Ellie und ich

Ellie und ich

Montag, 22. April 2013

21. April 2013 - Frühlingssonntag und hammergeil viel Spaß in Vienenburg

21.4.

Sonntag ging es gegen Mittag mit dem Mopped los. Erstmal Richtung Königslutter. Der Weg dahin über Hordorf und Scheppau war mir vertraut, denn da ging es auch über Land mit der Fahrschule längs. Es war windig, und ich fühlte mich nicht so ganz wohl auf Ellie. Ich mußte mich wie üblich einige Kilometer einfahren.
Anschließend fuhren wir über Land wieder zurück, und bogen nach Cremlingen ab.
Dringende Mädchen-Pipipause kurz vor Gardessen.


Frühling im Gebüsch



Weidenkätzchen Pollenbomben



 Rast mit Blick in die Frühlings-Natur


Ab und an brausten Motorräder an uns vorbei. Das Wetter war aber auch gut - nicht zu kalt, die Sonne wärmte auch zunehmend, der Wind legte sich, der Frühling zog sie alle an ... 

Ich futterte erst einmal ein Ersatzfrühstück, weil ich da endlich Hunger hatte. Geht mir auf den Touren ja immer so - zuerst so aufgeregt, das ich nichts runterkriege. Und nach einigen Kilometern dann ein Brüllen im Magen: FÜTTERE MICH - SOFORT!
Ich also am Mampfen, während Ellie ruhig vor sich hintickte. So kam jeder von uns zu seinem Recht.

Gemütlich ging es dann auf der B1 nach Cremlingen, dort bog ich ab Richtung Neu Erkerode.
Meine Hausrunde - über Hachum, Gilzum, und in Weferlingen wieder kurze Pause. Ich hatte in der rechten Wade einen Krampf. Mit Krampf fahren war blöd. Vermutlich hatte ich zuwenig getrunken. Also Schuh aus, Wade massieren. Weiter ging es, über Groß und Klein-Vahlberg, und dann die grandiose Fernsicht auf den Harz.
Der Brocken in hellblau, die Vorberge in weiteren Blautönen. Absolut spitze, so weichgezeichnet bekommt das nur die Frühlingssonne hin!
Mein Fahrstil war weiterhin nicht besonders gut in meinen Augen, aber das machte mir dann nichts mehr aus. Ich fuhr einfach. Ohne Zwischenstopp in Seinstedt (roter Strich im Kalender! das war das erste Mal, das ich einfach an meinem Lieblingsplatz vorbei fuhr!) ging es nach Hornburg.
Über die ehemaligen DDR-Dörfer Richtung Vienenburg. Das Ziel war die Eis Ecke, Vienenburg. Mir klapperten auf einmal die Zähne, und ich brauchte unbedingt Koffein.

Vor der Eisdiele war die Hölle los, also parkten Ellie und ich ziemlich weit rechts, an einem Gartenzaun.

Da an meinem Tisch recht bald weitere Eistouristen umlagerten, flüchtete ich in die kleine Ruhezone weiter hinten auf dem Gelände. Hier war es erträglicher und nicht so wuselig - ich mußte mich etwas erholen, und das geht halt nicht, wenn mir da ständig Leute ins Eis reinquatschen, auf der Straße die Poser vorbei ballern, und andauernd Leute an meinem Stuhl vorbeidrängeln. Ich habe kein Problem mit Körperkontakt, aber ICH bestimme, WANN und WO!


Gemütlichkeit im hinteren Teil 



Aus sicherer Entfernung auf die Betriebsamkeit geschaut


Da mir ein Latte Macciato nicht ausreichte, wollte ich mir noch einen schnappen. Und wen sehe ich da an der Eisdiele? Das Triker-Pärchen, was ich letztes Jahr dort kennengelernt hatte! Ich lud sie in unsre ruhige Ecke ein, und wir quatschten gemütlich eine ganze Weile.

Und dann kam ich ganz unverhofft und begeistert zu einer Runde Trike fahren.


Anplünnen


Auf geht's! Huah, war ich aufgeregt!


Mit viel Sound kachelten wir eine kleine Runde durch Vienenburg! Zwei Omis winkten uns lachend zu. Ja, DEN  Sound hörste auch ohne Hörgerät, Gertrude ... ;-)


Geniale Kurvenlage hat das Teil - und rückwärts kann es auch fahren !



 Heike war total begeistert!


 Das ist was für "ich habe Rücken, will aber trotzdem das Freiheit-Feeling haben" !


Wo kommt da bloß die Kraft für die Beschleunigung her? Neugier-Heike mal wieder am Motorraum dran


 Ganz herzlichen Dank, ihr zwei Lieben, Stephan und Christiane! Ihr habt mir eine riesige Freude gemacht!
Wir sehen uns am 27.4., zur Demo in Salzgitter !


So angefüllt mit Grinsekeks-Gefühlen lief auch die Rückfahrt auf zwei Rädern super. Ich kachelte durch das Ostgebiet, und probierte mal so richtig Ellie's Anzug aus. Auf 140 km/h kam ich diesmal auf der Geraden Richtung Hornburg. Danach war mein Fahrgefühl auch entwickelt. Schön zu wissen, dass ich schnell fahren KANN, wenn ich es mal muß.

Gegen 19 Uhr kamen Ellie und ich wieder in Weddel an. Kurzes Abputzen der Fliegenleichen von Ellie, dann hoch in die Wohnung und noch schnell ein opulentes Abendessen gezaubert. Ich wolfte mein Stück Putenschnitzel in Rekordzeit in mich rein. Was hatte ich Kohldampf!
Eine Handvoll Möhrenstücke, drei Minisalami, zwei Latte Macciato und eine Kugel Eis sind nicht wirklich ausreichend für einen ganzen aufregenden Tag.

Nach dem Essen dauerte es nur noch kurze Zeit, und ich fiel gegen 22 Uhr schnell ins Koma.

Tief, fest und traumlos röhrte ich mich durch die Nachtstunden, und am Montag morgen wachte ich mit Muskelkater, aber doch relativ erfrischt wieder auf.

Fazit: Trike fahren macht riesigen Spaß, und ich bin Stephan sehr dankbar, dass ich diese spontane Erfahrung machen durfte!



Das Motto der beiden freundlichen Triker

2 Kommentare:

  1. Na, wenn wir uns da man mal nicht übern Weg gerollert sind *zwinker*

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  2. Öhm ;-) ... man sieht sich in der Eisdiele? Da treffen sich in der Saison irgendwie fast alle aus der Szene :-)

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