Ellie und ich

Ellie und ich

Donnerstag, 11. April 2013

10. April 2013 - Feierabendrunde - dat war nix

10.4.

Wetter war ab Nachmittag annehmbar, frühlingswarm, ab und an sonnig, und ich wollte meine Stimmung nach Feierabend aufbessern. 
Schnell meine Ellie klar gemacht, ohne zusätzliche Windbreakerinnenjacke rauf aufs Möppi. Erstmal nach Braunschweig zur Löwen-Tanke.

Dort war Chaos. Von allen Seiten krochen die Autos an die Säulen. Sprit war grad mal günstig! So stand ich also da, Ellie fertig betankt - und von vorne und hinten eingeparkt - und guckte durch das offene Helmvisier auf die Chaoten. 
Da ich noch nicht fliegen kann, blieb mir keine andere Wahl, als abzuwarten, bis sich mal eine Lücke findet.

Irgendwann kapierten auch die Feierabendmuttchens, dass sie ihre Riesenschleudern (Ford Ka, Honda Civic, Fiat Bambino-Klasse) mal ein Stück zurücksetzen mußten. 

Aber was für eine Tücke das Leben an der Tankstelle doch bereithalten kann - "Oh Hilfe, rückwärts fahren, oh gottogottogottogott, das kann ich doch nich', mein Auto is' doch sooo groß - und sonst macht das immer mein Mann" ... Aaaargl!

Als dann noch ein Tanklaster angefahren kam, war die Panik riechbar.
Trotzdem fand ich das irgendwie spaßig. Diese panischen und hektischen Fahrmanöver ;-) ...

Dann entstand eine Lücke (der Tanklaster hatte mir unbewußt eine Bresche geschaffen - indem er energisch auf die Dreiklanghupe drückte). 
Ich tuckerte im Schritttempo zwischen dem Tanklaster und diesen Dämlichkeiten vorüber und wunderte mich wieder einmal, wie manche Menschen überhaupt in den Besitz einer Fahrerlaubnis gekommen waren.

Zum Abchillen fuhr ich Richtung Neuerkerode. Bog dann rechts ab und auf dem Weg zur Asse sah ich ein Regengebiet über meiner rechten Schulter auftauchen.
Ganz typisch Heike: "Das zieht vorbei!"

Zog es aber nicht.
Es erwischte mich kurz vor Schöningen.

Die Rückfahrt im strömenden Regen. Wasserlachen auf der Straße. Rücksichtslose Autofahrer, die mich mit Pfützendurchfahrten duschten. Und da die Straßen stellenweise voller Erde waren (die Landwirte hatten die fette Erde gepflügt und die Dreckbatzen aus den Reifen klebten nun also auf dem Asphalt), klatschte mir dann auch eine Soße an den Helm.

Mir war trotz allem warm. Bis die Handschuhe durch waren. Aber da war ich dann schon zuhause. Pünktlich kam die Sonne raus und beleuchtete das Elend - so dreckig war Ellie noch NIE NIE NIE von einer Tour zurückgekommen.

Ich brauchte 2 Stunden, um sie in einen vernünftigen und ansehlichen Zustand zu bekommen.

Fazit: 

Fotos von dem Ausflug gibt es keine.
Ihr wißt sicher alle, wie Regenwolken aussehen. Ihr kennt Regen. Und ihr könnt euch den Lehmschlammdreck sicherlich selber gut vorstellen ...

Und wie man rückwärts fährt, oder einparkt, oder sich mit Rücksicht und Klugheit auf einer Tankstelle bewegt, wißt ihr, meine lieben Leser/innen sicher ALLE !!!

... hüstel ...

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