Ich bestätige das.
Morgens um 3 Uhr wachte ich mit eiskalter Nasenspitze auf. Obwohl ich mich in den Salewaschlafsack ( man liest es: Salewa-Schlafsack ;-) ... ) gehüllt hatte wie Ägypter ihre Mumien einwickeln, obwohl ich ein Schlafsack-Inlet "angezogen" hatte (soll die Wohlfühltemperatur um 9° steigern), fror ich an den Unterschenkeln.
Die Luft im Zelt schien mir feucht, dadurch sehr kühl, und beim Ausatmen konnte ich meinen eigenen Atem sehen. Erstaunlich, wie hell es schon war ...
Der Schlafsack hat kein flauschiges Innenfutter. Er ist aus funktioneller Kunstfaser, und somit für deutsche Wetterverhältnisse gut angepaßt. Da klumpt nichts, da muß nicht auf Trockenheit geachtet werden. Der Nachteil ist aber auch, dass er sich kalt anfühlt!
Ich hatte bis zum Fußende noch 30 Zentimeter Luft. Ich werde diesen Hohlraum das nächste Mal mit einer Winter-Wollleggins ausstopfen, um meinen persönlichen Wohlfühlbereich zu optimieren.
Der Schlafsack vom Mann ist weniger teuer gewesen als meiner, hat ein flauschiges Innenfutter, ist auch nicht so dick wie der meinige. Und der wärmt VIEL besser! Ich zog einen Ohrstöpsel heraus und lauschte in das Morgengrauen. Vom Zelt nebenan drangen Geräusche an meinen Gehörgang: der Mann war noch damit beschäftigt, die wilden Tiere vom Zelt fernzuhalten.
Er hätte es sicherlich nicht so toll gefunden, wenn ich ihm seinen schönen, flauschigen und warmen Schlafsack weggezogen hätte ...
Also vermummte ich mich wieder, nachdem ich zwei Kleidungsstücke in das Fußende des Schlafsacks gestopft hatte.
Angebliche Extremtemperatur bis -5°C.
Oben herum paßte das, aber die Unterschenkel ... ich brauche wohl noch einen Woll-Innensack.
Endlich hatte ich eine annehmbare Schlafposition gefunden. Dann rutschte das zweite Kopfkissen weg. Ich hatte zwar um das selbstaufblasende Kopfkissen eines dieser "Zauberhandtücher" gewickelt, damit es nicht so auf der glatten NeoAir-Oberfläche herumrutscht, aber das zweite Kissen wollte nicht so wie ich mir das für eine gute Nackenstütze vorstellte.
Dieses ganze Herumgezuppel brachte meinen Kreislauf in Wallung, so dass mir jetzt nicht mehr kalt war.
Endlich schlief ich wieder ein ...
Aber morgens um 6 Uhr war ich dann wieder wach. Schlafen auf der Luftmatratze muß ich noch üben! Ich habe zwar die Komfortmatratze von 65 cm Schulterbreite gekauft, was aber immer noch zuwenig ist, wenn man zuhause ein 1,40 m breites Bett sein eigen nennt!
Ich zog beide Ohrstöpsel heraus und lauschte erstmal. Stille. Nur ab und an zirpte ein Vogel vor sich hin.
Die Luft war immer noch kühl und feucht.
Jetzt kam der spannende Moment. Im Zelt selber kann ich nur hell/dunkel, kalt/warm unterscheiden. Wie würde die Weser aussehen? Die Landschaft am Zelt?
Ich zog und zerrte am Reißverschluß des Schlafsacks herum. Endlich konnte ich mich aus der Pelle befreien, griff zur Seite und setzte meine Brille auf. Prompt beschlug sie mir.
Dann hockte ich mich vor den Eingang und zog den Reißverschluß des leichten Innenzeltes auf. Das Außenzelt war klatschnass von innen. Ich zog auch diesen Reißverschluß auf, und gleich klebte mir der Stoff im Gesicht fest.
Grumpf. Ich mußte erstmal die Stoffbahn einrollen und mit dem Hakenverschluß außen an der Zeltstangenschlinge einhaken. Klingt leicht, aber versucht das mal morgens um 6 Uhr mit klammen Fingern und beschlagener Brille!
Und dann konnte ich endlich genießen, was sich mir da für ein Anblick bot:
Voilá - aus dem Bett heraus Blick auf die Weser - morgens um 6 Uhr; leicht verschobener und schiefer Horizont, aber hey - es ist 6 Uhr!!! Was erwartet ihr da!
Der Nebel hing über dem Fluß und über dem gesamten Zeltplatz. Das Licht glitzterte in den Wassertropfen, die dick und schwer an den Grashalmen hingen wie Perlen an einer grünen Schnur. Kein Wunder, dass ich in der Nacht gefroren hatte - es war nicht die Kälte, sondern die Luftfeuchtigkeit gewesen. Daher war auch das Außenzelt von innen so nass gewesen. Wie gut, dass ich gestern Nacht noch die Motorradstiefel in einen Müllbeutel gesteckt und fest zugeknotet hatte. Und die Motorradsachen in die L-RackPack-Tasche gehüllt und zugeklipst.
Gestern abend hatte ich den Mann gebeten, den Aufsatz auf die Gaskartusche zu bringen. Da es auf dem Campingplatz keine Küche gibt, gab es keine andere Möglichkeit, an heißes Tee- und Kaffeewasser zu kommen außer, ich würde den Gasbrenner anwerfen.
Für genau solche Zwecke hatte ich das Teil ja auch gekauft.
Bei Svenja hatte ich mir abgeguckt, was man alles mit dieser kleinen blauen Kartusche veranstalten kann - ich fing allerdings mit etwas leichtem an: kochendes Wasser fabrizieren, das wollte ich zunächst mal!
Mein Gekrame und Geraschel weckte den Mann. Nachdem er sein Erstaunen darüber, dass ich schon wach war, verdaut hatte, war er so nett und holte mir einen Topf mit Trinkwasser.
Während ich auf seine Rückkehr wartete, bekamen wir Besuch!
Diese beiden Tiere werden uns später im Blog noch mehrfach begegnen!
Völlig ungeniert und ohne Scheu stapfte das Entenpärchen an den Zelten vorbei. Da, wo sie hergekommen waren (rechts im Bild zu sehen, ein Einschnitt im Grünzeug), da ging ich jetzt auch erstmal hin.
Mit Blick auf die Weser "austreten", das hat was.
Eine Handvoll Spinnen huschte hektisch nach allen Seiten in das Schilf zurück. Keine Angst, ihr kleinen Nützlinge, ich tue euch nichts!
Zurück am Zelt, war auch das Kaffeewasser angekommen. Ich hatte mir extra einen Mini-Primustopf gekauft, nach einer Empfehlung von http://www.unterwegens.de
Der Deckel ist gleichzeitig eine kleine Bratpfanne. Kaum größer als meine Handinnenfläche, reicht es für eine Single-Kochaktion dicke hin!
Ich kramte nach dem Feuerzeug, drehte den Regler hoch, hörte das Gas fauchen, und zündete an. Diesen Gaskocher hatte ich mir gekauft: KLICKKLICK
Svenja, Du hast gar nirgendwo beschrieben, wie schön sich dieses Fauchen anhört, wenn das Gas seine Arbeit tut!
Ich krabbelte zurück in das Zelt, hüllte meine kalten Beine in den Schlafsack, und bewachte den Kochvorgang.
Feuer bewachen - wann blubbert das Wasser?
Der Primustopf leitete die Hitze super weiter. Innerhalb weniger Minuten kochte das Wasser. Für den Gaskocher werde ich mir für den nächsten Ausflug eine Unterleg-Fliese mitnehmen, er stand doch etwas wackelig auf dem Gras bzw. der Unterlage.
Nachtrag: Dank an Michi - ich kaufte DAS hier: KLICKKLICK ... bin gespannt auf die Wirkung!
Tee ist in Arbeit, Kaffee schon fertig (außerhalb des Fotos) und der ehemals nagelneue Gasaufsatz hat sich durch den Kochvorgang schon entsprechend verfärbt
Mit Gas zu kochen, kannte ich ja aus Dänemark. Es ist aber etwas anderes, wenn man einen Gasherd hat, und im Unterschrank eine 11 Kg Gasflasche schlummert - hier gab es nur die kleine Kartusche und einen Aufsatz.
Der Kochvorgang war ursprünglicher. Allerdings auch gefährlich. Wenn das Teil mal umkippt ... daher die Kochfliese (zukünftig!).
Morgens habe ich es noch nicht so wirklich mit Motorik, da kann das schonmal passieren!
Wir saßen bequem auf unseren Campingstühlen, genossen die heißen Getränke und den Ausblick.
Was war das wunderbar ... mitten in der Natur, ein heißes Getränk in den Händen, die Badeschlappen an den Füßen nass vom Tau im Gras, die quakenden Enten auf der Weser (das Pärchen hatte 4 Junge, die Mühe hatten, die schnell fließende Weser zu verlassen) ...
Der Nebel geht langsam hoch - hängt noch in den Hügeln ... was für eine geniale Morgenstimmung um 7 Uhr!
Seht ihr den geraden Horizont? Die Motorik funktioniert wieder ;-)!
Seht ihr den geraden Horizont? Die Motorik funktioniert wieder ;-)!
BimmBimmBimm ... Idylle pur! Hier nur klein zu erkennen, sieht das Video auf dem PC zuhause noch schöner und heimeliger aus ... kurz vor Schluß fliegt sogar eine der Enten durch das Bild, was hier leider kaum zu erkennen ist
Zum Vorfrühstück hatte ich von zuhause etwas mitgebracht ... was keine so gute Idee war, denn diese Cupcakes waren sogar mir zu süß!
Ich begutachte die Weser - braun war sie geworden, von den Regenfällen der letzten Tage auch über Nacht heftig angeschwollen
Die Zeltleinen-Wäscheleinen-Idee hatte ich mir ebenfalls bei Svenja abgeguckt - da lernt man viel!
Der Nebel verflüchtigte sich und die Sonne kam durch. Die Wassertropfen auf Zelt und Maschine trockneten.
Jetzt konnte ich auch die Ascheteilchen auf dem Zelt und auf Ellie entdecken.
Grummel ...
Der eine der Feuerteufel war bereits aufgestanden, und stellte sich mit dem Bauch an den Grünstreifen bei seiner erkalteten Feuerstelle. Er war nur mit einer knappen Badehose bekleidet, und ich war erstaunt, dass die Schwerkraft ihn nicht nach vorne zog - diese Holstenkugel da vorne dran hatte die Ausmaße eines 50 Liter Fasses ...
Er stand und stand - und so langsam bekam ich Mitleid mit ihm. Da schien was mit der Entwässerung nicht zu funktionieren ...
So langsam erwachten nun auch die anderen Camper. Die Holländer schlichen leise und bedächtig um ihre Unterkünfte herum, sammelten Handtücher, Schlappen, Müll und Kaffeetassen ein und wanderten in Richtung Haupthaus zum Abwaschen, wie ich vermutete ...
Da mich die Cupcakes zum Frühstück nicht wirklich begeisterten, wollte ich etwas besseres frühstücken.
Im nahe gelegenen NP-Discounter gab es sicherlich vernünftige Einkaufsmöglichkeiten. Also schlappten der Mann und ich zunächst einmal zum Waschcontainer, um uns einigermaßen landfein zu machen.
Die Sonne gewann an Kraft, und zurück am Zelt zog ich mich noch einmal um. Kurzarmshirt (was mir zwar Abkühlung, aber auch einen heftigen Sonnenbrand bescherte, aber dazu später ...).
Wasser treten soll ja gesund sein!
Weser links runter, vom Zelt aus gesehen ...
Weser rechts runter ...
Der Platz erwacht ... Im Hintergrund leuchtet im Morgenlicht Burg Polle; was für eine Campground-Kulisse, gelle?
Zeltplatz vom Weserufer aus gesehen ...
dann kamen zwei Boote vorbei und die Insassen beäugten uns interessiert ... einer sagte dann zu den anderen Bootsfahrern "Guckt mal, Moppedfahrer" ...und das klang so, als hätte er eine seltene Tierart entdeckt
dann kamen zwei Boote vorbei und die Insassen beäugten uns interessiert ... einer sagte dann zu den anderen Bootsfahrern "Guckt mal, Moppedfahrer" ...und das klang so, als hätte er eine seltene Tierart entdeckt
Der Einkauf beim NP-Markt bescherte mir ein Stück Wassermelone, einen Handfeger, 6 frische rohe Bioeier, eine Wurst- und eine Käseaufschnittstiege, 4 Brötchen mit seltsamen Namen (ich mochte die anfangs kaum anrühren; wenn mein Essen einen Namen hat, habe ich immer das Gefühl, ich würde einen Freund töten ...) und eine kleine Flasche Olivenöl.
Am Zelt angekommen, ging die Testphase Gaskocher/Primus-Pfanne los.
Pfanne drauf, Feuer an - und warten
Eier salzen; Dank an MD für die gratis Probetütchen Salz und Pfeffer ...
Rechtzeitig wenden - Rührspiegeleier!
Die Gaskartuschenkocherei muß ich noch üben; die erste Ladung wurde etwas sehr knusprig, weil die Wärmeentwicklung deutlich heftiger ausfiel als beim E-Kochen; und ohne Olivenöl-Tuning brennt es in der Mitte doch leicht an!
Die letzte Ladung von 2 Rührspiegeleiern wurde dann perfekt
Mittlerweile knallte die Sonne vom Himmel. Der Mann hatte intelligenterweise ein Sonnensegel mitgenommen, welches jetzt zum Einsatz kam!
Prost Urlaub - ich genieße das Frühstück und kann nach Herzenslust krümeln und kleckern; das Gras nimmt mir das nicht übel, und die späteren Besucher erfreute es auf das heftigste!
Aaah - ein Krümel! Schnell wegschnabeln, bevor das Weib mich wieder zwickt, das futterneidische!
Die Feuerstelle ist übrigens nicht die von den Feuerteufeln; die waren weiter links oben, außerhalb des Fotos!
Die Feuerstelle ist übrigens nicht die von den Feuerteufeln; die waren weiter links oben, außerhalb des Fotos!
WaakWaakWaak - Daisy fraß mir aus der Hand, Donald hielt sich schüchtern zurück und bekam kaum etwas ab, weil seine Frau futterneidisch bis zum Zwicken war!
Komisches Futter, da auf der Leine ... !
Enten beim Limbo - unter der Wäscheleine durch ...
Wir lagen gemütlich unter dem Sonnensegel. Der Mann hielt ein Frühstücksschläfchen, und ich guckte faul und entspannt durch die Grashalme auf die Zelte. Es kam leichter Wind auf, und kühlte perfekt. Die Duschhandtücher flatterten fröhlich im Wind, die Weser plätscherte leise und die Entengäste waren irgendwo im Gebüsch mit ihren Aktivitäten beschäftigt.
Ab und an tönte die Motorsäge eines Dauercampers, der mit Krach und viel Bemühen seine Hecke massakrierte. Als diese Arbeit erledigt war, ging es ans Rasenmähen. Und später wurde mit dem elektrischen Rasenkantentrimmer nachgefeilt.
Warum gibt es diese Gerätschaften nur mit soviel Geräuschen? Damit Muddi im Vorzelt hört, dass ihr Heinzelmännchen auch wirklich arbeitet und keinen Blödsinn macht?
Ich hatte sowas von keine Lust, jetzt abzufahren; es war zu heiß, um sich jetzt in das schwarze Motorradzeug zu pellen - eigentlich hätten wir bis 13 Uhr vom Platz sein sollen, aber wenn wir später fahren würden, gäbe es auch keinen Streß. So die Aussage im Restaurant.
Mittags- und Fahrruhe von 13 - 15 Uhr.
Was die Feuerteufel nicht davon abhielt, doch wieder Remmidemmi zu machen.
Die pure Natur bringt so manchen wohl in Verzweiflung. Es ist erschreckend, wie wenig Menschen diese Friedfertigkeit aushalten, und wie schnell sie diese Ruhe mit Stadtgeräuschen verschmutzen.
Mein Denali war von Rapskäfern umschwärmt. Die grüne Farbe ist wohl gerade total hipp bei den kleinen Viechern.
Ich mußte mich schon sehr zwingen, mal einige Zeit gemütlich auf dem Bauch liegend einfach nur so zu entspannen. Das zeigte mir deutlich, wie nötig ich einen Faulenzerurlaub hatte!
Da der Mann kurzfristig wieder die bösen, gefährlichen Tiere verscheuchte - was leider nicht bei den Rapskäfern half - wurde auch ich langsam schläfriger und ruhiger. Irgendwann muß ich doch eingenickt sein, denn als mir das eine Ende des Sonnensegels ins Gesicht schlug, schreckte ich reflexartig hoch.
Huch - der Wind hatte die Abspanngurte etwas gelockert. Schnell war das behoben. Die Sonne knallte jetzt mächtig, und mir taten die Schultern weh.
Der Mann tatschte mit einem Zeigefinger drauf: "Du, da bist Du ganz rot!"
AUA - ja verreck, das weiß ich jetzt auch!
Ich legte meinen Waschlappen in das kühle Wasser, was ich nach dem Frühstück in die Faltschüssel gefüllt hatte. Mit dem kalten, feuchten Tuch im Nacken fühlte ich mich gleich wohler. Es wäre klüger gewesen, sich das T-Shirt anzuziehen. Aber das war mir zu warm!
Fußthermometer: bestimmt 30° da außerhalb vom Schatten!
Es half aber nichts mehr - die Zeit ging durch den Tag, und so langsam mußten wir ans Einpacken denken.
Stück für Stück wurde wieder eingeräumt ...
... und aus dem sicheren Schatten unter dem Sonnensegel heraus noch ein Abschiedsfoto - Ellie wieder bepackt ... damit die Spanngurte nicht den Lack zerschraddeln, hatte ich meine Polierlappen drumgewickelt; perfekt!
Gegen 15 Uhr fuhren wir gemächlich vom Platz. Der hoppelige Untergrund machte mir nichts mehr aus, ich fuhr da langsam aber ohne Hemmungen bis zur Fähre vor. Auch die Fahrt auf und wieder von der Fähre herunter wurde ohne Probleme gemeistert.
Ich habe mich gesteigert, definitiv ...
Wir fuhren gemütlich an der anderen Seite der Weser entlang, Richtung Bodenwerder.
Das sanfte Dahingleiten durch die schönen, langgezogenen Kurven mit Blick auf die Weser links von mir gefiel mir ausnehmend gut. Ich hätte mir Schritttempo gewünscht, um diese ganzen Bilder in mich aufnehmen zu können.
Leider waren die anderen Fahrer nicht so entspannt. Trotzdem kam ich auf meine Kosten. Der Blick auf den Ort Rühle, wo die Häuser direkt an den Felsen gebaut sind, den habe ich immer noch vor Augen.
Empfehlung !!! Fahrt hier nicht einfach vorbei - haltet mal an und verstoffwechselt mal die Landschaft!
Fahrenfahrenfahren ist auch mal nett, aber wo bleibt da das Seelenfutter? Gönnt euch das, sonst bereut ihr es vielleicht später!
Ich hatte es bereut, und ich werde das Reisen in die schöne Gegend wiederholen, jawohl!
Nach Bodenwerder gab es eine undurchsichtige Umleitung, die den Navi veranlasste, eine andere Route zu nehmen als geplant. Irgendwann fuhr ich rechts ran und erklärte dem Mann, dass wir verkehrt wären.
Das war nicht als Kritik, sondern als Information gemeint - kam aber durch den Helm nicht so durch. Ja, ich denke nun doch über ein Helm-Micro nach - diese Tonfall-Mißverständnisse können nerven ...
Nach diesem Mißverständnis fuhr ich dann vor - was die Sache aber nicht besser machte: ich fuhr schnurstracks in die nächste Baustelle. Vollsperrung nach links, genau da wollten wir aber längs!
Diesesmal war es laut STVO kein Durchkommen, was wir aber dann ignorierten. Es folgte ein unkoordiniertes Gefahre in einem kleinen Ort namens Tuchfeld, bis ich wieder vor einer Schuttfläche landete. Ja verreck - schon wieder dieses blöde runde Schild - rote Umrandung und weißes Innenleben.
Also umdrehen!
Schlussendlich gelangten wir dann doch noch irgendwie nach Halle/Weser. Und von dort aus denn Richtung B1.
Und dann DACHTE ich daran, nach Coppenbrügge zu fahren. Den Ith zu UMfahren. Pft - falsch geplant ... schnurstracks fuhr ich Richtung Lauenstein. Und erwischte somit die heftigen Spitzkurven vom Ith-Ausläufer. Noch spitzer als die, die ich auf der Hintour gefahren war!
Und der Mann hinter mir wunderte sich mal wieder ... sie wollte doch ganz geruhsam gerade fahren? ...
Ja, wollte ich ja auch.
Eigentlich ... !
Kurz nach Lauenstein gab es dann auch eine Pause im kleinen Ort Oldendorf an der B1, beim NP-Supermarkt. Ich brauchte das.
Die Frau am Bäckertresen war total nett und bemüht. Später erfuhr ich, dass ihr Mann auch Motorrad fährt, und gerade in der Woche mit seinen Kumpels in Italien herumfährt.
Draußen vor dem Supermarkt lehnte ich mich hinter einigen Blumenpaletten an die Glaswand, trank meinen Kaffee und knabberte ein Marzipan-Mandelhörnchen.
Wenig später ging es mir wieder besser.
Ich war wohl nur total unterzuckert gewesen! Motorradfahren ist Motorsport! Hochleistung für Körper und Geist. Da ist Diäten fehl am Platz.
Es folgte noch ein nettes Gespräch mit einem Einheimischen. Er hatte einen tätowierten Anker auf dem Arm (was mich an einen Seemann denken ließ), und hatte unter anderem lange im Steinkohlebergbau in Osterwald gearbeitet - oberhalb von Oldendorf. Bergbau in dem Bereich hatte ich bislang nur mit Salz in Verbindung gebracht (daher auch der Name des größeren Ortes dort in der Nähe: Salzhemmendorf!).
Nach dieser Stärkung war ich mal wieder Tourguide, und fuhr gekonnt durch Hildesheim hindurch. Weil wir beide keine Lust auf die langweilige und nervende B1 hatten, ich aber keine geeignete Nebenstrecke im Kopf hatte, übernahm der Mann mit dem Navi dann wenige Kilometer später erneut die Tourführung.
Es ging über kleinere Vororte bis nach Salzgitter. Je dichter wir an die Stadt kamen, umso ungeschmeidiger wurden die Autofahrer.
Schiefmützenträger - vom Mann und mir treffend "GuggstDu"s genannt - jagten ihre getunten 3er-BMW mit dröhnenden Bässen die kleinen Straßen entlang.
Wir waren beide froh, als wir endlich aus dem Dunstkreis dieses Ortes heraus kamen. Ich übernahm wieder die Führung, da ich die Strecke nach Wolfenbüttel-Linden mittlerweile tanzen kann, so oft war ich da längsgefahren.
Gegen 19 Uhr kamen wir zuhause in Weddel an.
Ich war doch ziemlich erledigt, und mir tat der Rücken weh. Vom Sonnenbrand, und vom Fahren auch.
Der Mann konnte sich ein warmes Vollbad leisten, was mir versagt blieb. Sonnenbrand, krebsrote Haut und heißes Wasser sind KEINE gute Mischung ... dementsprechend versteift wachte ICH am nächsten Morgen auf. Muskelkater!
Dem Mann gings prima, er war fit wie ein Turnschuh - roch aber besser ...
Gesamtlänge der Tour: ungefähr 300 Kilometer.
Gesamtlänge der Tour: ungefähr 300 Kilometer.
Fazit der Campingtour im allgemeinen und im besonderen:
Das war der erste kleine Urlaub außerhalb von Bikertreffen. So richtig zelten also. Es hat mir sehr gut gefallen.
Beim Zelten bin ich dichter dran - an allem. An den Geräuschen, an den Wetterverhältnissen, an meinen eingefahrenen Bahnen und Grenzen. Beim Zelten konnte ich mich neu sortieren - durch den Alltag bin ich in vielen Bereichen so unglaublich unflexibel geworden, und beim Zelten ist häufig Flexibilität und Kreativität gefordert. Das finde ich klasse. Ich lerne mich beim Zelten neu kennen - komme aus meiner Komfortzone heraus, und das ganze sogar freiwillig.
Andere gehen ins Kloster und machen auf Selbstfindung.
Ich schnappe mir Ellie, meine Packtaschen und fahre in die Welt. Ich habe neuen Respekt gefunden - vor mir selber. Wie kreativ ich trotz allem immer noch bin. Trotz aller Schicksalsforderungen und fortschreitendem Alter (ja, das muß ich auch mal vor Augen haben). Solange ich meine kleinen Einschränkungen noch humorvoll nehmen kann, solange ich mit Kreativität und positiver Einstellung losreise - ja, solange WERDE ich reisen.
Möge es noch lange, lange so gehen ...
Tipps und Tricks: den (Ersatz-)Moppedschlüssel oder auch (Ersatz-)Hausschlüssel aus dem Tankrucksack (oder wo auch immer gelagert) mit einem langen Schlüsselband versehen; so kann man das Geraffel bei der Ankunft auf dem Campground einfach in die große Pack-Tasche werfen, und findet es bei der Abfahrt auch wieder!
Laßt Schlüssel lieber nicht in der Kuttentasche oder in der Moppedtasche - je nach eigener Tagesform neigen diese Blechteile dazu, sich irgendwie auf den Weg nach Afrika zu begeben (so wie das Patch aus der Örtze).
Der Campinggas-Kocher hat sich bewährt, ebenso der Primus-Topf und die kleine Pfanne/Deckel. Zusammengepackt und eingewickelt in Tücher paßt das Päckchen genau quer in den Tankrucksack und läßt noch reichlich Platz für tausend andere wichtige Kleinigkeiten! Dank eines Bloglesers bin ich jetzt auf einen Dreibein-Plastikfuß gekommen, der eine Unterlegfliese perfekt ersetzt - einfach Kartusche draufstellen, einklipsen, fertig ist der umkippsichere Stand. Und das ganze für nur 7 Euro!
Die Rack-Pack-Tasche von Ortlieb in Größe L ist perfekt als Tasche für das grobe Zeug. Sie wird zuerst auf die Rückbank geschnallt, hat genug Zurrmöglichkeiten, verrutscht nicht, ist gut komprimierbar durch 4 Zurrgurte, die vom Hersteller so an der Tasche angebracht sind.
Darauf kommt dann die zweite, kleinere Ortliebtasche mit dem Anziehzeug.
Der Campingstuhl war wieder einmal eine gute Idee gewesen. Klein genug zusammenfaltbar, dass er nicht stört (ich muß ihn aber hinter die große Tasche schnallen, ganz nach unten, auf die "Flosse" vom Rahmen, sonst stört der Stuhl das Rücksichtfeld - da der Außenspiegel eh so klein ist, muß ich genau drauf achten, wo das Gepäck untergebracht wird). Und das minimale Gewicht ist ein zusätzlicher Pluspunkt.
Das Denali hat eine rapskäferfreundliche Farbe. Ich habe heute noch Käferleichen im Gepäck.
Der Kauf des Handfegers war
eine gute Idee. Ich konnte so den Ascheregen relativ gefahrlos
entfernen, und auch den großen Teil der Rapskäfer verjagen.
Beim Zeltaufbau und Zeltabbau stecke ich jetzt die Hering-Tasche IN meine Motorradstiefel, die da eh so sinnlos herumstehen - bevor ich sie dann zum Schluß anziehe.
So weiß ich immer, wo die schlanke und schmale Hülle abgeblieben ist - und finde ich beim Abbauen einen verwaisten Hering, weiß ich sofort, wo ich ihn hineintue und auch WIEDERFINDE! Der Grasboden ist ein schlechter Ort, um Heringe abzulegen ... das minutenlange Gesuche kann im Regenfall extrem ätzend werden ... im ungünstigsten Fall findet ihr die Heringe, wenn ihr drauftretet.
Was bei Aluminiummaterial unschön ausfällt (sie werden krumm wie eine Spitzkehre).
Allmählich gewöhne ich mich an die NeoAir-Matratze.
Die zusätzliche gelbe Fleecedecke läßt sich klein zusammenlegen, paßt also ohne Probleme noch in die große Rackpack-Tasche. Die Decke auf die NeoAir gelegt, beschert meinem Rücken-Nierenbereich in der Nacht zusätzlichen Komfort. So muß ich den Schlafsack nicht bis zum Anschlag zuziehen, denn ich empfinde dieses Mumiengefühl als beengend, Kältebrücke hin oder her!
Die Badeschlappen sind eine gute Lösung - sie sind gut im Waschraum (Fußpilzgefahr), und beim Einkaufen stören sie das Erscheinungsbild nur bedingt. Diese unseeligen Gartencrogs sind sicher auch bequem, aber sie nehmen viel zuviel Platz weg (außerdem sehen sie extrem örksig aus ...).
Die Zauberhandtücher, die ja angeblich so gut Wasser aufnehmen sollen, sind meinem Empfinden nach ein Fehlkauf und dienen allenfalls zum Zelt auspolstern oder dazu, das Kopfkissen am verrutschen zu hindern. Ein normales kleineres Frotteehandtuch ist viel besser. In den Wind gehängt, trocknet es auch innerhalb kurzer Zeit.
Wer keinen Wind hat, macht sich welchen: es trocknet auch, wenn man es unter das Gepäckgummi stopft. Fahrtwindtrocknung!
Mein kleiner Waschbeutel enthält nur und ausschließlich "Probeportionen" an Duschgel, Körperlotion, Shampoo und Haarspray. Diese kleinen Portionen gibt es in den Drogeriemärkten in extra Schütten.
Anfänglich kaufte ich mir Laborflaschen und füllte mein Stammwaschzeug ab. Das geht auch, wenn man möchte.
Hierbei ist eine wasserresistente Beschriftung notwendig. Wer schonmal Olivenöl wollte, und stattdessen Spülmittel nahm, wird meinen Rat nachvollziehen können.
Zum Thema Handfeger ... das ist ein "nice to have". Mit dem Feger geht es schneller und einfacher, als wenn ich den Zeltboden, mühsam auf den Knien liegend, mit einem Tuch abwische.
Ein absolutes MUST HAVE ist meine Nalgene-Trinkflasche mit 0.7 Litern Inhalt. Die gehört immer mit in den Tankrucksack. Ich dehydriere viel schneller als ich ahne. Der Mann weiß, wovon ich rede ...
Viele Biker verkneifen sich das Trinken aus Sorge, zu oft anhalten und pinkeln zu müssen.
Leute, auch das habe ich ausgetestet: ich trank bis auf einen Schluck Tee morgens nichts. Und fuhr auch erst 4 Stunden später los.
Es dauerte keine 30 Minuten, und durch die Vibrationen mußte ich mal ...
Ich hatte dann aber heftig Kreislaufprobleme, und später einen Hitzschlag. Versuch beendet! Wiederholung gab es nicht!
An das Zelten kann man sich gewöhnen. Ich rate euch, sucht euch mal ein Ziel ungefähr 50 Kilometer von eurem Zuhause, so daß ihr im Notfall den Versuch abbrechen und nach Hause fahren könnt. Und dann probiert es einfach mal.
Fehlschläge sind normal und natürlich. Es ging mir ganz genauso! Ich leide z.B. auf jeder Tour unter extremem Schlafdefizit, weil ich trotz Ohropax einen sehr leichten Schlaf habe und auf jede Veränderung - Lichteinfall, Wind, Schnarchen, Vogelgesang - sofort reagiere. Zelten ist eben nicht wie in der Wohnung schlafen.
Aber so langsam taste ich mich an 3 Stunden Schlaf am Stück heran! Und schlafe dann auch schnell wieder ein!
Aber so langsam taste ich mich an 3 Stunden Schlaf am Stück heran! Und schlafe dann auch schnell wieder ein!
Mit jeder Campingtour habe ich dazugelernt. Es waren bislang nur vier Outdoor-Touren gewesen! Die Tour zum Celler MC, der Herrentag in Ellringen, die Tour ins Weserbergland, und eine Tour nach Müden/Örtze zum Jahrestreffen der Vulcanier.
Der aufmerksame Leser weiß, dass ich zunächst mal IN der Wohnung auf dem Trockenen geübt habe.
Das mag einigen komisch oder lächerlich erscheinen, aber dieser Testverlauf hat sich für mich bewährt. Ich hatte zwar jahrzehntelang Camping in Dänemark erlebt, allerdings vom Wohnwagen aus. Was doch etwas ganz anderes war - mehr Komfort und Schutz bei Unwettern, vor Ungeziefer und anderem. Nur bedingt vergleichbar.
Etwas, was ich früher nie vermutet hätte: Ich komme neuerdings mit dem Mopped putzen kaum noch hinterher.
Und last but not least: Männer schnarchen nicht. Sie machen Geräusche, um ihr Revier zu markieren - und damit die wilden Tiere wissen, wer der Stärkere ist!
Noch ein Hinweis für unbeübte Blogleser: durch Anklicken der Bilder könnt ihr sie in größerer Ansicht genießen, und hinter einigen fett gehaltenen Worten verbergen sich die Links zu weiteren Berichten oder Informationen.
Hier zurück zu Teil 1: KLICK














Ok, ich fasse mich kurz: Sauber :-)
AntwortenLöschenOch schade ;-)
Löschen"Salewaschlafsack" - hier nochmal das Wort ;-)!
Und wieder musste ich mehrfach drauf gucken ... *lach* ...
LöschenAch Klasse! Ich freu mich, dass du das Zelten für dich entdeckt hast. Wenn ich daran denke, dass ich es ursprünglich (vor 30 Jahren) nur als billige Übernachtungsmöglichkeit genutzt habe, als die Einzige, die ich mir leisten konnte, dann bin ich selbst erstaunt, dass ich es inzwischen aus Leidenschaft betreibe und bei jedem Wetter.
AntwortenLöschenJa, du hast es genau richtig beschrieben, man hat sein kleines Zuhause und egal, wo das Zelt steht, drinnen ist immer Zuhause.
Gemütich sieht es bei dir aus im Zelt. Und das Meerschwein ist so cool :-)
Liebe Grüße
Svenja
Hei Svenja!
LöschenGegen die kalten Füße habe ich mir jetzt auch etwas ausgedacht. Ihr dürft gespannt sein auf den nächsten Bericht.
Als Zelter ist man mittlerweile fast ein Exot. Überall Wohnwagen oder -Mobile! Was aber auch nicht schlimm ist - so wird man bei Schietwetter doch mit heißem Tee oder zumindest freundlichen Worten versorgt ;-) (hast Du ja selber erlebt auf deinen Reisen).
Das Denali 2 ist für meine kurzen Reisen okay, aber wäre ich länger unterwegs, müßte es auch das 3 sein. Es ist mit Gepäck im Zelt wirklich etwas arg klein geraten.
Begeistert bin ich jedes Mal aufs Neue vom Gear-Loft. Und in jeder Ecke eine Zelttasche, perfekt.
Ja, das Perlsack-Tierchen muß auf jeder Reise mit ;-). Es ist so schön flauschig im Arm und wärmt auch so schön den Hals.
Ja, das Denali ist echt prima und vor allem nicht so teuer. Alleine ein Dreimannzelt wie das Denali III ist wirklich nicht zu groß. Gerade bei schlechtem Wetter brauch ich den Raum.
LöschenUnd kommt dein Schlafsack auch immer am Fußende gegen das Zelt? Da wurde meiner immer feucht bei Regen, aber seit ich die SnowFlaps habe, nicht mehr.
Die Taschen in den vier Ecken sind echt prima und das Gearloft ist so klasse.
Nur beim Aufbauen: Die Clips gehen so schwer auf die Stangen, dass ich mir immer wieder mal die Finger klemme. Aua! Ansonsten ein prima Zelt
Und ja: Als Zeltcamper ist man wirklich Exot. Selbst wenn Motorräder auf den Platz rollen, dann war es bisher fast immer so, dass die eine Hütte genommen haben. Weicheisen....! :-)
Aaah - Dir geht das mit Schlafsack-Fußende-Feuchtigkeit und dem Klipsen genauso wie mir! Ich habe mir jedesmal die Finger geklemmt! Gut zu wissen, dass ich mich nicht gar zu dämlich anstelle, sondern das es anderen auch Schwierigkeiten macht!
LöschenDas mit Zelten und Motorrad ... der Mann und ich lagen ja da unter dem Sonnensegel wie Scheich Mohammed und seine Aische, da fuhren zwei Boote mit Männern und Kindern vorbei... und der eine ganz laut zu seinem Kumpel und den Kids: "Ey guckt mal, Moppedfahrer!" ... als hätte er gerade eben eine total seltene Tierart entdeckt ;-)
Ich MAG das - ich mag das sehr, anders zu sein ;-).
Trotz Zeckengefahr, trotz Schlafdefizit, trotz hundertfacher Eindrücke - wenn ich mich ausgeschlafen habe, plane ich schon die nächste Tour ;-)!
Schön, schön !
AntwortenLöschenDein Zelt sieht aus wie ein bequemes Schlafzimmer, mitsamt Meerschweinchen :-)
Das war sicher ein toller Aufenthalt, kommt auch genauso rüber.
Das mit der Musik empfinde ich genauso. Mich nervt das endlos, wenn die Leute einem ihren Quatsch aufzwingen !
Das mit dem Schwarzkümmel habe ich interessiert aufgenommen und deine Idee, den mit einer Bodylotion zu kombinieren auch. Hast du das so gemacht ?
Übrigens gibt es für den Campingazkocher bzw. die Kartusche einen extra Ständer. ("Campingaz Fuss" in der Suchmaschine suchen)
Am Samstag fahre ich dann auch los nach NOR. Wichtig ist nur, auf der Fahrt keinen Regen zu haben.
EInen Bericht schreibe ich vielleicht auch dazu.
Viele Grüsse, Michael
Hei Micha - ja, das mit der Bodylotion und dem Öl machte ich so. Zecken reagieren ja auch auf Schweißgeruch, also tupfte ich mir sogar etwas unter die Arme - ein beliebter Ort, wo die sich auch einnisten.
LöschenSo schlimm finde ich den Geruch des Öls nicht mehr. Alles ist besser als Zeckenbisse, echt mal ...
Danke für den Tipp mit dem Fuß, ich schau gleich mal nach!
Ich wünsche Dir eine trockene Anreise. Und komm bitte gesund wieder!
Schöne Grüße und gute Fahrt wünsche ich Dir!