28.11.
Heute
war Kettenreinigung auf dem Plan.
Ich packte Einmalhandschuhe (vom Haarefärben waren noch genug übrig), Zahnbürste, zwei alte T-Shirts, einen alten Handtuchlappen, meine Stirnlampe, das Körnerkissen und meine Digicam und natürlich die Dose Kettenreiniger (von POLO) in einen Korb und trug das ganze runter in die Garage.
Ich packte Einmalhandschuhe (vom Haarefärben waren noch genug übrig), Zahnbürste, zwei alte T-Shirts, einen alten Handtuchlappen, meine Stirnlampe, das Körnerkissen und meine Digicam und natürlich die Dose Kettenreiniger (von POLO) in einen Korb und trug das ganze runter in die Garage.
Schön den Teppich ausgelegt, damit ich es auch bequem hatte. Ellie abgedeckt – boah, sah sie klebrig aus. Aber das ist halt das Konservierspray. Kommt ja wieder runter, tröstete ich mich.
Stirnlampe angelegt, eingeschaltet – bestes Licht für Detailarbeit! Es konnte losgehen.
Auf geht's - Material liegt schon bereit
Beide
Handschuhe angezogen, und dann mit der linken Hand den Handtuchfetzen hinten an
die Kette gehalten (Reifenschutz, Kleckerschutz) und mit der rechten Hand die
Kette mit dem Reiniger angesprüht.
Hui – das Zeug war ja wie Wasser. Schnell
einen der Putzlappen untergelegt, weil es schon tropfte. Und die Dämpfe waren
nicht ohne. Ich hätte mir wohl doch besser den Mund- und Nasenschutz mitnehmen
sollen, dachte ich mir. Aber dann war ich zu faul, nochmal hochzugehen. So
sprühte ich also vorsichtig einen erreichbaren Teil der Kette ein, wartete
kurz, und rieb dann mit einem alten T-Shirt nach.
Für’s
Foto nahm ich die Stirnlampe mal ab; ansonsten arbeitete ich die ganze Zeit
MIT.
Also
einen großartigen Unterschied zu vorher konnte ich so erst mal nicht
feststellen. Vielleicht war die Kette vorher schon sauber genug gewesen? Sandig
war sie jedenfalls nicht!
Ich
verballerte eine halbe Dose Kettenreiniger, und säuberte dabei akribisch auch
die äußeren Zwischenflächen der Kette. Wie gut, das ich so kleine Finger habe.
Die Handschuhe (Latex) waren auch klasse – gefühlsecht! ;-) Auch das Zahnrad,
was die Kette transportiert, wurde abgewischt. Die Ritzel sahen alle noch fein
intakt aus, und nicht zu spitz abgenutzt. Gut!
Dann
schnappte ich mir die alte Zahnbürste (für sensible Zahnhälse – aha!) , und
versprühte noch einmal eine Viertelflasche des Kettenreinigers, währenddessen
ich mit der Bürste vorsichtig auch die erreichbaren engeren Flächen
bearbeitete.
Diese
Dosiernase der Sprühflasche ist übrigens wirklich klasse konzipiert, da kann
man sehr gut mit agieren und vernünftig dosieren!
Die
Kettenglieder von hinten abzuwischen, erforderte nochmaliges Fingerspitzengefühl.
Da eignete sich das alte Unterhemd, denn die Schulterträger-Nähte waren genau
richtig proportioniert, um zwischen die engen Räume zu kommen.
Fotos
mit Selbstauslöser – Körnerkissen auf dem Auto des Garagennachbarn - den
linken Handschuh hatte ich nur für die Fotos ausgezogen, um die Cam richtig
einstellen zu können!
Meine
Nachbarin kam zwischendurch mal in die Garage und meinte, ich sollte mal lüften
– die Dämpfe waren wohl gut riechbar. Da aber beide Klappfenster geöffnet
waren, und es auch durch das Garagentor unten durch zog, machte ich mir keine
Sorgen.
Hei,
ich bin eine 64-er Generation – ich hatte in meiner Schulzeit an den Fotokopien
geschnüffelt, die damals noch durch Alkohol gezogen waren, als sie
verfielfältigt wurden :-D. Seelige Schulzeit :-D
Ich
putzte die Kette dann mit dem sauberen Teil des alten Unterhemdes so gut es
ging trocken. Da kam auch nochmal eine Menge Dreck mit runter.
Zahnbürste
schwarz! Aber nicht nur die! Das Hemd und das T-Shirt sahen nun tatsächlich so
aus, als hätte sich die Aktion wirklich gelohnt … schwarze Schmiere auf weißem
Stoff – dramatisch :-D
Beweise
– Hemd, T-Shirt, Zahnbürste weisen deutliche Gebrauchsspuren auf !
Die
Kette – einige Stellen waren noch altfettig, aber besser bekam ich es mit
meiner Ausrüstung nicht hin.
Hier
nochmal eine Makroaufnahme – man sieht deutlich, dass da noch Stellen zwischen
den Gliedern sind, die nicht sauber wurden. Und ein, zwei kleine „rostige“
Stellen. Aber vielleicht bin ich einfach zu pingelig?
Dann kam
Stück für Stück, kettengliedweise, neues sauberes Kettenfett drauf. Auch hier
hielt ich wieder einen Lappen von hinten gegen die Kette. Fett auf den Reifen
aufsprühen, das muß nun nicht sein!
Fertig.
Die ganze Aktion hatte ungefähr 1 ½ Stunden gedauert. Ich hoffe, ich habe es richtig gemacht. Mit einem Profi-Kettenreiniger-Gerät, wie es bei POLO zu kaufen ist, wäre es vielleicht noch sauberer geworden? Auch in den Zwischenräumen?
Fertig.
Die ganze Aktion hatte ungefähr 1 ½ Stunden gedauert. Ich hoffe, ich habe es richtig gemacht. Mit einem Profi-Kettenreiniger-Gerät, wie es bei POLO zu kaufen ist, wäre es vielleicht noch sauberer geworden? Auch in den Zwischenräumen?
In den
Foren las ich immer von „sauber wie geleckt geworden“ – hm … noch sauberer wäre
es vielleicht geworden, wenn ich mit einer Art nicht-fusselndem Wattestäbchen
zwischengegangen wäre? So ganz zufrieden war ich mit meiner Arbeit nicht. Ich
habe ja keinen gehabt, der mir hätte sagen können: „reicht hin bzw. geht noch
besser“. Nun muß das so reichen …
Wenn ich als Vergleich dazu allerdings meine Fahrradkette nehme, schäme ich mich – die Fahrradkette ist so siffig, da könnte ich glatt den halben Kontinent mit verseuchen, sollte da was ins Grundwasser laufen … ;-). Mal gucken, wann die Fahrradkette dran ist!
Wenn ich als Vergleich dazu allerdings meine Fahrradkette nehme, schäme ich mich – die Fahrradkette ist so siffig, da könnte ich glatt den halben Kontinent mit verseuchen, sollte da was ins Grundwasser laufen … ;-). Mal gucken, wann die Fahrradkette dran ist!
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