Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 16. Juli 2018

Urlaub mal kurz ... Arendsee, sehr spezielle Leute aus der Region, und Rotten Places gab es auch noch - Teil 1

Um zehn Uhr am Freitag ging es los Richtung Arendsee. Der Zettfahrer kam pünktlich angebraust. Diesmal mußte es der Joghurtbecher sein - Zetti hatte am nächsten Tag Dienst und mußte abends noch heim fahren. Das ging mit der Rennsemmel besser als mit den Zett's. Ich durfte eine Nacht im Quartier bleiben, was mir erst gut und später weniger gut gefiel. Mir war ein wenig einsam ...

Gemütlich ging es erstmal los zur Tankstelle. Dort fuhr mir ein Auswärtiger fast bis an den Hinterreifen. Er legte Wert auf eine gerade Linie vom Tankschlauch in seinen Tank hinein ... *augen roll*.

Dann fuhren Zetti und ich ein langes Stück auf der A39. Die Uhrzeit war gut gewählt - die Werksangehörigen von VW waren schon am Arbeitsort, so daß wir auf der Strecke vernünftig fahren konnten.

Irgendwann ging es rechts ab in den Landkreis Sachsen-Anhalts, und eine kleine Pause wurde eingelegt.


Die gelbe Ortlieb-Tasche leuchtete meterweit nach hinten. Ich war ein Leuchtkäfer, sozusagen.

Es war noch recht frisch, und ich war froh über die Sonne. Leicht gefröstelt hatte ich vorher - ein seltenes Glücksgefühl in diesem Sommer 2018.

In der Ortschaft Beetzendorf gab es eine Kaffeepause. Wir ließen den Traktor mit seinen riesigen Strohballen auf dem Anhänger, die wie verrückt auf uns niederrieselten, somit den Vorsprung. Wenn wir fertig wären, war der schon lange weg.

Ich hatte ein wenig Hunger, und der Zettfahrer kann sowieso immer Kaffee trinken.



Auf dem Parkplatz war klischeehaft zu merken, wo wir waren. Plattenbauten und Ostfahrzeug. Die Käufer, die neben der Bäckerei den Supermarkt aufgesucht hatten, waren beladen mit diversen Getränken und günstigen Nahrungsmitteln. Die Frauen hatten krass gefärbte Haare. Lila und Grün (gesamtes Haar, nicht nur Strähnen) sind momentan sehr angesagt. Zetti und ich standen dort am Bistrotisch, und ich nahm das alles ohne Bewertung wahr. Hier war das so, und fertig. Es ist nicht überall das gleiche, auch wenn die Supermarkt-Kette landesweit gestreut ist. Die Gemütlichkeit und Freundlichkeit der Menschen war ebenfalls bezeichnend - an der Kasse kein Genöle, auch wenn das Kleingeld mit zittrigen Händen auf das Band gelegt wurde. Ein Hauch von würdevoller Resignation lag über manchem Kunden.

Nachdenklich geworden, stieg ich wieder auf Ellie. Dann forderten die Straßen meine Aufmerksamkeit und ich konzentrierte mich auf anderes.

In Apenburg gab es eine Baustelle. Da ich mich vorab schon bei Google schlau gemacht hatte, kamen wir gut durch das Gebiet. Eine Umleitung war weit vorher angemahnt, die wir somit aber nicht nehmen mußten. Wir querten die Hauptader, und nahmen den "alten" Arendsee Weg. Durch Dörfer und teilweise Wege, die ihren Namen Straße recht freizügig auslegten.

Kurz vor dem Ort Zierau sah ich etwas aus der Gegend heraus stehen: eine Bockwindmühle. Hinter ihr drehten sich die neumodischen Windkrafträder. Das sah toll aus, und das wollte ich fotografieren. Ich setzte den Blinker und bog zur Windmühle ab.








Das Gelände war liebevoll gepflegt. Blumen blühten überall, metallene Abfalleimer waren diskret angebracht, und es lag kein Müll herum. Hier hat sich der Heimatverein wirklich Mühe gegeben. Ein schöner Haltepunkt!
Das Foto alte Mühle vs. neuer Windpark wurde dann nichts - zu weit entfernt und keine gute Perspektive. Trotzdem hatte sich der Stopp gelohnt!


Highway Police Patrol
 
Und schon ist der coole Eindruck dahin ;-)

Es wurde wärmer, und wir fuhren weiter. Die L1 ist die alte Strecke zum Arendsee. Sie beinhaltet auch längere Kopfsteinpflaster-Strecken. Teilweise rüttelt es einen ziemlich durch, aber wenn man auf dem Bürgersteig ausweicht, gehts. Die LKW, die die gesamte Straßenbreite einnehmen, weichen nämlich nicht immer aus ... (A***loch, blödes...).

Auch hier: wunderschöne schattige Alleen. Robinien - "Schein-Akazien".



Der Verkehr war ansonsten erträglich. Für einen Freitag um die Mittagszeit! Bis auf uns keine Touristen, sondern eher Arbeiterfahrzeuge. Sachsen-Anhalt, das Land der dienstbaren Geister.


Man kann ein Stück Dorfstraße erkennen. Echt beschissener Blaubasalt. Hier möchte ich nicht fahren müssen, wenn es geregnet hat!



Dann ging es zum See. Wir fuhren ein Stück um den Ort herum, bogen nach Schrampe ab, und standen wenig später vor dem Tor der Pension. Schnell den Zimmerschlüssel aus dem Safe geholt, und dann fuhren wir auf den Hof.

Das Zimmer war geräumig, und das Bad hatte ein Tageslichtfenster. Hier lüftete ich zur Nacht durch. Der Hund, der auf dem Nachbargrundstück in der Nacht lärmte, ließ mich den nächsten Urlaub zimmertechnisch anders planen: dann wird ein Raum zur Straße hin gebucht. Soviel Verkehr ist dort nicht, und ab und an ein vorüberziehendes Auto ist weniger nervig als dieser Kläffer.

Wir zogen uns luftige Sachen an, und holten uns aus dem Schuppen unsere Leih-Klapperschesen heraus (Fahrräder konnte man das nicht nennen - die besten waren nämlich schon ausgeliehen, wir mußten mit den kümmerlichen Resten vorlieb nehmen). Es ging zum Bootssteg. Das Wasser sah so herrlich aus, und nach ellenlangem Rumgedruckse meinerseits ließ ich mich in den See plumpsen.





Die Barsche stoben nach allen Seiten, während ich versuchte, den Zettfahrer zum Mitschwimmen zu überreden. Schließlich kam auch er hinein. Wir schwammen in dem bestimmt 22 Grad warmen Wasser meterweit hinaus. Und standen immer noch nur bis zum Bauch auf dem Grund. Hier war die "flache Seite". Mir war das recht. Ich hatte mich nach über 35 Jahren wieder in einen Natursee getraut - das war mir erstmal genug Abenteuer. Wir planschten und alberten herum (nein, im Arendsee gibt es keine Wollhand-Krebse und auch keine Haie). Schließlich hatten wir genug, und trockneten uns auf dem Anleger, während in nächster Nähe das Schaufelrad-Ausflugsboot vorüberzog. Es war nicht übermäßig belegt. War wohl noch zu früh - morgen würde das anders aussehen! Samstag ist immer viel los dort drüben am anderen Ufer. Dort gab es auch Strandbuden, Wasserrutsche, Kurpark-Remmidemmi ...



Dann fuhren wir mit den Rädern los, ich wollte zu einem bestimmten Ziel. Die kurze Strecke kam uns unendlich lang vor - die Qualität des Radfahrens war ziemlich ... bodenständig, und mir tat nach kurzer Zeit die Kehrseite weh. Zetti murmelte etwas von "sch... Klapperbike, meine Knie tun weh ...". Ein wenig ging es bergauf und bergab - wir fuhren an wunderschönen verwunschenen Grundstücken vorbei.




Es gab einige kleine Badebuchten, die jetzt am Nachmittag zwar gut besucht, aber trotzdem noch gemütlich waren.

Der Weg zog sich, aber endlich kamen wir an, wo ich hinwollte. 4 Euro Eintritt für Fotos machen - nicht gerade günstig. Länger verweilen konnten wir nicht, die Zeit drängte, wir wollten noch lecker essen, und Zetti mußte ja wieder zurück.

Klosterruine Arendsee   (aus Wikipedia)









Die Demutspforte - man mußte sich tief bücken, um dort hindurch zu kommen.




Wir hätten mit dem Eintritt die Kirche und eine Ausstellung besuchen können, aber wie gesagt - die Zeit drängte. Das Innere angucken könnten wir immer noch bei schlechtem Wetter machen, tröstete ich mich.

Dann hieß es aufbrechen. Zurück kam uns der Weg nicht so arg vor. Wir fuhren zur Wildgans zum Essen. Sie haben zur Zeit geänderte Küchenzeiten - wegen Erkrankung. Glücklicherweise war es schon 17 Uhr, und wir konnten genüsslich gemütlich speisen.



Nachdem wir in gemütlicher Stimmung waren, besetzte ein Trupp älterer Radler-Herren den Nebentisch. Die angeberischen und lärmintensiven Gespräche gingen uns innerhalb kürzester Zeit unglaublich auf die Nerven, und als dann Einzelne noch lautstark in ihr Handy quatschten, brachen wir auf. Ich hatte die letzten Schlucke Bier etwas eilig heruntergestürzt, und war ein klein wenig schwankend auf den Beinen.

Am Radständer trafen wir ein Ehepaar, mit welchem wir beim letzten Aufenthalt schon fröhlich geratscht hatten. Wir verabredeten uns "für in drei Wochen, um 19 Uhr, Freitags, am Fisch im Klostergarten Drübeck". Dort ist an dem Wochenende Romantische Nacht.

Dann mußte der Zettfahrer heimwärts. Zum Schlafen gehen war es noch zu früh, und ich wollte nochmal an den See. Glücklicherweise war jetzt ein besseres Fahrrad vorhanden (weil zurückgebracht von anderen Pensionsgästen).  Der Badesteg war leider von der Altherren-Radlertruppe besetzt, die wiederum lautstark das gesamte Universum davon in Kenntnis setzten: hier sind wir, hier baden wir alle grad nackt, juchhei ...

Das war selbst für mich angetrunkenes Mädel zuviel. Ich fuhr am Steg vorbei, in die entgegengesetzte Richtung von vorhin. Ein schattiges Waldstück folgte, dann kam ich an den belebten Teil vom See. Laute Musik - Helene Fischer, glaube ich - schallte aus riesigen Boxen heraus. Morgen war hier Lichterfest, und der DJ übte schon fleissig die Beschallung. Vereinzelt saßen Frauen mit utopisch großen Sonnenbrillen auf den Bänken - Touristen aus dem osteuropäischen Ausland. Dazu gehörte immer eine teuer aussehende Handtasche und/oder ein kleiner Hund. Meist ein Rehpinscher mit Glitzerhalsband.

Ich machte, das ich weg kam von dieser Stelle. Dann fand ich die Bucht wieder, die mir vorhin schon aufgefallen war. Kein Mensch mehr dort. Ich lehnte das Rad an einen Baum und zog mir hinter dem Busch meinen Badeanzug an. Mit Sandboden unter den Füßen watete ich erneut in den See, der an dieser Stelle schnell tiefer wurde. Prustend und planschend - meine irrationale Angst vor Tiefseemonstern bekämpfend, die mich von unten packen könnten - genoß ich viele Minuten in dem klaren und warmen Wasser. Ich sammelte eine große Teichmuschel auf, nur um sie später dann erfolgreich dort zu verlieren. Als zwei Jugendliche mit Bierdosen und Badetuch erschienen, beendete ich meinen Aufenthalt dort.

Zurück ging es Richtung Pension. Dann entdeckte ich noch etwas ziemlich skuriles. Einen Gedenkgarten!








Seht ihr im Hintergrund die Fahne? Die Nation und dazu die drei Worte - das war eine Zusammenstellung für das Foto, welche ich just so fotografieren mußte ... steckt viel Wahrheit drin, in dieser meiner Botschaft ...


Alter Schwede - dieser Typ war aber schon sehr speziell gewesen! Gustav Nagel, vorher nie etwas von gehört.

Und noch etwas erregte meine Aufmerksamkeit. Ein ehemaliges Waldheim. Oder auch FDGB Freizeit Heim -> KLICK (Link).



Die herabhängende Deckenverkleidung im ehemaligen Speisesaal sieht beinahe nach abstrakter Kunst aus. In diesem Bereich wurden zu Hochzeiten bis zu 500 Urlauber täglich versorgt ( Text aus: Volksstimme; LinkKLICK)


Offenbar ist das Grundstück mal von einer Abbruchfirma genutzt worden - anders konnte ich mir die Fragmente der Grabsteine nicht erklären, die dort auf einem riesigen Schuttberg lagen.


Beim vorsichtigen Erkunden des verbotenen Geländes hörte ich in der Ferne Stimmen - da waren wohl noch weitere Neugierige unterwegs. Ich trat den leisen Rückzug an. Was genau das war, was ich dort gefunden hatte, würde ich im Internet nachlesen. Der bösartige Vandalismus machte mich - ein großer Fan von Rotten Places - traurig. Warum gingen die Leute nicht Holzhacken, warum müssen sie so zerstörerisch sein?

Kurz danach wurde ich noch einmal mit etwas Schönem abgelenkt.



Puh - so langsam merkte ich den Tag. Sehr viele neue Impulse, viele viele intensive Bilder und Stimmungen.

Aber ich wollte immer noch nicht ins Bett, obwohl ich ziemlich kaputt war vom Tag. Also setzte ich mich zum Abschluß noch einmal an den Steg. Und sprang noch einmal in den See. Die nackten Radler waren zum Glück fort. Die zwei Touristendamen, die dort hartnäckig an der Reeling lümmelten und mit ihren Handys hantierten, mußten damit leben, dass ich mich fast vor ihren Augen in den Badeanzug pellte.




Dann fing der See an zu leuchten. Und hunderte Schwalben tanzten knapp über der Wasseroberfläche. Ab und an nahm eines der Tiere einen Schnabel voll Wasser auf - ansonsten waren diese kleinen Flugkünstler damit beschäftigt, die Mücken zu vertilgen.





Keine Mücken, sondern Schwalben. Besser konnte ich sie nicht fotografieren, sie waren zu schnell, und meine kleine Digicam zu schlicht für beeindruckende Bilder.

Während ich mit dem Sonnenuntergang und dem Verarbeiten der Erlebnisse beschäftigt war, rief der Zettfahrer an, und wir führten noch ein wenig Zweisamkeitsgespräche. Dann kamen die restlichen überlebenden Mücken, und ich fuhr zurück zur Pension.

Um 22 Uhr lag ich im Bett. Der Nachbarhund kläffte, und der Hund eines Pensionsgastes nervte zeitgleich dazu. Na bravo. Der Lüfter vom Nachbarzimmer war auch so fies laut. Ich holte ein Paar Ohrstöpsel heraus, machte das Schlafzimmerfenster zu und ließ die Badtür offen. Langsam kehrte Ruhe ein in meinem Inneren. Die Ohrstöpsel taten ihren Dienst, und ich schlief recht schnell ein.

Die Zeitangabe ist ein Durchschnitt und nicht zur Nachahmung zu empfehlen. Es sei denn, ihr habt ein Geländefahrzeug. Oder Enduro. Oder seid es gewohnt, auf Wellblechpisten zu fahren. Dann dürftet ihr die Zeit sogar noch unterbieten ;-).

Fazit:
Ein langer Tag, drei Sportarten, viele viele schöne Bilder im Kopf. Das Schwimmen im See hat mir die Region "fühlbar" näher gebracht. Das Schöne und das Kaputte, das Ruhige und das Prollige - es gibt offenbar nichts ohne das andere. Erst im Reisen, im Unterwegs-sein, lernt man sich selbst auch besser kennen.
Augen auf für die kleinen Schönheiten: winzige Barsche, glasklares Wasser, emsige Schwalben und mückenfreie Augenblicke. Dazu die Geduld, abzuwarten, bis die Sonne untergeht. Mal ehrlich - Genießen kann einfach sein!




6 Kommentare:

  1. Klasse Fotos. Wie immer. Du hast das Auge dafür. Eine schöne Geschichte ist das. Es gibt noch so, so viele Orte, die man besuchen möchte. *seufz*
    Aber noch sind wir jung, näh?!
    Hab einen wunderbaren Sommer.
    LG, Svenja

    AntwortenLöschen
  2. Prima Bilder und tolle Orte! Der "Joghurtbecher" des Zetti-Fahrers, ist das nicht auch eine Zette? Eine ZZR600?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, es ist eine ZZR. Ob 600, muß ich nochmal nachfragen.

      Löschen
  3. Ach wie schön! Die Gegend oberhalb und links davon kenne ich ganz gut, aber am Arendsee bin ich noch nie gewesen. Damals, als wir in Lüchow waren, konnte man da noch nicht hin...

    AntwortenLöschen
  4. Back to the basics. Das ist es. Ich habe es - ausnahmsweise ohne Motorrad - vor ein paar Wochen beim Camping mit einem kleinen Eriba Touring Wohnwagen erlebt. Der Frieden wohnt in der Natur an einem einsamen Fluß oder See. Flugreise überflüssig.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du schreibst mir aus der Seele. Das Einsame wird leider immer weniger. Daher gebe ich an besonders schönen Plätzen nur bedingt Auskunft über das "wo". Wenn ich es entdecke und verbreite, ist es schon ein Schritt in die touristische Richtung. Leider. Das ist auch ein Grund, warum ich genauso gerne allein unterwegs bin: ich kann mir Zeit nehmen. Nach meinem Tempo entdecken. Ein anderer Mitfahrer lenkt mich da einfach ab. Wer vermag schon fast zwei Stunden still zu sitzen und einfach so auf den See zu starren. Wir haben das ziemlich verlernt: Geduldig zu schauen und abzuwarten, was zu einem kommt. Entschleunigen ist Trainingssache des Bewußt-werdens - das geht nicht von jetzt auf gleich.

      Löschen

Danke für Deinen Kommentar. Er wird so schnell wie möglich von mir freigeschaltet, wenn er den Datenrichtlinien entspricht. Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Das war vor der neuen Datenschutzverordnung auch so, nur interessierte das sehr viele einfach nicht. Nun müssen wir Blogger euch aber davor warnen. Tue ich hiermit. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung -siehe: Impressum