Weihnachten war superschön gewesen. Es folgten einige turbulente Packtage.
Am 28. Dezember sah mein Kofferraum dann so aus:
Urlaub!
Urlaubsgehege
Suchbild: findet 8 Meerschweine!
Oder 7; ich weiß nicht, wo Tüte gerade steckt - vielleicht irgendwo unter dem Stubentisch oder sonstwo, das kleine Ausbrecher-Schweinchen
Der kleine Eisbär und der Dom von Havelberg
Sonnenaufgang an der Havel, direkt unterhalb unserer Ferienwohnung
Sogar einen Seeadler hatten wir gesehen. Direkt von der Ferienwohnung aus. Ich Töffel hatte das Fernglas zuhause liegen gelassen. Wer rechnet aber auch mit SOLCHEN Ereignissen!
Ihr müßt auf das Foto klicken, dann wird das Tier auch sichtbar ;-)
Kinderspielplatz auf der Stadt-Insel
Ja, richtig gelesen! "Made in GDR"-Gullideckel
Auf der Stadtinsel
Ein kleiner Pionier einträchtig neben Meister Röhrich von Werner
Ehemalige H-O-Gaststätte
Sieht alt verfallen aus, aber hier wohnte noch jemand!
Winzige Häuser in der Bischofsgasse
Kleine Fischerhäuser. Ansonsten war wenig dort vorhanden, Landwirtschaft kaum, höchstens Ziegelbrennereien direkt am Ort.
Im Dom Havelberg - St. Marien - Kreuzgang
Von Winter war bis auf einen fiesen schneidenden Ostwind wenig zu merken. Es war kalt, ja, aber sonst trocken.
Silvester
nahte. Ich war an dem Abend so müde, dass ich gegen halb elf im Bett
war. Um 0:12 Uhr wachte ich von der Knallerei auf. Huch, Jahreswechsel
verpennt.
Die
Kinder waren unbeeindruckt, der Zettfahrer ebenfalls. Wir guckten uns
kurz das Geknalle an, was sich bei unserer Ferienwohnung in der
Sackgasse zum Glück in Grenzen hielt.
Eine der vier Luftschlangen, die ich in der Wohnung aufgehängt hatte ;-)
Am Neujahrsmorgen war die Natur verhüllt.
Trotz schlechter Sicht unternahmen wir einen Neujahrsausflug in die unmittelbare Nähe.
Diese Fähre ist auch im Winter unterwegs - die Straßenverhältnisse hüben und drüben wurden vor Jahren in der MOTORRAD mal bemängelt - lustigerweise von einem Trans-Alp-Fahrer ...
An der Schleuse Havelberg
Dann kam er doch noch, der Winter.
Wir genossen die stillen Tage dort in Havelberg und Umgegend sehr. Das Töpfer-Café war unser liebster Treffpunkt. Gemütlichkeit in liebevoll betriebener Umgebung. Die Souvenir-Tüten wurden mit jedem Besuch dort immer voller ...
Auch ein Besuch im "Haus der Flüsse" Havelberg war ein schönes Erlebnis gewesen. Und es war drinnen, also warm ;-).
Hier lernten wir viel über den Havel- und Elbe-Biber. Und später, bei einem Ausflug nach Bad Wilsnack, sahen wir auch deutliche Spuren!
Trotz arktischer Kälte folgte ebenfalls noch ein Besuch in Tangermünde. Ich hatte drei Jacken übereinander an,
und fror trotzdem erbärmlich. Der schneidend kalte Wind und die
Minusgrade waren gar nichts für mich. Ich war einfach falsch angezogen.
Beim Packen für den Urlaub dachte ich noch optimistisch an die 12 Grad
von Heilig Abend. Also ließ ich die dicke Steppjacke zuhause, was ein
übler Fehler war.
In einer urigen Gastwirtschaft, die auf Mittelalter getrimmt war, kehrten wir ein. Ich genoß meine heiße Schokolade und die feurige Tomatensuppe, die so heiß daherkam, dass ich mir die Zunge verbrannte. Egal, hauptsache heiß!
Der kleine Maulwurf - eines der Mitbringsel aus dem Ost-Versand-Laden in der Fußgängerzone!
Ich war vor zwei Jahren schon einmal in Tangermünde gewesen. Andere Jahreszeit, anderer Begleiter. Aus der Zeit habe ich auch viele Fotos von der wunderschönen Stadt. Insofern ließ ich diesmal die Hände in den Jackentaschen, die Kamera in der Umhängetasche, und schaute nur mit den Augen. Soweit ich überhaupt etwas sehen konnte. Die Mütze tief ins Gesicht gezogen, der Eisbärkragen bis an den Brillenrand, stapfte ich bibbernd durch die zugigen Gassen.
Okay, im Sommer deutlich angenehmer, aber auch deutlich mehr Touristen.
Irgendwas ist ja immer ;-).
Als wir nach Hause zurück zur FeWo kamen, lief uns Tüte völlig locker und entspannt entgegen. Sie hatte wieder einmal eine Ausbruchmöglichkeit aus dem Urlaubsgehege gefunden, unser süßes altes MäcGyver-Schweinchen!
Tüte-Elena auf Patroillengang in der FeWo; Zweibeiner weg, Partyzeit fürs Schwein!
Der hauseigene dicke Draußen-Kater äugte öfter mal vorbei, verschmähte aber die angebotene Jagdwurst. Verwöhnter Pelz!
Die ganze obere Etage - unsers!
Am Abreisetag, 5. Januar 2016 ... merkwürdiges weißes Gestippel.
Auch Hans-Hermann ist komplett beladen
Die Rückfahrt war leider ziemlich ätzend. Der Winter fing kurz hinter Havelberg an. Schneefälle, und teilweise schlecht geräumte Straßen.
Sämtliche Autobahnen und Landstraßen überlastet, gesperrt oder voller Staus.
Für die 180 Kilometer Havelberg-Zuhause brauchten wir mit Pausen fünfeinhalb Stunden. Wir nahmen eine sehr weitreichende Umfahrung in Kauf, und fuhren bei Schönebeck über die Elbe und später über die B6n. Dort war alles frei. Die Harzer wissen, wie Winter geht ... nur die Flachländer bekommen das nicht geregelt!
Ziemlich gerädert und kreuzlahm luden wir die Autos aus, packten die Schweinekinder in ihr altgewohntes Gehege, und später freute ich mich auf eine knalleheiße Dusche. Die Wassertemperatur in der FeWo war nicht so prall - maximal 38 Grad kamen da raus. Die Heizung war prima, nur das heiße Wasser war nicht wirklich wintertauglich.
Alles in allem hat es uns trotzdem so gut gefallen, dass wir in der grünen Jahreszeit auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren. Die Elbe-Radwege sind wunderbar zu fahren, und warum nicht einmal die Gegend per Rad erleben. Sind auch zwei Räder, nur ohne Motor. Dann werden wir allerdings den Anhänger mitnehmen. Ist doch ziemlich viel Gepäck, was 8 Meerschweinchen so brauchen. Die Zweibeiner-Gepäckstücke beliefen sich auf zwei kleine Sporttaschen und eine Schuh-Tasche. Fertsch.
Mit den Motorrädern werden wir da mal für ein Wochenende vorbei schauen. Das Töpfer-Café bietet ebenfalls eine schöne Ferienwohnung an, mit urigen Akzenten. Und die Motorräder können in eine Garage, kostenlos. Das haben wir schon geklärt ;-).
Deutschland kann so schön sein. Während sich unsere Havelberg-Vermieter auf der AIDA nach Amerika schaukeln ließen (zum sechsten Mal, Kreuzfahrt-Schiff ... naja ...), genossen wir die Ruhe und unser eigenes Frühstücks-Bufett, wo man nicht anstehen muß oder sich an bestimmte Essenszeiten halten soll.
Hätten wir unser Badezeug mitgenommen (Memo an mich: nächstes Mal einpacken!), wäre die Therme in Bad Wilsnack den ganzen Tag unser Aufenthaltsort gewesen. Im Winter ein herrliches Muß.










Die Entspannung kann ich förmlich herauslesen. Dir -nein, euch ein frohes neues Jahr! Und: die Nebelbilder sind allesamt echte Knaller! Gerade diese Steg- Bilder finde ich immer wieder wunderschön!
AntwortenLöschenHei Volker! Ja, diese Nebelbilder sind echt klasse. Ich hatte so eine Wetterlage noch nie abgelichtet und war selber begeistert, als ich die Fotos zuhause am PC sah. Das Steg-Foto hat so etwas schwereloses, ruhiges an sich, wie ich finde.
LöschenAllein die ganzen Nebelbilder, die ich noch auf dem PC habe, könnten eine eigene Ausstellung füllen ...
Sooo viele sooo schöne Bilder!
AntwortenLöschenEuch beiden - eigentlich seid Ihr ja mindestens mal zehn (inkl. Schweinebande)- ein wunderbares neues Jahr und viele supertolle Kilometer!
In Havelberg bin ich viel zu kurz gewesen. Das habe ich anhand Eurer Bilder festgestellt, da muss ich noch mal hin.
Habt Ihr denn auch etwas gegeocached? Da gibt es an dieser Brücke diesen...
Caching hatten wir außen vor gelassen ;-). Aber gut, das zu wissen. Mit dem neuen GPS-Gerät, was mir der Weihnachtsmotorradmann brachte, dürfte es jetzt leichter werden mit den Findungen - hihihi ;-)!
LöschenKann ich auch nur sagen ... WUNDERSCHÖNE BILDER !! Einfach toll. Vor allem diese Nebelbilder. Sagenhaft. Ich muss mir erst eine neue Kamera kaufen. Meine hat den letzten Urlaub nicht überstanden. Was hast eigentlich für eine?
AntwortenLöschenVon deiner Schweinebande habe ich tatsächlich nur 5 gefunden. *kicher* Wo waren denn die 2, die nicht so offensichtlich in ihren Hütten saßen?
Ich habe eine Canon Powershot SX130IS. Der Zoom ist besser als bei so mancher teuren Cam.
LöschenDie anderen 2 Schweins waren in der Hütte erste Etage *smile*