Nach einer ätzenden Nacht quälte ich mich morgens um 7 Uhr aus den Federn. Die Tabletten für die Durchblutung (Hörsturz) hatten fiese Nebenwirkungen. Ich war fest entschlossen, die nicht mehr zu nehmen - egal ob ich die Heilung damit verzögere oder nicht!
Das schönste Wetter draußen: kühle Luft, klare Sicht - und ich beschloß ebenfalls, gesund zu sein. Es war Samstag, Wochenende, und ich weigerte mich, zuhause rumzuhängen und zu lamentieren.
Die Suggestion half. Mein linkes Ohr war fast wieder hergestellt. Trotzdem stopfte ich die Taschentuchpröppels in die Gehörgänge.
Für die seelische Gesundheit hatte mir das Biken ja immer gut getan. Also - ich wollte fahren. Kaffee und Brot halfen dann, die Kräfte zu aktivieren. Ich schmierte mir noch ein weiteres leckeres und packte es mitsamt Tomate und Traubenschorle in meine Hecktasche. Ich wollte später, wenn der Hunger wieder erwacht, gemütlich picknicken. Im Gras. Mit Aussicht. Draussen!
Nach einigen Stunden war ich dann soweit wieder fit, die Schrecken der Nacht vergessen, dass mich nichts mehr hielt. Ich zog mir die Motorradsachen an, schob Ellie aus der Garage und ging auf Tour. Grobe Richtung: Vorharz.
Die Luft und die Aussicht waren herrlich. Erstaunlich wenig Autos unterwegs. Eine altbekannte Strecke: erstmal über Sickte und Neuerkerode, dann rechts ab Richtung Hötzum und Gilzum.
Blick zum Assehöhenzug in herbstlicher Morgenluft
Ich wollte noch einmal an die Asse fahren, und in Groß Vahlberg die "Bergkirche" besuchen.
So früh am Morgen - 10 Uhr - war auf der Strecke noch weniger los als sonst. Ich tuckerte durch den Ort, fuhr den Berg hoch, wendete vor dem Friedhofstor etwas wackelig, und stellte mich direkt neben den Kircheneingang in Rückfahrtrichtung auf. Neugierig aus den Augenwinkeln von einem gegenüber wohnenden rasenmähenden Einheimischen beäugt (wer sagt, dass Männer nicht neugierig sind?).
Vielleicht nicht das Höflichste, so direkt neben dem Eingang - aber ich rechnete nicht mit Horden von anderen Besuchern!
Ich pellte mich aus Handschuhen und dem Helm, und merkte gleich, wie warm es nun wurde. Das typische Herbstsyndrom: man fährt los in Thermozeug, und schon zwei Stunden später möchte man am liebsten nackt durch die Gegend heizen, wegen der Abkühlung!
Ich wanderte gemächlich über das Kirchengelände ...
Der Till Eulenspiegel - Freiherr von Münchhausen - hier in Sandstein gemeißelt, an der Kirche in Groß Vahlberg
Als ich wieder zu Ellie zurückging, kam ein Mann mit Brille und schütterem Haar nebst einer Jugendlichen angestapft. Beide schauten mich etwas irritiert an, wie ich da mit dunkler Sonnenbrille neben Ellie stand und wohl so ganz anders aussah als die üblichen Kirchgänger. Ich grüßte freundlich und wünschte einen schönen Samstag.
Nein, der Typ war nicht der Pastor. Die Jugendliche aber wohl eine Konfirmandin. Der Typ war ein Organist aus Braunschweig, der jetzt für ein Konzert am Sonntag üben wollte. Und meinereiner, neugierig, fragte, ob ich wohl mal IN die Kirche schauen könne, die natürlich - wie in Deutschland allgemein üblich - abgeschlossen war. Ich durfte. Ein schöner Innenraum, ein sehr schön geschnitzter Altar und eine "normale" Bestuhlung. Die Kirche wirkte hell und freundlich.
Ich wünschte beiden eine erfolgreiche Probe, und als ich wieder draußen war, erklangen die ersten Töne.
Schön hörte sich das an!
Etwas unschöne Töne folgten: es kläffte mich auf einmal der Hund des Rasenmähermannes von gegenüber an (letzterer war mittlerweile fertig und werkelte irgendwas im Garten).
Die Frau kam angelaufen und schimpfte den schwarzen Kläffer aus. Dann entschuldigte sie sich bei mir. Barney wäre aus Kroatien, und aus dem Tierheim. Und hatte wohl viel Schlimmes erlebt.
Misstrauischer Seitenblick, misstrauische Haltung - Barney aus Kroatien
Ich habe zum Glück keine Angst vor kläffenden Labradormischlingen. Während Barney herumnervte, und dann total respektlos auf den Kirchvorplatz ging und ein Denkmal des zweiten Weltkrieges anpinkelte, klönte ich mit der Frau.
Ihr Satz: "... die meisten Motorradfahrer fahren ja anständig ..." ließ mich schmunzeln. Liegt es an mir beziehungsweise meiner Ausstrahlung, dass mir viele Mitmenschen das gleiche sagen, so als ob sie ihre positive Solidarität bekennen wollen?
Mir passiert so etwas sehr häufig, wenn ich allein unterwegs bin.
Das Gegenteil erlebte ich auch schon, und das hatte mich dann immer wieder erneut heftig irritiert.
Ich fuhr weiter - das Wetter lockte mich, und ich wollte noch etwas schönes erleben. Es ging durch die Asse. Der Wald hatte nun viele gelbe Blätter an den Bäumen, der Herbst ist da ... wenn ich über die Straße tuckerte, wirbelten sich hinter mir die Blätter hoch und wieder war sie da, diese leise Wehmut.
An der Hauptstraße, als ich von Remlingen nach Klein Biewende wollte, war viel Gegenverkehr. Da ich Zeit hatte, ließ ich mit einer Geste den entgegenkommenden Linksabbieger vor. Und was macht die Fahrerin? Verdreht genervt die Augen, zeigt mir den Mittelfinger und biegt mit quietschenden Reifen ab.
Hm - vielleicht hatte sie ihre Tage? Oder war einfach von anderen Barneys ans Bein gepinkelt worden?
Irritiert dachte ich noch daran, sie zu verfolgen, aus dem Auto zu zerren und ihr ein paar Takte zu erzählen. Zum Glück ist Ellie nicht schnell genug, und außerdem sind wir hier nicht bei Navy CIS oder was auch immer ;-).
Kopfschüttelnd fuhr ich meine Hausrunde weiter - aber das Wetter war einfach zu schön, als das ich mir meine Laune verderben lassen wollte. Der Hügel von Seinstedt lockte mich. Außerdem hatte ich einen fiesen Hunger, und bei dem Gedanken an mein leckeres Picknickpaket wollte ich jetzt eine kulinarische Pause.
Ich parkte Ellie wie üblich am Feldwegrand, und zog wieder alles mögliche aus. Es war 11 Uhr durch, und die Luft flirrte über dem Land.
So hockte ich mich ins Gras in den Schatten der Büsche, futterte mein Picknickbrot und fühlte mich sauwohl. Vereinzelte Wespen schwirrten herum. Ein wenig Wind kam auf und verscheuchte sie dann wieder. Mit Insekten habe ich es ja nicht so wirklich ...
Mein Ohr war jetzt beschwerdefrei, und meine Kondition auch noch vorhanden. Das war schonmal viel für mich momentan!
Gegen halb zwölf fuhr ich dann weiter. Es ging nach Hornburg, weiter über kleine Straßen - Rimbeck, Bühne, Stötterlingen, Lütgenrode.
Blick über die Felder bei Lütgenrode
Kurz vor Vienenburg bog ich links ab, und versorgte mich am Straßenrand mit Fallbirnen. Ich habe immer gern ein paar Vorräte bei mir ;-).
Es ging nun über kleine Dörfer an der B6 entlang nach Stapelburg. Ich tauchte in das Harzgebiet ein. Ilsenburg lag vor mir - und immer noch ist die Baustelle im Innenstadtkern. Somit auch heute kein Stopp am Marktplatz mit Blick auf den Forellenteich. Die Sonne war warm, sehr warm, ZU warm, um in staubigen Baustellen zu parken. Pech für Ilsenburg - wird es also nur am Rande im Blog erwähnt. Negative Kritik ist eben auch anders möglich ;-).
Mittlerweile war es hohe Mittagszeit, es war wirklich heftig warm, und ich hatte schon seit Vienenburg ein dumpfes Kopfdröhnen. Da meine Wasserflasche auch fast leer war, war mein Plan, auf dem Gelände vom Kloster Drübeck Mittagspause zu machen.
Gesagt. Getan.
Stategisch günstig parkte ich am Rand einer Parkbucht hinter dem Klostergelände. Gut gepflastert, im Schatten, und nur wenige Schritte vom Innen-Gelände entfernt.
Zwei Stunden durfte man hier parken. Naja, Ellie nimmt ja wenig Platz weg - ich hoffte auf die Freundlichkeit der Ordnungshüter und machte mir um Parkscheibe oder ähnliches keine Gedanken. Jacke ausgezogen, über die Sitzbank gelegt - Helm über den Spiegel gestülpt - Handschuhe auf den Tankrucksack. Wasserflasche, Kamera und Handy mit ins Gelände. Alles andere blieb in der Hecktasche.
Ich war schon mehrfach in Drübeck gewesen. Mir tat die ruhige Stille hier gut, obwohl doch so einige Tagesgäste auf dem Gelände herumflanierten ...
Zunächst ging es - war ja klar - aufs Klo. Hände waschen, frisch machen, Wasserflasche auffüllen ... das Wasser aus dem Hahn schmeckte aber nicht so toll, irgendwie muffig. Egal! Dann flanierte auch ich auf den Wegen ...
Bauerngarten im Kloster - die Kräuter dufteten herrlich
Da hinten links oben im Bild saß ich dann - und der Pflaumenbaum hatte mir zuvor auch einige Früchte "geschenkt" ;-)
Ich ließ meinen Blick schweifen. Dieser Bauerngarten erinnerte mich an meine Kindheit - meine Oma hatte auch so in etwa die gleichen Kräuter und Blumen angepflanzt.
Ich merkte, wie mein Körper die mittägliche Hitze nicht gut vertrug, und zog mich in die kühle Klosterkirche zurück. Hier fand gerade eine Einsegnung statt - neue Religionslehrer für das Land wurden besungen und bekamen später noch gute Worte mit. Ich wollte da nicht stören, und setzte mich nach einer einladenden freundlichen Geste zu zwei Besuchern auf eine Bank in den Hintergrund des Doms.
Ich hoffe, das die neuen Lehrer lebendiger sprechen als das von den Pastoren zelebriert wurde. Es war doch sehr pastoral und betont gesprochen - mich riß das nicht vom Hocker, da habe ich wesentlich besseres in meiner Gemeinde erlebt!
Kerzenandacht-Leuchter - hier können Besucher Kerzen für liebe Menschen anzünden ... ein Brauch, den die Evangelen von den Katholischen übernommen haben
Der Gesang war schön, aber als die beiden Hauptpastoren dann mit dem Predigen anfingen, ging ich wieder in die Sommerwärme. Das Gerede war nicht mein Geschmack ...
Mir war nach Ruhe und Abschalten. Und ich suchte einen der kleinen Gärten auf. Hier stehen kleine Häuser, Räume zum Besinnen und Stillewerden.
Und ich suchte eines der kleinen Gartenhäuser auf ...
Der getrocknete Lavendel unter der Glasplatte duftete herrlich!
Gemütliches Halbdunkel und angenehme Kühle im Inneren ...
Auf dem Weg über das Klostergelände hatte ich überall Besucher auf den Rasenflächen oder anderen schönen Plätzen sitzen oder liegen gesehen - Mittagsstunde, Mittagsruhe. Und ich ließ mich anstecken ...
13.30 Uhr, Mittagsruhe. Die klobigen Motorradstiefel vor die Bank gestellt. Das Halstuch als Kopfkissen, die Armbeuge als Polster, schlief ich sage und schreibe fast 45 Minuten auf dieser schmalen Sitzbank (die hatte gerademal geschätzte 30 cm Breite). Die Polster waren weich und der Lavendel-Duft in dem Raum beruhigten mein Gemüt ... ab und an hörte ich mit einem Ohr Fußtritte anderer Besucher auf dem Kies, die zwar ins Gartenhaus hineinschauten, aber als sie mich wahrnahmen, ganz leise wieder abzogen.
Ich muß als Erklärung dazu sagen, dass ich sonst nie irgendwo einfach so pennen kann. Vor allem nicht ohne Ohrstöpsel. Aber hier ... da "übermannte" mich die Müdigkeit irgendwie ... und nach dem Schlaf war ich erfrischt und wieder mit neuer Energie.
Erneut ein wenig frischmachen (die Damentoilette war mit Anstehen, die Herrentö war frei - ratet mal, wo die taffe Motorradbiene sich niederließ?;-)
Hach ich bin so ein Revoluzzerchen ...
Hach ich bin so ein Revoluzzerchen ...
Gegen 15:15 Uhr fuhren Ellie und ich wieder ab.
Richtung Wernigerode, und dann links hoch. Das kleine Stück auf der B244 war eklig. Lauter Plastikbrüller fegten an mir vorbei, auf dem Weg IN oder auf den Weg VOM Harz zurück. Mich nervte das Geröhre aus ihren Auspuffrohren tierisch nach der ruhigen Zeit da in Kloster Drübeck.
Ich war froh, als ich dann durch die kleinen Orte Schmatzfeld und Veckenstedt tuckerte. Das Dorf Wasserleben ist bei vielen Gebäuden in 1989 stehengeblieben - soviel Original-DDR hatte ich bislang noch nie wieder gesehen wie hier.
Es ging weiter nach Berßel. Ich wollte über Deersheim und Hessen nach Rockum. Von da aus dann wieder über Seinstedt, Achim und Bornum, Kissenbrück Richtung Denkte.
Auf den abgeernteten Feldern tanzten Staubwirbel - das Land war knochentrocken. Zwischen Berßel und Deersheim geht es ein Stück durch ein Waldgebiet - die Luft war kühler und erfrischend. Was für ein Unterschied! Bei der nächsten Tour werde ich das Café in der alten Försterei mal aufsuchen, heute hatte ich dazu keine innere Meinung!
Einige Chopperfahrer kreuzten meinen Weg, fuhren ein Stück hinter mir mit, bogen dann aber meist auf größere Straßen ab. Ich konnte gemütlich und unbedrängt meinen Stiefel fahren, den Herbsttag genießen.
Sämtliche Belüftungslöcher an der Jacke und am Helm waren offen. Ich wollte nicht wieder Stauhitze riskieren.
Am frühen Abend wirkte der Harz von Achim aus gesehen zum Greifen nahe. Die Hügel in Blautöne getaucht, konnte ich mich auf den kleinen Seitenstraßen an dem Anblick kaum sattsehen.
Aber die Straße brauchte ihre Aufmerksamkeit, und so drehte ich diesem Anblick den Rücken zu. Ich wußte ja - der Harz verschwindet nicht über Nacht ;-).
Nach Kissenbrück bog ich rechts ab und fuhr über Sottmar gemütlich über Land zur B79.
Ellie und ich bogen links ab
In Denkte merkte ich, dass mein Körper Nahrung brauchte. Vor allem eines - Fertigcappu aus dem Becher!
Pause also beim Netto-Markt Denkte ...
Klamotten aus, rein in den Laden. Cappu gegriffen, dazu noch einen Sechserpack frische Eier. Ich wollte morgen früh ein Ei zum Frühstück und mein Kühlschrank war leer. Nicht die beste meiner Ideen - rohe Eier in der Hecktasche. Es ist dann aber nur eines ganz leicht angeditscht gewesen bei der Ankunft ;-).
Ich hockte mich da auf einen Betonvorsprung und ein Einwohner mit ohne Vorderzähne laberte mich zu. Er wollte einen Becher Cappu schnorren, aber da kenne ich keine Gnade. Cappu, Fertigcappu - meins! Er ging dann irgendwann rein zum Bäcker und holte sich einen eigenen Pott mit Kaffee.
Ich pellte mich wieder an und fuhr einigermaßen gestärkt und mit neuem Blutzucker weiter nach Hause.
Alles in allem war ich 8 Stunden unterwegs gewesen, und hatte ungefähr 160 Kilometer hingelegt. Es war ein wundervoller chilliger Tag und eine echte Heike-Tour gewesen.
Und beim Putzen kam dann der große Schock:
Eine Spaxxschraube. 1 Zentimeter lang. Bis zum Anschlag im Hinterreifen. Ich wollte die rauspuhlen, da zischte mir gleich die Luft entgegen. Also wieder reingedreht, das blöde Mistding.
Ich rief MM an. Der war noch unterwegs, ging nicht ans Handy.
Ich rief meine Fischkoppfreundin an. Freundin schimpfte mich gleich aus: "Wehe, du fährst damit nur noch EINEN Meter!"
Ich rief meine Fischkoppfreundin an. Freundin schimpfte mich gleich aus: "Wehe, du fährst damit nur noch EINEN Meter!"
Ich muß mir irgendwo auf der Tour diese Schraube hochkant reingefahren haben. Wo? Was weiß ich denn??? Würde ich es wissen, würde ich den Besitzer in den Arsch treten, bis er in Grönland wieder auf dem Boden landet dem Besitzer mal ein paar Takte erzählen.
Da nützt mir das auch nichts, wenn mir die Kumpels als Trost erzählen, wie selten so ein Fall ist.
Der alte Hinterreifen hatte noch mehr als ausreichend Profiltiefe. Da hätte ich noch 4 - 5000 km fahren können!
Der alte Hinterreifen hatte noch mehr als ausreichend Profiltiefe. Da hätte ich noch 4 - 5000 km fahren können!
Fritz, mein Schrauberling, hat mir nun einen neuen Hinterreifen bestellt. Mit 120,- Euro all inklusive bin ich dabei. Das schlimmste daran ist aber, das ich nicht weiß, wann der Reifen da ist, und wann ich Ellie wieder fahren darf! Jammermodus!
Fazit:
Ein Motorrad in der Garage stehen zu haben, und selber entscheiden zu können, wann man fährt ist wesentlich netter als wenn die Maschine da steht und man darf nicht!
Wie gut, dass ich nach jedem Ritt putze. Und alles rundherum kontrolliere. Sonst wäre ich vielleicht am nächsten Tag gefahren und wenn die Schraube dann dabei rausgegangen wäre, hätte ich ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut bei dem heftigen Luftverlust!
Was wäre dann? ADAC rufen? Doof rumstehen und elend lange warten? Abgeschleppt werden in eine fremde Werkstatt, weil ich kein ADAC Plus Mitglied bin?
Ich hatte ein saumäßiges Glück, alles in allem gesehen!
Wie gut, dass ich nach jedem Ritt putze. Und alles rundherum kontrolliere. Sonst wäre ich vielleicht am nächsten Tag gefahren und wenn die Schraube dann dabei rausgegangen wäre, hätte ich ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut bei dem heftigen Luftverlust!
Was wäre dann? ADAC rufen? Doof rumstehen und elend lange warten? Abgeschleppt werden in eine fremde Werkstatt, weil ich kein ADAC Plus Mitglied bin?
Ich hatte ein saumäßiges Glück, alles in allem gesehen!
Vielleicht eine Möglichkeit, Ellies Hinterreifen noch zu verwenden. Gesehen bei facebook, kreative Ideen ...


Wieder eine Runde zum Seele-Baumeln-lassen. Ganz besonders hat mir Dein Mittagspäuschen im Gartenhaus gefallen. Ich suche mir meist einen schattigen Platz im Wald dafür. Bisher bin ich immer nur mit Müsliriegeln und Wasser unterwegs gewesen, vielleicht sollte ich mir statt dessen auch mal 'ne Bemme mit nehmen.
AntwortenLöschenIch sehe schon, wir zwei müssen mal zusammen fahren. Das passt ;-)
Die Sache mit der Schraube ist natürlich Pech, wir hatten das kürzlich bei unserem Auto, der Reifen war noch keine 200km alt... konnte aber beim Reifendoktor geflickt werden... bei vier Rädern geht das wohl, bei zwei Rädern ist das eher nicht empfehlenswert.
LöschenMüsliriegel war grad alle ;-). Sonst bevorzuge ich so etwas auch, nebst Studentenfutter. Wegen der Energie. Nüsse und Rosinen sind unschlagbar im Punkt Energielieferant.
LöschenMir gefiel der Sonnenuntergangausflug von euch ganz besonders in Deinem Blog. Was für herrliche Fotos. Ach und ... auch ich bin bevorzugt Sonntag morgens unterwegs, wenn noch kein anderer wach ist. Lieber früh los und unterwegs dann Frühstücken. Hauptsache, raus und die Landschaft genießen :-)!
Sorry, aber ich habe mir gerade bildlich vorgestellt, wie du auf den Urinal hockst ... Heike, you made my day :)
AntwortenLöschenAh Funny, neinneinnein, die Kerls hatten auch eine Schüssel da am Boden - auf das Urinal wäre ich nicht draufgekommen, viel zu hoch! Ich bin nicht so spinnenbeinig hochgewachsen ;-) ;-)
LöschenDas ist aber auch schön im/am Harz ! Ich verstehe, warum du jeden möglichen Tag fahren möchtest. Klasse Fotos. Auch wenn das Ding mit der Schraube echt nervt ! Tut mir leid, was so Unnötiges regt mich auch immer auf wie...
AntwortenLöschenIn der kommenden Woche will ich übrigens mein (neues, erstes) Mopped abholen. Hoffentlich kommen noch ein paar so schöne Tage wie auf deinen Bildern dieses Jahr.
Ich wünsche Dir eine baldigste Weiterfahrt mit neuem Hinterreifen.
Denk dran, was der Fahrlehrer zu neuen Reifen gesagt hat.
Viele Grüsse, Michael
Hallo Michael! Die Schraube ist raus - Freitag kam mein Mechaniker, holte Ellie ab, und innerhalb von nur 30 Minuten war der neue Reifen fertig drauf. Die Rückfahrt fuhr ich dann ganz gemächlich, legte mich nicht in die Kurven. Heute fuhr ich dann gleich mal 100 Kilometer, und nun ist der Grip auch besser. Mein alter Reifen war ja nahezu eckig gefahren ;-). Der neue fährt sich deutlich schnittiger. Trotzdem habe ich gemütlich gemacht, und erst als er warm war, Stück für Stück tiefer in die Kurven gelegt. Eine schöne Tour war es - gegen Mittag kam dann Regen, und auch die Rückfahrt konnte ich gut meistern, ohne wegzurutschen!
LöschenIch wünsche Dir mit dem neuen Mopped (was denn für eine? Fotos?) allzeit allerschönste Tage und niemals eine Schraube in den Reifen !
Viele Grüße, Heike
Hallo Heike!
LöschenIch habs jetzt geschafft, bei netbiker ein Bild hochzuladen. Habe dir auch eine Nachricht geschickt, damit du meinen nick erkennst.
Ja, inzwischen habe ich auch immerhin 650 km, wenn das Wetter sommerlich wär und es so viele Ausflugziele gäbe wie bei dir, wärens auch mehr. Bis zur 1000km-Inspektion will ich auf alle Fälle noch.
Im Augenblick bin ich manchmal noch reichlich unsicher, aber es wird zusehends besser.
Gruss, Michael
Hei Michael - ich habe Dich auch schon gefunden :-). Finde ich super, dass Du jetzt erstmal langsam beginnst. Hauptsache, fahren - das übt durch das Wiederholen und das Fahren! Stück für Stück, und bitte keine Selbstüberschätzung. Gibt genug Verunfallte bis jetzt. Mein Fahrlehrer sagte immer: "Ihr müsst klüger sein als die Autofahrer". Und so ist es auch. Verlass Dich NIE darauf, dass Dir Deine Vorfahrt auch gewährt wird. Am Anfang lieber nur kurze Strecken, so bis 50 oder 70 km. Das "Wachsein" und Aufpassen auf alles! ist schwierig und anstrengend. Die Konzentration dafür ist imens - gerade für den Anfänger. Ich wünsche Dir noch viele schöne Stunden in dieser Saison! Und nur das Beste, was die Fahrerfahrung angeht.
LöschenViele Grüße - Heike
Puuuuh, da eile ich noch schnell auf dein Blog bevor es los geht ... und? ... und? ... Posting futsch ...
AntwortenLöschenMußte überarbeitet werden, Funny ... Magdeburg ist jetzt aber da :-)
LöschenIch weiß, der Post ist schon älter, aber ich wollte den Tipp trotzdem loswerden. Ich bin beim AvD Mitglid. Die haben personenbezogene Mitglidschaften. Auf deutsch - egal, mit welchem Fortbewegungsmittel du unterwegs bist, sie holen dich ab. Abgesehen davon ist die Plusmitglidschaft um EINIGES günstiger, als die vom Autofahrer_Dürfen_Alles_Club.
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