Kurze Andacht vor Ellie: habe ich alles - nix vergessen?
Am 30.5. morgens gegen 10 Uhr fuhren der Mann und ich in Richtung Uelzen. Das Stück auf der B4 bis Gifhorn war öde, nervig und doof. Einheitliche Meinung: auf der Rücktour fahren wir aber anders!
Über kleinere Dörfer ging es gemütlich dem Zielort entgegen.
Mit ausreichend Pausen wurde die Anreise von etwas mehr wie 120 Kilometern eine schöne Tour.
Idyllische Heidedörfer, ganz ohne Autoverkehr - genau wie ich es gern habe!
Dann mußten wir tanken. Dort oben gibt es wenig normale Tankstellen - hier hieß es: erst EC-Karte in einen Kasten stecken, Pin eingeben, Tanksäule eintippen, Karte rausziehen, tanken.
Bei der ersten Raiffeisentanke war uns das noch zu umständlich. Dann aber drückte meine Blase reichlich, und die Maschinen brauchten auch ihre Nahrung. Also hielten wir hier:
Hat gewisse Ähnlichkeit mit "Shinning" ...
Der Tankprozeß nahm einiges an Zeit in Anspruch. Die hinter uns Wartenden hatten aber die Ruhe weg, ließen uns Fremdländische gewähren, und machten derweil ein gemütliches Schwätzchen.
Während im Verkaufshaus mehrere Personen saßen und ein Würfelspiel spielten, schlug ich mich in die Büsche hinter der Waschstraße.
Ich wollte mich dort bei der Tankstelle nicht unbedingt IN die Örtlichkeiten wagen. Das Äußere hatte mich doch ziemlich ernüchtert ...
Von Himbergen aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zum idyllischen Örtchen Ellringen (in der Nähe von Bleckede/Elbe bzw. Dahlenburg/Wendland).
Hier fand das Herrentagstreffen statt: Ferienhof Trapp, Heuhotel und Gasthof. Während sich die gestern Angereisten in der Nacht den Arsch abgefroren hatten (es hatte tatsächlich Nachtfrost gegeben!), waren wir mit dem herrlichen Wetter im Gepäck angekommen! Glück gehabt, wir ;-)
Der Campground befand sich auf einem Paddock. Mein Herz jubelte: trocken, kurzes Gras, mit Sicherheit ungefährlich!
Aufbau dauerte nur kurze Zeit, das Einrichten nahm mal wieder die meisten Minuten in Anspruch. Ich werde mir anstelle des schwarzen Packsackes noch eine Rack-Pack-Tasche in Größe L und auch in Gelb von Ortlieb kaufen. Es macht unglaublich Mühe, die Sachen aus dem fest gestopften Sack herauszuzerren! Ich habe keine Meinung mehr auf solchen Kraftakt!
Der Nachmittag ging ins Land ...
Kuchenbuffet - die leeren Bleche täuschen - da kam ständig was nachgeschoben! Die Wikinger-Damen hatten sich selbst übertroffen
Bikerspiele - hier: Glücks-Dreh-Rad; ich versuchte mehrfach mein Glück, gewann aber nie etwas
So sieht ein Heu-Bett aus ...
;-)
Standesgemäß unter der Japan-Flagge
Schaut fast aus wie in Süddeutschland!
Nach dem opulenten warmen Abendessen (Kasslerbraten satt mit Gratin, Gemüse und einer Pilzsoße) drückte der Hosenbund, und so machte ich mich auf einen Abendspaziergang - herrliche Gegend, so richtig chillig!
Die folgende Abendparty war lustig. Viele nette Tischnachbarn um mich herum, und ich als Neuling fühlte mich akzeptiert und wohlwollend wahrgenommen. Das später angezündete Lagerfeuer ließ einen kuschelig zusammenrücken.
Das Bikertreffen war DER Höhepunkt in dem kleinen Dörflein und zog sogar einen jungen Backfisch von 18 Jahren auf die Festmeile.
Die Organisatoren des Bikerevents hatten im Vorfeld so einige Bauernhöfe abgefragt - Ferienhof Trapp war der einzige, der sofort begeistert zugesagt hatte! Soviele Maschinen, DAS wollte sich die Besitzerin unbedingt mal ansehen! Und was sah sie? Lauter große Jungens, viel schwarzes Leder und total harmlose Gesellen. Der Dank der ganzen Mannschaft war dem Ferienhof sicher.
Der Abschiedsgruß am nächsten Tag "Tschüss - bis zum nächsten Mal!" von der Gastwirtin war offen, echt und ehrlich gemeint.
Und es kam sogar das Angebot, dass wir gerne noch einen Tag länger bleiben könnten mit den Zelten, wenn uns danach wäre!
Dauen hoch für diesen Ferienhof!
Das Bikertreffen war DER Höhepunkt in dem kleinen Dörflein und zog sogar einen jungen Backfisch von 18 Jahren auf die Festmeile.
Die Organisatoren des Bikerevents hatten im Vorfeld so einige Bauernhöfe abgefragt - Ferienhof Trapp war der einzige, der sofort begeistert zugesagt hatte! Soviele Maschinen, DAS wollte sich die Besitzerin unbedingt mal ansehen! Und was sah sie? Lauter große Jungens, viel schwarzes Leder und total harmlose Gesellen. Der Dank der ganzen Mannschaft war dem Ferienhof sicher.
Der Abschiedsgruß am nächsten Tag "Tschüss - bis zum nächsten Mal!" von der Gastwirtin war offen, echt und ehrlich gemeint.
Und es kam sogar das Angebot, dass wir gerne noch einen Tag länger bleiben könnten mit den Zelten, wenn uns danach wäre!
Dauen hoch für diesen Ferienhof!
Gegen Mitternacht zog es mich in mein Zelt. Die Nachttemperaturen waren bei 8°, aber durch die Nähe zur Elbe war eine starke Nachtfeuchtigkeit, die mich im Schlafsack frösteln ließ. Also zog ich mir doch noch eine Steppweste über, und stopfte das Fußteil des Schlafsacks mit meiner dicken Plüschfleecejacke aus. So ging's dann, und ich schlief mit mehreren Unterbrechungen bis morgens kurz vor halb acht.
Auf dem Ferienhof gab es für die Damen zwei Duschen. Was für ein Luxus. Und das Wasser kam sogar heiß aus der Brause heraus - nachdem ich kapiert hatte, dass ich für Heißwasser nach rechts drehen mußte! Bei mir zuhause war das links herum ...
Dementsprechend erfrischt holte ich mir mehrere Becher Tee. Hunger hatte ich noch nicht so wirklich. Es gab ein Frühstücksbufett mit vielen Sorten Käse, Wurst, Marmeladegedöns und sogar heiße Frühstückseier. Und Unmengen von knackigen Brötchen.
Das versprochene gute Wetter hielt sich noch zurück. Die grauen Wolken hielten sich hartnäckig, auch wenn sich die Sonne mit jeder Minute mehr Mühe gab.
Morgens um 8 Uhr wurde das Buffet eröffnet, und gegen 9 Uhr waren die meisten Besucher schon fertig mit dem Futtern. Diejenigen, die schlaftrunken nach 9 Uhr herantapsten, guckten schon fast in die Röhre. Das Team räumte gegen 10 Uhr energisch auf ... das wurde wuselig und doch etwas ungemütlich.
Zurück bei den Zelten ging es gemütlich ans Abbauen. Es wurde jetzt richtig warm.
Lustloser Endcheck: alles dabei - nichts vergessen? Ich wäre am liebsten noch eine Nacht geblieben und hätte einfach mal NIX gemacht außer geschlafen ...
Wieder idyllisch ruhig und brav ...
Es war erst Mittag, und noch genügend Zeit. So fuhren der Mann und ich so ziemlich als die letzten Gäste nach Bleckede, zum Hafen. Elbe gucken! Wasser anfassen ;-).
Das Fährhaus lockte mit einer Dachterrasse. Strategisch günstig enterte ich gleich einen Strandkorb: dort oben wehte ein kräftiges Lüftchen, aber dank des Korbes wehte mir nicht der Kuchen vom Teller!
Zweites Frühstück: Kirschstreuseltorte
Moppeds im Blick - wobei ich bei der Parkplatzwahl immer noch meine Schwierigkeiten habe und mich regelmäßig in dämliche Situationen manövriere ...
Hier kam dann wirkliche Urlaubsstimmung auf! Was für ein Blick, und auf dem Foto merkt man auch den heftigen Wind nicht ;-)
So gestärkt ging es dann auf die Rückreise. Der Navi vom Mann wurde mit Informationen gefüttert, und er fuhr vorneweg. Ich war an dem Reisetag nicht so gut drauf, und hinterher fahren schien mir sicherer.
Wir fuhren die Elbuferstraße bis Neu-Darchau. Da gibt es sogar eine Spitzkehre!
Es ging weiter über klitzekleine Dörflein, Birkenalleen und durch romantisch schattige Waldgebiete - im Grunde genommen hatte die Strecke bis Wittingen Ähnlichkeit mit MecklenburgPom, nur waren auf dieser Seite der Elbe die Straßen um 100% besser!
Hier mal ein grober Überblick der Rücktour:
Rücktourroute KLICK
In Bad Bodenteich gab es eine Pause bei Lidl, wo wir draußen vor einer Bäckerei zwei heiß gemachte Würstchenbaguettes verspeisten.
Ich irritierte zwei weitere Gäste, indem ich sie auf dänisch ansprach und fragte, ob hier noch frei wäre (am einzigen Tisch vor dem Laden ... Angeber-Ich). Die beiden Dänen (Wanderarbeiter) guckten mit großen Augen und überließen uns wenige Minuten später den Platz.
Hach, manchmal kann ich sooo ein Dumpfie sein ;-)
Kurz vor der Heimat hielten wir noch einmal an ...
Neudorf-Platendorf, das längste Straßendorf im Moor bei Gifhorn. Hier parkte ich im Schatten, am Fahrbahnrand, und in Fahrtrichtung.
Eigentlich eine gute Wahl, wie ich fand ...
Wenige Minuten später parkte genau VOR den Motorrädern eine Frau ihren Geländewagen, stieg mit zwei kichernden Jungmädchen, einem Paar Reitstiefeln und einer Rolle Klopapier in der Hand aus und wollte zum gegenüberliegenden Reiterhof.
Der Mann machte sie freundlich darauf aufmerksam, dass Motorräder nicht fliegen können, und das Rangieren derselben mit dem Gepäck obenauf selbst für ihn schon etwas anstrengend sein kann.
Die Frau entschuldigte sich dann immerhin, und fuhr ihr Auto wenige Meter weiter nach vorne. Sie wollte ja auch einen Schattenparkplatz haben ... als Nicht-Motorradfahrerin könne sie sich auch nicht vorstellen, wie das mit dem Rangieren so vor sich geht ...
--- ...
Je dichter wir also Richtung Heimat kamen, umso wuseliger wurde es auf der Straße. Es folgte noch eine kurze Rast am Mittellandkanal ...
In Bad Bodenteich gab es eine Pause bei Lidl, wo wir draußen vor einer Bäckerei zwei heiß gemachte Würstchenbaguettes verspeisten.
Ich irritierte zwei weitere Gäste, indem ich sie auf dänisch ansprach und fragte, ob hier noch frei wäre (am einzigen Tisch vor dem Laden ... Angeber-Ich). Die beiden Dänen (Wanderarbeiter) guckten mit großen Augen und überließen uns wenige Minuten später den Platz.
Hach, manchmal kann ich sooo ein Dumpfie sein ;-)
Kurz vor der Heimat hielten wir noch einmal an ...
Parkende Motorräder noch ohne Geländewagen vor der Nase ... das änderte sich dann wenige Augenblicke später ...
Neudorf-Platendorf, das längste Straßendorf im Moor bei Gifhorn. Hier parkte ich im Schatten, am Fahrbahnrand, und in Fahrtrichtung.
Eigentlich eine gute Wahl, wie ich fand ...
Wenige Minuten später parkte genau VOR den Motorrädern eine Frau ihren Geländewagen, stieg mit zwei kichernden Jungmädchen, einem Paar Reitstiefeln und einer Rolle Klopapier in der Hand aus und wollte zum gegenüberliegenden Reiterhof.
Der Mann machte sie freundlich darauf aufmerksam, dass Motorräder nicht fliegen können, und das Rangieren derselben mit dem Gepäck obenauf selbst für ihn schon etwas anstrengend sein kann.
Die Frau entschuldigte sich dann immerhin, und fuhr ihr Auto wenige Meter weiter nach vorne. Sie wollte ja auch einen Schattenparkplatz haben ... als Nicht-Motorradfahrerin könne sie sich auch nicht vorstellen, wie das mit dem Rangieren so vor sich geht ...
--- ...
Je dichter wir also Richtung Heimat kamen, umso wuseliger wurde es auf der Straße. Es folgte noch eine kurze Rast am Mittellandkanal ...
Rund 160 Kilometer waren es auf der Rücktour.
Dank der mehrfachen kurzen Pausen hielt ich doch recht lange durch, war aber dann nach dem Abpacken und dem heißen Bad gegen 22 Uhr innerhalb weniger Sekunden im Tiefschlafkoma.
Nachtrag:
Ich hatte mir für die nächsten Reisen HIER (KLICK) eine Ortliebtasche (RackPack) in XL gekauft, mußte aber feststellen, dass sie doch zu groß war. Ich schrieb eine Mail, bat um Rücknahme, und bestellte die Tasche noch einmal in Größe L.
Bislang dauerte so ein Rücktausch immer elend lange, war blöde kompliziert und umständlich.
Die Firma hingegen sandte mir innerhalb eines Tages nicht nur die neue Tasche auf den Postweg, sondern gab mir auch zur gleichen Zeit den Kaufbetrag zurück auf mein Paypalkonto. Mit der neuen Tasche erhalte ich auch einen Rücksendebeleg für die XL-Tasche, teilte man mir in der Mail mit.
Der Taschenshop hat zwar auch ein Ebaykonto, aber hier, direkt auf der Firmenseite, sind die Taschen noch einmal deutlich günstiger.
Klare Kaufempfehlung!
Ich bin begeistert von soviel Kundenservice!
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Dank der mehrfachen kurzen Pausen hielt ich doch recht lange durch, war aber dann nach dem Abpacken und dem heißen Bad gegen 22 Uhr innerhalb weniger Sekunden im Tiefschlafkoma.
Nachtrag:
Ich hatte mir für die nächsten Reisen HIER (KLICK) eine Ortliebtasche (RackPack) in XL gekauft, mußte aber feststellen, dass sie doch zu groß war. Ich schrieb eine Mail, bat um Rücknahme, und bestellte die Tasche noch einmal in Größe L.
Bislang dauerte so ein Rücktausch immer elend lange, war blöde kompliziert und umständlich.
Die Firma hingegen sandte mir innerhalb eines Tages nicht nur die neue Tasche auf den Postweg, sondern gab mir auch zur gleichen Zeit den Kaufbetrag zurück auf mein Paypalkonto. Mit der neuen Tasche erhalte ich auch einen Rücksendebeleg für die XL-Tasche, teilte man mir in der Mail mit.
Der Taschenshop hat zwar auch ein Ebaykonto, aber hier, direkt auf der Firmenseite, sind die Taschen noch einmal deutlich günstiger.
Klare Kaufempfehlung!
Ich bin begeistert von soviel Kundenservice!
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Diesen Blog widme ich in stiller Anteilnahme Marco dem Grafen - ich hatte auf dem Herrentag leider nicht genug Gelegenheit, ihn kennenzulernen.
Das wollte ich beim Jahrestreffen nachholen - aber dazu kam es nicht mehr.
R.i.p. Marco
1981 - 31.5.2014










Hallo Heike,
AntwortenLöschensuper, deine Reiseberichte werden immer schöner. Und ich mag das viele Grün auf deinen Fotos !
Was für einen Schlafsack hast du denn ? Ich habe so extra-super-dicke Socken für in den Schlafsack geholt, da können die Füsse beim besten Willen nicht frieren.
Das Rack Pack in L ist genau richtig, XL war schon auf Svenjas KTM zu gross ;-)
Wie bist du denn gefahren mit deinem Tumrbau zu Babel hintendrauf ?
Viele Grüsse, Michael
Hei Mic ;-)
LöschenDas Gepäck habe ich kaum gemerkt. Nur als es auf der Rücktour windig wurde, schwankte Ellie heftiger als gewohnt. Das war alles!
Ich habe superdicke Flauschsocken angehabt, aber Wolle ist wohl doch besser. Werde ich beim nächsten Mal austauschen!
Ich habe einen Salewa Schlafsack, der Extrem bis -2° geht (Kunstfaser, Daune ist mir zu teuer und zu empfindlich!), und in dem Schlafsack noch ein Inlet, welches die Temperatur um 9° herunterregelt, so daß die Extremtemperatur dann bis -10° geht.
Sollte für das Wohlfühlen reichen. Aber da jeder Mensch anders reagiert, reichte das bei mir nicht so wirklich.
Der Schlafsack war kein billiger, ging auch an die 100,- Euro heran. Ich hatte vorher lange die Reiseseiten der Hersteller gewälzt und mich informiert.
Letztenendes hilft nur der Eigenversuch. Ein Inlet aus Fell wäre mir sicherlich besser bekommen, aber so einen Schlafsack kann man ja nicht komprimieren.
IM Schlafsack hatte ich übrigens meine Motorrad-Wollwäsche an, was dann eine gute Idee war. Die Kälte selber war wohl nicht so das Problem, aber die Feuchtigkeit ließ mich leicht frösteln. Das optimiere ich noch - und wenn ich mir ein Wollinlet selber nähe!
"aber so einen Schlafsack kann man ja nicht komprimieren."
AntwortenLöschenHallo Heike,
von Ortlieb, die nicht nur tolle Rack-Packs herstellen, gibt es auch sogenannte Kompressionspacksäcke mit Ventil. Davon benutze ich auf meinen Camping-Fahrten gerne zwei Stück, um Kleidung, aber auch Schlafsack zu komprimieren. Einfach alles an weichen Sachen reinstopfen, Rollverschluss schließen und draufknien, um alle die Luft durch das Ventil zu quetschen. Super Dinger, damit spart man nochmal ordentlich an Packvolumen.
Hei Frosch! Ich habe so einen Kompressionssack, der war beim Kauf dabei. Ich habe den Sack so zugezurrt, dass ich nur noch ein winzig kleines Paket hatte.
LöschenIch meinte das mit dem komprimieren so, dass es Probleme gibt, wenn ich den Schlafsack von innen mit Fell benähen würde ;-).
Ich habe mir jetzt aber ein Fleece-Inlet bestellt - mal sehen, ob das was taugt! Was einem keiner vorher sagt ist, dass bei Frauen der Wohlfühlbereich um 5° niedriger bzw. höher liegt als bei Männern. Sprich: wenn der Schlafsack bis -5° Komforttemperatur hat, muß ich als Frau 5° abziehen - ich hätte dann Komforttemperatur bis 0° und die sind in Deutschland schnell erreicht. Gerade auch, wenn es nachts noch feucht ist, dann erscheint einem das in der Nacht nochmal kälter!
Das klingt ja eindeutig besser, als der letzte Camping-Ausflug :-)
AntwortenLöschenHallo Heike!
AntwortenLöschenVielen lieben Dank für den Link! Da habe ich vorgestern nun auch meine Rolle bestellt und heute ist sie schon gekommen!
Nun bin ich darauf gespannt, wann es bei mir nun endlich los geht! :)
Viele ganz liebe Grüße,
Minya
Hei Minya - wo geht es denn bei Dir hin? Längere Tour?
LöschenJa, diese Firma ist echt klasse. Schnell und kundenfreundlich! Die so genannte 2. Wahl Tasche hat keine sichtbaren Mängel. An einer Stelle ist die Farbe ein bischen dunkler ausgefallen, das war alles!!!
Ich bin begeistert von den Ortliebtaschen. Sie sind teuer, ja - aber die Funktionalität hat mich überzeugt.
Ich bin gespannt, wie Du damit klarkommst.
Liebe Grüße und komm gesund wieder - von wo auch immer :-)!
Hallo Heike!
AntwortenLöschenJa, ich habe an der Tasche auch nichts erkennen können, was sie zur zweiten Wahl machen könnte, die ist absolut top! Ich hatte vergessen bei denen meine Postnummer anzugeben, da hat der Mann aus dem Versand bei mir angerufen und mich danach noch mal gefragt und die Tasche dann sofort danach losgeschickt.
Bei mir wird es wohl im September drei Tage nach Trier und Koblenz gehen. Eine richtige, lange Tour habe ich für das nächste Jahr geplant. Bis dahin heißt es erst mal "üben".
Ich werde aber berichten!
Ganz viele ganz liebe Grüße!
Minya
Hei Minya - das mit dem Üben ist ein Superplan. So hatte ich das ja auch gemacht. Langsam bekomme ich einen Überblick über die Handgriffe, die zu erledigen sind. Auch das Packen geht wesentlich entspannter. Der Moment, wenn ich die Taschen aufschnalle, ist für mich schon der Anfang von einer Tour. Es macht mir sehr viel Spaß, mich auf so einer kleinen Reise auf ein Minimum zu beschränken und vieles zu improvisieren. Ich merke da recht häufig, wie eingefahren und unflexibel ich geworden bin, zuhause in meinem bequemen Umfeld. Reisen bildet, und auf dem Motorrad ist das etwas ganz anderes als mit dem Auto. Viel intensiver die Erlebnisse. Viel dichter dran an der Natur. Es ist ein "modernes Abenteuer" für mich.Nach jeder kleinen Tour erlebe ich meine häusliche Bequemlichkeit intensiver. Genieße sie mehr. Um letzten Endes nach einigen Tagen wieder unruhig zu werden, und neue Touren zu planen ;-)!
LöschenIch wünsche Dir ebensolchen Spaß und Freude - und stets gutes Ankommen, ob nun am Urlaubsziel oder zuhause.