19.10.
Wetter war wieder wunderschön angesagt. Kurzerhand hatte ich zwei Tage Urlaub eingereicht – was ich mit glücklichem Händchen gemacht hatte!
Eine Tour in den Osten hatte ich mir heute vorgenommen. Über Halberstadt nach Seeland, und zurück Richtung Quedlinburg, Blankenburg, Wernigerode.
Heute war mir nach Fahren – ich schwang mich also um 10 Uhr warm eingepackt auf Ellie, los ging es zunächst die B79 nach Groß Denkte. Tanken!
Ohoh, meine zweite Scheckkarte war nicht mehr zugänglich – naja, bei der war eh der Magnetstreifen defekt und ich konnte schon seit längerem keine Kontoauszüge mehr holen oder Überweisungen tätigten. Blöd nur, dass ich die neue Karte nicht mit dabei hatte.
So mußte ich also der Tankstellenfrau eine Art Schuldschein ausstellen. Mit Personummer und der Verpflichtung, am nächsten Tag zu bezahlen, sonst Strafverfahren.
Irgendwie fühlte ich mich wie ein Verbrecher, schon alleine, wie ich angeguckt wurde …
Nach diesem Erlebnis und mit dem Wissen, auf der Tour auch kein Bargeld mitzuhaben, fuhr ich weiter. B79, Richtung Halberstadt.
Wetter wurde immer schöner, und ich merkte schon, ich hatte mich mal wieder zu warm angezogen. Na egal, ausziehen könnte ich mich ja immer noch.
Nebelfetzen lösten sich auf, Luft wie Seide, und klare Sicht. Die herbstlichen Farben der Wälder versorgten meine Psyche mit positiver Energie, und ich konnte schon wieder schmunzeln. KEIN Bargeld mitzuhaben kann auch befreiend sein! Verlockungen nicht zu erliegen, sondern gezwungen zu sein, mit dem auszukommen, was ich mitgenommen hatte – damit konnte ich leben.
Heike auf der Bundesstraße. Ja echt!
Und ich fühlte mich so gar nicht unwohl. Tempo lief gut, ich war schneller als sonst. Die Straßen waren auch mehr oder weniger frei.
Kurz vor HBS wurde der Belag erneuert. Eine Baustelle in großem Ausmaß. Abgefräste Streifen, frischer Split, alles stank und klebte … Vorsichtig eierte ich durch die Gefahrenzone, der Split klöterte meckernd unter Ellies Schutzbleche.
Ein Stück hinter der Baustelle fuhr ich rechts ran und polkte einige Steinchen aus dem Reifen-Profil heraus. Ekelkram! Aber diese Säuberung war notwendig, denn ich hatte keine Meinung darauf, dass sich so ein winziges Dings in den warmen Reifen bohrt und mir den Spaß an der Tour versaut!
In Halberstadt verfuhr ich mich ein wenig, aber das war auch nicht schlimm. Ich wußte ja, es müßte „irgendwo rechts hoch“ gehen. So fuhr ich also ein Stück zurück, durch Plattenbausiedlungen. Neuer Anstrich, neue Balkone – und das Drumherum (Bewohner, Autos, Trinkhallen) genau wie in den Fernsehfilmen. Zwiespältige Sache, davon zu erzählen, und fair neutral zu bleiben. Ist mir als Wessie kaum möglich – also sorry, ihr Lieben, ich versuche wirklich, fair zu bleiben und nicht alles zu negieren …
An einer Ampelkreuzung erlebte ich eine Diskussion zwischen einem Polizisten und einem Punker. Hören konnte ich nichts, aber die Körpersprache der beiden Parteien war interessant. Morgens um 11 Uhr in Halberstadt, Wetter gut, Stimmung je nach Person mies bis latent agressiv. Akteure: Polizist, Punker ... denkt euch selber, wer welche Laune hatte!
Meine Stimmung war jedenfalls weiterhin gut. Ich war höchstens mal erstaunt oder „not amused“ – über die Straßen (stellenweise an den Straßenbahnschienen tiefe Furchen), über die Häuser, über die Mode der Bewohner. Und darüber, wieviele Leute um die Uhrzeit in Jogginghose an den Trinkhallen rumschwankten.
Sozialer Brennpunkt … ?
Am nördlichen Ortsausgang von HBS bog ich in einen Weg ins Industriegebiet ab, und stellte mich auf einer Sackgassenkehre erst einmal in den Schatten. Hunger, und Durst! Während ich da futternd stand, schaute ich auch mehrfach in meine bei Google ausgedruckten Kartenabschnitte. Mal schauen, was da noch alles auf mich zukam … Bislang war mein Gehirn-Speicher mit Bildern gefüttert von „wow, zauberhaft“ bis „ich möchte mal wissen, wo mein Soli geblieben ist“ …
Weiter ging es also auf der B81, bis ich dann die richtige Abzweigung fand, und Richtung Wegeleben rechts abbog. Ich kam an vielen Kiesteichen vorbei, aber mit Absteigen und Fotos machen war da nichts. Die waren in Betrieb, der Boden total aufgeweicht, und nur für ein Foto wollte ich nichts riskieren.
So ging die Fahrt über ellenlange gerade Straßen, sehr weite Landschaft. Irgendwann drückte der Kaffee, keine Tankstelle in Sicht, und ich suchte mir eine Seitenstraße. Das war hier gar nicht so einfach – fast alle Wege waren nur mager mit Gestrüpp ausgestattet. Endlich fand ich eine Möglichkeit – im Bereich Selke-Aue. Sehr schöne Landschaft!
Ellie abgestellt, raus aus den zu warmen Plünnen, und ab ins Gebüsch. Unschön: überall in den Gestrüppen wilde Müllkippen. Kühlschränke, Fernseher, alte Autoreifen, Mäcces-Tüten, verfaulte Staniolpapierdosen, fliegenumschwärmte Fischdosen, sogar ein skelettierter Schädel grinste mich an. Von der Größe her konnte das gut ein Schafskopf gewesen sein …
Puh – ich wollte da so schnell wie es ging, einfach nur weg. Beim Abfahren hätte ich Ellie bald gekippt, weil ich zu hektisch war. Ist aber nochmal gut gegangen.
Mit wahrer innerer Befriedigung hatte ich übrigens MEINEN eigenen Müll (leerer Cappubecher, Brotpapier, Müsliriegelpapier) in die Soziustasche gestopft! Und einige hundert Kilometer weiter in einen Rastplatz-Müllbehälter entsorgt!
Der weitere Blick auf die Selke-Aue (Auenlandschaft mit Fluss, und Bäumen in einer Senke) entschädigte mich dann wieder. Diese Weite der Landschaft da war einfach klasse! Sanfte Hügel mit Laubbäumen, in leuchtende Herbstfarben getaucht - überirdisch schön.
Zwischendurch als Kontrastprogramm überall Bauruinen von Industriegebäuden. Auch in den kleineren Ortschaften – direkt neben schmucken kleinen Häuschen mit liebevoll angelegten Gärten: hässliche DDR-LPG-Überbleibsel, notdürftig gezäunt.
Die Straßen waren relativ gut ausgebaut. Wenn da „30 km für LKW“ stand, fuhr ich auch 30 km/h. Das erwies sich als hilfreich in bezug auf scharfe Kurven, unerwartete kleine Schlaglöcher oder lebende Hühner auf der Fahrbahn!
Mittlerweile war es mir sehr viel zu warm in meinen Klamotten, aber nirgendwo gab es die Chance, mich aus der warmen Unterpelle zu befreien. Die Tankstellen waren mehr als dünn gesäht.
Ich machte alle Reißverschlüsse an der Jacke auf, die für die Belüftung notwendig waren. Klappte die Lüfter am Helm auf. Öffnete das Visier ein Stück. Ganz ging leider nur in den Ortschaften, außerhalb waren zuviele Fliegen oder Käfer unterwegs. Einmal matschte mir ein Insekt an die Brille – wuärx, halbseitig blind!
Rechts ran, Brille ab, putzen, weiterfahren …ein Hoch auf die Brillenputztücher!
Irgendwann kam ich durch eine winzige Ortschaft und sah rechter Hand eine große Burganlage. Das wollte ich untersuchen. Rein in eine kleine Gasse, Ellie abgestellt. Da hörte ich zu ersten Mal ihren Lüfter. Zuerst war ich geschockt, aber dann konnte ich beruhigt aufschnaufen, als ich herausgefunden hatte, wo das Geräusch herkam. Ellie war es auch zu warm geworden, der Guten ...
Die Burganlage stand in Hausneindorf. Leider nicht zu besichtigen, aber der Rundgang unten an der Burgmauer längs war auch grandios. Kleine Häuser schmiegten sich an den Mauerkomplex – ich fühlte mich ins Mittelalter versetzt. Auch das kleine Burgdorf hätte ohne die Autos vor den Häusern sofort als Kulisse für „Im Namen der Rose“ dienen können! Kein Hinweisschild, was das für eine Anlage ist.
Burganlage Hausneindorf, kurz vor Schadeleben; neues Burgtor
An der Burgmauer
Allerdings auch das: Alle Öffnungen zugezäunt, und in den Büschen Wohlstandsmüll. Alte Matratzen, kiloweise schlagenes Glas, alte Matratzen ...
Wirtschaftshaus vor der Burg
Update vom 19.4.2015 - das Wirtschaftsgebäude ist abgerissen, da ist jetzt ein Kinderspielplatz - die ganze Anlage ist gesäubert und das Gelände deutlich aufgewertet!
Hier ist der Bericht: KLICKKLICK
Jetzt war der Zeitpunkt da - irgendwie drückte mir der Ausflug jetzt auf die Stimmung. Leider war ich zuweit von zuhause weg, als das ich jetzt einfach so aufgeben konnte. Tapfer pfopfte ich mir den Helm auf den nassgeschwitzten Kopf, und fuhr weiter – und kam dann endlich in Schadeleben an.
Ich wollte mir ja den großen See dort angucken!
Rechts blitzte es in der Sonne, also fuhr ich da in ein Sträßchen rein. Ich sah kleine Ferienhäuser, und vor einem Haus stand ein Boot.
Ich wähnte mich schon am Ziel.
Bei einer Pumpstation hielt ich an, und riß mir Helm, Jacke und Handschuhe runter. Krempelte die Hose hoch, so gut es ging. Futter aus der Jacke raus, warmes Unterhemd ausgezogen, zweites Paar Socken entfernt. Ah - halbwegs Erleichterung!
Dieser Wust aus Überflüssigem wurde dann hinten an die Soziustasche geschnallt, die Kamera in die Hand genommen, und so stapfte ich wenige Schritte, hoch auf die „Uferpromenade“. Und stand vor einem doppelten Maschendrahtzaun.
Ratlos glotzte ich aufs Wasser.
Es war da, aber ich kam nicht ran! Ich will ans Wasser, war mein Gedanke.
Blick rechts: Radfahrer. Blick links – Fußgänger. Hm .. ich wollte die abwarten, dann über den Zaun und ans Wasser. Oder sollte es doch einen anderen Weg geben?
Die Radfahrerin hatte einen schnaufenden kleinen Hund an der Seite. Die befrage ich jetzt, nahm ich mir vor. Gesagt – getan.
Und wieder einmal meinte es das Schicksal gut mit mir. Frau N. war die Besitzerin des kleinen Hauses, wo das Boot vor der Tür stand. Sie nahm mich mit in ihr Haus, ich durfte mich vom Rest meiner durchgeschwitzten Klamotten befreien, ich bekam ein Glas Wasser, ich durfte mich frisch machen, ich durfte mich abkühlen, ich konnte die tollen Acrylbilder ihres Mannes bewundern.
Und … ich bekam Infos über diesen See. Concordia-See, Seeland. Tourismus kaputt. Die Besitzer der kleinen Ferienhäuser dürfen seit drei Jahren den See nicht betreten. Sie dürfen ihre Boote nicht mehr zu Wasser geben. Sie dürfen allenfalls auf der Promenade herum fahren. An den See ran darf keiner. Vom gegenüber liegenden Ufer aus wird der See überwacht. Sollte jemand versuchen, an den See zu gelangen, würden Wärmesensoren Alarm geben, und innerhalb kurzer Zeit wäre eine Wachmannschaft da. So eine Übertretung kostet 4.000,- Euro Strafe.
Nicht auszudenken, was mir passiert wäre, hätte ich meine Idee, über den Zaun an den See zu gelangen, durchgesetzt.
Danke Schutzengel – tausendfach danke.
Frau N. erzählte mir dann von ihrem persönlichen Schicksal (Krebserkrankung), wir lachten und weinten gemeinsam, ich bekam noch einen Apfel geschenkt und eine Adresse einer kleinen Pension (Zum Adler), von Rentnern geführt, wo man günstig übernachten kann (17,- mit Frühstück). Und den Hinweis, wo ich „offiziell“ auf den See glotzen dürfte.
Mit einem Kloß im Hals wegen dieser Begegnung fuhr ich dann zum offiziellen Besichtigungspunkt. Frisch geharkter Kies, nur der Arbeiter, der den Kies grade harkte, war als Besucher dort. Ich fuhr Ellie auf einen Schattenplatz, langsam über den Schotter, zog Helm, Jacke, Handschuhe aus, und ging zu dem etwas grimmig schauenden Typen hin.
Ich entschuldigte mich ob meiner Frechheit, auf den so toll geharkten Kies gefahren zu sein, aber das wäre der einzige Schattenplatz. Da lachte er dann, und wir kamen ins Gespräch. Jaja, das übliche – er hatte zu DDR-Zeiten auch mal ein Motorrad gehabt … er wäre hier für die Landschaftspflege angestellt und er wäre der Einzige, der offiziell das Seegelände betreten dürfte. Er bestätigte mir diese hahnebüchene Story mit den Wärmesensoren, den Wachposten und erhöhte den Strafe-Eurobetrag auf 5.000,- Euro.
Solange nicht geklärt war, warum ein großer Teil des Landes „einfach so“ in den See gebrochen war, solange dürfte eben keiner ran an den Speck. Das Land will sich da nicht in die Nesseln setzen, wegen der Haftungsfrage im Unglücksfall. Falls weitere Flutwellen unschuldige Touristen am anderen Ufer in die Tiefe reißen könnten …
Als dann noch ein sächselnder Renter dazukam und uns vier Ohren an die Backe quatschen wollte, wurde es mir zuviel. Ich verabschiedete mich freundlich, aber bestimmt, und fuhr dann gemächlich über den (nicht offiziellen Fußgänger-) Weg wieder zurück auf die Straße.
Puh – das war heftig. Ich wollte jetzt echt nach Hause. Auf sicheren Boden. Ohne Wachposten, ohne Gänsehautgefühl unterm Helm. Ich fuhr um den Condordiasee und den danebenliegenden Königsauer See herum. Mein Mut, die B6 zu fahren, war gesunken. Es war jetzt viel Verkehr, die Uhrzeit eben (Feierabendverkehr). Also fuhr ich die Umgehungsstraße nach Hoym, und weiter die L85 nach Quedlinburg. Landschaftlich war es jetzt rechter Hand wieder schön – man konnte weit ins Land gucken. Viel gibt es nicht zu berichten, ich wollte jetzt einfach heim.
Weiter ging es am Harzrand längs, nach Westerhausen, und dann kam Blankenburg, Benzingerode, Wernigerode.
Hier verfuhr ich mich wieder einmal. Diese Stadt ist echt sowas von mies beschildert, ich landete dann zu allem Überfluß auch noch in einem Stau.
Mein Frustpegel war nun megahoch. Eigentlich hätte ich anhalten müssen, um mich abzukühlen (nicht nur körperlich), aber ich wollte nur noch eins: raus aus dieser Stadt! Und ... raus aus dem Osten.
Meine Karten zeigten mir regelmäßig gute Alternativ-Wege an, die aber allesamt irgendwie über Nacht umbeschildert waren und in Sackgassen endeten.
Mag sein, dass es in WR schön ist – davon mitbekommen hatte ich wieder einmal … NICHTS.
Ich fuhr dann eine mir wohl bekannte Strecke, über Schmatzfeld und Wasserleben nach Osterwiek. Da machte ich dann eine Pause und verschnaufte erstmal.
Irgendwann werde ich Wernigerode kreuz und quer durchstreifen, bis ich die Stadt kenne. Ich krieg dich klein, du olles Chaos – wart’s nur ab – die nächste Saison bist du fällig!
Als ich dann in Hornburg eintrudelte, war es schon weit nach 17 Uhr. Gegen 19 Uhr war ich dann zuhause. Fotos hatte ich nicht viele mitgebracht von der Tour - aber das ist auch okay so. Schließlich ist das Gebiet ja kein Zoo, und das, was mich interessiert hätte, wäre zwar fotodokumentarisch wertvoll, würde aber die Bewohner und dort Lebenden vielleicht beschämen - und da hört es für mich dann auf. Für Klatschfotos bin ich kein Typ ...
Fazit: der Osten Deutschlands ist stellenweise auch heute noch ein echtes Abenteuer. Die Ostalgie ist dort spürbar – in alten Trabbileichen im Vorgarten, in den verfallenen Industriegebäuden, in den unvermieteten und teilweise furchtbar heruntergekommen Plattenbausiedlungen.
Aber auch in herzbewegenden Begegnungen!
Was mich wieder beschämt und gerührt hatte, waren … die Menschen. Die liebe und gastfreundliche Hausbesitzerin. Der lustige Landschaftsarbeiter. Die winkenden und grüssenden Kinder auf ihren bonanza-ähnlichen Fahrrädern. Der Gänsehirt, der seine schnatternde Herde am Ortseingang eines kleinen Dörfchens weiden ließ! Der alte Herr, der da in brütender Mittagshitze Zeitung lesend auf einer alten Holzbank saß, über der an einer Hausmauer das verblichene Schild „Kohlen zu verkaufen“ hing. Neben sich eine Beugelbuddel mit seinem Lieblingsgetränk.
Wer eine wundervoll authentische Burganlage sehen möchte, sollte nach Hausneindorf fahren. Das Dorf liegt an der L 73 zwischen Hedersleben und Gatersleben, kurz vor Schadeleben und dem berüchtigten Condordia-See, im Seeland.
Diese Burganlage wird von einer Privatinitiative restauriert. Das Burgtor ist schon fertig eingepaßt. Auf Google Satellit ist die Burganlage prima zu erkennen.
Ich habe hier berichtet, wie ICH es erlebt hatte. Ich fahre nicht einfach nur Motorrad, ich sauge die Erlebnisse in mich auf. Und wenn mich ein Schauer überläuft beim Überfahren einer ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, dann ist das eben so. Ich für meinen Teil bin froh, dass Deutschland jetzt nicht mehr geteilt ist. Wäre es das immer noch, hätte ich keine Neffen, und mein Freundeskreis wäre auch um so manche wirklich liebenswerte Person ärmer!

Vom Concordia-See habe ich letztens noch mal im Radio gehört – schlimme Sache.
AntwortenLöschenToller Bericht, mitreißend geschrieben! Ich lese gerne hier ;-)
Hallo Herbert! Ja, schlimme Sache, das mit dem See. Gibt auch Videos dazu und Google hat weitere Infos. Die Kosten- und Gefahrenlage ist immer noch nicht geklärt, und solange bleibt der See gesperrt. Früher mal ein blühendes Leben dort, was auch ein wenig Geld in die mageren Kassen spülte. Und nun ganz viel Trauer.
AntwortenLöschenTrotzdem lohnt sich der Besuch. Die Menschen am See sind so nett und so hilfsbereit. Man kann dort in der Nähe gut essen, und privat übernachten.
Die Gegend verdient Respekt - ein Ausflug sollte nicht nur Katrastrophentourismus sein.
Danke für Deinen Kommi und das Du gerne hier liest, freut mich !