwechselt hatte, und dementsprechend nicht fand, wonach ich herumkurvend suchte.

Egal - wir fuhren weiter.

Mein Navi war ein kleiner Zettel, den ich mir an den Spiegel geklebt hatte. Der Reihe nach standen dort die Dörfer, die wir durchfahren wollten.

Kurz hinter Schwanebeck merkte ich, dass ich ein weiteres Frühstück brauchte. Ich fuhr die Kurven nicht mehr sauber genug, das ist immer ein Zeichen für Unterzuckerung bei mir. Die Konzentration fehlte.
Wir hielten hinter einer Brücke an, ich hockte mich an das kleine Wehr, und richtete mir den Tisch.



Hier war schon echter Frühling - die Weidenkätzchen blühten und über uns im blauen Himmel trällerten die Feldlerchen ihre Lieder



Eine knallgelbe und flüsterleise Begegnung hatten wir noch als Bonus. Belustigt schauten der Zettfahrer und ich dem Objekt hinterher.



Gestärkt ging es in den nächsten Ort namens Krottorf hinein. Auf diesen Ort komme ich später noch einmal zu sprechen.

Vorab ein Bild, was mich 2012 bei meiner ersten längeren Tour schon verwirrt hatte.

Im Hintergrund die evangelische Kirche des Ortes, und davor dieses Gebiet

Wir waren auf der Suche nach dem Wohnhaus des Arbeitskollegen vom Zettfahrer, scheiterten aber. Ein Hinweis auf dem Halteplatz "Rittergut" lockte meinen Begleiter, ich aber wollte weiterfahren. Bei dem schönen Wetter mit den warmen Motorradsachen in alten Gemäuern herumstiefeln ... das könnten wir immer noch, war meine Antwort. Also fuhren wir weiter.

Wir durchfuhren den Ort Hadmersleben (der mit der gruseligen Kirche heißt Hamersleben - ihr seht, wirklich sehr ähnliche Namen). Einmal die Woche fährt dort ein Zug, und genau den erwischten wir: die kleinen Schranken gingen runter, und wir beäugten, was da kam. Zwei kleine Wagen, das war es schon.

In Klein Oschersleben drängte von hinten ein ungeduldiger LKW durch die schmalen Gassen. Ich fuhr rechts ran und ließ den Bulli-Schumacher an uns vorbei.

In Etgersleben ging es über ein Stück Bundesstraße, was mich vom Verkehr her sehr nervte. Ich war im Chill-Modus und hatte echt keinen Bock, auf unbekanntem Gebiet von selbsternannten Oscherslebener Rennverrückten gejagt zu werden.

Der Zettfahrer merkte von alldem nichts. Er fuhr wie immer lässig seinen Stiefel, und genoß den Ausflug. Er zeigte mir dann auch, wo ich abbiegen mußte. Der Große Schachtsee ist mitnichten "gut ausgeschildert", wie mir ein Autofahrer auf der HEM Tankstelle in Etgersleben zuvor weismachen wollte.

Wir bogen in einen Seitenweg ein, fuhren durch ein Gittertor einen Abhang hinunter und waren am Ziel. Campingplatz und Seebad Schachtsee

(hier folgen noch Fotos vom Zettfahrer)

Eine kleine energische Frau kam auf uns zu. Ups, jetzt gibts Mecker, schoß es mir in den Kopf. Manche Menschen mögen keine Motorradfahrer. Und die Zett ist jetzt nicht so eine Flüstertüte wie Ellie ...
Aber nein - wir wurden herzlich begrüßt, gefragt nach Hunger und Durst, uns wurde Bockwurst und Kartoffelsalat angeboten und sich bei uns entschuldigt. Sie hätten dieses Wochenende Arbeitseinsatz, aber wir könnten uns gern umsehen. Sie war die Platzwartin. Den kleinen Campingplatz um den See gibt es seit 1968. Die Grube war früher Braunkohle gewesen, dann zugelaufen und wurde dann als Naherholungsgebiet genutzt.
Einige der Wohnwagen waren wirklich noch aus der DDR Zeit übriggeblieben. Ich erkannte Queck und Bastei.

Mittlerweile waren auch die angekündigten Temperaturen auf über 17 Grad angestiegen, und ich schwitzte ganz ordentlich in den schwarzen Sachen. Die Überlegung "Man hätte hier doch auch eine Nacht zelten können" kam mir in den Sinn. Warm genug war es - es war nachts über Null. Das reicht!

Der Badestrand war der Hammer.


Herrliches Südsee-Flair - und das mit dem Winterzeug in der Motorradhose, mit langer Unterhose und wollenen Kniestrümpfen *grumpf*





Umkleide-Kabinen

Laßt euch von dem etwas schraddeligen Aussehen nicht täuschen - es war ja Arbeitswochenende - die Gebäude sehen nach dem Winter überall so aus! Das kenne ich noch aus meiner Campingzeit in Dänemark
 
Glasklares Wasser - hier: der Uferbereich



Aus dem ca. 25 Meter tiefen See soll so einiges herausgeholt (oder hineingetan) worden sein, nicht nur Braunkohle. Alte Loren und Schienen aus dem Bergbau sollen da noch drin liegen, ein Wehrmachtsmotorrad mit Beiwagen sowie diverse Waffen waren schon geborgen worden, und dem Gerücht nach soll da sogar ein Panzer auf dem Grund versenkt sein. Auch eine wertvolle Halskette ging darin verloren.
Hier nachzulesen

Als ich genug durchgekocht war, gingen wir zum Küchenbereich, ich setzte mich in den Schatten, und wir ließen uns den selbstgemachten Kartoffelsalat und die dicke Bockwurst schmecken. Dazu gab es frisch gebrühten Kaffee. Im Pott! Also Becher ...

Bockwurst und Salat für 3 Euro - da kann man nichts meckern.
Wir kamen mit einigen neugierig aufgetauchten Dauercampern ins Gespräch, und ich genoß das "alt gewohnte Campergespräch", welches ich ja 31 Jahre lang in Dänemark haben durfte. Ich merkte sofort, dass dieser Platz zwar von den Alteingesessenen "beherrscht" wird, dass wir hier aber trotzdem eine Nische für uns finden würden.

Wir ließen uns Infos über Standpreise, Personenpreise etc. geben. Die Finnhütten (dreieckige Nur-Dach-Häuslein) beguckten wir später auch noch von innen. 3 Betten pro Hütte, ein Flach-TV, gute Ablagemöglichkeiten, eine Terrasse mit Wasserbecken und Anschluß, Campingmöbel waren auch vorhanden. Perfekt.

Dieser Platz nimmt 5 Euro für ein Zelt, egal, wie lange das Zelt dort steht. Pro Person pro Tag kommen dann 5 Euro oben drauf.
Sprich: ich kann das Zelt am 1.4. aufstellen und am 30.9. abbauen und zahle nur 5 Euro Standmiete. Wie sich dieses Konzept rechnet (Duschen ist frei), weiß ich nicht.

Es ist auf jeden Fall ein Platz, der für einen gemütlichen Urlaub gut erreichbar ist, mit sauberem Wasser und ohne viel Schickimicki.
Es werden gerade drei neue Blockhütten gebaut. Für diejenigen, die etwas mehr Komfort haben möchten.
Dieser Platz hat die DDR mitgemacht, die Wende und rappelt sich gerade mit neuem Besitzer wieder an die Oberfläche. Wer Syltstandard sucht, ist hier komplett verkehrt. Wer aber Ferienlager-Atmosphäre mit einem Hauch von Komfort möchte, der wird sich hier wohlfühlen. Biker sind willkommen. Das ist ein für mich wichtiger Punkt.

Die Abfahrt die Anhöhe hoch gestaltete sich für mich schweißtreibend, wurde aber dann gut gemeistert. Wie das in der Saison ausschaut, wenn da überall Besucher herumlaufen, bleibt abzuwarten. Notfalls engagiere ich Freiwillige, die die Straße blockieren, während ich mit Schwung über die Höhe herauf knattere.

Wir bogen auf die B81 Richtung Halberstadt ab, ein wenig schnelle Strecke machen. Hier ballerten die Ortsansässigen jaulend an uns vorbei, und ich zuckte jedesmal zusammen. Nein, das Fahren hier war nicht schön. Kurz vor Gröningen reichte es mir, ich setzte den Blinker und fuhr rechts ab. Es ging in einem Schlenker nach Groß Alsleben, und dann fuhren wir wieder durch das Dorf Krottorf. Krottorf: Infos hier  
Diesmal bog ich aber dem Hinweisschild entsprechend nach links ein. Zum Rittergut bzw. Schloß. Ich wollte noch eine Pause haben, denn ich merkte den Tag in den Knochen. Sehr viele neue Eindrücke, die ungewohnt lange Zeit auf dem Motorrad ...

Diese Pause war eine sehr gute Idee. Während der Zettfahrer gleich in den Hof fahren wollte, blieb ich standhaft - wer weiß, wer da wohnt. Nicht jeder hat es gerne, wenn zwei Unbekannte mit einem laut knatternden Motorrad vor der Haustür erscheinen. Mit Ellie wäre das kein Thema, aber die Zett ist gewaltig mehr, was die Phonetik angeht ...

Sieh mal einer guck: plötzlich stand der Kollege vom Zettfahrer auf dem Weg. Er hatte uns vorbei fahren gehört. Eine Einladung zum Kaffee folgte, die wir nach der Fotosession gerne annehmen wollten.
Wir waren auf der Hintour nur falsch abgebogen und hatten den Kollegen somit auch nicht finden können. Nicht nur Frauen haben diese Rechts-Links-Schwäche ...


 



Jetzt fehlt nur noch die Schultüte in der Hand ... die Jungs vor der ehemaligen Schule, wo der Kollege seine sozialistische Lehrzeit verbracht hatte

Im Hof wohnte in einem kleinen Gebäude auf der linken Seite eine alte Dame, die nicht einmal von ihrer Zeitschrift aufsah, als wir dort herum guckten.









Private Endurostrecke - einer der ortsansässigen Jugendlichen, der hier wohl öfter seine Runden drehte - den Radspuren im Gutspark nach zu urteilen


Der Bullenkopf im Giebel - das Gebäude wurde zu DDR-Zeiten als Milchvieh- und Mastbetrieb genutzt; heute ist ein Holländer neuer Besitzer, und will daraus ein Event-Hotel machen; Gäste sollen aus Oschersleben kommen
Naja, soweit die Pläne ...




Die alte Bode - der kleine Wassergraben umschlammt den Komplex; die ehemalige Pracht einer Wasserburg ist hier nur zu ahnen ...


Mich trieb es beim Fotografieren immer weiter weg vom Gut. Ich hörte in der Ferne Wasserrauschen. Der Gutspark war übersäht mit blühendem Lärchensporn, welcher auch herrlich vor sich hin duftete. Der Park war voll mit summenden Hummeln und Bienen, und die Vögel sangen sich ihr Revier.

Das Bode-Wehr
 



Zurück zum Gut kam ich ganz schön ins Schwitzen. Zwischen den Bäumen staute sich die Frühlingswärme.
Bei den Motorrädern angekommen, wollte der Zettfahrer gerade eine Suchmeldung nach mir starten. Ich hatte mal wieder beim Fotografieren völlig die Zeit verloren. Schlüssel steckte am Motorrad, Handy, Portmonaie, alles war frei zugänglich.

Wir packten unsere Sachen notdürftig, tuckerten wenige Meter weiter und kamen in den Kaffeegenuß beim Arbeitskollegen vom Zettfahrer. Kopfsteinpflaster-Straßen können die hier ...

Ich durfte mir das urige Haus anschauen. Das Ehepaar hatte aus zwei nebeneinander liegenden eines gemacht. Das Resultat waren ungewöhnliche Innenräume, witzige Wandaufteilungen und für die liebevolle Umsetzung war viel handwerkliches Geschick notwendig gewesen.
Das Haus schaut genau auf die Bode, und obwohl es erhöht über der Bode thront, kam auch hier in der Vergangenheit das Hochwasser 30 Zentimeter in den Wintergarten. Ab und an stranden hier auch Kajak- bzw. Paddelboote. Gebührenfreie Belustigung am Gartenzaun ;-).

Der schöne Tag ging zuende, und um 17.30 Uhr fuhren wir wieder ab. Um etwas fixer zuhause anzukommen, ging es ein Stück über die B79. Ich merkte meine Grenze, und fuhr einen Schlenker, nur um von der Bundesstraße weg zu kommen. Schnell fahren ging nicht mehr. Ich war platt. Nach einer kurzen Pause und Gedanken sortieren ging es zurück auf vertraute Wege. Die B79 war jetzt ziemlich leer, so daß ich nicht ins Schwitzen kam.

Die Zett brauchte Benzin, und so fuhren wir wieder nach Semmenstedt. Aber nein, die Tankstelle war zu. Ratloses Anschauen der Tanksäule. Plan B: auf nach Wolfenbüttel, da müßte noch eine offen haben.


Plan B funktionierte. Die Zett wurde abgefüllt. Ich verspürte nun ein mächtiges Magenknurren. So fuhren wir noch einen Gasthof bei mir in der Nähe an, stellten die Motorräder ab, und gingen in den altdeutschen Gastraum.
Alles voll, bis auf einen Tisch in der Mitte.
Zum Glück wurde wenige Minuten später am Fenster etwas frei. Wir packten unsere Motorradklamotten auf die freien Stühle, und warteten gespannt auf die Bestellung.





Das Essen war wie gewohnt superlecker. Ein Gast mit Namen Erwin - seines Zeichens sturzbesoffen - krakeelte und radebrechte erst am Tresen, später am Nachbartisch und störte die Qualität des Abends gewaltig. Zeitweise fiel er in spontanen Koma-Schlaf auf dem Stuhl, und die anderen Gäste genossen die darauf folgende Stille mit Genuß.

Andere Besucher in der Nische hinter uns fühlten sich schon die ganze Zeit belästigt, und drehten sich mehrfach nach uns um. Als sie mitbekamen, dass wir ganz liebe brave und stille Menschen waren und nicht die Ursache - obwohl wir doch dem Raudi-Klischee total entsprachen (Kutten, Motorradhelme und -Klamotten), kamen wir später sogar ins Gespräch. Ein älterer Herr erzählte beim Rausgehen ganz stolz, dass er auch selber fährt. Er kramte auf seinem Smartphone ein Foto hervor. Im stillen wettete ich (und der Zettfahrer tat es genauso). Wir schlugen uns in Gedanken die Hände aneinander: richtig geraten - ein BMW Fahrer. Eine GT1100 nannte er sein Eigen.

Als ich grinsend sagte: "Das hatte ich mir gedacht, dass Sie eine BMW fahren!" guckte seine Frau ganz erstaunt. Das würden alle sofort raten, sie verstünde gar nicht, woher man das ohne Vorwissen so einfach herausbekommen würde.

Weit nach Einbruch der Dunkelheit schwangen wir uns wieder auf die Stahlrösser. Die Insektendichte ist durch den Anstieg der Temperaturen prozentual mitgegangen. Sehr ungewohnt noch, wo ich doch in den letzten Wochen immer unbeschadet von den Touren zuhause war.
Jetzt ist Ellie übersäht gewesen mit Leichen, und auch mein Visier war nicht wirklich sauber geblieben.




Fazit:
Dieser Tag war herrlich gewesen. Herrlich, und stellenweise auch anstrengend. Ich hatte an die 230 Kilometer runtergefahren. Ich war um 10 Uhr losgefahren, und um 22 Uhr zuhause angekommen. Pausen inklusive.
Das ist für mich ziemlich viel. Das gerade am Anfang der Saison, wo ich noch nicht wirklich auf Langstrecke getrimmt bin.
Dementsprechend Muskelkater hatte ich auch am Sonntag, an dem ich nur eine kleine Runde gefahren bin ...

Weitere lustige Fotos folgen, wenn der Zettfahrer sie auf den Stick bekommen hat ...



9 Kommentare:

  1. So ein gelbes Ufo zieht hier auch seine Runden! Da bin ich immer wieder beeindruckt, daß der sich damit hier in den dichten Feierabendverkehr auf die Bauernrennbahn traut.
    Eine tolle Tour habt Ihr da hingelegt! Den Campingplatz werde ich mir gleich mal in die Liste der zu merkenden Orte eintragen. Das sieht ja wirklich klasse aus, mit dem tollen Strand!
    Lärchensporn habe ich bei uns die Tage auch ganz viel gesehen. In Lila und Weiß.

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    1. Ach ja, mein Großvater war in den letzten Jahren erblindet. Wenn er jemanden dann bat, ihm zu helfen und ihm den Weg anzusagen, dann setzte er immer eine Rechts - Linksschwäche des anderen voraus. Egal ob Mann oder Frau. In der Regel hat das auch geklappt. Manchmal aber, hat das auch in der Hecke geendet. Dann lag derjenige nämlich richtig, der ihm den Weg nannte...

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    2. Okay, das ist traurig aber witzig zugleich :D

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  2. Den Platz merk ich mir auch mal. ....tolle Südsee Aufnahme. ...

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    1. Jep, und der Sand war wirklich sauber. Wie das in der Saison ausschaut, weiß ich allerdings nicht ;-).
      Litterer gibt es überall leider genug. Dort sicher auch. Aber wenn der Platzwart No. 2 mit aufpaßt, dann dürfte es nicht zu heftig ausufern ... hoffe ich für mich und für die anderen Besucher!

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  3. Tolle Bilder, schön zu lesen. Macht Laune, mit dir im „Osten“ mitzufahren.
    So ein tolles Picknick gab es bei den Touren mit meinen Eltern auch immer – mit belegten Broten und hartgekochten Eiern – nur Tupperdosen gab es da noch nicht :-)

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    1. Dieser doppelte Ei-Behälter ist aus dem Ossi-Laden ;-). SO luxeriös hatten wir Westler das damals noch nicht. Meine Mutter nahm immer Blechbehälter mit. Essen kam in ausgewaschene Joghurteimer, oder wurde in kleinen Töpfen mitgenommen. Die Deckel wurden mit Gummiband - kreuzweise über den Deckelhalter gedreht - festgehalten. Hach ja ... ich erinner mich noch sehr gut an unsere Strandurlaube, und seitdem sind Nudeln mit Ketchup und Pilzen immer noch mein Leibgericht. Nostalgische Erinnerungen überfluten mich dabei!

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  4. Erzähl doch mal, welcher Gasthof das ist wo man so leckeres Essen bekommt...
    Schöne Tour! Ich glaube, die nehme ich gleich mal ansatzweise unter die Räder.

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    1. Jan, das war Gasthof Lindenhof, in Veltheim/Ohe.
      http://www.lindenhof-veltheim.de/
      Es gibt dort noch ein Hinterzimmer, in dem drei Tische stehen. Dort ist es sehr gemütlich. Man sollte voranmelden, wenn Du genau dort hinein möchtest. Das Essen ist wirklich super. Der gebratene Lachs kam per Stück, und das war keine Discounterware!

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