Also war ich heute mal faul und ließ andere auf zwei Rädern unterwegs sein ... es ging nach Aschersleben/Reinstedt. Die B6n ist bei Vienenburg lange Zeit einspurig befahrbar, Tempo 40. Das zog sich und ich werde dort morgen auf keinen Fall mit Ellie entlang fahren. Da bin ich über die Dörfer schneller weg.
Ein Event, was man gesehen haben muß!
Gastgeber: Bull Skull MC, Barby
Lautstarkes Event, Eintritt frei, jede Menge Clubs, alle in familia mit Omma, Kind und Kegel dabei. Für unser leibliches Wohl wurde bestens gesorgt. Viele Bekannte getroffen, jede Menge herumgealbert und geguckt. Mein Gastgeschenk an die Veranstalter war ein Moppedkuchen. Schließlich war ich ja oft genug bei ihnen zu Besuch, und wie war das noch? Kuchen geht immer.
Die Awo's waren wirklich nur mit Ohrstöpseln zu ertragen ;-).
Alle Fahrer hatten ihre Talente. Die Schräglagen waren beachtenswert. Die Gespann-Wagen-Fahrer kamen mit vier Gespannen auf die Bahn - sie konnten sich in Ruhe ihre Runden liefern. Die Awo-Renner waren knapp 20 Mann, da wurde es stellenweise schon arg eng. Die Maschinen zickten auch mehrfach. Die normalen Renner fingen an, und da konnten sie sich mal richtig austoben ohne lästige Dosenbremser oder andere störende Objekte auf der Straße.
Harzring, Reinstedt - bei Aschersleben. Nicht zuuu teuer - Privatpersonen können hier auch fahren - und hier wäre die ideale Möglichkeit für die Gebückten aus dem Flachland, mal Kurven zu semmeln. Und nicht den Harz zu missbrauchen. Ein Thema, was ich tagsdrauf wieder einmal von einem Einheimischen zu hören bekam. Aber dazu später mehr.
Voilá, Fotos vom Renntag ...
Ich kam wirklich bis an die Strecke heran. Nur der Stahlzaun und die Schutzgummireifen, und dann kam schon der Asphalt.
Fahrerlager
Dieser lange Lutatsch faltete sich da auf dem Gespann zusammen. Er wußte aber, was er tut - auch im Awo-Einfahrzeug-Rennen war er deutlich in Führung!
Die normalen Renner fingen an ...
Sehr gut besuchte Veranstaltung
Die Super-Moto's waren auch noch dabei - der Krach war ähnlich dem der Awo's
Um 18 Uhr war die Veranstaltung zuende. Die Punkte wurden ausgezählt, die Fahrer beglückwünscht. Ich fuhr wieder heim. Hat Spaß gemacht! Interessant war vor allem, das ich viele der Probanden kannte, und das ist schon etwas anderes, wenn man weiß: der fährt da jetzt die Kurven für den Club! Da fieberte ich anders mit.
Der Harzring ist jetzt nicht Oschersleben. Aber trotzdem sehenswert. Im August gibt es noch ein Rennen. Also bis dann, Jungs - und immer genug Grip für eure Reifen!
Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen Schlenker, denn die Ruine hatte ich schon letzte Woche von der Autobahn aus gesehen und wollte mal nachgucken, was das war.
Die rund 14 Meter hohe Gaterslebener Warte wurde vermutlich im 14.
Jahrhundert aus Sandstein erbaut.
Sie steht direkt an der Landstraße von Gatersleben in Richtung
Quedlinburg.
Das Bauwerk ist ungefähr in der Mitte gespalten und nur die Osthälfte
erhalten geblieben.
Angeblich soll um das Jahr 1820 ein Grundstückseigentümer seinen Anteil
des genau auf der Grenze stehenden Turmes abgetragen haben.
Die Gaterslebener Warte war Teil des rund um Quedlinburg errichteten
Feldwartensystems.
Diese Wachtürme dienten einst dem Schutz der Feldarbeiter sowie der
Stadt und ermöglichten es, eventuelle Angreifer frühzeitig zu erkennen.
Von oben konnte man einst große Teile des nördlichen Harzvorlandes
zwischen Quedlinburg, Ditfurt, Gatersleben und Hoym einsehen.
Das markante Bauwerk können Sie bereits aus größerer Entfernung gut erkennen. Der Turm ist frei zugänglich, ein Aufstieg aber nicht möglich. Auf einem Feldweg in der Nähe finden Sie Platz zum parken.
Geschichtsträchtige Landschaft und ein lohnenswertes Ziel, auch wenn außer diesen Steinen nichts weiter zu sehen ist ;-)
Kann man machen, muß man nicht. Ich fand es spannend, nachzugoogeln, was ich da entdeckt hatte!
Vorher die Moderne, aus der Jetzt-Zeit ... und dann so einen Abstecher in die Vergangenheit.
Ein abwechslungsreicher Tag mit vielen vielen Eindrücken.
Kein fulminanter Blogbericht, aber es muß ja nicht immer höher, weiter, schneller sein ...




Das ist ein schöner Bericht! Klasse, was es bei Euch so alles gibt in der Gegend!
AntwortenLöschenDen schiebenden Schmiermaxe hast Du übrigens wirklich super erwischt!
Ja der war klasse. Das ich so dicht dabei sein konnte, fand ich toll.
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