Ellie und ich

Ellie und ich

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kurzer Zwischenpost - Sommerkleidung auf dem Mopped

Der Harzblog (Wochenendreise nach Stiege im Ostharz, 4.-6.7.2014) folgt demnächst. Momentan fehlt mir noch etwas die Energie dazu. Ich bin auf jeden Fall gut gefahren, ich fuhr fast die ganze Anreisestrecke auf der Stadtautobahn - hört hört -, es hat Spaß gemacht, es gab viel zu entdecken und ich werde im August noch einmal dahin reisen!

Hier mal ein (nicht ganz so kleiner) Eindruck, was ich dort erlebte:





Auf dem Harz-Trip merkte ich mal wieder, dass meine Klamotten nicht für Temperaturen über 25°C geeignet sind.
Ich trug meine Ganzjahreshose und -Jacke. Hose "Cordura" Drive, Jacke Rev'it.

Stauhitze auf dem Heimweg wirkte sich ungut auf meine Kondition aus.

Nachdem mich am Montag morgen die Auswirkungen eines (erneuten) Hitzschlags auf dem Firmen-WC zum Umkippen brachten, und ich erstmal drei Tage daheim bleiben mußte (mit Kopfweh, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen und Kopfweh - ach so, das hatte ich ja schon ...), dachte ich jetzt trotz klammer Kasse über neue Klamotten nach.

Die Auswahl an so genannten Air-Mesh-Systemen ist ja groß. Trotzdem gibt es sie nicht - DIE perfekte Klamotte.
Da muß man immer Kompromisse eingehen (wie im richtigen Leben ... mhm ...).

Ich fuhr also, als es mir am Mittwoch wieder etwas besser ging, zu Polo.

Und testete zunächst einmal eine neue Hose.

Die FLM-Klamotte KLICK war nicht schlecht - außer, dass die Innenmembrane wie eine Plastiktüte an meinen Beinen klebte. Der Sitz war auch ganz okay, bisken eng vielleicht - trotzdem ... die war es nicht.

Dann folgte die hier, von Pharao KLICK - die ging gar nicht, und zwar wegen der schmal geschnittenen Beine.
Meine Fußballerwaden passen nicht in die Tussiegrößen hinein. Was nehmen die nur für Schaufensterpuppen für ihre Schnittgrößen ... 1,55 cm und 45 Kilo?

Letztendlich landete ich bei dieser Herrenhose von Mohawk: KLICK
Gekaufte Größe: L

Sie sitzt gut, hat ausreichend Belüftung an den Oberschenkeln und hinten an den Waden, hat allerdings keine Extramembrane. Kompromiß wäre, eine Windbreakerhose unterzuziehen. Wasserabweisend ist die Hose natürlich nicht - da werde ich die Regenkombi mitnehmen müssen, bzw. mir noch eine Extra Regenhose zulegen.


Mein Helm hat ausreichende Belüftungsmöglichkeiten, was einem im Stadtverkehr oder bei den Pausen aber nicht weit hilft. Ich hatte auch ausreichend getrunken (dachte ich, aber 0,7 Liter halfen auch nur bedingt) und Pausen gemacht. Zwischendurch den Kopf gekühlt, die Handgelenke unter kaltes Wasser gehalten. Im Schatten geblieben, ein Eis gegessen.
Zurück kommen mußte ich ja irgendwie - also hatte ich auch zurück die Stadtautobahn genommen, wegen Fahrtwindkühlung. Aber die Luft war eben heiß und auch der Fahrtwind kühlte nicht.

Momentan gibt es noch bis Sonntag bei Polo 15% auf Hosen und Jacken. Zunächst war es also erstmal eine Hose - eine dünnere Jacke (von der Konkurrenz, Probiker ...) habe ich ja noch. Für andere Schuhe (Kurzstiefel) ist momentan einfach nicht das Geld da. 


Fazit:

Herrenmotorradsachen sehen auch schick aus. Das konnte ich damals bei meiner Rev'it Jacke schon feststellen.
Und bei der Hose jetzt auch. Die Beinlänge ist okay, die Beinweite ist super.

Frauenkleidung ist meist zu eng, zu kurz und bedarf dringend einer Überarbeitung, was die Maße angeht.
Ich für meinen Teil MAG hohe Kragen. Und weitenverstellbare Beine.
Bei Männerkleidung ist das doch auch gegeben - versteh einer die Hersteller ...



Nachtrag:
13.7. Test der Hose - auf Autobahn und auf Landstraßen
Fazit: mit einer Funktionshose drunter warm genug auch bei Temperaturen um die 20° - mit Windbreaker Unterhose sicherlich auch bis zum Herbst ohne Probleme tragbar.
Sehr angenehm vom Sitz her, sieht auch noch sexy aus, Beine etwas lang (ich bin 1,69 m groß).
Die Lederbereiche vom Knie sind stabil und trotzdem nicht steif.
Beinweite im Wadenbereich ausreichend - kann man ohne Probleme auch die fetten Daytona-Stiefel drunter anziehen!
Nach wenigen Fahrkilometern hielt ich rechts an und mußte erstmal gucken - ich hatte das Gefühl, ich würde "nackt" fahren!
Die Lüftungsbereiche Schienbein/Wade von hinten und Oberschenkel sind wirklich luftig - aber nicht unangenehm.
Im Rückenbereich könnte die Hose gerne einen höheren "Latz" haben - ich fuhr ohne Nierengurt, was bei dieser Hose aber notwendig ist.
Die Cordura-Hose hat einen hochgeschnittenen Bereich im Rücken, was sehr angenehm ist.

Man kann eben nicht alles haben!
Trotzdem bin ich mit dem Hosenkauf sehr zufrieden.

7 Kommentare:

  1. Die Mohawk Hose trage ich auch schon seit vielen, vielen Jahren. Gerade in diesem Jahr habe ich eine Neue gekauft, weil die alte nicht mehr gepasst hat. Aber dennoch: Für 25° und aufwärts ist sie mir zu warm. Das Innenfutter klebt an den Beinen und manchmal muss ich sie regelrecht auf links abreißen.
    Aber von Klim gibt es die Mojave Modellreihe und die scheint genau dafür gemacht zu sein. Und sie sind herrlich bunt...! (liebt die orangene)

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  2. Hei Svenja - diese Mohawk Hose ist nicht die, die Du auch hast - ich habe das Sommermodel. Die andere, Ganzjahrhose, die ist Deine :-).Ich habe extra nach einer Sommerhose gesucht, mit ganz viel Mesh Einsätzen, und das hat das Model. Außerdem ist sie nicht so schwer wie das Ganzjahr-Model.

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  3. Neue Klamotten... hmmm... meine Hose ist von Vanucci (mit rausnehmbarer Klimamebrane - nicht nur das Winterfutter)..meine Jacke ist ein No-Name-Produkt (auch mit rausnehmbarer Klimamembrane).
    Ich hatte damals eine Roleff-Jacke (eher durch Zufall gekauft), wo ich die rausnehmbare Klimamembrane schätzen gelernt habe. Die heutigen Jacken, die eine rausnehmbare Klimamembrane besitzen, sind preislich leider aber immer noch jenseits von Gut u. Böse :(
    Ach ja; ich ziehe im Sommer unter die Motorradhose ne alte Leggins an. Man kann auch eine Thermo-Unterwäsche nehmen (langbeinige Unterhose mit Tre-Chick-Killfaktor). Dann klebt auch nix an der Haut fest. Und Wärmeentwicklung hat man auch nicht so dolle - da Thermowäsche ^^
    Ich fahre so schon seit über 10 Jahren durch die Lande - inkl. Reisen in Italien :)

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    1. Hei Sandra - also ich würd ja am liebsten nackt fahren - aber mit Helm natürlich. Nur leider hat das zuwenig Schutzfaktor, selbst wenn ich mich mit Ladival LichtSCHUTZfaktor 50 einschmiere ;-)
      Lange Unterhose - hm ... mir erscheint diese Funktionskleidung (ich habe die von FLM von Polo) einfach zu warm. Ich nutze die meist im Winter, als lange Unterwäsche unter Pullies. Dann ist mir kuschelig.
      Die beste Wäsche nutzt ja nüscht, wenn die Klamotten drüber zuwenig Lüftungsmöglichkeiten bieten :-( ... (also doch nackt ...) ...

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  4. Ich hab' mir für die ganz heißen Tage die Hellfire von Polo zugelegt, das ist eine Jeans und man kann Protektoren nachrüsten. Ansonsten trage ich Leder, aber dann eine Leggins drunter, damit nix kleben bleibt. Für obenrum habe ich eine luftige Meshjacke von Scorpion. Der Gatte hat eine RevIt und ist super zufrieden damit. Shopping nach Motogear macht doch Spaß, oder?

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  5. Hallo Heike,
    als "Leggins" für drunter empfiehlt sich im Sommer eine aus "coolmax"-Material.
    da gibt es Berichte, wo Leute sogar in Afrika mit sowas unter ihren Moppedklamotten gefahren sind und positiv überrascht waren.
    Ich habe die auch, aber mir wirds sowieso selten zu warm, ich liebe Wärme, da reicht der Fahrtwind meist aus.
    Als Meshklamotten habe ich nur die Sommerjacke von Luis, die ist so hellgrau/türkis, gefällt mir ganz gut. Wegen einer Hose hatte ich auch schon geschaut, habe aber kein Geld, an meiner Drive cordura Hose von Polo sind so 2 (alibi?)Lüftungsschlitzreissverschlüsse. Die hatte ich an dem einen sehr heissen Tag in Norwegen auf, ging ganz gut.
    Gruss, Michael

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    1. Hei Micha - diese Cordura Hose habe ich auch! Genau - Alibi-Lüftungsschlitze, genauso empfand ich das auch! Furchtbar bei Hitze - für mich unerträglich.
      Das mit dem Coolmax werde ich mal ausprobieren - danke für den Hinweis! Schön, von Dir zu lesen, das Du gut zurück bist aus Norway!

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