Ellie und ich

Ellie und ich

Freitag, 1. April 2016

Ostern und drum herum

Ostern war viel los. 
Karfreitag war Putztag. Ist auch mal wichtig ... zuerst Ellie, dann die Wohnung. Damit war ich gut beschäftigt ...

Wir beschenkten Ostersamstag zunächst im Kostüm Kinder, der Zettfahrer wurde gefilmt, geknuddelt von wildfremden Omas, Kindern und Müttern ... und am Nachmittag fuhren wir - zur Abwechslung mit dem Auto - in den Kurzurlaub in die Nähe von Wettin.

Dank MotoMinya's Zeitenreise Teil Drei wußte ich schon so einiges über die Stadt.

Wir nächtigten supergünstig auf einem Gut kurz vor Wettin, hatten traumhaftes Wetterglück, der Zettfahrer testete die Qualität des Bodenschlamms der Saale (Check), zahlten für eine Fährenfahrt 1 Euro 40 Cent. 20 Cent kosten Fußgänger, btw.

Die Burg Wettin beherbergt ein Gymnasium, und in den Osterferien war sie geschlossen. Es gab trotzdem viel zu entdecken in der kleinen niedlichen Stadt. Der aufmerksame Beobachter wird Ähnlichkeiten bei den Fotos von Minya und von mir feststellen ;-).

Außerdem besuchten wir Ostersonntag noch kleine Sehenswürdigkeiten in der Gegend, und rundeten ab im Café Saalekiez. Total urig und eine echte Empfehlung, wer Geheimtipps mag. Zurück ging es über die A14, die B6n und die A39.

Fotos HIER klickklick. 

Anfahrt war über die B6n, die Harzautobahn. Abfahrt hinter Aschersleben, und dann rein in das Saale-Tal.
In Alsleben war Baustelle, und wir wurden durch die Haldenhügel geleitet. Manche Straße dort verdient den Namen nicht. Wir waren mit dem Auto unterwegs, und wissen jetzt, wo wir mit dem Motorrad besser nicht längs tuckern. 
Aber mit Sicherheit werden wir wieder auf dem Gut übernachten. So herzlich wurde ich noch nie begrüßt, das Frühstück war reichlich genug für drei, die Betten/Matratzen ein Traum, die Gegend herrlich ruhig und zum Ausspannen genau richtig. Und vom Zuhause vom Zettfahrer nur 108 Kilometer entfernt. Ich packe für meine Anfahrt noch einmal 50 obendrauf, sprich: durchaus möglich für weitere Kurzurlaube. Wenn es grüner ist, wirkt das Umland auch sicher noch schöner.



Ostermontag wurde noch einmal ein wenig mit den Motorrädern getourt. Abschluß fand sich dann am Hafen Braunschweig, wo wir uns den Seewind um die Helme pfeifen ließen: das Wetter schlug um!



Am Dienstag hatten wir beide noch Urlaub, und so ging es noch einmal los. Diesmal aber zu Fuß. Neues Hobby: Wandern. Wir erwanderten mal wieder zum Thema "Grenzerinnerungen".

Fotos hier bitteschön klickklick.


Zu meinem Blogbericht vom 13.5.2015 machte ich am Mittwoch 30.3. noch eine Ergänzung.

Damals:



Und heute, lange noch nicht so grün ...



Jetzt habe ich sie alle eingesammelt, die Stahl-Denkmäler ...





Es liegt immer noch/schon wieder Schnee auf dem Brocken. Obwohl schon einige Büsche mit grünen Sprossen werben, die Vögel endlich wieder bei Tagesanbruch herum krakeelen ... die Natur braucht noch etwas.
 

Ich fuhr meine Runde, nahm noch das Abendbrot beim Zettfahrer mit, machte Bekanntschaft mit dem Kopfsteinpflaster dort auf dem Hof - nach zwei Jahren mal wieder ein Umfaller, aber bis auf eine Schramme am Hauptständer, zwei abgerissenen Strapsen von der Satteltasche (die mir mein Schrauber für einen Kaffeekassenbeitrag reparierte) und Ärger über mich selbst ist nichts passiert.

Die Satteltaschen und die Lenkerstulpen hatten alles abgefangen.


Ja, das war's so ziemlich.

Demnächst steht bei Ellie mal wieder die große Inspektion an. Sie ist knapp vor der 48.000er Marke vom Kilometerstand.
Ich bin in der vierten Saison. Gekauft mit 9.100 KM auf dem Tacho.
Momentan hat Ellie 47.435 Kilometer. Mein Schrauber wies mich auf die Inspektion hin, schaute auf den Tacho, grinste und meinte: "Okay, bei Deiner Fahrleistung sei mal nächste Woche bei mir".
Ich weiß nicht, ob ich 600 km bis nächste Woche schaffe, aber das ist auch nicht wichtig. Kann ja ruhig ein wenig drüber sein *grins*.

Fazit:
Ostern mal mit, mal ohne Ellie - auch machbar.
Ab heute darf die Zett auch endlich wieder auf die Straße. Die alte Lady wird im Winter eingemottet, weil sie das Salz nicht ertragen soll. Der Joghurtbecher muß dann herhalten.

Agnes ist noch beim Chirurgen. Die Elektrik ...

2 Kommentare:

  1. Das klingt nach einem, bis auf den finalen Umfaller, durchweg gelungenen Osterwochenende! Und ein durchweg ostalgisches Wochenende! Bis hin zum Kran im Braunschweiger Hafen.
    Viele liebe Grüße und hoffentlich hat das kleine Missgeschick das Selbstbewusstsein nicht zu sehr gekratzt,
    Minya

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  2. Perfekte Ostern! Ich musste lachen, als Du vom Karfreitagsputztag anfingst, genau das habe ich nämlich auch an dem Tag gemacht...
    Tolle Bilderstrecke. Am besten gefallen mir die Fotos mit dem drohend aussehenden Himmel.

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